Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Dr. Karin Jäckel: "Die heimliche Entmachtung der Eltern"

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Sunday, 30.01.2011, 14:49 (vor 5465 Tagen)

Ein lesens- und nachdenkenswerter Beitrag vom 22.06.2010:

Mal ein paar Auszüge aus den ersten Seiten und zur Historie:

Die 68er als Erneuerer des Väter missachtenden Mutterrechts

Spätestens seit den 68er Studenten-Revolten des vergangenen Jahrhunderts, die teilweise vom Regime der ehemaligen DDR sowie aus der Sowjetunion finanziert wurden, erhielt die traditionelle Mutter-Vater-Kind(er)-Familie mit Trauschein den Ruf der patriarchal-autoritären Lebensform der Kriegsverbrecher mit dem Vater als alleinschuldigem Kriegstreiber, der die per se als gewaltlos geltende Mutter mitsamt ihren Kindern unterdrückt und ins Unglück gestürzt habe.

Die Ideologie von der allein erziehenden Mutter als befreite Frau Vor dem Hintergrund der radikalen Frauen-Emanzipationsbewegung mit dem Ziel der Ablösung der Frau und Mutter aus der Anhängigkeit des traditionellen Patriarchats schien diejenige Frau zur Befreiung prädestiniert, die zwar ein Kind oder mehrere Kinder hatte, doch den Vater der Kinder nicht oder nicht dauerhaft als erziehungsberechtigtes Familienoberhaupt in der Familie duldete, Kindern keine Grenzen setzte, sondern sie >antiautoritär« und somit (vermeintlich) zum Frieden erzog und sie frühzeitig zur Selbsterziehung durch Selbsterfahrung >loslassen« konnte.[..]

Das kommunistische Patentrezept zur Verwirklichung des Mutterrechts

Friedrich Engels steuerte das Patentrezept zur Erlangung des Mutterrechts bei, indem er schrieb: >Es wird sich dann zeigen, dass die Befreiung der Frau zur ersten Vorbedingung hat die Wiedereinführung des ganzen weiblichen Geschlechts in die öffentliche Industrie. Und dass dies wieder erfordert die Beseitigung der Eigenschaft der Einzelfamilie als wirtschaftlicher Einheit der Gesellschaft ... Die Privathaushaltung verwandelt sich in eine gesellschaftliche Industrie.
[..]

Von der Befreiung der Mutter durch Arbeit zur Befreiung des Kindes durch Sex

Mit Engels, de Beauvoirs und ihrer Gesinnungsgenossen Parolen im Hinterkopf wurde die freie, - weil ohne amtlichen Trauschein und daher jederzeit ohne behördliche Einmischung aufzulösende - Liebe das neue, die elterliche Tradition revolutionierende Familienersatzmodell der vermeintlich besseren Gesellschaft. Wer >zwei Mal mit derselben/demselben pennt, gehört schon zum Establishment« , geriet zum Credo der neuen Freiheitskämpfer/innen, die auch vor Kindern nicht Halt machten.
[..]

Die Ideologie von der allein erziehenden Mutter als befreite Frau

Vor dem Hintergrund der radikalen Frauen-Emanzipationsbewegung mit dem Ziel der Ablösung der Frau und Mutter aus der Anhängigkeit des traditionellen Patriarchats schien diejenige Frau zur Befreiung prädestiniert, die zwar ein Kind oder mehrere Kinder hatte, doch den Vater der Kinder nicht oder nicht dauerhaft als erziehungsberechtigtes Familienoberhaupt in der Familie duldete, Kindern keine Grenzen setzte, sondern sie >antiautoritär« und somit (vermeintlich) zum Frieden erzog und sie frühzeitig zur Selbsterziehung durch Selbsterfahrung >loslassen« konnte. ...

...Mit großer politischer Euphorie wurde die Heldinnenfigur der Alleinerziehenden als bessere Alternative der herkömmlichen Mutter kreiert. Und natürlich mussten die ebenfalls vaterbefreiten Kinder mit ihr gefeiert werden. Alsbald berieten Organisationen wie der kurz VAMV genannte Verein allein erziehender Mütter und Väter trennungs/scheidungswillige Frauen und Mütter mit Broschüren wie >So schaffe ich es allein« und schwärmten in Publikationen Gudrun Cyprians von den angeblich sozial weit kompetenteren Kindern der neuen, besseren, weil autark und autonom allein erziehenden Mütter. ...

...Heute ist es absolut üblich, Väter, die von den Müttern ihrer Kinder nicht als Erzieher akzeptiert werden, als Erzeuger zu diffamieren, ihnen alle elterlichen Erziehungsrechte abzusprechen, sie aber als Unterhaltszahler in die Pflicht zu nehmen. Ebenso üblich ist es, dass allein erziehende Mütter ihren temporär an der Erziehungsarbeit beteiligten Liebhaber zum wahren Vater aufwerten.
[..]

Die Abwicklung des Familienbildes und der Elternschaft

Inzwischen – unter der politischen Federführung derer, die entweder Mitglieder der 68er Studentenführer oder Bürger der ehemaligen DDR waren, - wurde die traditionelle Zwei-Eltern-Familie mit leiblichem Nachwuchs zum Auslaufmodell und nicht mehr zeitgemäßem Rollenspiel erklärt.

Der Artikel hat 16 Seiten und ist via www.familie-ist-zukunft.de direkt als PDF (278 kB) herunterladbar. Die Zitate stammen nur aus dem ersten Abschnitt, denn es kommt noch dicker, da Karin Jäckel auch die Auswirkungen beschreibt:

http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/wp-content/uploads/2010/06/jaeckel_Die-heimliche-Entmachtung-der-Eltern.pdf

Viel "Vergnügen", mir kam beim Lesen die Galle hoch.
Danke an Dr.Jäckel für die hervorragende Zusammenstellung

Leser

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Matussek zur Perzeption von Karin Jäckel:

Ekki, Sunday, 30.01.2011, 15:39 (vor 5465 Tagen) @ Leser

Hallo allerseits!

In seinem berühmten Artikel über den "entsorgten Vater" schrieb Matussek bereits 1997 unter Bezug auf Karin Jäckel:

Mit ihrem neuesten Buch allerdings hat sie Todeszone betreten, das ewige Eis stiller Ablehnung, die komplette Echo-Losigkeit selbst unter ihren Bekannten in der Provinz. Sie hat sich mit einem mächtigen Feind angelegt: der Frauenbewegung.
Ihr Buch heißt "Der gebrauchte Mann. Abgeliebt und abgezockt - Väter nach der Trennung".

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8822898.html

Ob sich das seitdem geändert hat?

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Matussek "Der entsorgte Vater"

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Sunday, 30.01.2011, 16:38 (vor 5465 Tagen) @ Ekki

Hallo Ekki,

In seinem berühmten Artikel über den "entsorgten Vater" schrieb Matussek
bereits 1997 unter Bezug auf Karin Jäckel:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8822898.html

Danke, dass du den Artikel hier erwähnst und auch die richtige Frage dazu stellst:

Ob sich das seitdem geändert hat?

Nein, es ist noch schlimmer geworden. Matusseks damaliger (immerhin 14 Jahre alter!) Zustandsbericht über deutsche Wirklichkeiten, liest sich als wäre er gestern erst in der Spiegeline erschienen (ich habe ihn gerade, nach Jahren wieder gelesen).

Allerdings gab es 1997 noch nicht das "Gewaltschutzgesetz". Dieses wurde wohl erfunden, da der beschriebene "Missbrauch mit dem Missbrauch" nicht mehr so gut funktioniert, nachdem 95 Prozent der Vorwüfe als falsch entlarvt worden sind.

Um diesen Irrsin, den Matussek damals pointiert auf den Punkt brachte zu verstehen, kann ich nur jedem empfehlen, den im Thread-Opener (Themeneröffner) gebrachten Link mal anzuklicken und Karin Jäckels schonungsloses Resumee zu lesen.

2011 haben wir aktuell, wie es 2020 aussieht, mag ich nicht prophezeien. Aber die, wie im damaligen Spiegel-Artikel zurecht bezeichneten:

Kinder werden in solchen Verfahren psychisch schwer beschädigt, Väter sozial gemordet.(*)

Zustände, könnten sich auch dann noch ideologisch infantil, aus Rachegelüsten motiviert, fortsetzen.

Besten Gruß

Leser

(*)

- Der Massenmord an Vätern
- "400"

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
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Wie es 2020 aussieht, mag ich nicht prophezeien

Mus Lim ⌂, Monday, 31.01.2011, 10:21 (vor 5464 Tagen) @ Leser

Allerdings gab es 1997 noch nicht das "Gewaltschutzgesetz". ...

2011 haben wir aktuell, wie es 2020 aussieht, mag ich nicht prophezeien.

Wie soll das denn wohl aussehen, wenn
* Männer weiter schlafen
* Lila Pudel weiter pudeln
* Biedermänner weiter sich anbiedern
* Weiße Ritter weiter Frauen retten
* Gentlemen Frauen weiter bevorzugt behandeln
und Frauen weiter wehklagen und sich benachteiligt fühlen?!??

Ceterum censeo feminismum esse delendum

--
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