Das Karma des Feminismus.
Und
diese Einstellung kannst Du sozusagen in Einklang bringen mit Deinen
Wiedergeburtsvorstellungen?
Ich bin etwa mit 29 als Atheist aus der (evangelischen) Kirche ausgetreten und habe mit 33 Jahren die innere Gewißheit über die Heilstatsachen gewonnen, nachdem ich durch die Lektüre einiger Bücher von R.Steiner [Begründer der Anthroposophie) darauf vorbereitet war. Dieser hat mir das Christentum in einer Tiefe und Weite erschlossen, wie ich es von der Kirche her nicht kenne. Die Kirche ist geeignet, Atheismus zu befördern, zumal sie die Verbindung von Denken und Glauben nicht gerade erleichtert.
Die katholische Kirche nimmt m.W. auch reinkarnations-überzeugte Menschen auf, lehrt aber diese Vorstellung selbst nicht. Der Grund dürfte darin liegen, daß es irreguläre Formen der Wiederverkörperung gab und gibt, welche an schwarzmagische bzw. naturreligiöse Praktiken gebunden sind und das Gegenteil oder die Karikatur christlicher Auferstehung bedeuten. Es gibt eben, so wie es hier eine verbrecherische "Unterwelt" gibt, so auch im geistigen Bereich "Parallelwelten".
Die Wiederverkörperungs-Idee, wie Steiner sie ausgearbeitet hat, ist vorweggenommen in G.E.Lessings Spätwerk "Erziehung des Menschengeschlechts", am Ende des Buches. Er argumentiert, daß ein Menschenleben nicht ausreichen könne, um alle Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen, die in einem angelegt sind. Folglich sei die Vorstellung sinnvoll, daß der Mensch unter neuen Umständen, d.h. mit anderem Geschlecht, in einer anderen Rasse, an einem anderen Ort neue Erfahrungen macht und daran immer weiter wächst.
Für andere Vertreter der deutschen Klassik und Romantik war diese Vorstellung ebenfalls geläufig. Goethe hat sie gelegentlich ziemlich direkt ausgesprochen; Richard Wagner in seiner "Parsival"-Oper ganz unverhüllt aussprechen lassen.
Ich betone diesen Hintergrund, weil gelegentlich immer noch auf buddhistische Vorstellungen zurückgegriffen wird, die aber dem Entwicklungsgedanken fremd gegenüber stehen und auch abstruse Gedanken beinhalten, z.B. daß Menschen als Tiere wiedergeboren werden könnten.
In Afrika ist die Vorstellung von Wiederverkörperung ebenfalls geläufig; allerdings handelt es sich gerade dort um diejenige Form der Wiederverkörperung, die keine Entwicklung zuläßt. Wir können das studieren, aber nichts daraus lernen, was uns selber weiterbringen würde. Wer den Gedanken der Wiederverkörperung für sich fruchtbar machen will, der muß auf deutsches Gedankengut zurückgreifen. Und die mit Abstand ergiebigste Quelle ist Steiner. Siehe "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge", 1924, 6 Bände. Er referiert nicht über anderer Leute Ideen, sondern er teilt eigene Erkenntnisse mit. Das sind Gesetzmäßigkeiten der geistigen Welt, und vor Allem biografische Inkarnations-Reihen bedeutender Figuren der Geschichte.
Gruß
trel
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MC Henrich,
08.02.2011, 01:22
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Mus Lim,
08.02.2011, 01:39
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Bero,
08.02.2011, 15:26
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Bero,
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DvdRl,
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Beelzebub,
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Polarisator,
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Kurti,
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