Keine Gewalt gegen Frauen
Wir kennen die entsprechenden Slogans zur Genüge. Warum eigentlich? Ist Gewalt gegen Männer und Kinder etwa erlaubt? Vor allem von linken Gruppierungen wird gebetsmühlenartig vorgetragen: keine Gewalt gegen Frauen oder Nein zur Gewalt gegen Frauen. Da stimmt doch was nicht.
Man stelle sich vor, ein Verein führe im Namen den Anspruch: "Die Erde den Weißen" oder "Die Erde den Deutschen" oder gar: "Die Erde den Männern". Der berechtigte Protest wäre nicht zu überhören. "terre des femmes. Menschenrechte für die Frau e. V." erhebt unwidersprochen einen solchen Anspruch für Frauen im Namen des Vereins. Sind Menschenrechte aus Sicht dieses Vereins nur Rechte für Frauen? Offensichtlich ja.
Dieser Verein prangert Gewalt gegen Frauen an. Er protestiert nicht gegen Gewalt, die Männer und Kinder trifft.
Christa Stolle stellt die Behauptung auf, bei häuslicher Gewalt seien Männer die Täter, Frauen die Opfer. Dies ist falsch. Häusliche Gewalt geht sowohl von Männern wie auch von Frauen aus. Männer wie auch Frauen sind Opfer.
Beschneidung trifft nicht nur Frauen, sondern genau so auch Männer. Nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen sterben an den Folgen.
Auch Zwangsheirat betrifft beide Geschlechter. Männer wie auch Frauen sollen den Menschen heiraten, den sie lieben. Und nicht jemanden, den andere ausgesucht haben.
Ich wünsche mir, dass ein solcher Verein sich nicht für die Rechte einer bestimmten Gruppe einsetzt, sondern für die Rechte aller Menschen, ohne Unterscheidung nach Herkunft, Hautfarbe, Religion oder eben auch Geschlecht.
Gewalt ist zu ächten. Deshalb muss die Forderung am 25. November und an jedem anderen Tag heißen: Keine Gewalt gegen Menschen
Nicht falsch, Robin Hood – aber zu kurz gesprungen!
Hallo, Robin Hood und alle!
Sogenannte „zivilisierte“ Gesellschaften ächten PHYSISCHE Gewalt.
Dagegen wird in diesen „zivilisierten“ Gesellschaften PSYCHISCHE Gewalt immer weiter perfektioniert.
Jeder, der einmal in einer Beziehung mit einer Frau gelebt hat, wird bestätigen können, daß auch Schweigen Gewalt sein kann.
Ach ja – und die vielen kleinen, fast unmerklichen Gesten, wie z.B. heruntergezogene Mundwinkel, ein gefrorenes Lächeln, ein Unterton in der Stimme …
Fatal:[/u]
Auf die psychische Gewalt der Frauen reagieren viele Männer mit physischer Gewalt.
Und am schlimmsten:
Selbst in meinen blühendsten Phantasien kann ich mir kein Gemeinwesen vorstellen, das psychische Gewalt unterbinden könnte:
„Herr Richter, meine Frau schweigt mich an / zieht die Mundwinkel herunter / spricht in einem unterkühlten Ton mit mir. Schützen Sie mich vor dieser Gewalt!“
Könnten auch Männer psychische Gewalt anwenden?
Ja – aber sie halten das nicht lange durch: Beim ersten traurigen Blick der Frau ist Sense.
Interessant dabei:
Vor Jahren hatten PsychologInnen(!) die Tatsache thematisisiert, daß auch „Liebesentzug“ von Eltern gegenüber Kindern (der sich u.a. auch in Schweigen äußern kann) Gewalt ist.
Zu dem entsprechenden Verhalten von Frauen gegenüber Männern hatten die Damen NICHTS zu sagen …
Nur noch in Büchereien zu lesen oder antiquarisch zu beziehen (z.B. über www.zvab.com[/u]), aber höchst lesenswert[/u] ist dieses Buch:
Hedda J. Herwig: „Sanft und verschleiert ist die Gewalt“
Zwar wird anhand einer entsprechenden Szene an einer Stelle die Wahrheit feministisch auf den Kopf gestellt (Ein Mann möchte mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben, und sie weigert sich ebenso hartnäckig, wie er sein Begehren immer wieder vorträgt – ganz ohne Drohungen. Schlußfolgerung der Autorin: Der Mann übt psychische Gewalt aus) aber entscheidend ist, daß das Thema psychische (subtil verschleierte) Gewalt hier überhaupt einmal aufbereitet wird.
Gruß
Ekki
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Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.