Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sind Feminismus u. "Gender" eigentlich unterschiedliche Strömungen?

FEMhunter, Thursday, 17.02.2011, 13:17 (vor 5447 Tagen)

Der Feminismus mit seiner Rosinenpickerei ist sicherlich eine Seite, aber eine andere Seite ist ja die "Gleichmacherei" mittels dem GenderSchwachsinn. Irgendwie ist das aber doch miteinander verzahnt. Wobei man aber sagen kann, dass sicherlich das Ziel des GenderSchwachsinns auch für Frauen kontraproduktiv ist, als auf Dauer förmlich "nach hinten" losgehen wird. Eine rosinenpickende Feministinn kann sich sowas ja dann nicht ernsthaft wünschen.

Wer erklärts mir mal? Danke!

Sind Feminismus u. "Gender" eigentlich unterschiedliche Strömungen?

Robert ⌂, München, Thursday, 17.02.2011, 13:55 (vor 5447 Tagen) @ FEMhunter

[ Feminismus vs. Gender-Mainstreaming ]
Wer erklärts mir mal? Danke!

Frag doch mal bei den Feministinnen nach (Emma, Mädchenmannschaft oder so).
Meinst nicht, daß das interessant wäre?

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Sind Feminismus u. "Gender" eigentlich unterschiedliche Strömungen?

Jaeger ul, Thursday, 17.02.2011, 14:43 (vor 5447 Tagen) @ FEMhunter

Irgendwie ist das aber doch miteinander verzahnt.

Gender soll beweisen! Feminismus ist die Theorie, Gender die Praxis. Nur um mal ein Beispiel zu nennen:

Der Feminismus behauptet, dass Frauen in den vergangenen 10000 Jahren unterdrückt wurden. Nur deshalb hätten Frauen einen so verschwindent geringen Anteil zur modernen Gesellschaft beigetragen. Der erste Verbrennungsmotor, die klassische Physik(newtonsche Mechanik) oder mathematische Probleme wären u.U nicht von Männer, sondern von Frauen erfunden, entdeckt und gelöst worden, wenn man(n) die Frauen nur gelassen hätte. Jeder Unterschied zwischen den Geschlechtern würde aber bedeuten, dass möglicherweise nicht Unterdrückung, sondern die Unterschiede zwischen den Geschlechtern für die Erfolge der Männer verantwortlich waren. Dies würde die feministische These von der Unterdrückung fundamental untergraben. Es darf also keinen Unterschied geben, sonst wackelt das Weltbild der Feministen. Dies ist aber nur einer von vielen Berührungspunkten zwischen Feminismus und Gender.

Sind Feminismus u. "Gender" eigentlich unterschiedliche Strömungen?

Manifold ⌂, Thursday, 17.02.2011, 15:11 (vor 5447 Tagen) @ Jaeger ul

Das deckt sich interessanter Weise mit der Tatsache, dass Gleichheitsfeministen (Genderisten) den Begriff "Patriarchat" und das Matriarchats-Konzept wissenschaftlich nicht ernst nehmen, im Gegensatz zu den Differenzfeministen, welche an diese Konzepte verbissen festhalten:

"Die zweite Frauenbewegung wurzelt in feministischen Gruppen der amerikanischen Westküste Ende der 60er Jahre, in denen darüber diskutiert wurde, wie das Patriarchat - ein politischer, kein wissenschaftlicher Begriff - Frauen unterdrückt."

http://diestandard.at/1282273231408/dieStandardat-Interview-Maennerpolitik-muss-einer-Frau-unterstellt-sein

Ausführlich aus der Sicht eines Genderisten:

http://anonym.to/?http://rhizom.blogsport.eu/2010/08/18/vom-mythos-des-matriarchats-zur-modernen-gender-forschung/

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Gender ist Praxis ? Ein Gegenbeweis.

Polarisator, Thursday, 17.02.2011, 15:13 (vor 5447 Tagen) @ Jaeger ul

Gender soll beweisen! Feminismus ist die Theorie, Gender die Praxis.

Wie ist die Praxis zu erklären, daß neuerdings in Notstandsgebieten Nahrungsmitteln vorrangig an Frauen verteilt werden? Eine Erklärung ist nur differenz-feministisch möglich. Wenn du Feminismus mit Theorie gleichsetzt und Genderismus mit Praxis, dann müßte darauf geachtet werden, daß die Lebensmitel gleichverteilt werden.

Differenz-Feministinnen "beweisen" das Bessersein der Frau gerade durch entschiedene Zurückweisung aller Gleichheits-Vorstellungen, also auch des Genderismus. Sie sagen: Gerade weil Frauen anders sind, ist eine weibliche Welt die einzige Welt, die Zukunft hat.

trel

Sind Feminismus u. "Gender" eigentlich unterschiedliche Strömungen?

Polarisator, Thursday, 17.02.2011, 14:48 (vor 5447 Tagen) @ FEMhunter

Ja, der Genderismus ist das Karma des Feminismus.

Feminismus ist eine historisch vorgängige - und noch auslaufende - Strömung, die vom Genderismus instrumentalisiert wird, um die Geschlechter ihrer tieferen (kosmischen) und engeren (biologischen) Bedeutung zu berauben. Ziel des Genderismus ist es, das Männliche, also das im engeren Sinne Menschliche, nach und nach auszuschalten und eine weibliche Klonwelt zu errichten, ein Feminat, das keine Geschichte mehr kennt. Ziel ist die "un-menschliche", d.h. geschichts- und kulturlose Gesellschaft durch Überwindung des Männlichen. (Im SPD-Programm steht "menschlich" für "unmenschlich".)

Nicht-lesbische Feministinnen, vor Allem die Frauen-Rechtlerinnen alten Schlages, werden damit betrogen. Und am meisten werden die natürlichen Frauen betrogen, da sie sich in einer Welt, da Männer allenfalls noch als Fortzeuger und Finanzierer funktionieren, nicht glücklich sein können.

Der Hintergrund dieses Prozesses kann m.E. nur auf der Grundlage einer theologischen Eschatologie (> Johannes-Apokalypse) verstanden werden. Sucht man nach einem rein menschlichen Sinn des Genderismus, so sucht man vergebens. Er ist vom menschlichen Standpunkt aus einfach unsinnig.

trel

Sind Feminismus u. "Gender" eigentlich unterschiedliche Strömungen?

Manifold ⌂, Thursday, 17.02.2011, 15:06 (vor 5447 Tagen) @ FEMhunter

Der Genderismus ist die Ideologie des Gleichheitsfeminismus. Dass diese auch Frauen schadet, ist kein Wunder, denn sie transportiet lediglich die Ansichten einer kleinen (häufig lesbischen) Minderheit von Frauen.

Der feministische Ursprung des Genderismus/Gender Mainstreaming wird von Feministen immer wieder betont.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Nach-Fragen...

FEMhunter, Thursday, 17.02.2011, 15:30 (vor 5447 Tagen) @ Manifold

Erstaunlich ist, dass diese FemGendis es geschafft haben, die gesamte Gesellschaft, ähnlich einem Virus, zu infiltrieren. Das aber nun ein Virus auch ein Schadpotential hat, also der GenderSchwachsinn nicht ohne Folgen bleiben wird, das liegt doch auf der Hand. Warum aber machen ganze Regierungen da mit, warum finden sich in unserer Gesellschaft viele Entscheidungsträger, also in Politik UND Wirtschaft, die diesen Schwachsinn mittragen. Warum kriegt das Volk nicht mit, wie klammheimlich da ein geheimdienstähnlicher Apparat die Demokratie unterwandert und die Politik förmlich zur Hure macht? Diese monströse Frauenförderung und die Theorie von "5 Geschlechtern" müssen doch langsam auch mal den Dümmsten hinterm Ofen vorlocken!

Hat irgendjemand von dieser "Unterwanderung" der Gesellschaft mit unwissenschaftlichen Theorien Vorteile (z. B. wirtschaftliche). Steckt da sowas wie die Bilderberg-Gruppe dahinter, die mit einem Aufeinanderhetzen der Geschlechter eine Art elitäre Weltherrschaft installieren und uns alle zu "Arbeitssklaven" machen will. Dann würde sich das auch logischerweise irgendwann gegen die Feministinnen wenden, denn die "Erschießungen" laufen, bis auch die Letzte im Massengrab liegt.

Es ist alles sehr seltsam, aber irgendwas Globales muss doch als Initiator dieser Sache wirken.

Nach-Fragen...

Robert ⌂, München, Thursday, 17.02.2011, 15:38 (vor 5447 Tagen) @ FEMhunter

Es ist alles sehr seltsam, aber irgendwas Globales muss doch als Initiator
dieser Sache wirken.

Die Regel "Schreib nie etwas der Bösartigkeit zu, wenn es genauso auch durch Dummheit erklärt werden kann" finde ich sehr gut. In dem Fall passt die Erklärung "Dummheit" (soll heissen, mangelhafter Durchblick und Nicht-Sehen der Folgen!) m.M.n. trotzdem recht gut. Der Mensch ist halt doch ein soziales Wesen, und der Schrei von "Benachteiligung" triggert halt doch sehr gut das "da muss man was dagegen tun".

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Eine gar nicht so dumme Frage

Eumel, Thursday, 17.02.2011, 17:24 (vor 5447 Tagen) @ FEMhunter

Wenn man sich die Grundlagen der Gender-Studies anschaut,stellt man fest, dass sie in ihren Ursprüngen mit dem Feminismus gar nicht so viel gemein hatten.

Frauenforschung und Gender-Studies sind ursprünglich zwei ganz unterschiedliche Dinge. Die Frauenforschung geht von der Patriarchatstheorie aus: Ein Machtgefälle bestimmt das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. In den Gender-Studies geht man hingegen davon aus, dass Geschlechter-Rollen in gegenseitiger Interaktion definiert werden. Sprich Frauen tragen durch ihr Verhalten im selben Maße dazu bei wie Männer.

Frauenforschug und Gender-Studies widersprechen sich hier. Die Gender-Studies sollten ursprünglich tatsächlich eine objektive Wissenschaft sein, die sich über den subjektiven Feminismus stellte. Nur wurde der Bereich schnell von Feministinnen besetzt, so dass die Gender-Studies heute ein unüberschaubarer Flickenteppich sind und von der feministischen Frauenforschung immer weniger zu unterscheiden sind

genau so (k.T.)

NM, Thursday, 17.02.2011, 17:34 (vor 5447 Tagen) @ Eumel

- kein Text -

Gender Mainstreaming

Trennungskind34, Düsseldorf, Saturday, 19.02.2011, 01:24 (vor 5446 Tagen) @ Eumel

GM ist der totalitäre Fortsatz des Feminismus.

VG TK34

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