1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
Nach dem lesen der Zusammenassung des 1. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung ist mir klar, warum Kristina Schröder plötzlich für eine Frauenquote ist. Immerhin nennt sich der Bericht “Sachverständigengutachten” und eine Kommission, bestehend aus 6 Frauen und 3 Männern hat diesen konzipiert. Wie man sich unzweifelhaft vorstellen kann, sind Frauen in diesem Bericht diejenigen, die das Nachsehen haben und dementsprechend weiter gefördert werden müssen. Das vorrangige Ziel scheint die Work-Life-Balance für Frauen zu sein. Interessant fand ich die Feststellung der Kommission, das heutige Rentnerinnen hinreichend abgesichert sind. Allerdings wurde bemängelt, das die Wohlstandspositionen verheirateter Frauen im Alter von Männern abhängig sind.
Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/gleichstellungsbericht/01-2011/
Danke für deine Fleißarbeit - nie ging es Frauen schlechter als heute ...
1.3.5 Alter und Bilanzierung des Lebensverlaufs
Seite 10
Die heute älteren Frauen sind (trotz langjähriger Erwerbsunterbrechungen) im Alter größtenteils noch über den Haushaltszusammenhang (Ehemann) oder als Witwe durch abgeleitete Rentenansprüche hinreichend abgesichert.
[..]Die Wohlstandsposition verheirateter Frauen im Alter ist insofern heute noch stark von den Rentenansprüchen des Ehemannes abhängig. Witwenrenten sind als abgeleitete Renten „Renten zweiter Klasse“. Hier honoriert die GRV nicht etwa die im Lebensverlauf geleistete unbezahlte Arbeit der Frauen, sondern verweist sie über den Tod ihres Mannes hinaus auf dessen Erwerbsbiografie. Zudem schränkt die Hinterbliebenenrente weitere eigene Verwirklichungschancen der Verwitweten zum Beispiel hinsichtlich einer Wiederheirat ein, da durch diese die Hinterbliebenenrente entfallen würde.
Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/gleichstellungsbericht/01-2011/
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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)