Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Quote für Dachshunde in DAX-notierten Unternehmensvorständen!

FEMhunter, Friday, 04.02.2011, 09:11 (vor 5460 Tagen)

Heute früh forderte man in einem eher lustig gemeinten Filmbeitrag im staatlichen Fernsehen eine Quote für Dachshunde in DAX-notierten Unternehmensvorständen. Warum eigentlich nicht? Frei nach dem Motto "Dümmer gehts nimmer!"

Man kann dieses Quotengetröte nur durch den Kakao ziehen! Allerdings sollte man seinen Feind dabei nie aus den Augen lassen, denn offensichtlich lenkt frau mit dem medialen Hype von irgendetwas anderem ab, was im Hintergrund läuft bzw. vorbereitet wird. Es gibt einige Frauen, die bereiten vor und schlagen dann gnadenlos zu, während der Mann immer noch verträumt an eine "heile Welt" glaubt.

Die miesesten Schweinereien kündigt man öffentlich an, damit sie nicht auffallen.

LatexTester, Friday, 04.02.2011, 13:44 (vor 5460 Tagen) @ FEMhunter

Man kann dieses Quotengetröte nur durch den Kakao ziehen! Allerdings
sollte man seinen Feind dabei nie aus den Augen lassen, denn offensichtlich
lenkt frau mit dem medialen Hype von irgendetwas anderem ab, was im
Hintergrund läuft bzw. vorbereitet wird.

Das läuft längst und schon gar nicht im Hintergrund. Ganz offen.

"Der Plan, der am Donnerstag den Koalitionsfraktionen zugegangen ist und dieser Zeitung vorliegt, sieht zunächst zwei Stufen vor, um das Ziel der Verdreifachung zu unterstützen. So soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, weil das eine Voraussetzung dafür sei, dass Frauen gleichberechtigt im Erwerbsleben und in Führungspositionen teilhaben könnten.

Zweitens sollen freiwillige Selbstverpflichtungen angeregt werden, damit Frauen für die höchsten Führungspositionen gefördert und qualifiziert werden. Nur wenn es bis zu einem bestimmten Stichtag - vorgeschlagen wird der 30. Juni 2013 - nicht gelungen ist, den Anteil der Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten im Bundesdurchschnitt zu verdreifachen, soll nach den Vorstellungen des Familienministeriums durch eine gesetzliche „Verpflichtung zur Selbstverpflichtung“ die sogenannte flexible Quote eingeführt werden."

Die Zeilen stammen aus der Faz von gestern. Es kommt erst die Freiwilligkeit mit Mediengetöse, dann, wenn die Vorgaben bis 2013 nicht erreicht sind, gibt es ein Gesetz, welches zur Freiwilligkeit zwingt. Das ist sicher ein kleines Zugeständnis an die FDP und die Unternehmerverbände. Und im Jahre 2015 ist der Plan dann erfüllt. Dann wird die Politik darauf verweisen, wie reibungslos und fantastisch das bei großen Unternehmen geklappt hat und wird in weiteren Stufen alle weiteren Unternehmen zwingen, freiwillig eine Quote einzuführen. Schützenhilfe wird in den Jahren von der EU kommen, so daß der mündige Bürger denken wird, die jeweilige Bundesregierung musste EU-Recht umsetzen.

Betrachtet man den Öffentlichen Dienst mit seinem Wasserkopf durch Frauenquote, ist eine ähnliche Entwicklung in den Unternehmen zu erwarten. Der Frauenanteil im administrativen Bereich wird im Laufe der Jahre deutlich die 50%-Hürde überwinden. Die dadurch entstehenden Kosten werden dem Verbraucher auferlegt. Männer zahlen dann dafür, dass sie in allen gesellschaftlichen Bereichen von der Kopfarbeit nahezu ausgeschlossen werden und finden hauptsächlich outdoor einen Arbeitsplatz oder werden arbeitslos. Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlachter selber, wie man sieht.
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