Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen im Osten erfolgreicher als im Westen

satyr, Essen, Wednesday, 09.02.2011, 12:37 (vor 5455 Tagen)

"Im öffentlichen Dienst sind die Unterschiede besonders groß. Während der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Osten 2007 bei 45 Prozent lag, betrug er im Westen nur 29 Prozent. "

Quelle

Könnte da nicht ein Zusammenhang bestehen, das der Osten es eher gewohnt ist, Frauen für ihr Geld arbeiten zu lassen?

Insgesamt ist der Artikel leider wieder sehr feministisch "angehaucht"... z.B. wird erwähnt das der Wachstum von "Frauen in Führungspositionen" im öffentlichen Dienst höher war als in der Privatwirtschaft. Nicht erwähnt wird, dass dies kein Wunder ist, bei den Geschenken die Frauen im öffentlichen Dienst gemacht werden.
Insgesamt wirkt der Artikel mal wieder so, als würde "irgendwas" die Masse an gutausgebildeten Frauen daran hindern Chef zu werden. Interessant zu lesen ist er trotzdem

"Im öffentlichen Dienst"

roser parks, Wednesday, 09.02.2011, 13:10 (vor 5455 Tagen) @ satyr

Könnte da nicht ein Zusammenhang bestehen, das der Osten es eher gewohnt
ist, Frauen für ihr Geld arbeiten zu lassen?

Sicher aber eben auch nur das "Schwedische Modell"!
Vergessen sollte man auch nicht das sich im Osten Männer aus Staatlichen Umgebungen zurückgezogen haben, ein Relikt aus DDR-Zeiten.

Kurz nach der Wende war ich richtg überrascht, wieviel Männer in "West"-Behörden rumlaufen. Bei meinen damaligen Überlegungen dazu, ging es auch um die Frage: Identifikation mit dieser Tätigkeit unter Berücksichtigung des staatlich verortneten ideologischen Hintergrunds in dieser Behörde. Dinge die ich für unvereinbar halte.

"Im öffentlichen Dienst" geht es schon die Bächin runter

LatexTester, Wednesday, 09.02.2011, 14:19 (vor 5455 Tagen) @ roser parks

Kurz nach der Wende war ich richtg überrascht, wieviel Männer in
"West"-Behörden rumlaufen. Bei meinen damaligen Überlegungen dazu, ging
es auch um die Frage: Identifikation mit dieser Tätigkeit unter
Berücksichtigung des staatlich verortneten ideologischen Hintergrunds in
dieser Behörde. Dinge die ich für unvereinbar halte.

Das hat sich längst erledigt. Da, wo der Öffentliche Dienst sichtbar wird, also in Ämtern und Behörden, ist der Frauenanteil nahe 100% angekommen. Allein ein paar versprengte Männer an den Schreibtischen und die üblichen männlichen Führungskräfte, die den Job inne haben, weil sich auf Vollzeitstellen kaum Frauen bewerben. Das wird sich noch ändern, wenn eben aus diesem Grund solche Stellen von Frauen im Triumvirat ausgeübt werden können. Dann weiß dann Frau Meyer nicht mehr, warum Frau Schulze den Sachverhalt genauso wenig kennt, wie Frau Müller. Die effektive Arbeitsleistung sinkt dann ins Bodenlose, weil in den vier Stunden Arbeitszeit noch der Schnack vom Vortag, neue Ausführungsbestimmungen und das Jubiläum (etc.) von Moni aus der Buchhaltung durchgehechelt werden muss

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