Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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1. Prozeßtag

ausWien, Monday, 14.02.2011, 21:48 (vor 5450 Tagen) @ Kurti

ATV hat berichtet ich hoffe das kommt noch auf Video
weiters:
http://kurier.at/nachrichten/wien/2073498.php
Der Reporter von Kurier dürfte etwas übermüdet gewesen sein sonst hätte er sicherlich korrekter Berichtet ;-)

Der erste Prozeßtag war in vielen Dingen vorbildlich: Die Zuschauer wurden nur im üblichen Maß kontrolliert, die Bürgerrechte somit gewahrt.
(Es gab nichteinmal eine Ausweiskontrolle.) Sowohl Kurt Essmann als auch ihre Anwältin durften jeweils ausreden. Beides große Unterschiede im positiven Sinn im Vergleich zu einem Prozeß gegen einen anderen Vater im Vorjahr in Linz.
Auch Journalisten waren vertreten und wurden in keinster Weise in ihrer Arbeit behindert.
Zwar wirkten viele der Vorwürfe an den "Haaren herbeigezogen" doch kann dafür weder der Richter etwas noch der Staatsanwalt der nur die Staatsanwaltschaft von Linz vertritt.
So wurde Kurt Essmann vorgeworfen, daß seine Tochter bei einer Väterdemo Daddy's Pride bei der das Motto war "Jedes Kind hat ein Recht auf beide Elternteile und alle 4 Großeltern" ihre eigene Meinung kundgetan hat (nachzusehen auf http://www.wien-konkret.at/soziales/vaeterrechte/vaeterrechtsdemo2010/ von Minute 52:10- 53:50) die da sinngemäß lautet ein Kind braucht beide Eternteile und jedes Kind kann seine Meinung kundtun. - Was ist daran so schlimm? Ein Kind das nicht eingeschüchtert wird und eine eigene Meinung hat ist offensichtlich nicht im Sinne der Behörden, weil sie dann als Erwachsene erst recht ihre eigene Meinung haben wird


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