"Sind Frauen die besseren Chefs?" - Mit Kommentarfunktion
Die Allgemeine Zeitung aus Mainz wärmt mal wieder die Legende von den Firmen auf, die mehr Gewinne machen, weil bei ihnen Frauen in den Vorständen sitzen:
Die Frauenquote ist in aller Munde. Und allgemein herrscht Übereinstimmung, dass mehr Frauen in Führungspositionen vielen Unternehmen Vorteile brächten. Doch stellt sich die Frage, sind Frauen wirklich gute oder sogar die besseren Unternehmer? Antwort verspricht die Unternehmensberatung Mc Kinsey in ihren Studien „Woman Matter/Frauen sind wichtig“, die bereits mehrere Male erstellt wurden. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass Firmen, in denen Frauen Führungspositionen einnehmen, mehr Gewinn erwirtschaften. Bestätigt wird das Ergebnis von einer Erhebung der US-Frauenorganistion Catalyst.
Dass man den Erhebungen einer Frauenorganisation, die die Auswirkungen weiblicher Manager auf den Unternehmensgewinn "erforscht", derart naiv Glauben schenkt, ist für mich eines der großen Rätsel bei der Medienkampagne für die Frauenquote. Würde der Verband der Mineralölindustrie eine Studie veröffentlichen, die die Notwendigkeit höherer Benzinpreise "beweist", fände die gleiche Zeitung das aus nachvollziehbaren Gründen sicherlich höchst anrüchig. Aber wenn es um die Quote geht, setzt offenbar umgehend der Intellekt aus.
Und ohne klebriges "Frauen-sind-einfach-wunderbare-Wesen-mit-magischen-Fähigkeiten"-Gesülze kommt ein Artikel zu diesem Thema wohl nicht aus:
Personalberater haben ebenfalls die Zeichen der Zeit erkannt. So schreibt Tiemo Kracht, Geschäftsführer der namhaften Unternehmensberatung Kienbaum in der jüngsten „Aktiv“ von Hessenmetall: „Frauen haben einen mehrdimensionalen Lebensentwurf [...] Mit kulturellen Interessen und sozialen Kontakten erschließen sie vielfältige Erfahrungswelten. Sie bringen als Führungskraft mehr Einfühlungsvermögen für unterschiedliche Belange mit.“ Chefinnen mit Familien haben laut Kracht oft einen ausgeprägten „Sinn für Pragmatismus und Multi-Tasking-Qualitäten“.
Die Kulturwissenschaftlerin[!] Christa von Braun sieht nach der Finanz- und Wirtschaftskrise für Frauen, bessere Chancen, in Führungspositionen aufzusteigen. Die Wirtschaft brauche eine neue Struktur, ist sie überzeugt. Dazu könnten Frauen beitragen, denn sie seien besser trainiert in Fragen der sozialen und psychologischen Kompetenz. Auch hätten sie einen reelleren Bezug zum Geld.
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MEIN Kommentar:
Wenn Mc Kinsey seinem eigenen Gutachten glauben würde....
...hätten sie Frauen in ihrem Vorstand.
Haben sie aber nicht.
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Die Webseiten sind in Kürze wieder erreichbar.
Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
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Liebe Grüße
Oliver
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Geklaut bei Arne:
5. In der Debatte wird immer wieder eine Kinsey-Studie angesprochen, der zufolge Firmen mit mehr Frauen im Management eine bessere Performance bieten. Übergangen wird, dass in dieser Studie explizit nur von einer Korrelation die Rede ist, nicht von einer Kausalität. Und natürlich gibt es auch gegenläufige Studien, denen zufolge ein höherer Frauenanteil an der Spitze einer Firma mit einer schlechteren Performance verknüpft ist
Kulturelle Interessen
Mit kulturellen Interessen und
sozialen Kontakten erschließen sie vielfältige Erfahrungswelten.
So so, also nur Frauen haben kulturelle Interessen.
Ich bin ja nebenher auch journalistisch tätig. Die Anzahl der kulturellen Veranstaltungen, die ich seit Beginn dieser Tätigkeit um das Jahr 1990 besucht habe, kann ich nicht einmal ungefähr abschätzen. Nicht einmal annähernd.
Und bei fast all diesen Veranstaltungen war das zahlenmäßige Gästeverhältnis Frauen-Männer fast 50:50. Veranstaltungen, die reine Frauenrunden waren, kann ich an zwei Händen abzählen.
Kann mir diesen Widerspruch mal jemand erklären?
Gruß, Kurti
Kulturelle Interessen
Kann mir diesen Widerspruch mal jemand erklären?
frauen sehen frauen. männer sind zu 99% "rauschen" wie die handwerker und hausmeister, die halt dazu gehören, damit frau ihr leben leben kann. werkzeug, das genutzt, aber übersehen wird.
ausnahme: mr big, "DER EINE", der es jetrzt gerade sein soll.
frauen nehmen selektiv wahr, deshalb besteht "das ganze" der gesellschaft für sie aus frauen, denen geholfen werden muss bzw. die zu loben sind, nicht aber aus der arbeit, die für hilfe und lob überhaupt erst die ressourcen zur verfügung stellt.
deshalb auch die auffällige ähnlichkeit zwischen sozialistischem und fministischem denken bezüglich der ressourcenbeschaffung: die werden einfachg vorausgesetzt. in sachen verteilung unterscheiden sich aber feminismus und sozialismus doch erheblich: frau will möglichst viel und am besten alles für sich, "gleichheit" ist eine floskel nur so lange, bis sie erreicht wird, dann wird sofort darauf verzichtet. und natürlich interessiert frau auch nicht gleichheit zwischen frauen, sndern nur besserstellung für sich selbst. wobei besserstellung nicht definiert wird durch das, was sie durch eigene arbeit erreichen kann, sondern durch das, was der am besten gestellte mann erreicht hat und was frau halt auch will