Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Genderismus benutzt Feminismus nur als Steigbügelhalter.

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 23:41 (vor 5464 Tagen) @ Jonathan

Bedeutet das, wenn ich mich entscheide, formal zur Frau zu werden, ich dann
automatisch ein besserer Führungsmensch bin? Geil! Wenn das kommt,
entstehen völlig neue Möglichkeiten!

In Zukunft werden immer mehr Männer sich freiwillig zu Frauen erklären lassen. Einfach, um keine Benachteiligungen mehr zu erleiden.

Das wird den Feminismus zur Erfüllung und zuletzt ad absurdum führen. Die weibliche Opfermacht wird ausgespielt haben, weil jeder jetzt Weib, also Opfer werden darf. Vorteile aber, die jeder genießt, sind keine Vorteile mehr.

Damit hätte der Genderismus - auch ein Sexismus! - sein Ziel erreicht. Es gäbe dann den polymorph perversen Einheitsmenschen. Gewissermaßen eine große Amöbe.

Dieser Einheitsmensch ist dennoch eher Weib als Mann. Denn aus geistiger Sicht ist der Mann ist Ursprung, Urbild und Ziel; aus biologischer Sicht bzw. aus der Sicht der Schlange ist es das Weib.

Der Mann ist eher "vertikal" eingebunden (tendenziell fähig zu Göttlichem wie zum Teuflischen, vgl. Goethes "Faust"); das Weib ist eher horizontal eingebunden, auf Fortpflanzung, Bewahrung orientiert, leiblich wie seelisch. Im Genderismus wird genau zum Urbild. Es wird betrogen um seinen männliche Gefährten, der ihm die vertikale Dimension erschließen kann.

Gruß
trel


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