Dr. Karin Jäckel: "Die heimliche Entmachtung der Eltern"
Ein lesens- und nachdenkenswerter Beitrag vom 22.06.2010:
Mal ein paar Auszüge aus den ersten Seiten und zur Historie:
Die 68er als Erneuerer des Väter missachtenden Mutterrechts
Spätestens seit den 68er Studenten-Revolten des vergangenen Jahrhunderts, die teilweise vom Regime der ehemaligen DDR sowie aus der Sowjetunion finanziert wurden, erhielt die traditionelle Mutter-Vater-Kind(er)-Familie mit Trauschein den Ruf der patriarchal-autoritären Lebensform der Kriegsverbrecher mit dem Vater als alleinschuldigem Kriegstreiber, der die per se als gewaltlos geltende Mutter mitsamt ihren Kindern unterdrückt und ins Unglück gestürzt habe.
Die Ideologie von der allein erziehenden Mutter als befreite Frau Vor dem Hintergrund der radikalen Frauen-Emanzipationsbewegung mit dem Ziel der Ablösung der Frau und Mutter aus der Anhängigkeit des traditionellen Patriarchats schien diejenige Frau zur Befreiung prädestiniert, die zwar ein Kind oder mehrere Kinder hatte, doch den Vater der Kinder nicht oder nicht dauerhaft als erziehungsberechtigtes Familienoberhaupt in der Familie duldete, Kindern keine Grenzen setzte, sondern sie >antiautoritär« und somit (vermeintlich) zum Frieden erzog und sie frühzeitig zur Selbsterziehung durch Selbsterfahrung >loslassen« konnte.[..]
Das kommunistische Patentrezept zur Verwirklichung des Mutterrechts
Friedrich Engels steuerte das Patentrezept zur Erlangung des Mutterrechts bei, indem er schrieb: >Es wird sich dann zeigen, dass die Befreiung der Frau zur ersten Vorbedingung hat die Wiedereinführung des ganzen weiblichen Geschlechts in die öffentliche Industrie. Und dass dies wieder erfordert die Beseitigung der Eigenschaft der Einzelfamilie als wirtschaftlicher Einheit der Gesellschaft ... Die Privathaushaltung verwandelt sich in eine gesellschaftliche Industrie.
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Von der Befreiung der Mutter durch Arbeit zur Befreiung des Kindes durch Sex
Mit Engels, de Beauvoirs und ihrer Gesinnungsgenossen Parolen im Hinterkopf wurde die freie, - weil ohne amtlichen Trauschein und daher jederzeit ohne behördliche Einmischung aufzulösende - Liebe das neue, die elterliche Tradition revolutionierende Familienersatzmodell der vermeintlich besseren Gesellschaft. Wer >zwei Mal mit derselben/demselben pennt, gehört schon zum Establishment« , geriet zum Credo der neuen Freiheitskämpfer/innen, die auch vor Kindern nicht Halt machten.
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Die Ideologie von der allein erziehenden Mutter als befreite Frau
Vor dem Hintergrund der radikalen Frauen-Emanzipationsbewegung mit dem Ziel der Ablösung der Frau und Mutter aus der Anhängigkeit des traditionellen Patriarchats schien diejenige Frau zur Befreiung prädestiniert, die zwar ein Kind oder mehrere Kinder hatte, doch den Vater der Kinder nicht oder nicht dauerhaft als erziehungsberechtigtes Familienoberhaupt in der Familie duldete, Kindern keine Grenzen setzte, sondern sie >antiautoritär« und somit (vermeintlich) zum Frieden erzog und sie frühzeitig zur Selbsterziehung durch Selbsterfahrung >loslassen« konnte. ...
...Mit großer politischer Euphorie wurde die Heldinnenfigur der Alleinerziehenden als bessere Alternative der herkömmlichen Mutter kreiert. Und natürlich mussten die ebenfalls vaterbefreiten Kinder mit ihr gefeiert werden. Alsbald berieten Organisationen wie der kurz VAMV genannte Verein allein erziehender Mütter und Väter trennungs/scheidungswillige Frauen und Mütter mit Broschüren wie >So schaffe ich es allein« und schwärmten in Publikationen Gudrun Cyprians von den angeblich sozial weit kompetenteren Kindern der neuen, besseren, weil autark und autonom allein erziehenden Mütter. ...
...Heute ist es absolut üblich, Väter, die von den Müttern ihrer Kinder nicht als Erzieher akzeptiert werden, als Erzeuger zu diffamieren, ihnen alle elterlichen Erziehungsrechte abzusprechen, sie aber als Unterhaltszahler in die Pflicht zu nehmen. Ebenso üblich ist es, dass allein erziehende Mütter ihren temporär an der Erziehungsarbeit beteiligten Liebhaber zum wahren Vater aufwerten.
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Die Abwicklung des Familienbildes und der Elternschaft
Inzwischen – unter der politischen Federführung derer, die entweder Mitglieder der 68er Studentenführer oder Bürger der ehemaligen DDR waren, - wurde die traditionelle Zwei-Eltern-Familie mit leiblichem Nachwuchs zum Auslaufmodell und nicht mehr zeitgemäßem Rollenspiel erklärt.
Der Artikel hat 16 Seiten und ist via www.familie-ist-zukunft.de direkt als PDF (278 kB) herunterladbar. Die Zitate stammen nur aus dem ersten Abschnitt, denn es kommt noch dicker, da Karin Jäckel auch die Auswirkungen beschreibt:
Viel "Vergnügen", mir kam beim Lesen die Galle hoch.
Danke an Dr.Jäckel für die hervorragende Zusammenstellung
Leser
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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)
gesamter Thread:
- Dr. Karin Jäckel: "Die heimliche Entmachtung der Eltern" -
Leser,
30.01.2011, 14:49
- Matussek zur Perzeption von Karin Jäckel: -
Ekki,
30.01.2011, 15:39
- Matussek "Der entsorgte Vater" -
Leser,
30.01.2011, 16:38
- Wie es 2020 aussieht, mag ich nicht prophezeien - Mus Lim, 31.01.2011, 10:21
- Matussek "Der entsorgte Vater" -
Leser,
30.01.2011, 16:38
- Matussek zur Perzeption von Karin Jäckel: -
Ekki,
30.01.2011, 15:39