Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bernhard Lassahn: "Die neue Diktatur in Österreich"

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Sunday, 30.01.2011, 21:50 (vor 5464 Tagen)

Eine ziemlich schonungslose Abrechnung mit einer harmlos klingenden "Broschüre"

Die neue Diktatur in Österreich

Es sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Doch es tun sich Abgründe auf, wenn man durchblättert oder sich durchklickt. Gemeint ist der neue Leitfaden für „diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen, Bilddarstellungen“, der uns „sensibilisieren“ soll, damit wir „vorurteilslos“ denken können. So wünscht es sich Rudolf Hundstorfer, der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der uns hintergründig anlächelt auf dem Foto im Vorwort zu dieser amtlichen Broschüre, die sich dezent aber unmissverständlich auf die Autorität der aktuellen Gesetzgebung stützt und - so lächerlich es angesichts der folgenden Beispielen auch wirken mag - mit Machtbefugnis auftritt.

Wenn man freundlich bleiben will, könnte man sagen, dass der Minister mit der Aufgabe überfordert war.

In diesem ministerialen Pamphlet geht es um Sprache und Diskriminierung; was denn auch sonst?

Zwischenstopp: Was ist bis jetzt schon schief gelaufen? Der Minister verkennt die Intentionen seiner Landsleute, weil er davon ausgeht, dass sie grundsätzlich unabhängig voneinander – ja, gegeneinander handeln und sich schädigen wollen.

Einfach mal lesen: "Die neue Diktatur in Österreich"

Die neue Staatsdoktrin kann man auch direkt downloaden, allerdings hat die staatliche Bevormundungsbroschürelediglich 96 Seiten - aber immerhin behindertengerecht im 16:9-Format mit Großbuchstaben und Bildchen gegliedert:

https://broschuerenservice.bmask.gv.at/PubAttachments/leitfaden_diskrim_2010_web01.pdf

Wer nun nicht motiviert ist, dem sei folgende, sarkastische Bemerkung vom Autor Lassahn, mit Zitaten aus diesem Papier ans Herz gelegt:

Andererseits darf ein Zusammenhang zwischen Gewalt und dem männlichen Geschlecht nicht geleugnet werden. Da gilt: „Keine Neutralisierung der Täterschaft durch die Wortwahl!“ Es reicht nicht, von „Gewalt in der Familie“ zu sprechen; denn: „Männliche Gewalt an Frauen ist konkret zu benennen.“ Das Ministerium ist auch nicht glücklich mit der Bezeichnung „Inzestfall Amstetten“; denn in dem Begriff „Inzest“ ist eine „Verharmlosung bzw. Verschleierung der sexuellen Gewalt“ enthalten, die „jahrelangen Vergewaltigungen“ des Mannes werden nicht erwähnt.

Wir haben es hier mit zwei bösen Mächten zu tun: Rassismus und Sexismus.

Wohl wahr. Immer hübsch freundlich, neutral und auf Augenhöhe reden
- nur nicht mit Männern, die muss man als das benennen, was sie laut diesem Herrn hier sind:

[image]

TÄTER

Österreicher, ihr habt es auch nicht besser,
vgl: http://femokratieblog.wgvdl.com/gleichstellungsbericht/01-2011/

Schweizer auch nicht, die haben ja schon "Elter" im Züricher Bürokratenbüro.
Wiewohl; bald auch die Amis, welche aktuell "Parent1 and Parent2" planen.

Leser

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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Bild Pudel gehorchen sofort...

Timothy, Monday, 31.01.2011, 00:21 (vor 5464 Tagen) @ Leser

Sie haben das Bild welches für eine "Differenzierte" Darstellung der Geschlechter im Beruf laut dieses Leitfadens stehen soll, mal direkt eingesetzt.

Ja, das ist unsere "kritische Stimme des Volkes"

[image]

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"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

Bernhard Lassahn: "Die neue Diktatur in Österreich"

Halbgott in Weiß, Monday, 31.01.2011, 01:54 (vor 5464 Tagen) @ Leser

@ Baruch Lasal:
Guter Versuch. Glaubt Ihr im Ernst, heutzutage damit durchzukommen?

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