Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Wahrheit...Offener Brief der Stammbesatzung der Gorch Fock

Michi @, Saturday, 29.01.2011, 13:50 (vor 5466 Tagen)

Offener Brief

Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK
Schweriner Straße 17a
24106 Kiel

Sehr geehrter Herr Minister,

mit diesem Brief möchten wir uns als Stammbesatzung zu den Behauptungen, die in der Presse kursieren, äußern. Des Weiteren soll dieser Brief Ausdruck und Zeichen sein, wie sehr die Stammbesatzung hinter ihrem Kommandanten steht.....

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4907/offener-brief-der-stammbesatzung-der-gorch-fock

SG
Michi
Excalibur
GWG-Jäger

DschungelCamp oder GorchFock: Wo ist da der Unterschied?

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 29.01.2011, 14:19 (vor 5466 Tagen) @ Michi

Der Kapitän der Gorch Fock wurde abberufen, weil es dort Ekelrituale (Aquatortaufe) gab/gegeben haben soll. Seit ca. 10 Tagen läuft auf einem Blödel-Sender wieder die x-te Staffel "Dschungelcamp - Ich bin ein Star", dort fressen die Leute auch KotzCocktails, aber mit dem Unterschied, dass die Leute nicht öffentlich meckern, sondern per CallVoting darüber abstimmen, wer die nächste Sch***e fressen muss. Ist das nicht seltsam? Regt das irgendjemanden auf? Diese Sendung ist integraler Bestandteil deutscher Kultur geworden.

Vielleicht sind aber bloss irgendwelche Privatleute auf die GorchFock als Sammlerstück scharf und wollen im Zuge der sogenannten "Bundeswehrreform" dieses Schmuckstück für einen symbolischen Euro schweren Herzens (wg. der ideellen Vorbelastung!) dann doch der VEBEG abnehmen. Könnte ich mir so vorstellen.

Ich würde das auch machen und das Schiff in einem anderen Land für Millionen an den Mann bringen. Leute, dass ist das Birgit-Breuel-Treuhand-Prinzip, es funktioniert immer noch ....

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Es geht nur um Betroffenheitsrituale

Mus Lim ⌂, Saturday, 29.01.2011, 17:01 (vor 5466 Tagen) @ Referatsleiter 408

Es geht nur um Betroffenheitsrituale,
und um die Inszenierung eines Gutmenschentums.

Einerseits möchte man sich an Eckelritualen unterhalten lassen und sich daran ergötzen
und gleichzeitig möchte man sich als Gutmensch fühlen dürfen.

Deshalb werden diese Eiertänze aufgeführt, allen voran die Partei des Gutmenschentums DIE GRÜNEN

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Der bisher letzte Kommentar paßt prima hier rein ...

unwichtig, Saturday, 29.01.2011, 22:02 (vor 5465 Tagen) @ Michi

Die Nummer 81 von einer Andrea Doria ( http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4907/offener-brief-der-stammbesatzung-der-gorch-fock#comment-99967 )

Was seid ihr nur für Memmen! Heult rum und schreibt “offene Briefe” wie die Waschweiber. Echte, harte Männer machen sowas nicht! Sie ertragen stattdessen stumm den Schmerz.

Genau das "nicht memmenhafte" hat uns zu dem heutigen Schlamassel gebracht, der dafür sorgte, daß heute auch "Waschweiber" mit an Board der Gorch Fock dürfen. Noch dazu soll der Mann ja auch weiblicher werden, damit die Frauen vermännlichen können

AW "Waschweiber"

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 29.01.2011, 22:39 (vor 5465 Tagen) @ unwichtig

Genau das "nicht memmenhafte" hat uns zu dem heutigen Schlamassel
gebracht, der dafür sorgte, daß heute auch "Waschweiber" mit an Board der
Gorch Fock dürfen.

Wir wollten mal auf andere Planeten fliegen, aber mit solchen Waschweibern werden wir das nie schaffen. Wenn die nicht mal auf irdischen Schiffen klarkommen, dann noch weniger auf Raumschiffen. Wenn es die Gorchfock in einem Jahr noch gibt, dann legt sie jeden Abend irgendwo an, damit die Girlies im Hotelzimmer schlafen können. Die Segel lassen sie dann elektrisch setzen und dem Kapitän wird eine GleichstellungsbeauftragtIn beigeordnet

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

AW "Waschweiber"

unwichtig, Sunday, 30.01.2011, 00:08 (vor 5465 Tagen) @ Referatsleiter 408

Wir wollten mal auf andere Planeten fliegen, aber mit solchen Waschweibern
werden wir das nie schaffen.

Was? Dann hast du wohl nie Raumschiff Voyager mit der Captain Janeway und den anderen Waschweibern an Board gesehen ;-)

Ach ja, das ist ja nur ein Film ..

Der bisher letzte Kommentar paßt prima hier rein ...

Puffbesucher, Saturday, 29.01.2011, 22:45 (vor 5465 Tagen) @ unwichtig

Das halte ich eher für Ironie

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Der bisher letzte Kommentar paßt prima hier rein ...

Guildo, Sunday, 30.01.2011, 04:49 (vor 5465 Tagen) @ unwichtig

Was seid ihr nur für Memmen! Heult rum und schreibt “offene
Briefe” wie die Waschweiber. Echte, harte Männer machen sowas nicht! Sie
ertragen stattdessen stumm den Schmerz.

So mancher Maskulist denkt genauso - bloß nichts sagen, könnt ja als jammern ausgelegt werden und die Freundin hat dann des Abends wieder Migräne...

Gruß - Guildo

--
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(unbekannter Fan von Angeles City)

Offener Brief der Stammbesatzung der Gorch Fock

FemokratieBlog ⌂, Sunday, 30.01.2011, 01:11 (vor 5465 Tagen) @ Michi

Habs im Blog ebenfalls eingstellt. Außerdem ein Link vom Plenarprotokoll der Aktuellen Stunde am Freitag im Bundestag zum Thema Bundeswehr.

http://femokratieblog.wgvdl.com/stammbesatzung-gorch-fock/01-2011/

Offener Brief einer Mutter von Besatzungsmitgliedern

Donna Amaretta, Sunday, 30.01.2011, 10:17 (vor 5465 Tagen) @ FemokratieBlog

Habs im Blog ebenfalls eingestellt. Außerdem ein Link vom Plenarprotokoll
der Aktuellen Stunde am Freitag im Bundestag zum Thema Bundeswehr.
http://femokratieblog.wgvdl.com/stammbesatzung-gorch-fock/01-2011/

Diesen Brief habe ich eben gefunden, er passt dazu.
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Samstag, den 29. Januar 2011 um 22:06 Uhr
OFFENER BRIEF EINER MUTTER
Hetzkampagne gegen Gorch Fock - wann ist endlich Schluss damit?

Ich bin Mutter zweier Söhne, die Ihren Dienst an Bord der Gorch Fock geleistet haben bzw. seit 2004 noch im Dienst dieses Schiffes stehen. Es schmerzt mit ansehen zu müssen, wie die seit Bestehen des Schiffes gewachsenen Werte und geleistete Arbeit in einer derartig impertinenten Art und Weise mit Schmutz beworfen und verunglimpft werden.

Ist es der Schmerz, die Wut und die Ohnmächtigkeit der Angehörigen der Verunglückten durch diese Methodik den eigenen Schmerz zu betäuben bzw. dadurch mit dem erlittenen Verlust umgehen zu können? Auf den ersten Blick vielleicht verständlich.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Ergriffenheit beim ersten Auslaufen unseres 1. Sohnes im April 2002. Mein Herz überschlug sich beim Anblick des Auslaufmanövers. Mit pochendem Herzen und Tränen verschleiertem Blick verfolgte ich das Aufentern meines Sohnes - immer höher und höher ging es in die Takelage bis er die oberste Rah erreichte (in ca. 40 - 42 m Höhe)! Und dann der bange Wunsch: „Komm gesund wieder!“

Und so ist es bis zum heutigen Tag geblieben. Seit 2002 heißt es ein- bis zweimal im Jahr Abschied nehmen - mal für 4 Monate, mal für 6 Monate bzw. 9 Monate. Und jedes Mal tut es weh „auf Wiedersehen“ zu sagen, denn jeder, der Interesse an der Seefahrt hat und das Meer liebt, weiß um die Gefahren, die das Meer bereiten kann. Aber wie viele Angehörige von Berufkraftfahrern, Piloten und Seeleuten leben Tag täglich in ähnlicher Sorge, wenn der Sohn, der Partner, der Bruder bzw. die Schwester sich auf den Weg zum Dienst begeben?

Worin liegt also der wahre Grund, das weitere Bestehen der Gorch Fock anzuzweifeln und in Fragen zu stellen? Auf einmal nicht mehr zeitgemäß?
Bislang war es eine Ehre, an Bord der Gorch Fock seinen Dienst versehen zu dürfen und die jungen Männer und Frauen stellten sich mit Stolz der Herausforderung, den harten Bedingungen an Bord dieses elitären Schiffes gerecht zu werden. Aber gerade das macht den Dienst auf der Gorch Fock aus - er ist Grundsteinlegung für die weitere berufliche Entwicklung eines jeden Kameraden an Bord.

Solche Attribute wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Kameradschaftlichkeit sowie Mut, Stärke, Selbsteinschätzung und Willenskraft werden hier in besonderen Maße geprägt!

Umso verwerflicher das Auftreten der betreffenden Offiziersanwärter, die ohne Kenntnis über die Dienstabläufe an Bord zuhaben sich erdreisten, dienstliche Befehle und Anordnungen der Schiffleitung anzuzweifeln und in Frage zu stellen.

Ein solches Verhalten und Auftreten, dass man unreifen Jugendlichen nachsehen könnte, entsprechen in keinster Weise angehenden Offizieren der Bundeswehr!

Ich, meine Familie sowie alle Freunde und Bekannte sind stolz auf die geleistete Arbeit unserer Söhne, deren Kameraden und der Schiffsführung.

Hochachtungsvoll, Dorit Cabeller mit Familie, Freunde und Bekannte


Wer den Brief verbreiten will, kann dies unter Nennung der Quelle tun!

______________________________________________________________________
http://www2.gorchfock.de/index.php?option=com_content&view=article&id=340:offener-brief-einer-mutter&cati...

Stellungnahme Marinekameradschaft Homburg

Donna Amaretta, Sunday, 30.01.2011, 10:43 (vor 5465 Tagen) @ Donna Amaretta
bearbeitet von Donna Amaretta, Sunday, 30.01.2011, 10:51

Und hier noch eine Stellungnahme der Marinekameradschaft Homburg e.V.
zur Abberufung des Kommandanten der Gorch Fock:

http://www.mk-homburg.de/Stellungnahme_MK_HOM_zur_Abberufung_GF_Kdt.pdf

Die Verhältnisse und Anforderungen auf einem so großen Traditionssegler
werden klar und sachlich beschrieben.

"Bislang galt es als fair, einen Vorgang sachlich zu untersuchen
und eine Verurteilung von Beschuldigten erst nach Vorliegen eines Untersuchungsergebnisses auszusprechen.(...) Mit der Abberufung
des Kommandanten der Gorch Fock auf Weisung des Bundesverteidigungsministers
sehen wir dieses Gebot der Fairness massiv verletzt."

Und noch ein Beitrags-Auszug aus dem Gorch Fock Forum,
Strang "Unser Schiff in der Presse"
"(...)
1.Unsere gute Fock ist weiterhin einer der besten Botschafter unseres Landes.
2.Kapitän zur See Norbert Schatz ist ein hervorragender Chef.
3.Junge Menschen, insbesondere Offizieranwärter, zu besonderen Leistungen
zu bringen, geht nicht nur mit verbalen Liebkosungen.
4.Respekt vor der See bedeutet auch sich zuzugestehen, dass die Ausbildung
auf der Fock ganz andere Herausforderungen bedeutet, als warm und trocken
an einer Universität seinen beruflichen Werdegang fein zu planen.
5.Unsere Tochter Laura hat bei der Crew 7/2oo9 eine absolute Gleichbehandhang
zu ihren Kameragen erfahren - gewollt und gewünscht! Es hat ihr, es hat der gesamten Besatzung gut getan!
6.Wenn es außerhalb unserer Familie eine Zeit gab, in der Verantwortung für andere von Grund auf gelehrt wurde, dann auf der Fock unter Norbert Schatz!"

http://www2.gorchfock.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=834&start=45

LG Donna A

Stellungnahme Marinekameradschaft Homburg

Christine ⌂, Monday, 31.01.2011, 17:09 (vor 5464 Tagen) @ Donna Amaretta

Hallo Donna,

Danke fürs einstellen, ich habs gerade erst per Zufall gelesen. Ich werde den eingestellten Brief inkl. der von Dir genannten Links verbreiten.

LG - Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

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