Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Super-BILD-Artikel: Werden nicht auch Männer benachteiligt?

Oliver, Saturday, 05.02.2011, 06:09 (vor 5459 Tagen)


Frauenquote: Werden nicht auch Männer benachteiligt?
04.02.2011
- 09:31 UHR
Von Dr. Nicolaus Fest

An erster Stelle ist hier die Höhe der Rentenbeiträge zu nennen. Dass diese unabhängig vom Geschlecht allein an das Einkommen gekoppelt sind, ist eine tiefe Ungerechtigkeit. Männer leben statistisch deutlich kürzer als Frauen, entnehmen also wesentlich weniger aus dem Rentenfonds. Das müsste sich auch in den Beiträgen niederschlagen.

Ebenso diskriminiert werden die Männer bei den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Auch hier kosten Frauen zumindest bis zum Alter von rund 55 Jahren deutlich mehr. Und auch hier müsste, sollte es gerecht zugehen, die versicherungsmathematische Lebenserwartung in die Beitragshöhe einfließen.

Auch im Bereich des Arbeitsschutzes gibt es diverse Regelungen, die Frauen einseitig privilegieren. Warum Frauen während und in den Monaten nach ihrer Schwangerschaft Kündigungsschutz genießen, nicht aber werdende Väter, die ihre Familien versorgen müssen, erschließt sich ebenso wenig wie die Regelung, wonach gebärfähige Frauen nicht mit bestimmten genverändernden oder krebserregenden Stoffen arbeiten dürfen, wohl aber zeugungsfähige Männer. Offensichtlich sorgt sich der Gesetzgeber weniger um das Krebs- oder Genschädigungsrisiko von Männern als von Frauen.

Auch diejenigen Männer, die derzeit noch ihren Wehrdienst ableisten, haben allen Grund zur Klage. Ihre Ausbildung können sie erst später als gleichaltrige Frauen beginnen, erst später auf dem Arbeitsmarkt einen Job suchen. Hat diese Ungerechtigkeit je irgendeine Gleichstellungsbeauftragte moniert?

Aus ideologischen Gründen haben hier rot-grüne Feministen die Gleichberechtigung der Männer jahrelang hintertrieben, später war die Union in der großen Koalition zu feige, in der heutigen Regierung zu faul, sich des Themas anzunehmen. Erst ein paar schallende Ohrfeigen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte haben den deutschen Gesetzgeber gezwungen, endlich etwas zu tun. Ein Armutszeugnis für alle Parteien.

Besser machen können sie es bei der Bekämpfung der genannten Diskriminierungen bei Rente, Arbeitsschutz und Krankenversicherung. Ihr Auftrag, Frau von der Leyen!

http://www.bild.de/BILD/politik/kolumnen/fest/2011/02/02/frauenquote/standpunkt-nicolaus-fest-werden-nicht-auch-maenn...


Ideologische rot-grüne Feministen und Männerbenachteiligungen, ich finde:
Hammer-guter BILD-Artikel, hier wird wohl mitgelesen?

;-)
Gerne

--

Liebe Grüße
Oliver


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Feminismus ist nicht an eine Partei gebunden!

FEMhunter, Saturday, 05.02.2011, 09:21 (vor 5459 Tagen) @ Oliver

Diese Leute haben wie eine 5. Kolonne subversiv alle Schichten in Politik und öffentlichem Leben infiltriert. Dort wirken sie gleich einem unheilbaren Krebsgeschwür, was andere kaputt macht, aber selber nicht kaputt gehen kann. In jeder Partei, egal welche Farbe oder Richtung man ihr zuordnet, gibt es solche Krebsgeschwüre.

Rein diagnostisch gesehen muss man, diese Bereiche separieren und mit Bestrahlung desinfizieren. Den ersten Schritt hat man schon in die Gänge gebracht, denn erste Fördermittel für feministische Einrichtungen wurden teils drastisch gekürzt. Die Bestrahlung übernehmen u. a. wir hier, denn als Männerrechter übernehmen wir in Sachen "Aufklärung" eine sehr wichtige Rolle. Auf den ersten Blick ist das eine schier endlos erscheinende Aufgabe, aber ihr könnt gewiss dessen sein, dass das was hier geschrieben wird auch gelesen wird. Es kommen immer mehr Seiten und Beiträge im www fast täglich hinzu. Sicher, es wird sich nichts über Nacht lösen, aber in aller Ruhe und mit Beharrlichkeit werden wir den Krebs "Feminismus" besiegen. Auf das man hier in unserem Land endlich wieder saubere Luft atmen kann.

Nein, an mehrere. Aber an eine Ideologie!

Ach, Saturday, 05.02.2011, 13:10 (vor 5459 Tagen) @ FEMhunter

Hut ab - was ist denn bei denen los ...? (kT)

Müller ⌂, Saturday, 05.02.2011, 14:08 (vor 5459 Tagen) @ Oliver

BLÖD bleibt blöd!

FEMhunter, Saturday, 05.02.2011, 14:39 (vor 5459 Tagen) @ Müller

Keine echte Einsicht, nur Gelaber, damit der Müll weiter über die Theke geht und die Kasse klingelt. Ein lila Medium, welches hochgradig feministisch verseucht ist.

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