Norwegen kein Vorbild?
Bedarfsjournalismus vom Feinsten:
Bisher wurde die Luxusweibchen-Quotierung immer pauschal mit dem Verweis auf Norwegen, wo das nicht nur keine Nachteile sondern nur Vorteile bringen würde, gerechtfertigt.
Lassen sich qualifizierte Einwände auf die Simpel-Weltsicht jedoch nicht mehr totschweigen, prüft der Zeitungsschreiber und stellt die Vorbildrolle in Frage.
So heute in der FAZ.
Goldröcke und Großmütter an der Macht
Norwegen hat die Frauenquote schon. Dort müssen die Verwaltungsräte zu 40 Prozent weiblich sein. Quotengegner behaupten, das führe zu Mehrfachmandaten. Doch ist die dortige Situation überhaupt mit der deutschen vergleichbar?
Auf einmal spielt das eine Rolle?
Positiv ist Sebastian Balzter jedenfalls anzurechnen, daß er einer der ersten in den Mainstream-Medien ist, der sich etwas differenzierter mit den norwegischen Quoten beschäftigt.
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FAZ Leser,
15.02.2011, 20:19
- Norwegen kein Vorbild? - hoerer, 16.02.2011, 02:43