Klarer Fall
Frauenhäuser führten einen Kampf gegen Männer, sagt der Thurgauer
Michael Handel.
Was FruInnenhäuserleiterinnen und ihre SpießgesellInen neuerdings heftig bestreiten. Statt dessen quasseln sie wortreich an der einzigen vernünftigen Lösung vorbei und lenken vom Thema ab: Offene Häuser für alle Beziehungsgewaltopfer, deren Schutzfunktionen gekoppeltsein muss an Deeskalation und Mediation.
Solche Häuser bedienten, nebenbei gesagt, einen lang ersehnten feministischen Traum: Wandel von Geschlechtsstereotypen.Kinder, besonders Jungen, lernten neue "Männerrollen", nämlich die der Davongejagten, Ausgeplünderten, Zahlvieh, Verhöhnten, denen frau die Kinder entzieht. Wäre womöglich heilsame Lektion.
Gewiss könnten Kinder einen weiteren Traum des Feminats aus nächster Nähe besichtigen: gedemütigte Männer, die weinen und ihre Machtlosigkeit erkennen.
Die Frauenhausdebatte zeigt, Feministinnen geht es nie um die Erfüllung einzelner Träume und Forderungen. Diese funktionieren als Einzelpackungen des Gesamtpakets, das zu empfangen den eigentlicher Zweck des Feminismus ausmacht: Unkontrollierte, also willkürliche Macht über Männer, und zwar in jeder Hinsicht ud für alle Frauen.
Im Übrigen könnte das Ausbleiben jener Stimmen verwundern, die bei "Reformen" gewisser Rechtslagen refelexartig tönen, dass wer nichts zu verbergen hätte, nichts zu fürchten brauchte. "Könnte" - Konjunktiv.
Mich wundert bei Feministinnen nichts.
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
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- St. Galler Tagblatt: "Frauenhausadressen bleiben geheim" -
Hengst,
28.01.2011, 17:32
- Veröffentlicht die Adressen endlich! Auch hier in Deutschland! - Referatsleiter 408, 28.01.2011, 17:48
- St. Galler Tagblatt: "Frauenhausadressen bleiben geheim" -
Cardillac,
28.01.2011, 18:39
- St. Galler Tagblatt: "Frauenhausadressen bleiben geheim" - Sachse, 28.01.2011, 18:49
- Klarer Fall - Narrowitsch, 28.01.2011, 18:51