Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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St. Galler Tagblatt: "Frauenhausadressen bleiben geheim"

Hengst, Friday, 28.01.2011, 17:32 (vor 5467 Tagen)

Die Schweizer Presse kann sich von dem Thema immer noch nicht lösen (und das ist ja wohl auch der Sinn der Sache):

Frauenhäuser führten einen Kampf gegen Männer, sagt der Thurgauer Michael Handel. Er unterstützt die Idee der Interessengemeinschaft Antifeministen «für eine echte Gleichberechtigung>, die Adressen der Frauenhäuser in der Schweiz publik zu machen; heute sind sie geheim. Seine Motivation sei das Kindswohl, sagt Handel. Er hat die Organisation Kinder ohne Recht gegründet. Frauen vor häuslicher Gewalt zu schützen sei wichtig – «doch leider führen Frauenhäuser nebenbei einen ideologischen Kampf gegen Männer>.

Weiter hier:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,1677449

Veröffentlicht die Adressen endlich! Auch hier in Deutschland!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Friday, 28.01.2011, 17:48 (vor 5467 Tagen) @ Hengst

Mein Gott, hört doch mal alle auf zu jammern! Stellt die Adressen ins Netz, ehe es bei GoogleStreet passiert. Wenn jeder weiß wo die Hasshäuser, die FemiTalibanSchulungsZentren, sind, dann legt sich der Rummel. Also Transparenz schafft Vertrauen und wer keine Kinder klaut, der hat doch nix zu befürchten! Oder?

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

St. Galler Tagblatt: "Frauenhausadressen bleiben geheim"

Cardillac, Friday, 28.01.2011, 18:39 (vor 5467 Tagen) @ Hengst

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,1677449

Elisabeth Bossart wehrt sich gegen den Vorwurf, Frauenhäuser führten einen Kampf gegen Männer. Sie setze sich stark für «den runden Tisch> ein, denn: «Es nützt nichts, wenn wir mit den Opfern arbeiten und uns nicht auch mit den Tätern auseinandersetzen – unabhängig davon, ob der Mann oder die Frau Gewalt ausübt. Wir kommen nur im Dialog weiter.>

Schau an: Sie fressen Kreide. Das zeigt, wie sehr sie sich inzwischen unter Druck gesetzt fühlen.

Gegenfrage: Was hat Frau Bossart bisher davon abgehalten, Männerrechtler zu einem runden Tisch einzuladen? Wie hat sie sich mit weiblichen Tätern und männlichen Opfern bisher auseinandergesetzt?

St. Galler Tagblatt: "Frauenhausadressen bleiben geheim"

Sachse, Friday, 28.01.2011, 18:49 (vor 5467 Tagen) @ Cardillac

Gegenfrage: Was hat Frau Bossart bisher davon abgehalten, Männerrechtler
zu einem runden Tisch einzuladen?

DASgeht doch nicht, aus einem sehr gewichtigem Grund:

Die verfügt nur über Tische in Frauenhäusern. Und die Adressen sind geheim zu halten.
Wie, um alles in der Welt, soll Sie da Männer einladen?? Das sehe sogar ich ein.

Noch ein Grund,die Adressen zu entheimlichen. Im Interesse der Frauenhäuser.

Oder sehe ich das falsch?

Klarer Fall

Narrowitsch, Berlin, Friday, 28.01.2011, 18:51 (vor 5467 Tagen) @ Hengst

Frauenhäuser führten einen Kampf gegen Männer, sagt der Thurgauer
Michael Handel.

Was FruInnenhäuserleiterinnen und ihre SpießgesellInen neuerdings heftig bestreiten. Statt dessen quasseln sie wortreich an der einzigen vernünftigen Lösung vorbei und lenken vom Thema ab: Offene Häuser für alle Beziehungsgewaltopfer, deren Schutzfunktionen gekoppeltsein muss an Deeskalation und Mediation.

Solche Häuser bedienten, nebenbei gesagt, einen lang ersehnten feministischen Traum: Wandel von Geschlechtsstereotypen.Kinder, besonders Jungen, lernten neue "Männerrollen", nämlich die der Davongejagten, Ausgeplünderten, Zahlvieh, Verhöhnten, denen frau die Kinder entzieht. Wäre womöglich heilsame Lektion.

Gewiss könnten Kinder einen weiteren Traum des Feminats aus nächster Nähe besichtigen: gedemütigte Männer, die weinen und ihre Machtlosigkeit erkennen.

Die Frauenhausdebatte zeigt, Feministinnen geht es nie um die Erfüllung einzelner Träume und Forderungen. Diese funktionieren als Einzelpackungen des Gesamtpakets, das zu empfangen den eigentlicher Zweck des Feminismus ausmacht: Unkontrollierte, also willkürliche Macht über Männer, und zwar in jeder Hinsicht ud für alle Frauen.

Im Übrigen könnte das Ausbleiben jener Stimmen verwundern, die bei "Reformen" gewisser Rechtslagen refelexartig tönen, dass wer nichts zu verbergen hätte, nichts zu fürchten brauchte. "Könnte" - Konjunktiv.

Mich wundert bei Feministinnen nichts.

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

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