Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Maskulismus - eine umfassende Betrachtung

Manifold ⌂, Friday, 18.02.2011, 12:35 (vor 5446 Tagen)

Ich habe mich vor ein paar Tagen hingesetzt und basierend auf den Grundsätzen von Michail A. Savvakis und meinen darauf aufbauenden Ansichten eine umfassende Beschreibung aller Aspekte des Maskulismus fertig gestellt.

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Der Maskulismus

Ich kam in diese Gesellschaft, in der Männern und Frauen Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung versprochen wurde. Doch was ich erlebte, war feministische Einseitigkeit, gynozentrischer Revanchismus und entmännlichender Selbsthass. Diese Phänomene haben mittlerweile den gesamten Westen auf allen Ebenen durchdrungen, so dass nicht mehr nur eine simple Reform allein ausreichen würde, um diese Missstände zu korrigieren.

Es braucht vielmehr eine umfassende intellektuelle Neuorientierung, welche sämtliche Aspekte westlichen Denkens erfasst um jene Versprechungen doch noch wahr werden zu lassen, welche von einflussreichen Gruppierungen jahrzehntelang für eigene ideologische Partikularinteressen missbraucht und pervertiert wurden.

Diese Läuterung bringt der Maskulismus, dessen Wesen und Natur in dieser Schrift ausführlich dargelegt werden soll.

Die sechs Thesen des Maskulismus

Das maskulistische Denken wurde in der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung durch Michail A. Savvakis erstmals in seinen Grundzügen niedergeschrieben. Alles Nachfolgende baut auf seine sechs folgenden Thesen auf, die er 2007 auf seiner Homepage veröffentlichte und in seinem Buch "Medusa schenkt man keine Rosen" intellektuell untermauerte:

Gesellschaftshistorische Kontinuität

Das Geschlechterverhältnis, welches sich seit Anbeginn der Menschheit entwickelt, ist kein Konstrukt, sondern ein evolvierender, historischer Sachverhalt, der einem kontinuierlichen, ewig andauernden Prozess unterliegt, welcher sich durch die permanente Wechselwirkung der verschiedenen menschlichen Gemeinschaften mit ihren jeweiligen, sich wandelnden äusseren Sachzwängen ergibt. Realistischerweise kann es darum keine alternative, utopistische Welt, keinen besseren Idealzustand geben, zu dem Männer und Frauen mittels Zwang hin umerzogen werden müssten, ohne massive negative Konsequenzen für die betroffene Gesellschaft hervor zu bringen. Der Maskulismus lehnt solche abrupten, umstürzlerischen Sprünge als politische Ziele deshalb kategorisch ab und verweigert sich jeglichem ideologischen, künstlichen Ideal, das mit Zwang und staatlichen Instrumenten den Männern und Frauen aufgezwungen werden soll. Männer und Frauen sind und bleiben im Maskulismus komplementär zueinander. Die westliche Kulturgeschichte ist somit für den Maskulismus nicht ein zu korrigierender Fehler, sondern unabdingbare Vorstufe und essenzielle Voraussetzung für unser heutiges kulturelles, gesellschaftliches und geschlechtliches Selbstverständnis.

Anklage gegen die feministische Ideologie, nicht gegen Frauen

Der Feminismus in all seinen Formen ist die vorherrschende Ideologie im Westen, welche die Vorstellungen von Geschlechtlichkeit einer Minderheit mittels Zwang der Gesellschaft aufzwingen möchte. Dieser ist verantwortlich für die Verwerfungen und Spaltungen, welche der von ihm angezettelte Geschlechterkrieg in den letzten vierzig Jahren hervorgerufen hat. Dabei erkennt der Maskulismus, dass der Ursprung dieser Problematik in der feministischen Ideologie, nicht in den Frauen selbst liegt. Denn diese werden von den Feministen lediglich als Opfer und Geisel für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Maskulisten attackieren somit nicht die Frauen an sich, sondern feministische Ideen und ihre Auswüchse in der Gesellschaft. Sie benutzen also Antifeminismus, nicht Misogynie.

Auflösung des Staatsfeminismus als Ziel

Der institutionalisierte Feminismus wendet staatliche Instrumente an um eine Umerziehung der Menschen nach ihren Vorstellungen hin zum 'neuen Menschen' zu vollbringen. Doch beide Geschlechter und ihr Selbstverständnis dürfen nicht einer politischen Konstruktion egal welcher Art unterworfen sein. Denn jegliche Art von 'Geschlechterpolitik' wird immer dirigistisch und totalitär sein, da die Menschen nicht ihrer Menschlichkeit beraubt werden wollen und deshalb in den Augen der Ideologen mit Zwang zu ihrem Glück geführt werden müssten. Der Maskulismus bekämpft deshalb den Staatsfeminismus als primäres Ziel, da dieser von allen Facetten des Feminismus den schlimmsten und verheerendsten Einfluss auf Kinder, Jugendliche, Familien, Männer und Frauen allgemein hat.

Wahre Emanzipation

Maskulisten verstehen unter Emanzipation für Männer und Frauen die Reduktion von Abhängigkeit durch aktiv gelebte Selbstverantwortung und durch eine Ablehnung von staatlicher Förderung in Form ideologisch motivierter Geschlechterpolitik. Nur durch die Ablehnung sowohl traditionalistischer, als auch feministischer Rollenkorsette für Männer und Frauen kann wahre Emanzipation durch das Individuum selbst gewonnen werden. Geschlechterpolitik reduziert die Möglichkeit des Individuums über sich selbst hinaus zu wachsen, indem sie Abhängigkeit, Ohnmacht und neue strukturelle Diskriminierungen alleine aufgrund von Gruppenzugehörigkeit schafft. Systematisch untergräbt sie die Selbstwirksamkeit des Individuums und marginalisiert individuelle Rechte zugunsten von diskriminierenden Gruppenprivilegien. Es wird somit nicht Ungerechtigkeit abgebaut, sonder vielmehr auf Kosten des anderen Geschlechts ausgedehnt und ausgebaut. Der Staat hat deshalb im Maskulismus lediglich für gleiche Startbedingungen zu sorgen, indem er die Gleichberechtigung beider Geschlechter vor dem Gesetz umsetzt, jedoch nicht den gleichen Zieleinlauf in Form einer feministischen Gleichstellung zu gewährleisten.

Wirkliche Gleichberechtigung

Das heutige Verständnis von Gleichberechtigung ist einseitig und geprägt von der Idee einer Einbahnstrasse vom Mann zur Frau. Dies führt zu zahllosen Privilegien für Frauen und zu unzähligen Benachteiligungen der Männer vor dem Gesetz. Deshalb verlangen Maskulisten eine wirkliche Gleichberechtigung, welche die Gleichwertigkeit und die Gleichbehandlung beider Geschlechter vor dem Gesetz, in der Politik und in der Öffentlichkeit ernst nimmt. Um jegliche ideologische Einseitigkeit zu vermeiden, soll diese wirkliche Gleichberechtigung konsequent und ohne Ausnahmen umgesetzt werden. Dazu arbeiten Maskulisten einerseits mit Antifeministen zusammen, um die feministische Ideologie als grösstes Hindernis zur Überwindung der heutigen Einseitigkeit in Geschlechterfragen zu bekämpfen und andererseits arbeiten sie mit Männerrechtlern zusammen, um Männerrechte im Rahmen der wirklichen Gleichberechtigung in jenen Bereichen zu stärken, in denen sie vernachlässigt oder verletzt wurden. Diese Zusammenarbeit macht den Maskulismus zu einem integrierenden und konsolidierenden Faktor, welche die einzelnen Stossrichtungen verschiedener Gruppen zu einer schlagkräftigen Gesamtbewegung vereint.

Kulturkampf

Der Maskulismus muss sich auch auf dem ewigen Schlachtfeld der Gedanken, Ideen und Ideologien bewegen, indem er die pseudowissenschaftlichen Auswüchse im intellektuellen Betrieb bekämpft. Dazu gehören unter anderem die feminstistische Wissenschaft, der Genderismus und die Matriarchatsforschung, welche die westliche Kulturgeschichte für ihre Zwecke uminterpretieren und verunstalten. Sie missbrauchen den Klang der Wissenschaftlichkeit um ihre ideologischen Forderungen gehüllt in einem Mantel der Faktenverzerrung dem aktuellen Zeitgeist unterzujubeln. Ein längerfristiger Sieg maskulistischer Ideen kann deshalb nur dann gewährleistet und gesichert werden, wenn die stützenden Elemente der feministischen Ideologie im akademischen Bereich verdrängt wurden. Für Maskulisten ist der aktive Kampf um die Interpretation der westlichen Kulturgeschichte und somit eine kulturalistische Perspektive unausweichlich.

Für den Alltag sind diese Thesen jedoch viel zu schwerfällig und zu ausführlich, so dass diese zu passenden und bündigen Idealen vereinfacht werden müssen, um verständlich und dennoch korrekt argumentieren zu können.

Die Ideale des Maskulismus

Da das Wesen der heutigen äusseren Sachzwänge, denen der Westen unterliegt, ihn nicht mehr zu einer traditionalistischen Geschlechterpolitik zwingt, räumt er in Form der von der Industrialisierung ermöglichten Liberalisierung der Gesellschaft den Menschen viel grössere Freiheiten ein als früher.

Dies ist Fakt - egal ob dieses Mehr an Freiheit nun erwünscht ist oder nicht, unabhängig davon ob Menschen überhaupt mit dieser Entfesslung umgehen können oder nicht. Die grossen Ideologien der letzten zweihundert Jahre waren deshalb Antworten und vielfach überstürzte Reaktionen der westlichen Gesellschaft auf eine sich rasch ausdehnende Freiheit, welche das sich nur langsam anpassende gesellschaftliche Bewusstsein vielfach überforderte.

Ungleichwertigkeit und Ungleichbehandlung der Geschlechter lassen sich vor diesem Hintergrund nur noch ideologisch und nicht mehr durch die Strenge der äusseren Sachzwänge wie zu Zeiten des Mittelalters rechtfertigen. Dadurch und aufgrund der Gewohnheiten des modernen westlichen Menschen müssten Ungleichwertigkeit und Ungleichbehandlung egal welcher Art immer durch eine dem Wesen des Staatsfeminismus ähnliche, totalitäre Geschlechterpolitik erzwungen und aufrecht erhalten werden.

Doch da jegliche Art von Geschlechterpolitik und Umerziehungsideal zwangsläufig in einen unwestlich totalitären Dirigismus führen müssen, kommt für uns weder die einseitig gynozentrische Geschlechterpolitik des institutionalisierten Feminismus in Frage, noch das traditionalistische Ebenbild derselben. Als Konsequenz bleibt dem Maskulisten somit nur die Forderung nach gleichen Rechten und Pflichten ohne Ausnahmen für beide Geschlechter und eine Ablehnung jeglicher Art von Geschlechterpolitik.

Die beschriebenen sechs Thesen lassen sich deshalb in logischer Konsequenz auf die grundlegenden Forderungen Gleichberechtigung, Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung zusammenführen, welche gemeinsam in die drei Ideale des Maskulismus münden:

Wahre Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung ohne Ausnahmen für beide Geschlechter

Diese Forderung zielt darauf ab, die gesetzliche Einseitigkeit zwischen den beiden Geschlechtern zu überwinden und einseitige, rechtliche Privilegien eines Geschlechts abzubauen. In den letzten Jahrzehnten wurden alle gesetzlichen Diskriminierungen der Frau abgeschafft, doch aufgrund eines einseitigen Verständnisses von Gleichberechtigung, wurden Gesetze, welche Männer benachteiligten, intakt gelassen und teilweise sogar noch ausgeweitet. Es braucht also eine wahre Gleichberechtigung, welche nicht nur die Frauenseite wahrnimmt.

Doch da Rechte und Pflichten untrennbar miteinander zusammenhängen, muss auch auf die Gleichverpflichtung der beiden Geschlechter gepocht werden. Denn die Forderung nach gleichen Rechten übersieht viel zu häufig, dass heutzutage wie am Beispiel der Wehrpflicht klar ersichtlich die Pflichten ganz und gar nicht gleich sind zwischen den Geschlechtern. Diese Forderung beschränkt sich bewusst auf die gesetzliche Dimension, denn im Privaten und in der Interaktion zwischen den Geschlechtern hat der Staat nichts zu suchen. Das Private ist nicht politisch.

Daraus erfolgt auch der Widerspruch mit der feministischen Gleichstellung (die von vielen mit Gleichberechtigung verwechselt wird), welche in den bequemeren Sphären der Gesellschaft auf eine künstliche Geschlechterparität pocht, die mit staatlichem Zwang und nicht einfach nur durch persönliche Leistung verwirklicht werden soll. Dabei wird übersehen, dass die ungleiche Verteilung von Geschlechtern an sich in einem nicht regulierten Bereich noch lange kein Beweis für irgendeine Form von Diskriminierung ist, sondern durch unterschiedliche Kompetenz und Leistungsbereitschaft entsteht und somit in der alleinigen Verantwortung der (nicht) anwesenden Personen liegt.

Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung beider Geschlechter

Weder Männer noch Frauen dürfen einseitig auf Kosten des jeweils anderen Geschlechts bevorzugt behandelt oder benachteiligt werden, denn beide sind gleichwertig, jedoch nicht gleich. Dieser Grundsatz steht im krassen Widerspruch zum heutigen Feminismus, der durch Frauenförderung und Frauenquoten auf Kosten der Männer den Frauen einseitige Privilegien zukommen lässt und die Menschen durch Gleichmacherei zum Einheitsmenschen erziehen will.

Ermöglicht durch eine feministische Geschlechterpolitik und vermeintlich legitimiert durch ein falsches Verständnis von Gleichberechtigung, wird heutzutage ernsthaft über eine schamlose Ausweitung von Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Geschlechter diskutiert, so lange es nur Männer trifft. Personen, die ernsthaft über solche Massnahmen diskutieren und diese befürworten, ist die Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit der Geschlechter einen Dreck wert und wollen Männer und Frauen in feministische Rollenkorsette zwingen. Der Maskulismus lehnt jede Art von Rollenkorsett ab - egal ob feministisch oder traditionalistisch. Männer und Frauen sollen selber entscheiden, welchen geschlechtlichen Erwartungen sie gerecht werden wollen, ohne von Seiten des Staates in eine Richtung gedrängt zu werden.

Abschaffung jeglicher Art von staatlicher Geschlechterpolitik und -umerziehung

Kein Mensch, keine Organisation und keine Ideologie hat das Recht seine Vorstellung von Geschlechtlichkeit mit Hilfe des Staates anderen aufzuzwingen. Der Staat hat sich aus Geschlechterfragen rauszuhalten. Es soll keine staatliche Institution geben, welche den Menschen vorschreibt, wie sie ihre männliche oder weibliche Geschlechtlichkeit zu verstehen und zu leben hätten. Jede Art von Geschlechterpolitik vergrössert bestehende Ungerechtigkeit nur noch weiter, indem sie konstruierte, nicht bewiesene Diskriminierungen ("gläserne Decken") durch reale, strukturelle Diskriminierungen ersetzt und das Individuum entmündigt. Der Maskulismus lehnt gerade deshalb keine Quoten, keine Förderung, keine Gleichstellungsbüros ab, weil der Staat maximal für gleiche Rahmenbedingungen zu sorgen hat, jedoch nicht den Zieleinlauf garantieren muss.

Strategie des Maskulismus

Der Maskulismus geht weiter als Männerrechtler und Antifeministen, indem er nicht nur Interessen vertritt oder Ideologiekritik betreibt, sondern eine massentaugliche und umfassende Alternative zum feministischen Zeitgeist bietet. Männerrechtler und Antifeministen sind dabei die natürlichen Verbündeten des Maskulismus, sofern sich ihre Ziele nicht zu sehr von seinen Idealen unterscheiden. Maskulismus ist nicht einfach ein umgekehrter 'Feminismus für Männer', da er Männer und Frauen nicht anhand eines bestimmten Ideals umerziehen will und weil er im Gegensatz zum Feminismus die Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung der Geschlechter ernst nimmt.

Die Vorgehensweise des Maskulismus berücksichtigt die Verantwortung des Mannes während der Machtergreifung des Feminismus. So war es die von Männern lancierte Industrialisierung, welche über die Liberalisierung der Gesellschaft schliesslich unter anderem zum Feminismus führte. Dieser konnte sich nur so weit in den Westen hineinfressen, weil Männer seit Jahrhunderten erdulden, schweigen und wegsehen wenn es um ihre Rechte und Würde geht - sei es um den Frauen zu gefallen oder um vor anderen Männern nicht als unmännlich zu gelten. Deplazierte Schuldgefühle aufgrund haltloser Vorwürfe und falsch verstandener Gerechtigkeit wegen eines völlig übertriebenen Verantwortungsgefühls gepaart mit männlicher Leidensfähigkeit und der linksorientierten Deutungshoheit in den Medien hieften diese Ideologie an die Macht.

Doch ihre Machtbasis ist bestenfalls fragil, denn sie ruht auf Männern, die sich mehr und mehr von der Gesellschaft und von Frauen missbraucht und betrogen fühlen. Sobald sich genügend Männer offen für ihre Rechte und ihre Würde einsetzen und sich somit gegen den Feminismus wenden, wird dessen Hoheit wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Dies wird begünstigt durch die Tatsache, dass immer mehr junge Männer sich von Frauen und der Gesellschaft abwenden und von älteren Männern mitbekommen, welche Gefahren diese gynozentrische Gesellschaft für Männer bereit hält.

Aus diesen Gründen versucht der Maskulismus primär Männer für sich zu gewinnen. Dazu werden feministische Behauptungen und Forderungen möglichst öffentlichkeitswirksam demontiert und delegitimiert, wobei gleichzeitig maskulistische Ideale verbreitet werden sollen. Dadurch nähren sich die Zweifel einerseits an der Rechtfertigbarkeit des Feminismus, seiner Forderungen und seiner Deutungshoheit und andererseits beginnen immer mehr Menschen den Anspruch nach konsequenter Gleichberechtigung zu formulieren. Mit jedem Mann, mit jeder Plattform die wir für uns gewinnen, drängen wir den feministischen Zeitgeist zurück und dehnen den Einfluss des Maskulismus aus, bis schlussendlich eine Mehrheit des Volkes aufgeklärt und sensibilisiert ist und den Staatsfeminismus über politischen Druck mit Hilfe der Demokratie aus den Angeln hebt.

Konklusion

Der Maskulismus erlaubt uns die missbrauchten Konzepte der Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aus der feministischen Einseitigkeit zu befreien und deren ausgeklammerte, männliche Seite zu berücksichtigen. Gleichzeitig beseitigt der Maskulismus die Missstände, welcher der Feminismus in den letzten vierzig Jahren hervorgerufen hat.

Nur mit einem konsequenten Maskulismus verhindern wir einen unweigerlichen kulturellen Pendelschwung, der Männer und Frauen nach dem Scheitern der heutigen Gesellschaft zurück in ein Zeitalter der straffen und erstickenden Rollenkorsette katapultiert. Denn der Feminismus untergräbt mit seinem gynozentrischen und ausartenden Egoismus das Fundament des Westens und vernichtet somit jegliche Form gesellschaftlicher Nachhaltigkeit.

Gemeinsam mit anderen korrektiven Bewegungen ist der Maskulismus unsere letzte Chance die freie Gesellschaft zu retten.

Quelle: http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/02/der-maskulismus.html

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Kulturkampf

DvB, Friday, 18.02.2011, 16:09 (vor 5446 Tagen) @ Manifold

Wahre Emanzipation

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Das bedeutet, daß er für sein Überleben zwingend auf die Gemeinschaft mit anderen Menschen angewiesen ist. Streben nach Emanzipation, "wahrer Emanzipation", Unabhängigkeit usw. ist somit im tiefsten Grunde assozial.

Das ist keine Predigt für Kollektivismus. Vielmehr sind sowohl Kollektivismus als auch Individualismus beides Entartungen, die zur Zersetzung des Ganzen, das unsere Lebensgrundlage ist, beitragen.

Natürlich muß das Streben nach Unabhängigkeit, nach egoistischen Motiven, die nun einmal in Gestalt des Lebenswillen jedem Lebewesen grundlegend eigen sind und unseren wesenhaften Raubtiercharakter dokumentieren, in diesem Sinne auch als legitim betrachtet werden. Doch ist klar, daß dieser Raubtiercharakter im Interesse des Ganzen vernünftig begrenzt werden muß. (Man kann das so lösen, daß diejenigen, die der Begrenzung nicht zustimmen möchten, von den Segnungen des Ganzen eben ausgeschlossen werden. Man wird natürlich finden, daß diese in dem Fall sehr schnell ihre Meinung ändern werden, weil es natürlich nur darum ging, mehr für sich herauszuholen.) Der Kantsche Kategorische Imperativ ist hierfür eine brauchbare Richtschnur.

Soweit diese Vernunftgrundlage in der Gesellschaft nicht gegeben ist, ist natürlich das Streben nach Unabhängigkeit von der Idiotie, der man als einzelner dann machtlos gegenübersteht, logisch und verständlich. Das heißt aber nicht, daß es vernünftig wäre, daraus einen eigenen Wert oder Ideologie zu basteln, der dann etwa als "Wahre Emanzipation", "Individualismus", "Liberalismus" oder sonstwas verklärt wird.

Eine Gemeinschaft hat dem Individuum zu dienen und das Individuum der Gemeinschaft. Das hat auf vernünftiger Grundlage und möglichst gerecht zu erfolgen. Gleichberechtigung ist ungerecht, da die Leistungen des Individuums fürs Ganze verschieden sind und darum ihr Nutzen aus der Gemeinschaft gerechtermaßen verschieden sein muß. Totale Gerechtigkeit wird nicht erzielbar sein. Das Streben danach würde ungeheure Ressourcen verschlingen, womit letztendlich dem Ganzen nicht gedient sondern geschadet ist. Ungefähre Gerechtigkeit ist aber akzeptabel.

Natürlich wird sich die Diskussion am Maß dieses "ungefähr" genauso entzünden. Aber das muß unterbunden werden. Ein ständiger Kampf um Partikularinteressen nützt dem Ganzen nicht, sondern schadet ihm. Mehr als alles andere in der Gesellschaft!

Umgekehrt haben Regelungen immer die Tendenz, sich zu verselbständigen, Selbstzweck zu werden, Vorwände für ungerechtfertigten Privilegienschutz, Verkrustung und Verfilzung zu werden. Diese Kehrseite der Medaille heizt den sinnlosen Kampf ebenfalls an.

Es gibt dafür keine allgemeingültige Lösung. Es ist aber klar, daß wechselnde Ideologien, solange sie nicht sowieso bloß gemeinschaftsfeindliche Mafiastrukturen darstellen, stets alterierend entweder die eine oder die andere Seite der Medaille bevorzugen, weil die vorangegangene jeweils das Gegenteil ad absurdum geführt hat.

Diese Idiotie ist zu durchbrechen! Meines Erachtens ist das möglich, wenn genau diese Frage zur einzig zulässigen politischen Frage ernannt und jede von diesem Thema abweichende Frage als assozial/gemeinschaftsfeindlich gebrandmarkt wird.

Kulturkampf[/i]
Kulturgeschichte für ihre
Zwecke uminterpretieren und verunstalten.

Es ist bezeichnend, daß die Abhandlung in Genderrechtschreibung abgefaßt wurde. Die Rechtschreibreform hatte keinen anderen Zweck, als den Vorwand zu liefern, die alten Bücher aus öffentlichen Bibliotheken und Schulen zu verbrennen und zu kompostieren. Gerade um unsere Geschichte umzugendern!

Wer Genderrechtschreibung benutzt, muß sich daher fragen lassen, auf welcher Seite in diesem Kulturkampf er denn eigentlich steht!

Verrat - Michael Baleanu

DvB, Friday, 18.02.2011, 16:15 (vor 5446 Tagen) @ DvB

Da das betreffende Thema von der ersten Seite verschwunden ist und hier gut zum Thema paßt... http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=172444

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Kulturkampf

Manifold ⌂, Friday, 18.02.2011, 17:17 (vor 5446 Tagen) @ DvB

Genderrechtschreibung?

Mit wahrer Emanzipation meine ich die Emanzipation ohne Krücken, Förderung und Quoten. Nicht dass man zu einem asozialen Solipsisten wird.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Kulturkampf

Bero, Friday, 18.02.2011, 17:28 (vor 5446 Tagen) @ Manifold

Mit wahrer Emanzipation meine ich die Emanzipation ohne Krücken,
Förderung und Quoten.

Du meinst also, eine Frau müsse zu jeder Zeit unabhängig von Männern sein? Das heisst doch Emanzipation? Also auch in der Schwangerschaft und wenn sie Kleinkinder betreut? Warum? Und siehst du nicht, dass das eine Illusion ist, weil der entsorgte einzelne Mann einfach nur durch die vom Staat verpflichtete Masse von Männern ersetzt wird?
Wir brauchen keine "Emanzipation", ob falsche oder wahre. Wir brauchen Verlässlichkeit, Treue und funktionierende Familien. Es zählt nicht nur das Ego-Interesse, weder das von Frauen noch das von Männern. Kinder gehen massenhaft kaputt an den idiotischen Vorstellungen von Freiheit und Ansprüchen ihrer bekloppten Eltern.

Nicht dass man zu einem asozialen Solipsisten wird.

Wozu?

Kulturkampf

Manifold ⌂, Friday, 18.02.2011, 18:04 (vor 5446 Tagen) @ Bero
bearbeitet von Manifold, Friday, 18.02.2011, 18:09

Du hast mich falsch verstanden.

Ich habe ja gerade gesagt, dass ich unter wirklicher Emanzipation nicht asozialen Solipsismus verstehe.

Emanzipation ist keine Absage an Treue und Fürsorge. Das ist lediglich deine Interpretation.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Kulturkampf

Bero, Saturday, 19.02.2011, 01:08 (vor 5446 Tagen) @ Manifold

Du hast mich falsch verstanden.
Ich habe ja gerade gesagt, dass ich unter wirklicher Emanzipation nicht
asozialen Solipsismus verstehe.
Emanzipation ist keine Absage an Treue und Fürsorge. Das ist lediglich
deine Interpretation.

Eigentlich nicht. Du definierst sie selbst als Reduktion von Abhängigkeiten. Das Geflecht von individuellen Abhängigkeiten zwischen Mann und Frau hat aber seinen Sinn und seine Gründe. Es ist der Kitt, der sie zusammenhält, in guten wie in schlechten Tagen, wie man früher sagte, und der verhindert, dass sie allzu leichtfertig einander Lebwohl sagen. Es ist ja nicht immer nur schön, aber es gibt Gründe, mal die Arschbacken zusammenzukkneifen, besonders wenn Dritte betroffen sind. Vor allem Kinder.
Diese Reduktion hat unsere Millionen an Scheidungswaisen hervorgebracht, die wiederum mit einer belastenden Hypothek ins Leben heraustreten und unfähig zu Familie sind, sie haben sie ja nicht kennengelernt.
Du schreibst weiter von deiner Ablehnung von Rollenkorsetten. Ich weiss nicht, wie das bei dir ist, aber ich spiele keine Rollen im Leben. Das ist kein Theater. Allein dieser Sprachgebrauch zeigt, dass dein Denken in den von Feministen und Linken vorgegebenen Schienen verläuft. Daraus solltest du ausbrechen.
Der Begriff Korsett ist interessant in dem Zusammenhang. Zwangsjacke wäre klarer und eindeutiger, aber das wird nicht verwendet. Ein Korsett ist nun ein straffes Kleidungsstück, das bestimmten Zwecken dienen soll: es soll stützen und formen. Es ist gerade eben keine Zwangsjacke, sondern eine Hilfe. Menschen, die nicht geformt werden, sind eben Bonobos, das ist diese falsch verstandene Freiheit in letzter Konsequenz.
Wer alle Konvention ablehnt, jedes "das macht man so" oder "das macht man nicht" und das als Befreiung ansieht, ist asozial. Ihm geht es um Zersetzung und Zerstörung, oder er strebt sie zumindest unbewusst an

Kulturkampf

DvB, Saturday, 19.02.2011, 03:25 (vor 5445 Tagen) @ Manifold
bearbeitet von DvB, Saturday, 19.02.2011, 03:29

Emanzipation ist keine Absage an Treue und Fürsorge.

Dir dürfte doch klar sein, daß so eine Emanzipation ohne Krücken, Förderung und Quoten für Weiber nicht möglich ist. Das Weib versagt in so gut wie jeder Disziplin vollständig. Weiber können kein Staatswesen aufrechterhalten, Weiber können die von Männern geschaffene Technologie nichtmal halten - ohne Männer zumindest als Nutztiere wandern sie konsequent zurück in die Höhle.

Prometheus hat es gut auf den Punkt gebracht, die Abhängigkeit vom Mann ist halt nur auf die vom Staat abgewandert.

Natürlich ist die Emanzipation nichts anderes als einfach nur eine Absage an Treue und Fürsorge. Die Emanzipation geschieht nur von den Pflichten, nicht von den Rechten - Letztere sollen sogar noch erweitert werden.

Ich hatte auseinandergesetzt, daß der Mensch (schon generell) ein soziales Wesen ist und also ohne den Sozialverband nicht überleben kann. Der kann zwar lockerer oder enger - sozusagen also freiheitlicher oder sicherer - sein, aber man kann ohne ihn nicht überleben. Nur er kann das Überlebensrecht garantieren. Das kann er nur, wenn er von seinen Mitgliedern Pflichten einfordert. Wenn nun manche Mitglieder ihre Pflichten aufkündigen, ist das die Absage an Treue und Fürsorge, die "wahre Emanzipation" angeblich nicht sein soll. Auf die entsprechende Rechte-Seite können diese Mitglieder garnicht verzichten, weil sie das nicht überleben. Es bleibt also bei der Emanzipation immer ausschließlich bei der Absage an die Pflichten. Das ist assozial. Das ist die Zersetzung des Sozialverbandes.

Ich weiß einfach nicht, worauf Du hinauswillst!

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Wir brauchen keine Emanzipation

Mus Lim ⌂, Friday, 18.02.2011, 19:59 (vor 5446 Tagen) @ Bero

Wir brauchen keine "Emanzipation", ob falsche oder wahre. Wir brauchen Verlässlichkeit, Treue und funktionierende Familien. ...

Kinder gehen massenhaft kaputt an den idiotischen Vorstellungen von Freiheit und Ansprüchen ihrer bekloppten Eltern.

Da haben Sie ein wahres Wort gesprochen.

Obwohl, es gibt schon eine richtige Emanzipation.
In seiner Ursprungsbedeutung bedeutete nämlich Emanzipation das emanzipieren des Sklavens gegenüber dem Sklavenhalter, den Sohn von seinem Vater, wenn er nämlich seine eigene Familie gründet.
Diese Emanzipation im Sinne des Erwachsenwerdens brauchen wir durchaus. Allerdings haben Frauen es mit dieser Form der Emanzipation nicht so. Sie haben durchaus Recht, Emanzipation der Frau lief bislang de facto auf eine Entsorgung eines Einzelmannes und einer Verpflichtung der Männer als Gesamtheit hinaus (s. Geldtransfer).

Das hängt aber untrennbar damit zusammen, dass Frauen Rechte ohne die dazugehörenden Pflichten gegeben wurden, etwa das Wahlrecht ohne die Waffenpflicht, oder auch das Recht auf Scheidung ohne Verpflichtung zur Selbstversorgung. Es wären da noch viele Beispiele zu geben

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Wir brauchen keine Emanzipation

Prometheus, Luxemburg, Friday, 18.02.2011, 20:59 (vor 5446 Tagen) @ Mus Lim

Sie haben durchaus Recht, Emanzipation der Frau lief bislang de facto auf eine
Entsorgung eines Einzelmannes und einer Verpflichtung der Männer als
Gesamtheit hinaus

Und damit war es eigentlich überhaupt keine Emanzipation. Die Frauen haben die Abhängigkeit von einzelnen Männern gegen die Abhängigkeit vom Staat eingetauscht. Dem Staat ist sie aber nun in einem größeren Maße ausgeliefert, als früher ihrem Ehemann.

Dass die Frauen bei der Suche nach Gleichberechtigung und Augenhöhe such ausgerechnet den Staat als Partner ausgesucht haben, ist eigentlich schon fast zum totlachen. Bei der Beziehung zwischen einer Einzelperson und einer Organisation gibt es grundsätzlich keine Augenhöhe, und das gilt um so stärker, je größer die Organisation ist. Die Frauen haben sich also einen Partner gesucht, der sie in allen Aspekten überflügelt und dominiert. Ein typischer Akt weiblicher Hypergamie

Richtigstellungen

Mus Lim ⌂, Friday, 18.02.2011, 23:05 (vor 5446 Tagen) @ Prometheus

Und damit war es eigentlich überhaupt keine Emanzipation.

Natürlich nicht!
Deshalb habe ich die Originalbedeutung von Emanzipation hier reingestellt. Sonst besteht Gefahr, dass der Bedeutunggehalt von Emanzipation an die Praxis der Frauen angepasst wird. Und dann geht im orwellschen Sinne nicht nur die Emanzipation an sich, sondern auch die Idee und die Erinnerung in Vergessenheit.

Die Frauen haben die Abhängigkeit von einzelnen Männern gegen die Abhängigkeit vom Staat eingetauscht.

Diese Erkenntnis ist den Menschen in die Köpfe zu nageln.

Dem Staat ist sie aber nun in einem größeren Maße ausgeliefert, als früher ihrem Ehemann.

Das merken die Frauen aber erst, wenn der Staat die Familien zerstört hat und dann (wenn die große Pleite) die Frauenbeauftragten, Frauenförderungen und Frauensubventionierung zurückfährt beziehungsweise einstellt.

Dass die Frauen bei der Suche nach Gleichberechtigung und Augenhöhe such ausgerechnet den Staat als Partner ausgesucht haben, ist eigentlich schon fast zum totlachen.

Es ist ja wohl anders herum. Nicht die Frauen haben sich den Staat als Partner gewählt, sondern der Staat hat sich die Frauen für die Familienzerstörung erwählt.

Bei der Beziehung zwischen einer Einzelperson und einer Organisation gibt es grundsätzlich keine Augenhöhe, und das gilt um so stärker, je größer die Organisation ist.

Das ist grundsätzlich richtig. Aber zur Zeit subventioniert und bevorzugt der Staat die Frauen auf allen Ebenen. Und Frauen werden auch von Politikern umworben. Deshalb fällt das zur Zeit (noch) nichts ins Gewicht. Wenn der Staat aber kolabiert ist es mit der (schönen) Frauenbevorzugung vorbei, wenn es ums Überleben geht ..

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Wir brauchen keine Emanzipation

Bero, Saturday, 19.02.2011, 01:21 (vor 5446 Tagen) @ Prometheus

Und damit war es eigentlich überhaupt keine Emanzipation. Die Frauen
haben die Abhängigkeit von einzelnen Männern gegen die Abhängigkeit vom
Staat eingetauscht. Dem Staat ist sie aber nun in einem größeren Maße
ausgeliefert, als früher ihrem Ehemann.

Zumal ja ein Staat, dem eine solche Fülle an Aufgaben übertragen wird, zwangsläufig wachsen muss. Nein, WUCHERN. Wenn er dann noch an allen Ecken auf unerwünschte Erscheinungen trifft, weil er ja zu allem Überfluss auch noch von kruden, weltfremden, ideologischen Annahmen ausgeht, muss er seine Finger in immer mehr und mehr Bereiche stecken, es geht gar nicht anders. Er wird also allmächtig, allumfassend, kurz totalitär.

Dass die Frauen bei der Suche nach Gleichberechtigung und Augenhöhe such
ausgerechnet den Staat als Partner ausgesucht haben, ist eigentlich schon
fast zum totlachen.

Wie wahr. Es ist eigentlich ein Treppenwitz. Und ein schlagender Beleg dafür, wo Frauen besser nicht mitzureden haben. Nicht aus Boshaftigkeit oder Missgunst ihnen gegenüber, sondern weil es in die Katastrophe führt. Frauen tragen kein funktionierendes Gemeinwesen und organisieren auch keines. Das wissen natürlich auch die Feministinnen, und daraus ergibt sich ihr fanatischer Wille, doch noch irgendwo kulturell hochstehende Matriarchate zu finden - oder sie wenigstens herbeizulügen.
Es steht bereits als mahnendes Fanal in der Bibel: das Weib schweige in der Gemeinde. Es hat aber auch ein Senator Cato schon gewarnt: in dem Moment, wo sie euch gleich sein werden, sind sie euch über. Das ist zwangsläufig, denn Mann und Frau sind nicht gleich, ihre natürliche Macht wird sie unter Bedingungen der Gleichstellung immer privilegieren

Weiberverstaatlichung

DvB, Saturday, 19.02.2011, 02:32 (vor 5446 Tagen) @ Prometheus

Dass die Frauen bei der Suche nach Gleichberechtigung und Augenhöhe such
ausgerechnet den Staat als Partner ausgesucht haben, ist eigentlich schon
fast zum totlachen.

Naja, der findet ihren Arsch halt nicht zu fett, hört sich geduldig ihr sinnloses Gegacker an, schmiert ihr Honig ums Maul und hat Kohle ohne Ende. Geil, da tropft die Möse!

Jetzt geht sie auf, wie ein Stück Feuerwehrkuchen, und entwickelt sich zur Kolchosbratze, wie sich das für ne kollektivierte Nutte gehört

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Narrenfreiheit statt Emanzipation

Bero, Saturday, 19.02.2011, 01:55 (vor 5446 Tagen) @ Mus Lim

Da haben Sie ein wahres Wort gesprochen.
Obwohl, es gibt schon eine richtige Emanzipation.
In seiner Ursprungsbedeutung bedeutete nämlich Emanzipation das
emanzipieren des Sklavens gegenüber dem Sklavenhalter, den Sohn von seinem
Vater, wenn er nämlich seine eigene Familie gründet.
Diese Emanzipation im Sinne des Erwachsenwerdens brauchen wir durchaus.

Richtig, erwachsen werden brauchen wir. Auch das ist ja spassig: nie war so viel Infantilität wie heute, ausgerechnet unter den Bedingungen der angeblichen Emanzipation. Das betrifft nicht nur Frauen, auch sehr viele Männer heute werden ja nicht mehr erwachsen.
Perfide allerdings ist die Anwendung des Begriffes durch die Feministinnen, denn sie setzen die bürgerliche Familie mit Sklaverei gleich, und legen auch gleich noch fest, wer dabei Sklave sei. Sicher, die Frau mag dem Manne dienen, für ihn kochen, putzen, waschen, sie hat ihre Pflichten. Aber der Mann auch. Esther Vilar hat das Ganze sehr schön umgekehrt und gezeigt, dass man ebenso einseitig betrachtet auch das genaue Gegenteil sehen kann, wenn man will.
Das war als Gegenpol natürlich wichtig, aber fraglos ist diese einseitige Sicht ebenso dumm wie die feministische. Und vor allem: zerstörerisch.

Allerdings haben Frauen es mit dieser Form der Emanzipation nicht so. Sie
haben durchaus Recht, Emanzipation der Frau lief bislang de facto auf eine
Entsorgung eines Einzelmannes und einer Verpflichtung der Männer als
Gesamtheit hinaus (s.
Geldtransfer).
Das hängt aber untrennbar damit zusammen, dass Frauen Rechte ohne die
dazugehörenden Pflichten gegeben wurden, etwa das Wahlrecht ohne die
Waffenpflicht, oder auch das Recht auf Scheidung ohne Verpflichtung zur
Selbstversorgung. Es wären da noch viele Beispiele zu geben

Das ist richtig! Nun ist eine Waffenpflicht für Frauen so wenig wünschenswert wie eine für Kinder. Kinder haben aber eben auch kein Wahlrecht. Wer Soldaten in Kriege schickt, und das haben Staaten ja immer einschliesslich heute getan, sollte zumindest einmal selbst Pulverdampf gerochen haben. Früher war das selbstverständlich - ham'se jedient?
Allerdings hatten natürlich auch Frauen ihre spezifischen Pflichten früher. Das war in der Ehe zum Beispiel die eigenverantwortliche Führung des Haushalts in Abwesenheit des Mannes. Schon in der Antike, später dann auch im BGB festgeschrieben. Dabei hatten sie Macht und Verantwortung über und für eine Vielzahl von Menschen. Ein römischer Hausstand hatte Dutzende Sklaven und Bedienstete. Eine verantwortungs- und machtvolle Aufgabe, die mit dem Bild der ach so schreckenlichen Unterdrückung der Frau nicht so recht vereinbar ist.
Eine weitere Pflicht war, Kinder zu bekommen und aufzuziehen. Denn das können nur Frauen, und nur so ist der Fortbestand der Familie, des Gemeinwesens, der Nation usw. zu sichern. Welch Humbug, das als "Zwangsaustragen" oder "Zwangsgebären" zu verunglimpfen. "Gebärmaschine" zu sein ist sicher kein schlechteres Los als Kampfmaschine.
Ausnahmslos alle Verpflichtungen wurden Frauen abgenommen, sie müssen absolut gar nichts mehr heute in ihrem Leben. Eines Kindes können sie sich zu jedem Zeitpunkt legal und problemlos entledigen (Abtreibung, Babyklappe, Adoptionsfreigabe). Sie müssen aber auch nicht selbst für ihr Einkommen sorgen, sondern können Kinder als Geisel nehmen und Unterhalt erpressen.
Etwas völlig Normales und an sich Gutes wie besonderer Schutz und Schonung einer Mutter sowie die Fürsorglichkeit eines Vaters und Ehemannes wurde unter den perversen Bedingungen der Gleichheit vollkommen pervertiert. Es wurde die Lizenz zum rücksichtslosen Ausnehmen und Abzocken, ja sogar zum Versklaven. Der Staat weigerte sich freilich nicht, sich dabei zum Mittäter zu machen.
Nein, Emanzipation ist das wahrlich nicht, was da stattgefunden hat. Unsere Grossmütter und Urgrossmütter waren emanzipierter (weil sie mussten). Keine Spur von Selbstbefreiung aus der Unmündigkeit, nur ein Wechsel des Herrn. Und schrankenlose Narrenfreiheit für Frauen. Sie ähneln den Schlaraffen aus der mittelalterlichen Erzählung und deren Vorläufern. Was sonst sind Aufsichtsratsposten auf dem Silbertablett serviert als gebratene Täubchen direkt ins Maul? Das wird erwartet, und es wird nie genug sein.
Man wusste schon damals nur zu gut, welche Folgen die Überfluss und die Abwesenheit von "Korsetten" hat. Womöglich war die spätrömische Dekadenz noch recht gut im kollektiven Gedächtnis verwurzelt

Es wird nie genug sein

Mus Lim ⌂, Saturday, 19.02.2011, 14:57 (vor 5445 Tagen) @ Bero

... es wird nie genug sein.

Wie die Geschichte vom "Fischer un sin Fru" anschaulich erzählt ..

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Der Maskulismus - eine umfassende Betrachtung

Prometheus, Luxemburg, Friday, 18.02.2011, 21:11 (vor 5446 Tagen) @ Manifold

Hallo Manifold, sehr schöner Text, der viele gute Ansätze enthält, die man noch vertiefen sollte. Aus Zeitgründen beschränke ich mich vorerst auf einen Punkt:

Der Maskulismus erlaubt uns die missbrauchten Konzepte der
Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aus der feministischen
Einseitigkeit zu befreien und deren ausgeklammerte, männliche Seite zu
berücksichtigen.

Diese Aussage finde ich sehr interessant. Die Feministinnen haben immer sehr viel Energie darauf verwendet, Begriffe zu besetzen, und ihre ganz spezielle und meist verdrehte Definition zu der Definition zu machen. Wir müssen dem Begriff Gleichberechtigung wieder die Bedeutung des klassischen Liberalismus zuführen.

Allerdings gibt es ein Problem. Zurzeit ist die feministische Definition von Gleichberechtigung die in der Öffentlichkeit dominante. Wenn man den Begriff in der Öffentlichkeit benutzt, muss er also immer explizit erklärt werden. Wenn man einfach nur Gleichberechtigung fordert, dann denken die Leute gleich an die feministische Definition

Der Maskulismus - eine umfassende Betrachtung

Bero, Saturday, 19.02.2011, 02:02 (vor 5446 Tagen) @ Prometheus

Allerdings gibt es ein Problem. Zurzeit ist die feministische Definition
von Gleichberechtigung die in der Öffentlichkeit dominante. Wenn man den
Begriff in der Öffentlichkeit benutzt, muss er also immer explizit
erklärt werden. Wenn man einfach nur Gleichberechtigung fordert, dann
denken die Leute gleich an die feministische Definition

Zu Recht, es gibt keine andere. Da ist das Volk mal schlauer als man ihm gemeinhin nachsagt. Die Gleichberechtigung zeigte auch im spätrömischen Reich die gleichen Folgen wie heute, vermutlich gab es geschichtlich noch wesentlich mehr Beispiele, die wir heute aber mangels Aufzeichnungen nicht kennen.
Was passiert, wenn ich Ungleiches gleich behandle? Ich sperre zum Beispiel ein paar Schafe und Wölfe zusammen, quotiere vielleicht noch Gras für die Wölfe und Fleisch für die Schafe. Wird sich da langfristig wahre Gleichheit einstellen? Nein. Ich muss sie unterschiedlich behandeln ihrem Wesen gemäss, ansonsten ist niemandem gedient

Was ist Gerechtigkeit?

Chato, Saturday, 19.02.2011, 02:57 (vor 5446 Tagen) @ Bero
bearbeitet von Chato, Saturday, 19.02.2011, 03:00

Was passiert, wenn ich Ungleiches gleich behandle? Ich sperre zum Beispiel
ein paar Schafe und Wölfe zusammen, quotiere vielleicht noch Gras für die
Wölfe und Fleisch für die Schafe. Wird sich da langfristig wahre Gleichheit
einstellen? Nein. Ich muss sie unterschiedlich behandeln ihrem Wesen
gemäss, ansonsten ist niemandem gedient.

Eben! Gleichbehandlung (...berechtigung, ...stellung, ...macherei, ...wertigkeit ... etc. pp.) sind per se Ausdruck prinzipieller Ungerechtigkeit, weil das Wesen eines gleichbehandelten Ungleichen ignoriert und vergewaltigt wird. Gerecht ist es nur, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln, eben nach innerer Art und ihrem Wesen gemäß. Das ist so evident und offensichtlich, daß ich mir nicht recht erklären kann, warum das manchen Leuten nicht einleuchten will. Der einzige Grund dafür, der mir einfällt, ist eine ideologische Voreingenommenheit mit eingebautem Denkverbot.
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Was ist Gerechtigkeit?

Prometheus, Luxemburg, Saturday, 19.02.2011, 13:34 (vor 5445 Tagen) @ Chato

Eben! Gleichbehandlung (...berechtigung, ...stellung, ...macherei,
...wertigkeit ... etc. pp.) sind per se Ausdruck prinzipieller
Ungerechtigkeit, weil das Wesen eines gleichbehandelten Ungleichen
ignoriert und vergewaltigt wird. Gerecht ist es nur, Gleiches gleich
und Ungleiches ungleich zu behandeln, eben nach innerer Art und
ihrem Wesen gemäß.

Wenn wir über Ungerechtigkeit reden, müssen wir erst einmal die Gerechtigkeit definieren. Es gibt nämlich zwei, sich gegenseitig ausschließende Definitionen. Es gibt einerseits die Verteilgerechtigkeit; alle bekommen das Gleiche. Dies funktioniert am besten in kleinen Gruppen mit engen Beziehungen, also zum Beispiel in Familien. Daneben gibt es dann aber auch noch die Leistungsgerechtigkeit; diese funktioniert am besten in großen Gruppen. Welche von beiden Gerechtigkeiten meinst du, wenn du von Ungerechtigkeit sprichst?

Wenn man Ungleiches gleich behandelt, dann führt das zu ungleichen Ergebnissen, soviel ist klar. Aber wir wollen ja auch überhaupt keine gleichen Ergebnisse. In großen Gruppen funktioniert nur die Leistungsgerechtigkeit, und die basiert eben auf dem Prinzip "gleiche Spielregeln, ungleiche Entlohnung"

Ein Kernproblem des Feminismus besteht darin, dass die Frauen es genau umgekehrt haben wollen,also ungleiche Spielregeln und gleiche Entlohnung. Das ist das Prinzip, das sie von den engen Beziehungen her kennen, auf die sie optimiert sind. Es funktioniert aber eben nur in diesen engen Beziehungen.

Ungleiches ungleich zu behandeln ist eigentlich genau das, was im Augenblick passiert. Es gibt getrennte Spielregeln für Frauen und für Männer; und wenn das Ergebnis nicht gleich ist, dann werden eben die Spielregeln optimiert, bis es dann passt. Sämtliche Frauenfördermaßnahmen und Männerbenachteiligungen sind ungleiches Behandeln von Ungleichem

Zweierlei Gerechtigkeit

Chato, Saturday, 19.02.2011, 15:42 (vor 5445 Tagen) @ Prometheus
bearbeitet von Chato, Saturday, 19.02.2011, 15:51

Wenn wir über Ungerechtigkeit reden, müssen wir erst einmal die Gerechtigkeit definieren. Es gibt nämlich zwei, sich gegenseitig ausschließende Definitionen. Es gibt einerseits die Verteilgerechtigkeit; alle bekommen das Gleiche. Dies funktioniert am besten in kleinen Gruppen mit engen Beziehungen, also zum Beispiel in Familien. Daneben gibt es dann aber auch noch die Leistungsgerechtigkeit; diese funktioniert am besten in großen Gruppen. Welche von beiden Gerechtigkeiten meinst du, wenn du von Ungerechtigkeit sprichst?

Die jeweils angemessene und von der Sache her verlangte Gerechtigkeit. Es gibt ja zwei, wie du ganz richtig bemerkst, und nicht eine.

Wenn man Ungleiches gleich behandelt, dann führt das zu ungleichen Ergebnissen, soviel ist klar. Aber wir wollen ja auch überhaupt keine gleichen Ergebnisse. In großen Gruppen funktioniert nur die Leistungsgerechtigkeit, und die basiert eben auf dem Prinzip "gleiche Spielregeln, ungleiche Entlohnung".

Das ist nicht für Familienverbände angemessen, und deswegen sind nicht die Weiber darauf optimiert, wohl aber die Männer, die auf das Leistungsprinzip optimiert sind. Wer hier die "Gleichberechtigung" einführt, will diese Ordnung umstürzen, um Neue Menschen zu züchten; und wenn Maskulisten "die wahre Gleichberechtigung" einfordern, dann wirken sie dabei selbstverständlich mit, ob sie das nun wissen und wahrhaben möchten, oder nicht. Es wäre jedoch ihre Pflicht, das zu wissen und zu durchschauen, denn nur sie sind dazu in der Lage, und nicht die Weiber ("im Schnitt", würde Roslin wiedermal sagen, und ich würde hier nicht widersprechen).

Ein Kernproblem des Feminismus besteht darin, dass die Frauen es genau umgekehrt haben wollen, also ungleiche Spielregeln und gleiche Entlohnung. Das ist das Prinzip, das sie von den engen Beziehungen her kennen, auf die sie optimiert sind. Es funktioniert aber eben nur in diesen engen Beziehungen.

Ich bestreite kategorisch, daß "die Frauen" das wollen! Ich behaupte, daß die totalitären Menschenzüchter das unbedingt so wollen und daß sie das den Weibern medial einreden, sie reichlich bestechen und Tag für Tag mit "Komplimenten" geradezu überschütten. Ich meine, daß sie damit das Glück der Weiber ebensowenig im Sinne haben, wie das Glück der Männer. Ich meine aber auch, daß es die Pflicht der Männer wäre, solche ideologischen Manöver zu durchschauen und sie zu durchkreuzen, anstatt das Ganze auch noch selber zu verlangen und sich bei diesem ekelerregenden "Staatsziel" nützlich zu betätigen. Das ist glatter Verrat und ein Totalversagen der Männer, die sich derart aufführen. Gewollt natürlich, so wie bei den Weibern auch, aber Männer sollten eigentlich fähig dazu sein, das geistig zu begreifen und sich dem zu entziehen, anstatt beim Staat um "Gleichberechtigung" zu winseln.

Ungleiches ungleich zu behandeln ist eigentlich genau das, was im Augenblick passiert. Es gibt getrennte Spielregeln für Frauen und für Männer; und wenn das Ergebnis nicht gleich ist, dann werden eben die Spielregeln optimiert, bis es dann passt. Sämtliche Frauenfördermaßnahmen und Männerbenachteiligungen sind ungleiches Behandeln von Ungleichem.

Es ist nicht wahr, daß das im Augenblick passierte, denn es geschieht gezielt destruktiv und nicht der Art und dem Wesen nach, so wie es recht wäre. Wenn der Staat und die Medien das Leistungsprinzip und die Konkurrenz gezielt in die Familien tragen und die Verteilungsgerechtigkeit der Familie sozusagen verstaatlicht wird, dann ist das natürlich vollkommen artwidrig und keineswegs vernünftig begründet! Dasselbe gilt für die Lohnarbeit von Weibern, wie sie systematisch erzwungen wird, weil ein Einkommen nicht mehr auskömmlich ist (für die meisten bedeutet das kinderlose Selbstverwirklichung an der Aldikasse) und die abartige Verhausmannung von Männern etc. pp. Man ist sogar schon dabei, den Begriff "Mutter" staatlich zu verbieten, und den Vater hat man längst juristisch aus der Familie gejagt, deren Haupt er zu sein hätte, und es bis anhin auch immer gewesen ist. Wer als Mann "Gleichberechtigung" fordert, will das selbst nicht mehr, sondern möchte lieber ein sattes Haustier werden, so wie die Weiber, die ja längst in Massen bestochen worden sind.

Ihr suchst immer krampfhaft nach einer "Vernunft" bzw. ihr beklagt deren Fehlen, wo das gewollte Ausschalten jeglicher Vernunft die gewollte, hochverräterische Absicht des Staates ist. Ich bestreite kategorisch, daß Mann und Weib "nach neuen Rollen" verlangen! Das ist ein schäbiges mediales Kunstprodukt, das Weiber zwar nicht zu durchschauen vermögen, weil ihnen so etwas nicht eignet – die Männer aber weithin auch nicht mehr, obwohl sie das können sollten und es ihre verdammte Pflicht wäre, nicht auf dämliche, destruktive Staatspropaganda hereinzufallen. Deshalb bin ich aus Prinzip gegen die "wahre Gleichberechtigung", allzumal dann, wenn sie von "Maskulisten" beim Staat eingefordet wird.

Gerechtigkeit bedeutet aus gutem Grund in einer Familie etwas ganz anderes, als in einer Firma oder gar für hochverräterische Sozialingenieure. Dabei sollte es bleiben – und die Zersetzer zum Teufel gejagt werden, anstatt von ihnen etwas zu "fordern" oder ihnen unterwürfige "Petitionen" zuzuschicken, wo haargenau das drinsteht, was die gerne lesen möchten.

Gerechtigkeit ist nichts, was der Mensch "schafft", sondern sie ist in seiner Natur begründet und angeboren. "Gleichberechtigung" ist vor allem die Konsequenz davon, daß das bestritten wird. Die Alternative dazu ist die kollektivierte Genderwelt für abgesättigte, unterwürfige Haustiere, die auf nichts weiter mehr hoffen möchten, als auf ihre möglichst kostengünstige Einäscherung.
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Du sagst es!

Jaeger ul, Saturday, 19.02.2011, 20:51 (vor 5445 Tagen) @ Chato

Es wäre jedoch ihre Pflicht, das zu wissen
und zu durchschauen, denn nur sie sind dazu in der Lage, und nicht die
Weiber ("im Schnitt", würde Roslin wiedermal sagen, und ich würde hier
nicht widersprechen).

Vollste Zustimmung, Nick! Das wissen aber unsere Feministen und Gender-Technokraten genau so gut wie Du ind ich!

Darum:

Verhausmannung von Männern etc. pp. Man ist sogar schon dabei, den Begriff
"Mutter" staatlich zu verbieten, und den Vater hat man längstjuristisch
aus der Familie gejagt, deren Haupt er zu sein hätte, und es bis anhin
auch immer gewesen ist.

Der Kampf gegen den Mann und Vater geschieht hauptsächlich aus diesem Grund! Es ist der männliche Teil der Bevölkerung vor dem sie sich fürchten, ja fürchten müssen, nicht der weibliche. Das Vorgehen dieser Ideologie, in ihrem Sinne natürlich, ist da nur logisch.

Familie

DvB, Saturday, 19.02.2011, 17:39 (vor 5445 Tagen) @ Prometheus
bearbeitet von DvB, Saturday, 19.02.2011, 17:43

Wenn wir über Ungerechtigkeit reden, müssen wir erst einmal die
Gerechtigkeit definieren. Es gibt nämlich zwei, sich gegenseitig
ausschließende Definitionen. Es gibt einerseits die Verteilgerechtigkeit;
alle bekommen das Gleiche. Dies funktioniert am besten in kleinen Gruppen
mit engen Beziehungen, also zum Beispiel in Familien. Daneben gibt es dann
aber auch noch die Leistungsgerechtigkeit; diese funktioniert am besten in
großen Gruppen.

Es gibt nicht "zwei Arten von Gerechtigkeit". Es gibt nur leistungsgerechte und leistungsungerechte Verteilung. Das eine ist Gerechtigkeit, das andere Ungerechtigkeit. Das als "zwei Arten von Gerechtigkeit" hinzustellen, ist ein euphemistischer Infarkt!

Und was eine Familie betrifft: die zeichnet sich nicht dadurch aus, eine "kleine Gruppe" zu sein. Wie bescheuert ist das denn?! Ein Dreierpack Nutten ist auch eine "kleine Gruppe". Aber nur die mit den dicksten Möpsen schleppt die meisten Freier ab und erfickt sich die meiste Kohle. Leistungsgerecht eben. Und die Puffs sind keineswegs so konstruiert, daß die Kohle gleichverteilt wird. So funktioniert das eben nicht. Auch nicht in kleinen Puffs.

Eine Familie zeichnet sich dadurch aus, daß sie eine Einheit ist, die Mitglieder zusammengehören, daß sie aus dem eigenen Weib, dem eigenen Mann und den eigenen Kindern besteht. Da gibt es nichts von Leistung abhängig zu machen, weil es völlig sinnlos ist, mit seinem eigenen erweitertem Ego zu feilschen. Das wäre ja so ähnlich, wie wenn Du Dein Gehirn für diesen bescheuerten Gedanken zur Strafe gerechtermaßen nicht mehr mit Sauerstoff versorgst! Ich geb Dir nen selbstlosen Rat: sei ungerecht zu Deinem Gehirn!

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