Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Tücken weiblicher Berufswahl oder Warum ich heute nervlich ein wenig am Boden war

Kurti, Wien, Tuesday, 01.02.2011, 20:38 (vor 5462 Tagen)

Ich hatte ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich in einem jener Erwachsenenbildungsinstitute tätig bin, in die das österreichische Arbeitsamt Arbeitslose zu Jobvermittlungskursen schickt.

Heute hatte ich eine Kundin vor mir sitzen, übrigens auch eine Deutsche, irgendwo aus dem Schwäbischen, die gerade ihr Studium an der Wiener Uni beendet hatte. Also frage ich sie, was sie studiert hat. Antwort: Kulturanthropologie.

Mir fällt innerlich die Kinnlade runter. Ich denke nur noch: Gute Nacht, Frankreich!

Um ihre Situation näher kennen zu lernen, frage ich sie: Und was kann man mit dieser Ausbildung anfangen? Sie reagiert nicht.
Ich frage noch einmal: Welche beruflichen Möglichkeiten hat man ganz generell mit dieser Ausbildung?
Wieder keine Antwort.
Ich denke: Wahrscheinlich versteht sie als Schwäbin meinen mitteldeutschen Akzent nicht, obwohl ich mich hierzulande ohnehin stets bemühe, Hochdeutsch zu sprechen.
Erst nach meiner dritten Nachfrage kam dann ein verlegenes, hilfloses Lachen.

Das sind Momente, da befallen dich als Job-Coacher solche beruflichen Versagensängste, dass du nur noch vor die Tür gehen und "Mamaaaaaaaaaaaaa" schreien möchtest ...

Da werde ich mich in den kommenden Wochen mit meinen Kollegen seeeeehr intensiv beraten müssen, was man da an Job-Vorschlägen anbieten kann, was dieser Ausbildung zumindest ein bisschen entgegenkommt. Sonst stehst du nachher selber noch als der böse Karriereversauer da ...

Gruß, Kurti

Die Tücken weiblicher Berufswahl oder Warum ich heute nervlich ein wenig am Boden war

Bero, Tuesday, 01.02.2011, 20:47 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Da werde ich mich in den kommenden Wochen mit meinen Kollegen seeeeehr
intensiv beraten müssen, was man da an Job-Vorschlägen anbieten kann, was
dieser Ausbildung zumindest ein bisschen entgegenkommt. Sonst stehst du
nachher selber noch als der böse Karriereversauer da ...

Wie wäre es mit einer Putzstelle?

Die Tücken weiblicher Berufswahl oder Warum ich heute nervlich ein wenig am Boden war

Kurti, Wien, Tuesday, 01.02.2011, 20:53 (vor 5462 Tagen) @ Bero

Wie wäre es mit einer Putzstelle?

Mit einem um 23 Prozent kürzeren Besen?

Gruß, Kurti

Wie wär´s denn mit Schwa...äh,SchwertschluckerIn mit 23 % mehr Klingenlänge

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Tuesday, 01.02.2011, 21:57 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Jetzt wo es bald eigens eine Gewerkschaft für SexarbeiterInnen und KulturanthropologInnen geben soll, bekommt die dann auch 46 % mehr für ihre scharfe Dienstleistung.
Am Besten zieht sie noch nach Schweden und verklagt ihre Freier(dort auch Dorsch genannt) wegen Sex ohne Kondom. Und wenn sie ganz findig ist, wird sie Mittels Samenraub darüberhinaus noch schwanger von ihm.
Und wenn sie nicht verdorben ist, dann vögelt sie noch heute.

Wie wäre es mit einer Putzstelle?

Geanua mein Vorschlag! Schwerter der Horden des Persueus putzen, zur Hebung der Truppenmoral versteht sich!

Mit einem um 23 Prozent kürzeren Besen?

Das Schwert muss länger sein! Viel, viel länger!
Arbeit muss sich ja auch wieder lohnen!
Und wer nicht arbeitet soll ja laut Wolfgang ClementIne auch nicht arbeiten

Die Tücken weiblicher Berufswahl oder Warum ich heute nervlich ein wenig am Boden war

Kurti, Wien, Tuesday, 01.02.2011, 22:01 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Mit einem um 23 Prozent kürzeren Besen?

Und mit dem macht sie dann die gläserne Decke sauber.

Gruß, Kurti

Die Tücken weiblicher Berufswahl oder Warum ich heute nervlich ein wenig am Boden war

Depp der Nation, Tuesday, 01.02.2011, 21:12 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Eindeutig eines der topausgebildeten Alpha-Weibchen, die von grimmigen Männerbünden und gläserner Decke an der Kariere gehindert werden.

AufsichtsrätIN natürlich!

Hab`ich`s doch gewußt...Aufsichtsrätin...aber ganz locker vom Hocker!

Michi @, Tuesday, 01.02.2011, 21:32 (vor 5462 Tagen) @ Depp der Nation

O.K. ein bisserl relationship zur GAZPROM wäre noch hilfreich...:

http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/schroeder-koepfwird-aufsichtsraetin-karstadt-1085223.html

SG
Michi
Excalibur
GWG-Jäger

Kulturanthropologie

Armin A, Tuesday, 01.02.2011, 22:20 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Ganz ehrlich?
Den Begriff mußte ich erstmal googeln,und was Wikipedia dazu schreibt ist wahrscheinlich so dünne wie das ganze Studium.
Kannst Du ihr nicht einen Prakikumstelle in Neu Guinea verschaffen. Dort kann sie sich vielleicht noch mit der Volkskunde archaische Stämme beschäftigen. Und wenn wir Glück haben sind das noch Kannibalen und sie essen sie auf. Dann hat ihre jämmerliche Existenz wenigstens einmal einen Nutzen gehabt..

Kulturanthropologie

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Tuesday, 01.02.2011, 22:51 (vor 5462 Tagen) @ Armin A

Kannst Du ihr nicht einen Prakikumstelle in Neu Guinea verschaffen. Dort
kann sie sich vielleicht noch mit der Volkskunde archaische Stämme
beschäftigen. Und wenn wir Glück haben sind das noch Kannibalen und sie
essen sie auf. Dann hat ihre jämmerliche Existenz wenigstens einmal einen
Nutzen gehabt..

Dann hoffen wir, dass die Kanibalen die Alte gut abkochen oder durchgrillen.

Man sagt, je roher ein Fleisch ist, desto mehr geistige Anteile überneheme der Verspeisende vom mesnchlichen Aas.

Gar nicht auszumalen, wenn die Primitiven von da unten vom Geiste des Feminismus
vollinfiziert bei uns Asyl beantragen.

Schlimmer geht´s immer

Kulturanthropologie

Kurti, Wien, Tuesday, 01.02.2011, 23:10 (vor 5462 Tagen) @ Armin A

Kannst Du ihr nicht einen Prakikumstelle in Neu Guinea verschaffen.

Jetzt mal ernsthaft: Ich besitze zum Glück eine sehr umfangreiche Liste von NGO's aller möglicher Fachrichtungen hier in Wien. Die werde ich nach und nach mit ihr abarbeiten. Das war auch mein erster Gedanke.
Danach werde ich die kulturellen Institutionen durchgehen: Theater, Museen, Opern.
Vielleicht gibt es noch bei der Stadtverwaltung im Bereich Migration/Diversität eine Möglichkeit.
Sollte das auch nicht fruchten - ja, dann bin ich wirklich erst mal ratlos.
Ich kann nur das vorschlagen, was an Einrichtungen hier in der Stadt existiert. Einen maßgeschneiderten Traumarbeitsplatz herbeihexen kann ich nicht.

Na, ja, vielleicht haben die Kollegen noch irgendeine Idee.

Gruß, Kurti

Kulturanthropologie - Arbeit für KA

jojo, Tuesday, 01.02.2011, 23:41 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Vorschlag für weiteres Beratungsgespräch:

1. Welche konkreten Kompetenzen haben Sie im Studium erworben?

2. Welcher Abnehmerkreis könnte Interesse daran haben, Sie für diese Kompetenzen zu bezahlen?

3. Als freiberufliche Kulturanthropologin können Sie Ihre kulturanthropologischen Kompetenzen den Interessenten zum aktuellen Marktpreis anbieten. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten etc. machen nichts anderes.

4. Werden Sie Ihr eigener Chef in Ihrer eigenen Firma! Eröffnen Sie eine Praxis oder Kanzlei für kulturanthropologische Beratung und Hilfestellung. Anfangen können Sie im Prinmzip ohne größere Unkosten in Ihrer eigenen Wohnung. Alles, was Sie brauchen, ist ein Firmenschild. Und dann heißt es: Interessenten finden, Kunden akquirieren

Kulturanthropologie

Armin A, Wednesday, 02.02.2011, 00:28 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

Ich kann nur das vorschlagen, was an Einrichtungen hier in der Stadt
existiert. Einen maßgeschneiderten Traumarbeitsplatz herbeihexen kann ich
nicht.

Kurti, ich finde Deine Bemühungen und Deinen Einsatz bemerkenswert!
Mein Ding wäre das nicht!

Aber meine Vermutung ist:

So oder so - Die Alte wird uns auf der Tasche liegen, solange sie keinen Stecher findet!!!
Und da sie auf der Uni schon keinen gefunden hat ...

Mülleimer im Park leeren und Hundekot auflesen.

t @, Wednesday, 02.02.2011, 13:02 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

In Deutschland würde ich den direkten Kontakt mit der Wirklichkeit vorschlagen, die Dame einfach mal im orangen Outfit im Park Mülleimer leeren lassen.

Das ist nämlich ein Bereich des ALG2 den Frauen noch per Quote erobern müssen.
Zumindest sehe ich nie welche

Mülleimer im Park leeren und Hundekot auflesen.

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Wednesday, 02.02.2011, 13:43 (vor 5462 Tagen) @ t

Das ist nämlich ein Bereich des ALG2 den Frauen noch per Quote erobern
müssen.
Zumindest sehe ich nie welche

Mann sieht ja eher öfter auch VerwaltungsangesteltInnen hinterm Hartz-Tresen
sitzen.
Hat bestimmt auch damit zu tun, dass jene die Mädlez nicht zum Kacke-Picken
schicken.

Oh doll! Das reimt sich und was sich reimt ist immer gut!

Sie kann Feministin werden, perfekte Qualifikation (kt)

Timothy, Wednesday, 02.02.2011, 18:12 (vor 5462 Tagen) @ Kurti

- kein Text -

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"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

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