Väterrechte sollen gestärkt werden
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Väterrechte sollen gestärkt werden
Die Rechte von Vätern unehelicher Kinder sollen gestärkt werden. Das ist die Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Der Landesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Haubichler, begrüßt diese Entwicklung.
Erkenntis des Europäischen Gerichtshofs
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kam zur Erkenntnis, dass die österreichische Rechtslage, wonach der Vater eines unehelichen Kindes nur dann die Obsorge erhält, wenn die Mutter dem zustimmt oder das Kindswohl gefährdet ist, gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt.
Es müsse die Möglichkeit bestehen, dass das Gericht beiden Elternteilen die gemeinsame Obsorge einräumt, wenn dies für das Kind vorteilhafter ist. Oder wenn das nicht der Fall ist, das Gericht entscheidet, ob die alleinige Obsorge der Mutter oder des Vaters günstiger ist.
"Wünsche der Mütter zählen mehr"
In Österreich würden die Wünsche der Mütter mehr zählen als die Anliegen der Kinder, so der Landesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler. Die wahren Wünsche der Kinder würden oft übergangen werden. Auch Mütter könnten irren, was sich ihre Kinder wirklich wünschen.
Doppelresidenz wird gewünscht
Die gemeinsame Obsorge in Österreich sei eine Mogelpackung, so der Obmann der Initiative "Papa gib Gas", Martin Fellacher. In Österreich würde noch immer jener Elternteil bevorzugt, bei dem das Kind seinen Hauptwohnsitz hat.
In der Regel sei das die Mutter, die deutlich mehr Rechte habe. In vielen europäischen Ländern gebe es die Doppelresidenz für Kinder, da seien die Rechte der Eltern gleichgestellt
Väterrechte sollen gestärkt werden
... und wann genau?
"Geheul einer selbst ernannten Väterlobby"
Der grüne Justizsprecher Albert Steinhauser warnte in einer Aussendung vor dem "üblichen Geheul einer selbst ernannten Väterlobby". Die Konsequenzen aus dem Sorgerechtsurteil müssten in aller Ruhe diskutiert werden.
"Klar ist aber, dass es keine Lösung geben darf, die auf dem Rücken der Mütter ausgetragen wird, die meist die Hauptverantwortung bei der Erziehung der Kinder übernehmen", so Steinhauser.
Sowas beendet man nicht mit einer demokratischen Wahl, sondern mit dem Knüppel!
PS: Was haben die Rücken der Mütter mit dem Kindeswohl gemeinsam?
frühestens in 100 Jahren
auch mir geht es (neudeutsch ausgedrückt) auf'n Sack, dass die Feministinnen uns ständig verarschen, Gesetze mißbrauchen und Gerichtsurteile ignorieren.
Doch ich sehe unsere einzige Chance darin solche Dinge wie eben das Urteil dazu zu benützen möglichst viele Mitmenschen auf diese Thematik aufmerksam zu machen
Talk of Town bei Puls 4
Talk of Town bei Puls 4 zum Thema gemeinsame Obsorge mit Oliver Peter Hoffmann und Andrea Mautz.
Mo 7. Feb. 19:15 – 19:35