Folge 4.647.468³: Frauen sind die besseren Psychopathinnen
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,743760,00.html
Sehr lesenswert, wenn man seine Allgemeinbildung ein wenig trimmen will.
Und wer weiß, vielleicht erkennt der eine oder andere eine Bekannte wieder.
* Relationale Aggression: Beziehungen sind für Psychopathinnen bloßes Mittel zum Zweck. Ben-Horin beschreibt einen Frauentyp, "der etwa einer Freundin den Partner ausspannt, nur um diese zu verletzen". Über andere verbreiten diese Frauen gern üble Gerüchte und reden verächtlich über sie. In der Partnerschaft drohen sie regelmäßig mit dem Abbruch der Beziehung, um ihren Willen durchzusetzen.
* Betrug und Manipulation: Psychopathinnen meistern ihr Leben mittels Fälschung, Unterschlagung und Lüge. Typischerweise, so Ben-Horin, "bezeichnen sie andere als leichtgläubig und schwach und äußern die Überzeugung, dass es töricht wäre, nicht jeden auszunutzen, der dumm genug ist, dies zuzulassen". Meist machten sie sich dabei "überhaupt keine Sorgen darüber, wie ihr Verhalten anderen schadet".
* Parasitärer Lebensstil: Psychopathinnen begeben sich mutwillig in finanzielle Abhängigkeit. "Sie bekommen, was sie wollen, indem sie sich als hilflos darstellen oder Angehörige und Freunde nötigen oder ihnen drohen", so Ben-Horin. Die psychopathische Persönlichkeit wechsle häufig den Partner und halte dabei gezielt Ausschau nach Männern mit hohem Einkommen.
Fazit, das natürlich nicht fehlen darf:
Mitunter beschleichen die Psychologin Anflüge eines schlechten Gewissens. In solchen Momenten fürchtet sie, mit ihrer Forschung das Ansehen der Frau an sich zu untergraben.
Joar, bei Männern ist das aber ohne schlechtes Gewissen erlaubt, wa?
Aber dann besinnt sie sich wieder auf die eigentliche Erkenntnis: "Dass Frauen auf ähnlich erschreckende Weise psychopathisch sein können wie Männer - ist das nicht auch ein Beitrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter?"
Sie hat es erfasst, dennoch ist es wieder mal bezeichnend, wie damit umgegangen wird, wenn Männer bzw. Frauen Psychopathen sind.
Bei Männern wird das zurecht als Problem eingestuft, bei Frauen wird gnädig drüber hinweg gesehen. Hier und auch überall sonst.