Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Misogyn, Sunday, 30.01.2011, 01:09 (vor 5465 Tagen)

Auch wenn die Wirtschaft zusammenbricht, so sind die Schlüsselpositionen in diesem Land bereits durch die Bank von Feministinnen und deren Pudeln besetzt.

Zu hoffen, dass eine schwere Wirtschaftskrise durch Ausweitung der Frauenbevorzugung o.ä, etwas zum Positiven ändern würde, ist ein Irrglaube.

Der Femifaschismus wird sich niemals durch Einsicht der Bevölkerung selbst abschaffen, da schon heute eine massive Meinungsunterdrückung bis ins Schlafzimmer hinein stattfindet.

Der Femifaschismus kann nur durch beständigen Widerstand abgeschafft werden oder durch Befreiung von außen wie 1945.

Irrwitzige feministische Forderungen auch noch zu unterstützen, also z.B. Frauenquoten in der Vorstandsetage oder die Männersteuer, mit dem Hintergedanken, bei der Bevölkerung würde schlagartig der Verstand einsetzen, halte ich für kontraproduktiv.

Erst wenn wir ein Klima des aktiven Widerstands schaffen, geben wir noch mehr Unterdrückten die Möglichkeit ebenfalls ihre Meinung offen zu sagen. Erst dann trauen sie sich

Das bedeutet..

Nikos, Athen, Sunday, 30.01.2011, 02:00 (vor 5465 Tagen) @ Misogyn

..(vielleicht) viele töte Menschen.

Deswegen machen die Leute (noch) nichts

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 02:25 (vor 5465 Tagen) @ Misogyn

Zu hoffen, dass eine schwere Wirtschaftskrise durch Ausweitung der
Frauenbevorzugung o.ä, etwas zum Positiven ändern würde, ist ein
Irrglaube.

Diesbezüglich bin ich nicht ganz so pessimistisch. Der Feminismus beherrscht das Kulturleben; er hat auch das Rechts- und politische Leben durchseucht; aber er bleibt abhängig vom Wirtschaftsleben. Bricht dieses zusammen, so werden Männer zwingend gebraucht.

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Der Femifaschismus kann nur durch beständigen Widerstand abgeschafft
werden oder durch Befreiung von außen wie 1945.

Nein, niemals von außen!

Meine Rede seit eh und je:

Sexismus ist darum gefährlicher als jeder Rassismus, weil Rassen örtlich oder quantitativ begrenzt sind, wohingegen sich die Geschlechter weltweit gleichverteilen. Dem Sexismus wohnt wesensgemäß die Tendenz der Globalisierung inne. Der Sexismus (Feminismus) hat keinen äußeren Feind, und er kann ihn nicht haben!

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Erst wenn wir ein Klima des aktiven Widerstands schaffen, geben wir noch
mehr Unterdrückten die Möglichkeit ebenfalls ihre Meinung offen zu sagen.
Erst dann trauen sie sich.

Da stimme ich zu. Darum bedaure ich das ständige Gerede mancher Maskulisten von der Gleichberechtigung bzw. der "wahren" Gleichberechtigung. Was wir zu fordern haben, ist das Recht auf Verschiedenheit. Und dazu müßten wir uns erst einmal zu unserer Verschiedenheit bekennen und sie als positiv herausstreichen.

In der Ökologie geschieht das ja: Da wird durchaus positiv wertend von einer zu erhaltenden "Arten-Vielfalt", von einer "Bio-Diversität" gesprochen.

Diese Einstellung gilt es, auf den Menschen zu übertragen. Gleichberechtigung (= Gleichheit vor dem Gesetz) widerspricht zwar nicht dem Recht auf Verschiedenheit, aber sie verschleiert es. Die Rede von der Gleichberechtigung verwischt die Fronten, die wir brauchen, um überhaupt handeln zu können.

trel

Klima des aktiven Widerstands

Mus Lim ⌂, Sunday, 30.01.2011, 03:08 (vor 5465 Tagen) @ Misogyn

Erst wenn wir ein Klima des aktiven Widerstands schaffen, geben wir noch mehr Unterdrückten die Möglichkeit ebenfalls ihre Meinung offen zu sagen.

Nach, dann fangen Sie doch schon mal an! ;-)

Maulhelden haben wir hier mehr als genug. ;-))

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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Misogyn, Sunday, 30.01.2011, 03:10 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator

Diesbezüglich bin ich nicht ganz so pessimistisch. Der Feminismus
beherrscht das Kulturleben; er hat auch das Rechts- und politische Leben
durchseucht; aber er bleibt abhängig vom Wirtschaftsleben. Bricht dieses
zusammen, so werden Männer zwingend gebraucht.

Nein, denn es können weiterhin fleißig Schulden gemacht werden oder z.B. noch mehr Männer enteignet werden. Bis dann letztlich wirklich alles zusammenbricht, kann es noch mindestens 30 Jahre dauern.

Die Massenauswanderung wird nicht stattfinden, da andere Länder auch nicht attraktiver sein werden.

Und der Zwang zu arbeiten wird verstärkt werden, indem es nur noch Hartz VI für Frauen/Mütter (die übliche Extrawurst) gibt. Es wird auf die übliche Pflicht von "Fördern und Fordern" gepocht und Frauen sind eben davon ausgenommen. "Bürgerarbeit" nennt sich die Zwangsarbeit, die den arbeitslosen Männern droht. Das hält dann das System noch eine Zeit lang am Leben. 5 Millionen Zwangsarbeiter denen bei Weigerung eben Gefängnis droht. Und die Angestellten werden schön weiterarbeiten und die Klappe halten, bevor es sie selbst trifft.

In diesem Zusammenhang darf ich noch daran erinnern wie quälend lange der Zusammenbruch der Sowjetunion dauerte und wie schlimm die Nachwirkungen noch heute sind.

oder quantitativ begrenzt sind, wohingegen sich die Geschlechter weltweit
gleichverteilen. Dem Sexismus wohnt wesensgemäß die Tendenz der
Globalisierung inne. Der Sexismus (Feminismus) hat keinen äußeren
Feind, und er kann ihn nicht haben!

In punkto Gefährlichkeit gebe ich dir zu 100 Prozent Recht.

Meine Hoffnung bezog sich auf fremde Kulturen/intakte und vitale Religionen. Es gibt Länder, in denen sich der Feminismus noch nicht festsetzen konnte.

Leider werden diese hier oft nicht als Chance wahrgenommen, sondern wegen ein paar jugendlicher Chaoten diskriminiert.

Gleichberechtigung (= Gleichheit vor dem Gesetz) widerspricht zwar nicht
dem Recht auf Verschiedenheit, aber sie verschleiert es.
Die Rede von
der Gleichberechtigung verwischt die Fronten, die wir brauchen, um
überhaupt handeln zu können.

Ich bin hier unschlüssig.

Gleichberechtigung finde ich als Ausdruck eigentlich ok, weil man ja auch die "Gleichberechtigung von Männern und Jungen" unter diesem Schlagwort einfordern kann. In Bezug auf Schule und Väterrechte weiß dann jeder was gemeint ist.

Welcher Begriff wäre denn dem vorzuziehen?

Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Mus Lim ⌂, Sunday, 30.01.2011, 03:12 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator

Der Feminismus beherrscht das Kulturleben; er hat auch das Rechts- und politische Leben durchseucht; aber er bleibt abhängig vom Wirtschaftsleben. Bricht dieses zusammen, so werden Männer zwingend gebraucht.

Natürlich läuft sich der Feminismus nur unter der Bedingung tot, dass er finanziell ausgetrocknet wird.

Der Feminismus ist weniger abhängig vom Wirtschaftsleben als von den Fleischtöpfen des Staates. Deswegen ist er ja auch als Staatsfeminismus zu charakterisieren.

Die Wirtschaft würde einen solchen destruktiven Wasserkopf nicht so einfach dulden. Aber dem öffentlichen Dienst und den Verwaltern, ähem, Verprassern öffentlicher Mittel ist das egal. Deswegen ist es umso schwerer, ihnen das Wasser, sprich Geldzuflüsse, abzugraben

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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Nikos, Athen, Sunday, 30.01.2011, 03:58 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator
bearbeitet von Nikos, Sunday, 30.01.2011, 04:09

Der Feminismus
beherrscht das Kulturleben; er hat auch das Rechts- und politische Leben
durchseucht; aber er bleibt abhängig vom Wirtschaftsleben. Bricht dieses
zusammen, so werden Männer zwingend gebraucht.

Wieso? Es gibt doch auch das Matriarchat!

gleichverteilen. Dem Sexismus wohnt wesensgemäß die Tendenz der
Globalisierung inne. Der Sexismus (Feminismus) hat keinen äußeren
Feind, und er kann ihn nicht haben!

Es gibt auch die Außerirdischen! Moment mal! Feministinnen sind die Außerirdischen! :o

Die pendeln sogar zwischen vier Unis!
(Frage: wenn ich zwischen vier Unis hin und her fahre, werde ich auch Wissenschaftler?)

Gleichberechtigung. Was wir zu fordern haben, ist das Recht auf
Verschiedenheit. Und dazu müßten wir uns erst einmal zu unserer
Verschiedenheit bekennen und sie als positiv herausstreichen.

Sage ich auch die ganze Zeit: Männer, aufstehen! Schon beim Kaffee: Macht mir die Frau, mit welche ich das Bed und mein Geld teile, keinen Kaffee auf Verlangen, dann muss sie raus. Es hat sonst keinen Wert, darüber zu diskutieren. Zumal ich kein Problem damit habe, entsprechendes auch für sie zu machen, oder sogar viel schwierigeren Sachen. Was ich sagen will: Auf keinen Fall unterbuttern lassen, auf keinen Fall sich unter Wert verkaufen, auf keinen Fall auf faule Geschäfte eingehen. Wir brauchen sowas nicht, unsere Frauen brauchen sowas auch nicht. Nur Femis nutzt das was. Deshalb: "Ich sorge dafür, dass niemand unerwunscht im Haus kommt. Also, mach` mal Kaffee. Danke".

Natürlich bleibt das Ganze nicht nur auf Kaffee beschränkt: Wir verlangen mehr!

Sicherheitsdienst zB ist(sollte) nicht um sonst(sein), und auch nicht nur mit täglichem Tellernwaschen und Staubsaugen zu bezahlen.

Gleichberechtigung (= Gleichheit vor dem Gesetz) widerspricht zwar nicht
dem Recht auf Verschiedenheit, aber sie verschleiert es.
Die Rede von
der Gleichberechtigung verwischt die Fronten, die wir brauchen, um
überhaupt handeln zu können.

Die Gleichberechtigung geht ganz von allein weg, wenn man darauf besteht, sie an die Gleichverpflichtung zu binden.

Die "Ja, aber..."-Strategie erscheint mir sinnvoller als die "Nein!"-Strategie

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Begriffe

DvB, Sunday, 30.01.2011, 06:32 (vor 5465 Tagen) @ Misogyn

Welcher Begriff wäre denn dem vorzuziehen?

Gerechtigkeit

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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

DvB, Sunday, 30.01.2011, 06:37 (vor 5465 Tagen) @ Mus Lim

Die Wirtschaft würde einen solchen destruktiven Wasserkopf nicht so
einfach dulden. Aber dem öffentlichen Dienst und den Verwaltern, ähem,
Verprassern öffentlicher Mittel ist das egal. Deswegen ist es umso
schwerer, ihnen das Wasser, sprich Geldzuflüsse, abzugraben.

Diesen Gegensatz gibt es real nicht. Der destruktive Wasserkopf ist von der Industrie derzeit gewollt. Der ist dann nämlich schuld an dem fälligen Krieg und nicht die liebe Industrie. (Nur so als ein Beispiel - da gibt es sicherlich noch etliche weitere Aspekte.)

--
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Nein

DvB, Sunday, 30.01.2011, 06:42 (vor 5465 Tagen) @ Nikos

Die "Ja, aber..."-Strategie erscheint mir sinnvoller als die
"Nein!"-Strategie

Das scheint Dir vllt. - aber Weiber stehen auf "Nein!"

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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

DvB, Sunday, 30.01.2011, 06:55 (vor 5465 Tagen) @ Misogyn

Auch wenn die Wirtschaft zusammenbricht, so sind die Schlüsselpositionen
in diesem Land bereits durch die Bank von Feministinnen und deren Pudeln
besetzt.

Wenn die Wirtschaft zusammenbricht, ist das keine Angelegenheit, die Du nur erfährst, wenn Du zufällig ins Handelsblatt schaust, sondern findet ziemlich real statt. Womit nicht die "Realität" gemeint ist, wie Du sie aus den Medien kennst, sondern die reale Realität, also diese Echtzeitanimation hier in 3D und Sörraunt und voll konkreter Gefühls- und Geschmackssimulation mit 100 Jahren Wirklichkeitsgarantie.

Will heißen: die Femanzen und Pudel werden dann am Spieß gebraten. Wegen Hunger. Falls sie sich nicht verpißt haben. Wohin auch immer. Also wegen DENEN brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Außerhalb der Medien hat der Feminismus nämlich noch nie existiert und wird er auch in Zukunft nicht. (Was nicht heißt, das er sehr reale Folgen hat. Auch wenn die mit Femanzismus ansonsten dann nichts mehr zu tun haben.)

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Deshalb aktiv werden! Kommentieren, Bewerten, Diskussionen.........

Oliver, Sunday, 30.01.2011, 08:38 (vor 5465 Tagen) @ DvB

Debatte um Frauenquote
Von der Leyen macht eigenen Vorschlag
In der Diskussion um eine Frauenquote in Unternehmen

http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/deutschland/958544?nocache=1&comadd=1&1296363808

Autor: Olliver / Datum: 30.01.11 06:03
Frauen überrepräsentiert
Nach wie vor massiv unterrepräsentiert sind Frauen auch noch ganz woanders:

- in allen gefährlichen Todes-Berufen (Berufsunfalltote zu 94% Männer),
- bei sämtlichen Geschlechter-spezifischen Zwangsdiensten BW und ZIVI, die immer noch im GG festgeschrieben sind (0% Frauen),
- Obdachlosen-Zahlen der Männer (10-20% Frauenanteil)
- Selbstmordrate
- Erwerbsquote!
- Risiko-Tod-in-Afghanistan (0% BW-Soldatinnen)
......

Dafür massiv sind Frauen überrepräsentiert:

- im Öffentlichen Dienst
- im Kindergarten
- in allen Schulen
- in der ABI-Quote Mädchen 60%, Jungs nur noch 40 Prozent mittlerweile!
- in sämtlichen GLEICH-Stellungsbüros (100% Frauenanteil)
- in sämtlichen Altersheimen wegen ihrer höheren Lebenszeit
- in der Frauengesundheits-Industrie (100 Prozent Frauenquote bei Gesundheitsberichten)
- in der Lebenserwartung, statistisch.
- Teilzeitanteil ca. 80% Frauen
- Konsumhoheit über ca. 80% des verfügbaren Einkommens haben die Frauen

Kommentar lesenswert?

--

Liebe Grüße
Oliver


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Gerechtigkeit statt Gleichberechtigung !

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 10:49 (vor 5465 Tagen) @ DvB

Welcher Begriff wäre denn dem vorzuziehen?
Gerechtigkeit

Siehe meinen Artikel Gerechtigkeit statt Gleichberechtigung! vom September vorigen Jahres. Wobei ich heute Einiges anders sagen würde. Aber ich würde betrügen, wenn ich rückwirkend Änderungen einfüge.

Auf jeden Fall bilden Gleichberechtigung und Gerechtigkeit einen Widerspruch.

trel

Der Parasit stirbt mit dem Wirt.

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 11:02 (vor 5465 Tagen) @ Mus Lim

Natürlich läuft sich der Feminismus nur unter der Bedingung tot, dass er
finanziell ausgetrocknet wird.

Der Parasit stirbt mit dem Wirt. (Einer meiner Lieblingssprüche.)

Für "Staatsfeminismus" sage ich schlicht Gynokratie, aber das ist Geschmackssache. Ich gebe dir recht, wenn du sagst, daß dieses Subsystem vom öffentlichen Dienst abhängig ist. Das ist eine vermittelnde Stufe zwischen Wirtschaft und den anderen Bereichen.

Es geht also darum, die Steuern zu begrenzen. Dann haben wir die sogenannte Schattenwirtschaft. Bricht das System zusammen, so entsteht eine derartige Wirtschaft, allerdings mit sehr unerfreulichen Begleiterscheinungen, d.h. mit rechtsfreien Räumen.

Unterdrückung wird es dann auch geben, sogar schlimmer als zuvor. Nur keine feministische Unterdrückung. Die Weiber werden dann zeigen müssen, was sie wirklich können. Gebären, dienen, intigrieren.

trel

Nein heißt Nein

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 11:19 (vor 5465 Tagen) @ DvB

[img|right]http://mann-pass-auf.de/Bilder/NeinHeisstNein500.png[/img]

Das scheint Dir vllt. - aber Weiber stehen auf "Nein!"

Das gilt sogar für Feministen, siehe Bild.

Wir müssen uns die Diskurshoheit zurückholen. Wer "nein" sagen darf, muß dazu erst berechtigt werden.

trel

Ja, Kommentar lesenswert, aber...

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 11:41 (vor 5465 Tagen) @ Oliver

http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/deutschland/958544?nocache=1&comadd=1&1296363808

[img|right]http://mann-pass-auf.de/Bilder/AntragAufGleichstellung-300.png[/img]

Ich will dich nicht entmutigen. Vielleicht liege ich auch falsch mit dem, was ich jetzt sage. Aber was DvB diebezüglich vorträgt, wirkt schon einigermaßen überzeugend: Was auf der gynokratischen Ebene abläuft, sind Scheindiskurse.

Du bist gleichberechtigt. Du darfst als schon Mann sagen, was du denkst.

Du darfst aber z.B. auch in einem Sorgerechtsstreit das alleinige Sorgerecht beantragen. Davon wird sogar ausgegangen. Nur hat das Gericht im Vorweg entschieden, daß du es nicht kriegst.

Wenn du dann hartnäckig bleibst, dann wird ein Gutachter bestellt. Dem darfst du völlig gleichberechtigt deine Meinung zum Kindeswohl und deine Friedenssehnsucht erklären. Der wird auch ganz gerecht, d.h. nach gründlicher Abwägung, feststellen, daß du ein lieber Mensch bist, aber unter den gegenwärtigen Umständen, und wegen dem Kontinuitsprinzip u. dgl.m., das Kind bei der Mutter bleiben sollte.

Du hast also die gleichen Startchancen - wegen der Gleichberechtigung, also der Gleichheit vor dem Gesetz.

Nur Ergebnisgleichheit, die hast du nicht. Die bestünde im gemeinsamen Sorgerecht.

Nicht einmal das kriegst du als Mann, wenn die Frau "Nein" sagt. Daher gilt:

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Gruß
trel

Guter Artikel - Unterstütze ich

Misogyn, Sunday, 30.01.2011, 13:09 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator

Auch das Beispiel mit der Bonobo-Frau als Professorin finde ich einleuchtend.

Danke!

Nein heißt Nein

DvB, Sunday, 30.01.2011, 15:52 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator

Wir müssen uns die Diskurshoheit zurückholen.

Häh? Nix da "Diskurs". An Schrullen erfolgen allenfalls Durchsagen.
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=169207

Und ein "Diskurs" findet auch sonst nicht statt. Das hats früher auch net gegeben. Parlamentarismus kommt doch nur durch Gleichheitshirngespinste. Deswegen ist er auch immer die Vorstufe zum Feminat

--
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Schein

DvB, Sunday, 30.01.2011, 16:02 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator

Ich will dich nicht entmutigen. Vielleicht liege ich auch falsch mit dem,
was ich jetzt sage. Aber was DvB diebezüglich vorträgt, wirkt
schon einigermaßen überzeugend: Was auf der gynokratischen Ebene
abläuft, sind Scheindiskurse.

Nicht Scheindiskurse, sondern "Diskurse" sind die Scheinwelt der Trullen. (Im Sinne von "Ich schnattere, also bin ich.")

Wenn du dann hartnäckig bleibst, dann wird ein Gutachter bestellt.
Dem darfst du völlig gleichberechtigt deine Meinung zum Kindeswohl und
deine Friedenssehnsucht erklären. Der wird auch ganz gerecht, d.h. nach
gründlicher Abwägung, feststellen, daß du ein lieber Mensch bist, aber
unter den gegenwärtigen Umständen, und wegen dem Kontinuitsprinzip u.
dgl.m., das Kind bei der Mutter bleiben sollte.

Och, bei meinem Bruder hatte der Gutachter seinerzeit festgestellt, daß die Kinder besser bei ihm aufgehoben sind. Genützt hat das freilich nichts. Der vom Gerücht bestellte Gutachter wurde von der GerüchtIn auch angehört, aber da er nix femanzisch Verwertbares zu erzählen hatte, halt ignoriert

--
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Auch Gutachter sind nichts weiter als gleichberechtigt [oT]

Polarisator, Sunday, 30.01.2011, 16:14 (vor 5465 Tagen) @ DvB

- kein Text -

...endlich

rexxer, Sunday, 30.01.2011, 21:29 (vor 5464 Tagen) @ Misogyn

100-prozentige Zustimmung. Es freut mich das einige den vollen Umfang der Katastrophe zu verinnerlichen beginnen.

Wir sollten die Augen öffnen und begreifen welch geringen Wert es noch hat ein Mann zu sein. Auch wenn es schmerzt!

Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Männer verlassen sich nicht darauf, das man ihnen gibt. Sie nehmen sich, oder sie erschaffen! Das ist die Lektion die wieder gelernt werden muß - und nichts anderes! Männer schulden niemandem etwas. Es sei denn, sie wollen es selber.

Doch leider sind inzwischen so viele Männer so dumm, das sie schon glauben das Frauen nicht egoistisch sind wenn sie einfordern.

Moral ist keine mehr, wenn sie nicht männlich ist!

rexxer

...endlich

Chato, Monday, 31.01.2011, 00:56 (vor 5464 Tagen) @ rexxer

Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Dann überzeuge doch mal einen Maskulisten davon, was an der Idee der "Gleichberechtigung" bescheuert ist. Wenn du's schaffst, kriegst du einen Euro. Wenn nicht, verlange ich nichts von dir, denn dann würdest du arm.

Ich bin aus gutem Grund kein "Maskulist" und vergöttere den Mann nicht, sowenig, wie das Weib, denn das eine wie das andere nimmt sich letztlich nichts. Ich lehne auch diese Ideologie ab. Was fehlt, ist die transzendente Autorität von außerhalb des menschlichen Affenkäfigs. Ein Mann ohne lebendigen Glauben an Gott ist ein Nichts, ein verblödeter, winselnder Zwerg, der sofort der nächstbesten Ideologie aufsitzt und sie verbohrt verteidigt, als hinge sein Leben davon ab.

Und genau so ist es dann wohl auch für ihn.
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Nick

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___________________________________________________
Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Mannvergötterung

DvB, Monday, 31.01.2011, 05:40 (vor 5464 Tagen) @ Chato
bearbeitet von DvB, Monday, 31.01.2011, 05:43

Ich bin aus gutem Grund kein "Maskulist" und vergöttere den Mann nicht,
sowenig, wie das Weib, denn das eine wie das andere nimmt sich letztlich
nichts. Ich lehne auch diese Ideologie ab. Was fehlt, ist die
transzendente Autorität von außerhalb des menschlichen
Affenkäfigs. Ein Mann ohne lebendigen Glauben an Gott ist ein Nichts, ein
verblödeter, winselnder Zwerg, der sofort der nächstbesten Ideologie
aufsitzt und sie verbohrt verteidigt, als hinge sein Leben davon ab.

Auch wenns meistens zu stimmen scheint (und gerade bei denen, die sich zumindest Christen nennen) - übertreib mal nicht wieder so schamlos. Und überhaupt: Ist denn Gott, wie er im NT gezeichnet wird, nicht das Idealbild eines Mannes (oder genauergesagt: Vaters)? Das kommt ja wohl nicht von ungefähr

--
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Der Wirt stirbt vor dem Parasiten.

Mus Lim ⌂, Monday, 31.01.2011, 16:00 (vor 5464 Tagen) @ Polarisator

Der Parasit stirbt mit dem Wirt. (Einer meiner Lieblingssprüche.)

Um es andersherum zu sagen:
Der Wirt stirbt vor dem Parasiten. ;-)
Und während der Wirt tot ist,
hat der Parasit noch die Chance,
sich einen neuen Wirt zu suchen. ;-))

Für "Staatsfeminismus" sage ich schlicht Gynokratie ...

Gynokratie versteht aber niemand.
Der Begriff Staatsfeminismus erklärt sich hingegen von selbst,
was sein großer Vorzug ist

--
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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Robert ⌂, München, Monday, 31.01.2011, 16:57 (vor 5464 Tagen) @ Nikos

Sage ich auch die ganze Zeit: Männer, aufstehen! Schon beim Kaffee: Macht
mir die Frau, mit welche ich das Bed und mein Geld teile, keinen Kaffee auf
Verlangen, dann muss sie raus. Es hat sonst keinen Wert, darüber zu
diskutieren. Zumal ich kein Problem damit habe, entsprechendes auch für
sie zu machen, oder sogar viel schwierigeren Sachen.

Sehr richtig. Und genau an dieser Stelle kann (uns sollte) jeder Mann anfangen.

Was ich sagen will:

Auf keinen Fall unterbuttern lassen, auf keinen Fall sich unter Wert
verkaufen, auf keinen Fall auf faule Geschäfte eingehen. Wir brauchen
sowas nicht, unsere Frauen brauchen sowas auch nicht. Nur Femis nutzt das
was.

Volle Zustimmung.

Natürlich bleibt das Ganze nicht nur auf Kaffee beschränkt: Wir

Schon klar, daß der "Kaffee" quasi nur das Symbol dafür ist, ob ich mich als Mann von ner Frau ausnutzen lasse und ihr den "Pudel" gebe, oder eben nicht.

Irgendwelche Amerikaner haben mal angeblich rausgefunden, daß die stabilsten Ehen die sind, wo der Mann der Frau gehorcht ;) Du musst dich als Mann entscheiden, ob dir eine "stabile Ehe" wichtiger ist, oder deine Selbstachtung. Dein "Kaffee-Beispiel" ist ein guter Test für einen selber ...

Die Gleichberechtigung geht ganz von allein weg, wenn man darauf besteht,
sie an die Gleichverpflichtung zu binden.

Das mag sein. Trotzdem ist mir lieber, wenn jeder (und jede) die gleichen Pflichten hat (und demzufolge natürlich auch die gleichen Rechte ...). Hab keine Lust drauf, ganz alt-patriarchalisch für das Wohlergehen der Frau verantwortlich zu sein.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

...endlich

rexxer, Monday, 31.01.2011, 17:03 (vor 5464 Tagen) @ Chato

Ein Mann ohne lebendigen Glauben an Gott ist ein Nichts, ein
verblödeter, winselnder Zwerg, der sofort der nächstbesten Ideologie
aufsitzt und sie verbohrt verteidigt, als hinge sein Leben davon ab.

Hierin stimme ich Dir voll und ganz zu. So sehr wie es ein nahezu ´Ungläubiger´ eben vermag.

Wer sich selber als das Maß der Dinge versteht, hat gar nicht verstanden.

Ohne Vertrauen keine Liebe - ohne Liebe kein Leben.

rexxer

...endlich

DvB, Monday, 31.01.2011, 17:43 (vor 5463 Tagen) @ rexxer

Wer sich selber als das Maß der Dinge versteht, hat gar nicht
verstanden.

Wer andere als das Maß der Dinge betrachtet, ist ein Sklave.
Ein Mann zeichnet sich dadurch aus, das Maß der Dinge zu sein.
Wenn dieses ein für richtig angenommener Glaube ist, ist das ja in Ordnung.
Es kann aber ebensogut jede andere Anschauung sein.
Ein Weib und ein Sklave zeichnen sich dadurch aus, zu feige zum Urteilen und/oder zum Akzeptieren der Konsequenzen zu sein

--
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endlich

rexxer, Monday, 31.01.2011, 19:04 (vor 5463 Tagen) @ DvB

Wer weiß, das er nicht alles verstehen kann, lernt vertrauen. Und wird kein Ideologe.

Etwas Demut steht jedem gut.

rexxer

endlich

DvB, Monday, 31.01.2011, 23:37 (vor 5463 Tagen) @ rexxer

Wer weiß, das er nicht alles verstehen kann, lernt vertrauen. Und
wird kein Ideologe.

Das widerspricht dem nicht. Du mußt ja bemessen, wem Du vertraust.

Etwas Demut steht jedem gut.

Ich bestreite das nicht. Kommt immer drauf an, vor wem oder vor was.
Die Schar der Deppen erzwingt allerdings auch Hochmut.
Auch das ist männlich: Mut zur Größe, sowie das Knie vor Größerem beugen

--
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