Frauenquote in den Parteien
Die Frauenquoten sind ein typisches Beispiel, wie "gut gemeint" und "gut gemacht", langfristig weit auseinanderdriften können. Natürlich war es vor einigen Jahrzehnten bedenklich, wenn in einer Demokratie, ein Geschlecht, in den Parlamenten, wesentlich unterrepräsentiert war. Insbesondere, wenn im GG steht, "Männer und Frauen, sind gleichberechtigt".Natürlich war es gerechtfertigt, sich Maßnahmen zu überlegen, hier für Abhilfe zu sorgen. Man überlegte sich ein Provisorium, oder eine Notlösung, und erfand die "Frauenquote". Leider hatte dieses Provisorium, wie so oft schon in der Geschichte, einen kleinen Schönheitsfehler. Man hatte nämlich vergessen, wann diese "Anschubsubventition", ihr Ende haben sollte. Nun ist zu befürchten, das es Frauenquoten noch auf dem Sankt Nimmerleinstag gibt?
Frauenquoten als solche, sind unter keinen Umständen geeignet, Lösungen in der Geschlechterfrage zu erzeugen. Lange Traditionen, wo früher das "Familienoberhaupt" bestimmte, wo es langgeht, also auch in der Politik, kann man nicht einfach mit einem Federstrich oder einer Gewaltmaßnahme, wegeliminieren. Wer sowas glaubt, hat keinerlei Ahnung von Verhaltensforschung. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis der Genosse Trend es geschafft hat, den inneren Sklaven, in den Frauen besiegt zu haben. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Mehrzahl der Frauen verstanden hat, das es in der Politik auf Inhalte ankommt, und nicht auf, religiös korrektes Verhalten in der Sexualität, Frisuren, Anzüge, Kohibas oder Krawatten etc.. Dass das Leben auch und gerade für Männer kein Wunschkonzert ist. Dies wird noch ein schwieriger und schmerzvoller Prozess werden.
Auch aus einigen Beiträgen, konnte man herrauslesen, das bei vielen Frauen, die Frauenquote nicht als Hilfe verstanden wird, sondern als Waffe, um Männer in den Parteien gefügig zu machen. Ja, es wurde sogar offen gedroht, Parteien nicht zu wählen, wenn sie sich weigern Frauenquoten einzurichten. Da dies ein Verstoß gegen das Grundgesetz ist, muss man sowas schon fast als Nötigung werten.
Eine Demokratie, wo es völlig unerheblich ist, was ein Mensch, in seiner Hose trägt, oder nicht, macht sich auf Dauer, einfach nur noch lächerlich, wenn sie einen solchen Grundsatz, dadurch ad absurdum führt, indem sie Frauenquoten beschließt, die eine solche Ungerechtigkeit und Ungleichheit, zu zementieren versucht!
Prinzipiell hast du Recht, aber ...
Natürlich war es vor einigen Jahrzehnten bedenklich, wenn in einer Demokratie, ein
Geschlecht, in den Parlamenten, wesentlich unterrepräsentiert war.
Dieser Denkansatz ist FALSCH! In den Bundestag wird man theoretisch "gewählt" und nicht per Quote "geschoben". Wenn Frauen kandidieren und ihr Wahlprogramm "gut rüberbringen", dann werden sie GEWÄHLT! Eine Quote für ein demokratisch gewähltes Parlament, hat nichts mit dem Art. 3 GG gemein. Wenn "Frau was kann", dann wird sie dort auch sitzen. Aber "Frau" muss dafür auch was tun! ..... zumindestens bis zur Wahl, danach ist das dort auch egal!
Arbeit muss sich wieder lohnen: "Mir bitte als Abgeordneten auch noch einen Mont-Blanc-Kuli für 500 EUR über das DBT-Beschaffungsamt zu Lasten der Steuerzahler!" http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,662532,00.html
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
Prinzipiell hast du Recht, aber ...
Neben der Quoten ohnehin fast immer inhärenten Ungerechtigkeit wird durch diese Absurdität aber noch eine weitere Gefahr deutlich, die mit der Einführung derartiger Geschlechterprivilegien verbunden ist. Es kann dadurch sehr schnell ein gesellschaftliches Klima entstehen oder verstärkt werden, in welchem die Kategorien von guten und förderungswürdigen sowie schlechten und förderungsunwürdigen Menschen derart zum Standard und im Denken verinnerlicht werden, dass schliesslich Ungerechtigkeiten möglich sind, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Man muss es sich also vorher sehr genau überlegen, ob man die ersten Schritte in Richtung einer solchen Zwei-Klassen-Gesellschaft gehen will, die später möglicherweise vielleicht kaum noch zu korrigieren ist
Lerne exakt zu formulieren!
"..., die später möglicherweise vielleicht kaum noch zu korrigieren ist"
Das redundanter Mist. Oder bist du diplomierter Phrasenbewirtschafter?