Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauenquote in den Parteien

Benni, Sunday, 13.02.2011, 13:42 (vor 5451 Tagen)

Die Frauenquoten sind ein typisches Beispiel, wie "gut gemeint" und "gut gemacht", langfristig weit auseinanderdriften können. Natürlich war es vor einigen Jahrzehnten bedenklich, wenn in einer Demokratie, ein Geschlecht, in den Parlamenten, wesentlich unterrepräsentiert war. Insbesondere, wenn im GG steht, "Männer und Frauen, sind gleichberechtigt".Natürlich war es gerechtfertigt, sich Maßnahmen zu überlegen, hier für Abhilfe zu sorgen. Man überlegte sich ein Provisorium, oder eine Notlösung, und erfand die "Frauenquote". Leider hatte dieses Provisorium, wie so oft schon in der Geschichte, einen kleinen Schönheitsfehler. Man hatte nämlich vergessen, wann diese "Anschubsubventition", ihr Ende haben sollte. Nun ist zu befürchten, das es Frauenquoten noch auf dem Sankt Nimmerleinstag gibt?

Frauenquoten als solche, sind unter keinen Umständen geeignet, Lösungen in der Geschlechterfrage zu erzeugen. Lange Traditionen, wo früher das "Familienoberhaupt" bestimmte, wo es langgeht, also auch in der Politik, kann man nicht einfach mit einem Federstrich oder einer Gewaltmaßnahme, wegeliminieren. Wer sowas glaubt, hat keinerlei Ahnung von Verhaltensforschung. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis der Genosse Trend es geschafft hat, den inneren Sklaven, in den Frauen besiegt zu haben. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Mehrzahl der Frauen verstanden hat, das es in der Politik auf Inhalte ankommt, und nicht auf, religiös korrektes Verhalten in der Sexualität, Frisuren, Anzüge, Kohibas oder Krawatten etc.. Dass das Leben auch und gerade für Männer kein Wunschkonzert ist. Dies wird noch ein schwieriger und schmerzvoller Prozess werden.

Auch aus einigen Beiträgen, konnte man herrauslesen, das bei vielen Frauen, die Frauenquote nicht als Hilfe verstanden wird, sondern als Waffe, um Männer in den Parteien gefügig zu machen. Ja, es wurde sogar offen gedroht, Parteien nicht zu wählen, wenn sie sich weigern Frauenquoten einzurichten. Da dies ein Verstoß gegen das Grundgesetz ist, muss man sowas schon fast als Nötigung werten.

Eine Demokratie, wo es völlig unerheblich ist, was ein Mensch, in seiner Hose trägt, oder nicht, macht sich auf Dauer, einfach nur noch lächerlich, wenn sie einen solchen Grundsatz, dadurch ad absurdum führt, indem sie Frauenquoten beschließt, die eine solche Ungerechtigkeit und Ungleichheit, zu zementieren versucht!


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