Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männliche Scheidungskinder haben häufiger Suizidgedanken

Christine ⌂, Saturday, 05.02.2011, 02:25 (vor 5459 Tagen)

Toronto – Erwachsene, die in jungen Jahren die Scheidung ihrer Eltern erlebt haben, denken öfter daran, sich das Leben zu nehmen, als Menschen aus intakten Familien. Dabei zeigen sich geschlechterspezifische Unterschiede, wobei die Männer unter den Scheidungskindern wesentlich häufiger zu Suizidgedanken neigten als die Frauen. Das geht aus einer neuen Studie im Journal Psychiatry Research (doi:10.1016/j.psychres.2010.12.004) hervor, die Wissenschaftler der Universität Toronto publiziert haben.

Unter 6.647 Erwachsenen, von denen über zehn Prozent die Scheidung ihrer Eltern im Alter von höchstens 18 Jahren erlebt haben, untersuchten die Autoren die Suizidgefährdung. Neben standardisierten Fragebögen berücksichtigten sie auch andere Faktoren, wie Stress, sozioökonomischen Status oder Angstgefühle und depressive Episoden.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Männer von geschiedenen Eltern um mehr als das Dreifache wahrscheinlicher Suizidgedanken hatten als eine Vergleichsgruppe, bei denen die Eltern nicht geschieden waren. Auch bei Frauen zeigte sich eine ähnliche Tendenz, wobei die Assoziation laut der Arbeitsgruppe aber nicht so stark war wie bei Männern.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=44463

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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