Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Gobelin, Monday, 31.01.2011, 15:22 (vor 5464 Tagen)

Soeben bei A. Hoffmann online:

Das Focus-Interview mit Walter Hollstein steht online.

Mit einem kritischen Kommentar:

http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/01/hollstein-kritische-beobachtung-von.html

Link direkt zum Focus-Artikel:

http://www.focus.de/wissen/bildung/leben/tid-21138/gesellschaft-wann-ist-der-mann-ein-mann_aid_594249.html

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Roslin, Monday, 31.01.2011, 16:21 (vor 5464 Tagen) @ Gobelin

Auch dieses Interview zeigt: Hollstein ist ein "Reformfeminist", ein Dubcek, bestenfalls, der verzweifelt das fundamental Gute im Feminismus sucht und dessen prinzipielle Männerfeindlichkeit selbst so tief verinnerlicht hat, dass er gar nicht erkennt, wie gut und nötig auch heute männliche Qualitäten für den Fortbestand einer Gesellschaft, einer Zivilisation sind.

Eine tragische Figur.

Fast weinerlich.

Mit Bitte, Bitte sagen, mit Flehen "Nehmt unser Elend doch endlich wahr!" ist bei Feministinnen nur Hohn zu ernten.

Dafür sorgen das vollendete Bündnis aus bösartiger Ideologie und weiblichem Instinkt.

Ein "Soziologist" wie Hollstein kann das nur schwer erkennen.

Er sollte ein wenig Pick up studieren, wenn ihm Evolutionspsychologie zu unheimlich ist

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Manhood, Monday, 31.01.2011, 16:32 (vor 5464 Tagen) @ Roslin

Bravo! Absolut treffende Analyse!

Grüsse

Manhood

FOCUS auch "Nix verstehen!"

FOCUSKritiker, Monday, 31.01.2011, 16:42 (vor 5464 Tagen) @ Gobelin

Arnes Kritik sollte nicht allein Hollstein gelten. Auch die FOCUS-Redakteure kennen die Leute wohl, die klarere Worte zu Feminismus und Co. hätten, als die Männerpfuscher und die Männerforscher.

Leider aber sind viele Journalisten so sehr von der eigenen "pointierten" Sprücheklopferei vereinnahmt, daß sie kaum andere gediegene Formulierungen neben den eigenen dulden. Und diese werden wohl noch in sieben Jahren bei ihren periodischen Männer-Reportagen dieselben trägen Kandidaten holen.

Wenn es ihnen so paßt, ist es uns auch recht

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Cardillac, Monday, 31.01.2011, 17:43 (vor 5464 Tagen) @ Roslin

verinnerlicht hat, dass er gar nicht erkennt, wie gut und nötig auch heute
männliche Qualitäten für den Fortbestand einer Gesellschaft, einer
Zivilisation sind.

Warum sollen "männliche Qualitäten" für den Fortbestand einer Zivilisation nötig sein, deren Wesen gerade darin besteht, diese Qualitäten zu eliminieren?
Feminismus ist konstituierender Teil einer jeden modernen Gesellschaft; er ist kein Betriebsunfall, keine zufällige Randerscheinung. Die Gesellschaft kritisieren und Feminismus kritisieren muss ein und dasselbe werden. Es wird nicht möglich sein, den Feminismus zu überwinden und den Rest unangetastet zu lassen. Auch eine Rückkehr zu früheren Zuständen wird es nicht geben.

Was mich an Hollstein so nervt, ist, dass er nach dem Sieg des Feminismus jetzt Staatsprogramme einfordert, die den Mann an diese neue Gegebenheit anpassen. Das wäre eigentlich Angelegenheit der Feministinnen. Aber die interessieren sich so wenig für den kaputtgehauenen Mann, dass sie auf sein völliges Verschwinden warten und langsam mit Solanas liebäugeln. Der Mann soll nach Hollstein als staatlich liszensierter Mann runderneuert neu zugelassen werden. Wie das funktionieren soll, weiß er auch nicht so genau. Man sieht: Die Männer werden über ihr Verhältnis zur Staatsmacht reden müssen und zwar ganz anders als in der Pose von demütigen Bittstellern. Der Wind der Freiheit wird nicht nur durch die Büros einiger Frauenbeauftragte wehen

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Manhood, Monday, 31.01.2011, 17:54 (vor 5464 Tagen) @ Cardillac

Nanu! Schon wieder so was Geistreiches?

Das ist wieder völlig richtig und trifft meine Meinung!

Grüsse

Manhood

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Derkan, Monday, 31.01.2011, 18:09 (vor 5464 Tagen) @ Gobelin

Wenn ich die Verantwortung für ein Untenehmen trage, dann muss ich auch die alleinige Entscheidungsbefufnis haben , auch bei Einstellung meines Personals. Gerade die Union will keine Planwirtschaft und nun will sie eine Bevormundung von Unternehmen durch den Staat. Und die Verscghwörungsteorien der Gläsernen Decken kann ich nicht mehr hören.
Es gibt keine echte Politiker mehr.
Dieser Beitrag von mir wurde bei Focus zensiert

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Kurti, Wien, Monday, 31.01.2011, 18:20 (vor 5464 Tagen) @ Gobelin

Manchmal glaube ich, "uns Holli" ist eine gespaltene Persönlichkeit. Einerseits spricht er durchaus real existierende Probleme an. Dann aber kommt wieder so ein Bolzen:

"Hollstein: Frauen sind viel flexibler. Sie sind berufstätig, haben Familie, pflegen Hobbys und ein großes soziales Netz. Männer jammern schon, wenn sie noch etwas machen müssen, was über ihre Erwerbstätigkeit hinausgeht, sei es Kindererziehung oder Haushalt. Der Spagat, der von Frauen geleistet wird, ist größer. Aber hier muss ich meine Geschlechtsgenossen auch entschuldigen: Wir haben das nicht gelernt."

Valerie Solanas hätte es nicht besser formulieren können.

Gruß, Kurti

Danke für die klaren Worte !

Polarisator, Monday, 31.01.2011, 18:33 (vor 5464 Tagen) @ Cardillac

Feministinnen. Aber die
interessieren sich so wenig für den kaputtgehauenen Mann, dass sie auf
sein völliges Verschwinden warten und langsam mit Solanas liebäugeln.

Der Wind der Freiheit wird nicht nur durch die Büros einiger
Frauenbeauftragte wehen

Aber wir müssen auch Perspektiven aufzeigen. Negativität allein genügt nicht. Es wird schrecklich genug werden. Warum nicht neue Ideale ausarbeiten, für die es sich zu kämpfen lohnt? Siehe

Ach, der ist gerade gelöscht worden.

trel

Feminismus ist nicht integraler Bestandteil der westlichen Kultur

Manifold ⌂, Monday, 31.01.2011, 20:03 (vor 5463 Tagen) @ Cardillac
bearbeitet von Manifold, Monday, 31.01.2011, 20:07

Warum sollen "männliche Qualitäten" für den Fortbestand einer
Zivilisation nötig sein, deren Wesen gerade darin besteht, diese
Qualitäten zu eliminieren?

Der Feminismus ist nicht das Wesen der westlichen Kultur. Auf männliche Qualitäten beruht auch heute noch der grösste Teil des Wirtschaftswachstums, des Staates und der Wissenschaften. Die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und der Individualismus wären ohne permanente Männerabeit und -aufopferung gar nicht möglich.

Der Feminismus ist ja gerade auf männliche Qualitäten angewiesen! Sei dies wenn er sie den Frauen anerziehen möchte oder um seine Aktivitäten zu finanzieren, zu legitimieren oder auch nur durchzusetzen.

Feminismus ist konstituierender Teil einer jeden modernen Gesellschaft; er
ist kein Betriebsunfall, keine zufällige Randerscheinung.

Halte ich wiederum für verkehrt. Der Feminismus füllt nur eine Lücke, er ist ein Opportunist, der durch eine mehrere hundert Jahre andauernde Liberalisierung der Gesellschaft (durch die Industrialisierung) und sich durch die intellektuelle Lethargie nach dem zweiten Weltkrieg durchgesetzt und schonungslos gewisse Schwächen der Männer für sich ausgenutzt hat.

Er ist weder konstituierend, noch unbesiegbar, noch integral oder konsequent für die westliche Kultur - ihm wurde nur noch nicht offen und konsequent genug die Stirn geboten

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Manifold ⌂, Monday, 31.01.2011, 20:05 (vor 5463 Tagen) @ Kurti

"Hollstein: Frauen sind viel flexibler. Sie sind berufstätig, haben
Familie, pflegen Hobbys und ein großes soziales Netz. Männer jammern
schon, wenn sie noch etwas machen müssen, was über ihre Erwerbstätigkeit
hinausgeht, sei es Kindererziehung oder Haushalt. Der Spagat, der von
Frauen geleistet wird, ist größer. Aber hier muss ich meine
Geschlechtsgenossen auch entschuldigen: Wir haben das nicht gelernt."

Darum gehen auch alle Entdeckungen, Erfindungen, grossen literarischen Werke etc. auf Kosten der Männer - weil sie bei jedem bisschen bereits zu jammern angefangen haben.

Ich glaube der Hollstein projiziert hier weibliche Probleme auf die Männerwelt ...

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Linga, Monday, 31.01.2011, 20:33 (vor 5463 Tagen) @ Kurti

"Hollstein: Frauen sind viel flexibler. Sie sind berufstätig, haben
Familie, pflegen Hobbys und ein großes soziales Netz.

Dass sich Frauen beruflich nicht so einspannen lassen, ist die Voraussetzung dafür, dass sie sich Familie, Hobbys und ein großes soziales Netz leisten können. Die Mehrheit aller Teilzeitjobs wird von Frauen ausgeübt, und das ist ein Privileg

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Prometheus, Luxemburg, Monday, 31.01.2011, 21:24 (vor 5463 Tagen) @ Cardillac

Warum sollen "männliche Qualitäten" für den Fortbestand einer
Zivilisation nötig sein, deren Wesen gerade darin besteht, diese
Qualitäten zu eliminieren?

Weil männliche Qualitäten für den Fortbestand einer jeder Zivilisation notwendig sind. Bisher ist noch jede Zivilisation, die es erfolgreich geschafft hat, das Männliche zu verbannen, untergegangen.

Feminismus ist konstituierender Teil einer jeden modernen Gesellschaft; er
ist kein Betriebsunfall, keine zufällige Randerscheinung.

Könntest du das weiter ausbauen? So wie ich das sehe, hat bisher jede Gesellschaft, die einen gewissen Wohlstand erreicht hat, auch Feminismus entwickelt. Die Kultur spielt dabei keine Rolle, allein der Wohlstand zählt.

Auch eine Rückkehr zu früheren Zuständen wird es
nicht geben.

Was wird es deiner Meinung nach geben?

Man sieht: Die Männer werden über ihr Verhältnis zur Staatsmacht
reden müssen und zwar ganz anders als in der Pose von demütigen
Bittstellern.

Applaus

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Prometheus, Luxemburg, Monday, 31.01.2011, 21:42 (vor 5463 Tagen) @ Kurti

"Hollstein: Frauen sind viel flexibler. Sie sind berufstätig, haben
Familie, pflegen Hobbys und ein großes soziales Netz."

Nun stimmt das mit dem größerem sozialen Netz allerdings überhaupt nicht. Frauen pflegen zwar intensivere soziale Kontakte, aber Männer haben mehr davon. Dies wird in dem in unserer Szene wohl bekanntem Text "Is There Anything Good About Men?" von Roy F. Baumeister dargestellt. Baumeister hat auf Basis dieses Textes übrigens mittlerweile ein Buch mit dem gleichen Titel geschrieben, das seit kurzem im Handel ist. (Habs mir gestern bestellt)

Feminismus ist nicht integraler Bestandteil der westlichen Kultur

Prometheus, Luxemburg, Monday, 31.01.2011, 21:50 (vor 5463 Tagen) @ Manifold

Halte ich wiederum für verkehrt. Der Feminismus füllt nur eine Lücke,
er ist ein Opportunist, der durch eine mehrere hundert Jahre andauernde
Liberalisierung der Gesellschaft (durch die Industrialisierung) und sich
durch die intellektuelle Lethargie nach dem zweiten Weltkrieg durchgesetzt
und schonungslos gewisse Schwächen der Männer für sich ausgenutzt hat.

Die Frage ist nur, wie sich diese Lücke vermeiden lässt. Wenn in einer Gesellschaft über längere Zeit Frieden und Wohlstand herrschte, hat sich bisher noch jedes mal Feminismus entwickelt. Ein eigentlich sehr erstrebenswerter Zustand trägt also die Saat für den Niedergang der Gesellschaft in sich

Hydra

DvB, Tuesday, 01.02.2011, 00:54 (vor 5463 Tagen) @ Manifold

Er ist weder konstituierend, noch unbesiegbar, noch integral oder
konsequent für die westliche Kultur - ihm wurde nur noch nicht offen und
konsequent genug die Stirn geboten

Er ist zumindest bei weitem integraler als Du glaubst. Du meinst ja, mit ein bißchen Symptombekämpfung sei alles erledigt. Ja, der Feminismus ist ein Symptom. Beseitige es und es wächst aufgenblicklich wieder nach. Weil das Myzel der 1789er Ungeist ist, an dem Du hängst

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Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Roslin, Tuesday, 01.02.2011, 01:49 (vor 5463 Tagen) @ Cardillac
bearbeitet von Roslin, Tuesday, 01.02.2011, 01:58

@ Cardillac

Warum auch heute noch männliche Qualitäten überlebenswichtig sind?

Prometheus hat ja bereits darauf hingewiesen: ES SIND MÄNNER, die Zivilisationen bauen, aufrecht erhalten, verteidigen.

Zivilisationen, die ihre Männer demotivieren, gehen unter, verschwinden, weil sie Konkurs machen (zu wenig Surplus wird erarbeitet, um die aufwendige Struktur einer Zivilisation zu unterhalten), weil sie überrannt werden (Männer sind offenbar nicht sehr motiviert, ein Matriarchat zu verteidigen - Beweis: ES GIBT KEINES, bestenfalls matrilineare Kümmer-und Randgesellschaften existieren und müssen durch Denkmalschutz und Tourismusbehörden vor dem Zusammenbruch bewahrt werden).

Der Feminismus trägt sich ja nicht selbst.
Er wird subventioniert, subventioniert aus männlicher Arbeit.

Paradebeispiel: Schweden

75 % der arbeitenden schwedischen Frauen arbeiten im Öffentlichen Dienst mit geringem Stressfaktor, viel flexibler Teilzeit, wenig Wettbewerb, geringer Produktivität, geringer Effizienz.

Darüber, wieviel von dieser Verwaltungsarbeit überflüssig, hinderlich ist, Beschäftigungstherapie für Frauen, um ihnen ein versorgendes, vom Mann angeblich unabhängiges Einkommen zu verschaffen, wollen wir lieber nicht nachdenken.

Der Sozialstaat wird mehr und mehr in Gestalt seines Öffentlichen Dienstes mit seiner inhärenten Neigung, sich aufzublähen zum Frauenstaat, von Frauen für Frauen, von Männern bezahlt.

Denn 75 % der arbeitenden Männer arbeiten in der Privatwirtschaft mit hohem Konkurrenz - und Effizienzdruck, weil deren Produktivität den Wasserkopf ÖD, der mehr und mehr zur Frauenversorgungseinrichtung mit Arbeitssimulation wird, ertragen muss und es auch in Schweden längst nicht mehr tut > VERSCHULDUNG.

Wir verfressen und verpfänden das Erbe patriarchalerer Zeiten.

In der Privatwirtschaft, auch in Schweden, wird diese hohe Produktivität nur erreicht durch Ausbeutung männlicher Qualitäten: Konkurrenzkampf (den Frauen nicht mögen), Erfindergeist (den Frauen ganz einfach in dem Maße nicht zeigen - 95 % der Patente von Männern angemeldet, Frauen haben nicht viel erfunden und erfinden immer noch nicht viel), Einsatzbereitschaft bis über die Grenzen des gesundheitlich Zuträglichen hinaus (wer leistet die Überstunden, wer übernimmt die schwierigen, die unangenehmen Montagejobs, die unfallträchtigen, die Kundenbetreuung im Ausland auf Rufbereitschaft, am Wochenende, hetzt nachts zum Flieger, weil der Kunde in Brasilien mit der Maschine nicht zurechtkommt - na, MÄNNER tun das, vor allem Männer, wer unterhält, baut, erfindet die Infrastruktur, ohne die eine Zivilisation nicht lebensfähig ist - na, Männer tun das, zu 90-95 % Männer).

Wer es schafft, Männer bidlungsmäßig zu diskriminieen, zu demotivieren, indem er zulässt, sie aus ihren Familien verdrängbar zu machen, ihnen gesicherte Vaterschaft verweigert, den Wettbewerb mehr und mehr abzuschafft, weil Frauen den nicht mögen, die angemessene Belohnung des Siegers minimiert, weil Quotensänfteninsassinnen vor Ochsentourern an's Ziel getragen werden usw., wer also eine Gesellschft femizentrisch-matriarchal, "frauenfreundlich" umbaut wie das geschieht, zerstört die Einsatzbereitschaft, den Leistungswillen der Gruppe, von der der Bestand der Zivilisation abhängt.

Der Niedergang ist vorgezeichnet.

Von Frauen hängt das Überleben ab, denn sie gebären Kinder.
Von Männern hängt ab, wie die Geborenen leben, ob in Freiheit und Wohlstand oder als abhängige Unterworfene, ob in einer Hochkultur oder in der Lehmhütte.

Die Hütte ist die Behausung des Matriarchates, das seine Männer nicht so zu motivieren versteht, dass sie eine Hochkultur erschuften.

Es gibt keine hochkulturell erfolgreichen Matriarchate, weil sie sich nicht behauptet haben, weil deren Männer nicht sonderlich eifrig für ihren Bestand gekämpft haben, weil sie nicht motiviert waren durch EIGENE KINDER, die IHRE Kinder waren und nicht die Kinder von Müttern mit irgendwelchen Zuchtbullen, die austauschbar waren.

Für ihre Kinder und die Mütter ihrer Kinder reißen sich Männer den Allerwertesten sehr viel mehr auf als für irgendwelche Kinder, die nicht ihre leiblichen sind.

Wer die Motivation der Männer verspielt, hat verspielt.

Wir verspielen unsere Zukunft, demographisch, wirtschaftlich, kulturell.

Der Westen schafft sich ab, weil er Frauen privilegiert und fördert, Männer diskriminiert und vernachlässigt, sie frauenfördernd ausbeutet, ohne sie angemessen zu belohnen > Männer verweigern schleichend mehr und mehr die Leistung > Ende der Veranstaltung absehbar.

Darum brauchen Zivilisationen die Qualitäten der Männer

..der Hollstein soll angeblich eine Koryphäe sein... ha haaa

notleidender, Tuesday, 01.02.2011, 02:19 (vor 5463 Tagen) @ Roslin

Absolut krass, dass ein super "STUDIERTER" Hollstein keine Ahnung hat von der Realität!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Oder er muss einfach die dumme Marionette für die Feministinnen spielen

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

notleidender, Tuesday, 01.02.2011, 02:39 (vor 5463 Tagen) @ Kurti

"Hollstein: Frauen sind viel flexibler.

Auch dieser Satz ist weit von der Realität entfernt.
Frauen weigern sich in Realität generell, gefährliche Dreckarbeit zu machen.
Das ist kein flexibles Verhalten! Und auch statistisch bewiesen!

Ich geh mal Luft holen

Der Wind in den Büros einiger Frauenbeauftragte

Mus Lim ⌂, Tuesday, 01.02.2011, 03:24 (vor 5463 Tagen) @ Cardillac

Der Wind der Freiheit wird nicht nur durch die Büros einiger Frauenbeauftragte wehen

Er muss vor allem auch durch die Büros der Biedermänner ziehen.

Die Gesellschaft muss man nicht gesondert angreifen, denn sie konstuiert sich aus ihren Teilen.
Ist der Feminismus überwunden und der Komplex Biedermann und die Brandstifter abgearbeitet, wird die Gesellschaft gleichzeitig eine andere sein

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Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Kurti, Wien, Tuesday, 01.02.2011, 04:28 (vor 5463 Tagen) @ Manifold

Darum gehen auch alle Entdeckungen, Erfindungen, grossen literarischen
Werke etc. auf Kosten der Männer - weil sie bei jedem bisschen bereits zu
jammern angefangen haben.

Was das Literarische betrifft - siehe auch hier:

http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T1381

Gruß, Kurti

Feminismus ist nicht integraler Bestandteil der westlichen Kultur

Mus Lim ⌂, Tuesday, 01.02.2011, 05:46 (vor 5463 Tagen) @ Manifold

Der Feminismus ist nicht das Wesen der westlichen Kultur. Auf männliche Qualitäten beruht auch heute noch der grösste Teil des Wirtschaftswachstums, des Staates und der Wissenschaften. Die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und der Individualismus wären ohne permanente Männerabeit und -aufopferung gar nicht möglich.

Dem ersten Satz kann ich nicht zustimmen, auch wenn der zweite Satz richtig ist.
Denn obwohl die Wirtschaft und der Staat vornehmlich auf männlichen Leistungen beruht, so gehören doch Transferleistungen aller Art inzwischen fest zum Bestandteil westlicher Kultur.
Für alles wird ein Ausgleich verlangt. Und sei es, dass 20 Bäume gepflanzt werden müssen.
Der gesamte Sozialstaat beruht auf Transferleistungen und Feminismus genauso.

Der Feminismus füllt nur eine Lücke, er ist ein Opportunist, der durch eine mehrere hundert Jahre andauernde Liberalisierung der Gesellschaft (durch die Industrialisierung) und sich durch die intellektuelle Lethargie nach dem zweiten Weltkrieg durchgesetzt und schonungslos gewisse Schwächen der Männer für sich ausgenutzt hat.

Die Lücke, die der Feminismus platzgreifend besetzt hält, ist aber ziemlich groß.
Eine große Helferinnenindustrie kann davon inzwischen leben.

Er ist weder konstituierend, noch unbesiegbar, noch integral oder konsequent für die westliche Kultur - ihm wurde nur noch nicht offen und konsequent genug die Stirn geboten.

Von unbesiegbar war hier im Forum wohl auch nicht nie die Rede.
Wie schrieb Michael Klonovsky doch so treffend?
"Unter dem Feldzeichen des Feminismus marschiert eine Armee, die noch nie auf einen Gegner getroffen ist. Soll man es ihr wünschen?"

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FOCUS auch "Nix verstehen!"

Max Aram, Tuesday, 01.02.2011, 12:51 (vor 5463 Tagen) @ FOCUSKritiker

Und diese werden wohl noch in sieben Jahren bei ihren periodischen
Männer-Reportagen dieselben trägen Kandidaten holen.

Die Betonung liegt auf "periodisch" ..

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Robert ⌂, München, Tuesday, 01.02.2011, 12:55 (vor 5463 Tagen) @ Cardillac

Warum sollen "männliche Qualitäten" für den Fortbestand einer
Zivilisation nötig sein, deren Wesen gerade darin besteht, diese
Qualitäten zu eliminieren?

Männliche Qualitäten sind für den Fortbestand jeder Zivilisation nötig, unabhängig davon, ob die betreffende Zivilisation das versteht oder nicht. Denn "Gemeinsames Menstruieren bei Vollmond" oder "Tänze zu Ehren der weiblichen Vorfahren" usw. halten keine Zivilisation am Laufen ...

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Max Aram, Tuesday, 01.02.2011, 15:27 (vor 5463 Tagen) @ Kurti

Manchmal glaube ich, "uns Holli" ist eine gespaltene Persönlichkeit.
Einerseits spricht er durchaus real existierende Probleme an. Dann aber
kommt wieder so ein Bolzen

Der versucht eben, an beiden Seiten zu verdienen. Typisches Doppelagenten-Verhalten. Er muss die Menschheit allerdings für ziemlich dumm halten, wenn er das so offen zeigt

Beugsamkeit

DvB, Tuesday, 01.02.2011, 16:58 (vor 5463 Tagen) @ notleidender

Frauen weigern sich in Realität generell, gefährliche Dreckarbeit zu
machen.
Das ist kein flexibles Verhalten!

Kann man so nicht sagen. Nach ner saftigen Tracht Prügel klappt das einwandfrei. Wenn das nicht flexibel ist, dann weeß ich och nich... :o

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Tracht Prügel

Bero, Tuesday, 01.02.2011, 17:12 (vor 5463 Tagen) @ DvB

Kann man so nicht sagen. Nach ner saftigen Tracht Prügel klappt das
einwandfrei. Wenn das nicht flexibel ist, dann weeß ich och nich... :o

Braucht es doch gar nicht. Weiber sind so geldgeil und eitel, dass sich das problemlos auf der Schiene lösen lässt. Die Frau, der man sagt, sie müsse eine bestimmte unangenehme Arbeit machen, weil man das Männer in ihrer Dämlichkeit und Unfähigkeit nicht machen lassen können, und die dann nicht mit heller Begeisterung ans Werk geht, muss erst noch geboren werden. :-D
Wobei natürlich grundsätzlich auch nichts gegen die Tracht Prügel spricht. Verdient hat es so gut wie jede, wenn du nicht weisst, wofür - SIE weiss es

Tracht Prügel

Bero, Tuesday, 01.02.2011, 17:14 (vor 5463 Tagen) @ Bero

Nachtrag: Gewalt gegen Frauen darf endlich kein Tabuthema mehr sein! *gg*

Super !

Polarisator, Tuesday, 01.02.2011, 19:41 (vor 5462 Tagen) @ Bero

Nachtrag: Gewalt gegen Frauen darf endlich kein Tabuthema mehr sein! *gg*

Das ist der beste Satz, den ich seit Wochen gelesen habe!

Dieser Satz wird ja gewöhnlich so gedeutet, daß stattfindende Gewalt gegen Frauen ängstlich verschwiegen wird. Er kann aber auch bedeuten, daß Gewalt gegen Frauen neuerdings zu befürworten ist, als ultima ratio.

Männern gebührt die Deutungshoheit. Vielleicht hätte ich meinen Sexistinnen-Pranger besser "Sexisten-Pranger" nennen solle. Der Überraschungseffekt wäre beachtlich. Denn der Leser würde Männer als Objekte (und eine Frau als Autorin) erwarten. Doch im nichtkorrumpierten Sprachverständnis kann von Sexisten in der Mehrzahl auch dann gesprochen werden, wenn sich darunter z.B. 1000 Frauen, aber nur ein Mann befindet.

trel

:-)

DvB, Tuesday, 01.02.2011, 23:51 (vor 5462 Tagen) @ Bero

Nachtrag: Gewalt gegen Frauen darf endlich kein Tabuthema mehr sein! *gg*

Stimmt genau. :)

Lieber mal eins mehr in die Weiberfresse - und sich dafür nicht so viel Gewimmer angehört

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