„Freitag“ stemmt sich gegen Sorgerechtsreform
Freitag Leser, Monday, 07.02.2011, 22:08 (vor 5457 Tagen)
Nein, so richtig rund läuft es selbst im linken Medienzirkus nicht mehr. Redakteuse Winkelmann hetzt gegen die beabsichtigte Besserstellung von Vätern unehelicher Kinder. „Ein gemeinsames Sorgerecht, das nur mit Widerwillen der Mutter erwirkt wurde, könnte sich für sie nicht nur als Bremsklotz, sondern als Machthebel eines Vaters herausstellen, der Frau den Rest ihrer Autonomie zu nehmen.“ Fragt sich, in welcher Welt mit welcher Machtverteilung die Dame bisher lebt.
Doch die ersten Kommentatoren lassen (bis auf eine Ausnahme) so etwas nicht mehr durchgehen. Schön, das Meinungsmanipulation auch in der Wochen-TAZ nicht mehr reibungslos funktioniert.
Hier
Wieso bekommen eigentlich unverheiratete Mütter automatisch das Sorgerecht?
Rainer
, Monday, 07.02.2011, 22:45 (vor 5457 Tagen) @ Freitag Leser
Das muss man sich wirklich fragen. Besonders wenn diese Mütter überhaupt nicht mit dem Vater des Kindes zusammengelebt haben. Zu dem ist die Mutter der gefährlichste Mensch für Kinder. Ganz besonders wenn die Kinder noch unter ein Jahr alt sind. Jede Woche werden in der BRD zwei Kinder getötet. Überwiegend ist die Mutter Täter.
Es ist also Zeit die Frage zu stellen: "Wieso bekommt der gefährlichste Mensch für das Kind das Sorgerecht automatisch?"
Rainer
--
![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Wieso bekommen eigentlich unverheiratete Mütter automatisch das Sorgerecht?
Puffbesucher, Monday, 07.02.2011, 23:22 (vor 5457 Tagen) @ Rainer
Die Antwort darauf kennt man doch: Kind zur Mutter, feministisch-(konservative?) Wertvorstellung. Basta. Wobei die Femis ganz besonders erpicht darauf sind, den Vater aufs zahlende Abstellgleis zu schieben, weil das einfach ihren krankhaften Wünschen entspricht.
"Will sie für einen Job in ein anderes Bundesland umziehen, könnte er das zu verhindern suchen – zum Beispiel mit der Drohung, den Unterhalt zu kürzen. Eine Zukunft im Ausland wäre ihr komplett untersagt. Schulwahl – er hat ein Veto."
Welch ein Unding - man muss sich zusammenraufen. Es ist eben NICHT nur ihr Kind. Das bringt gemeinsames Sorgerecht nun einmal so mit sich. Auch in Ehen hat so gesehen die Frau keine echte Autonomie. Folgerichtig müsste dieses missratene Femi-Früchtchen auch hier entsprechende rechtliche Alleinsorge durch Frauen anstreben.
Desweiteren sind die Beispiele bewußt bösartig gewählt. Vetos müssen erst einmal nicht von vornherein auf verwerflichen Motiven fußen. Und ich meine, eine Unterschrift für einen neuen Reisepass ist doch kein ernsthaftes Argument für die Verwerfung eines gemeinsames Sorgerechts. Und wie oft kommt sowas schon vor? Neuer Job in einem anderen Bundesland, ja schade, dass man da den Alten nicht einfach links liegen lassen kann, was? Ganz abgesehen davon, dass es da wohl weniger um andere Jobs geht, als um die Möglichkeit, möglichst viel räumlichen Abstand zum Vater herzustellen - das wissen wir doch alle. Und diese "Dame" weiß das natülich auch und trauert stellvertretend für alle Mütter, denen so etwas vorschwebt, nun dieser Möglichkeit nach. Und dass die Schulwahl eine gemeinsame Angelegenheit darstellen muss, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Und auch hier wieder: wie oft wird solch eine Frage schon gelöst werden müssen? Man wechselt ja die Schule oder die Schulform im Normalfall nicht alle paar Wochen immer wieder aufs Neue. Aber wie man sieht, ist das alles eine Sache der Femis nicht. Ihr Gebaren ist mal wieder erhellend, aber zum Kotzen.
Desweiteren wird es in vielen Fällen zu dauernden Streitereien eben nicht kommen. Man würde pauschal die Väter weiter abstrafen, die einfach zu gütlichen Lösungen und zu ihrem Kind stehen wollen. Denn Sorgerecht beinhaltet natürlich viel mehr, als "da, unterschreib' mal".
Man könnte aber die angedeuteten Probleme ja im übrigen auch dadurch lösen, dass das alleinige Sorgerecht beim Vater landet. Aber das wird wohl ein verschneiter Tag im August sein, wo solch eine Lösung von solchen Schreiberinchen als ernsthafte Alternative akzeptiert wird.
Wir haben es mit Typen zu tun, die den Weg aus den Rattenkellern hinaus in die Politik gegangen sind, die das Glück hattem, sich auf eine entstehende breite Bewegung Ende der sechziger erfolgreich aufzupropfen und nun müssen wir sie da hinausjagen, denn sie sind charakterliche Abfallhaufen
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
„Freitag“ stemmt sich gegen Sorgerechtsreform
jens_, Tuesday, 08.02.2011, 00:18 (vor 5457 Tagen) @ Freitag Leser
Doch die ersten Kommentatoren lassen (bis auf eine Ausnahme) so etwas
nicht mehr durchgehen. Schön, das Meinungsmanipulation auch in der
Wochen-TAZ nicht mehr reibungslos funktioniert.
Ein paar Highlights (aus den Kommentaren entnommen):
"Sicherlich waren bislang auch viele Väter sehr einverstanden, nicht mit Sorgepflichten behelligt zu werden – sie sollen ruhig auf die Folgen des Kindermachens gestoßen werden.
[...]
Es ist jedoch sehr gut möglich, dass die Gesellschaft in zehn oder 20 Jahren erkennt, dass viele Väter mit dem Vertrauensvorschuss, den sie rechtlich bekommen haben, nicht verantwortungsvoll umgehen – oder ihm schlicht nicht gerecht werden können."
Ohne Worte
Sorgerecht = WC-Papier
FEMhunter, Tuesday, 08.02.2011, 11:53 (vor 5456 Tagen) @ Freitag Leser
Mit dem Sorgerecht könnt ihr euch in Deutschland den *rsch abwischen! Die Kindesmutter kann trotzdem alles tun und lassen, wie SIE es will! Niemand wird sie daran hindern, weder das Jugendamt und schon garnicht ein Familiengericht.
Warum heißen Familiengerichte eigentlich nicht Müttergerichte? Faktisch ist es doch so!