Feministinnen
Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 17:44 (vor 5467 Tagen)
bearbeitet von Nikos, Thursday, 27.01.2011, 17:53
Vor allem
verabscheue ich
die selektive Wahrnehmung
der Realität
und der Mangel an Dankbarkeit.
Wenn wir um uns herum schauen,
nur solange ein wertloses Moment dauert,
nur eins von den Tausenden von Momenten,
sehen wir folgendes:
Wir leben in relativer Sicherheit,
ausreichend entfernt von Taliban
und anderen Fanatikern,
von Löwen,
Tigern,
Piranhas,
Dinosaurier,
Schaben,
schlechten Wein,
langweiligen Sex,
Bäume, die umfallen und töten,
Flüsse, die anschwellen,
Verbrecher,
Diebe,
Betrüger,
Verrückte usw.
Wir haben weitgehend
die zerstörerischen Triebe der Natur
gezähmt.
Wir haben einen Weg gefunden,
Rosen ohne Dornen zu genießen.
Wir leben in Komfort,
wenn nicht in Luxus,
mit vollen Kühlschränken,
gut abgefüllten Mülltonnen,
wasserdichte Dächer,
mit Heizung im Winter
und Kühlung im Sommer,
haben Straßen und Gehwege,
verschwenderisch viel Licht,
fließendem Wasser,
heiß und kalt,
Parks,
Schwimmingpools,
Immobilien,
Autos,
Maschinen, die fast alle Arbeiten übernehmen.
Wir haben Schiffe, die uns in die Urlaub fahren.
Flugzeuge, die uns die Möglichkeit geben,
Liebe in Paris zu machen.
Wir haben Chirurgen,
um kranken Herzen und Gesichter zu retten.
Wir haben Telefonnetze,
die den Austausch von Kochrezepten ermöglichen
und tragende Wände,
auf dennen wir,
Bilderrahmen mit Hochzeitsfotos
aufhängen können.
All dies,
oder zumindest das Meiste davon,
wurde von Männer entdeckt,
hat sich durch Männer entwickelt,
ist durch Männer vorbereitet,
wird von Männer betrieben
von Männer gebaut,
von Männer geschützt,
von Männer betreut,
von Männer verbessert,
durch Männer verewigt.
Durch unbedeutende Männer,
mit Glatzen,
kleingerattene,
dicke,
hässliche,
scwächliche,
schiefgewordene,
verkrüppelte,
unbekannte,
missachtete,
nicht wahrgenommene,
nicht existente.
Welche keine Witze erzählen können,
welche nicht tanzen können,
oder die sich schämen,
die nicht wissen, was Liebe bedeutet.
Mit verrottenden Körper,
bis oben abgefüllt
mit Entsetzen.
Und Alkohol
und Glücksspiel
und Tabak,
um ihr einzigartiges Schicksal,
wenn auch nur für kurzer Zeit,
zu entgehen.
Psychisch am Tiefpunkt,
durch das unaufhörliche Gemetzel,
von jeweils fünfundvierzig Jahre in Folge,
in den verschiedenen Fabriken
der menschlichen Destillation.
Welche unter Lebensgefahr,
ohne Ausweg und Hoffnung,
unter unmenschlichen Bedingungen arbeitend,
in der Bergbau,
bei der Ölbeschaffung,
bei Diamantenwerke,
den Fischfang,
auf Bauernhöfen,
bei der Müllentsorgung,
der Kanalisation,
dem Militär,
der Polizei,
Feuerwehr,
Transport von Gütern und Menschen,
an Baustellen,
an Autobahnbau,
bei Kern-und Wasserkraftwerke,
in fast allen Nachtschichten,
in jeder Art von harten und schweren Arbeiten.
in langweiligen, schmerzhaften, schwächenden,
gleichgültigen, zerstörerischen, dummen Arbeiten,
welche das Knochenmark Tropfen bei Tropfen absaugen.
Alles Männer,
zu 99%,
krank von all dem,
nach und nach völlig verrückt,
die schmelzen und verbleichen
und ihr Haar verschwinden sehen,
es in dessen Bäuche stapeln sehen
und innerhalb der Köpfen
Die schneller sterben,
durch die dauerhafte Übermüdung.
Die einander schlachten,
weil dann wenigstens jemand aufmerksam wird.
Die mit dem Wunsch enden,
schnellstmöglich sterben zu wollen.
Nur um bequem Eingenisteten zu ertragen,
welche in luxuriösen, klimatisierten Büros hocken,
fast immer während des Tages,
vom Wochenende in der Natur rosarot geworden,
schlank und gesund durch Fitnessstudio und Yoga,
gewaschen, frisch, duftig,
lüftig, stolz, wie Göttinnen, übernatürlich,
dennoch wie von Geisterhand hässlich und lieblos,
mit Begeisterung und großen Ideen,
aber auch,
wenn nötig,
mit aufgerissenen Augen,
Blick, der Feuer spuckt,
Mund, der schäumt,
arrogantem Stil
und eine dampfende Tasse Cappuccino vor ihnen,
welche sich beschweren,
schreien,
drohen,
verhöhnen,
fordern,
bescheinigen,
Reden halten,
für Zeitungen schreiben,
laut verkünden,
sich die Kleider theatralisch zerreißen,
dass echte Männer verschwunden sind,
sie nicht mehr gibt und wir neue brauchen
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
Feministinnen
Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 18:00 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
Das ist die deutsche Übersetzung eines meiner Gedichten, welches ursprünglich auf griechisch verfasst worden ist.
Durch die Übersetzung verliert es einiges an Aussagekraft und Wirkung, aber was solls, so ist es mit Übersetzungen eben..
Wahrscheinlich hat es auch viele Fehler, deshalb würde ich gerne Korrekturvorschläge annehmen, was die Grammatik angeht.
Danke und guten Tag
Grüße an alle
Nikos
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
Poetry-Slam (*Dichterwettstreit)
__V__, Bavaria, Thursday, 27.01.2011, 19:02 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
bearbeitet von __V__, Thursday, 27.01.2011, 19:10
Soviel ich weiß, haben Gedichte für gewöhnlich Strophen und dann jeweils Unterthemen.
Dein Gedicht ist mir zu lang, zu langatmig.
Ich empfinde es eher als Geschichte.
Dann wäre aber ein anderes Layout empfehlenswert. Nämlich,
längere Zeilen inklusive Absätze.
Das Lesen wird dadurch leichter
und das "Nebenher-Denken" während des Lesens vorab strukturiert.
Die vielen Zeilen, teilweise nur durch ein Wort gefüllt, befremden mich.
Stilistisch würde ich es bevorzugen, dies auf die Aufzählung der Männer ("...von Männer gebaut, von Männer geschützt, von Männer betreut, von Männer verbessert,...) zu reduzieren, um hier eine optische Hervorhebung zu provozieren.
Eventuell kann man dieses Muster wiederholen bei der Aufzählung von "...auf Bauernhöfen, bei der Müllentsorgung, der Kanalisation, dem Militär, der Polizei, Feuerwehr,...", um hier eine subtile Verbindung aufzubauen.
Ansonsten muss ich einfach sagen, dass ich es nicht ganz gelesen habe, da es mir wie gesagt zu langatmig ist. Allerdings bin ich auch ein Freund der lakonischen Sprache, kurz und bündig, nicht zuviel Information hintereinander um nicht durch Masse zu ersticken (es sei denn vielleicht, Du hast das Thema "Ersticken" ;)).
Vielleicht ist wirklich viel durch die Übersetzung verloren gegangen. Aber so ist es einfach mit der Sprache. Das Wenigste kann eins-zu-eins übersetzt werden.
Der Mann als Kollektiv,
wirkt nicht wie die Frau so tief.
Als Chef ist er der Mittelpunkt,
dem jeder gern dazwischenfunkt.
Doch ist er unten angekommen
wird er nicht mehr wahrgenommen.
Wie gewonnen, so zerronnen.
Zerreiß mich ob meiner Kritik an Deinem Gedicht :D ... - zur Verteidigung: ich hab gerda eben nur ein paar Minuten für mein "Werk" aufgebracht.
Gruß,
-Stefan
--
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
Antifeminismus ![[image]](http://www.smilies-paradies.de/smileys/lachende/animierte-smilies-lachende-048.gif)
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
"Frauen-Sprech"
__V__, Bavaria, Thursday, 27.01.2011, 19:50 (vor 5467 Tagen) @ __V__
Macho, Macker, Vorstandschef.
nur einige Titel für Männer im Frauenbetreff.
Doch schaut mann hin und denkt man nach,
fällt einem eines auf bei der heut’gen Frauen-Sprach.
Sie soll die Gedanken lenken,
um der Frau mehr Beachtung zu schenken.
Das Weib kann es nicht durch Wirken und Tun,
hat einen Nutzwert wie ein gemeines Huhn.
Die Welt braucht es zum Eierlegen,
doch weit’re Tat ist hier kein Segen.
Sind die Worte im Frauensprech,
doch eher Möbel aus kalten Blech.
Alleine, um die Köpfe zu belehren,
Mögen Worte ohne Taten die Männer bekehren,
dass sie, die Frau, man glaubt es kaum,
das Schönste sei im Mannes-Traum.
--
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
Antifeminismus ![[image]](http://www.smilies-paradies.de/smileys/lachende/animierte-smilies-lachende-048.gif)
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
"Frauen-Sprech"
Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 22:09 (vor 5467 Tagen) @ __V__
Beides sehr gut! Bravo!
Allerdings bin ich sehr vorsichtig mit dem Reim, weil ich auf keinen Fall will, Substanz wegen des Reims zu opfern. Ich finde, das tun gerade viele.
Wegen langatmig: Das ist so gewollt. Ich will nicht, dass es von jedem gelesen wird, sondern nur von dennen, die es auch wirklich wollen und sich damit in irgendeiner Weise identifizieren können.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich rede nicht über dich und deine Gedichte. Fakt ist, dass im Namen des Reims sehr viel geopfert wird, und den Schreibern geht es auch am A.sch vorbei, ob sie damit was schlechtes anrichten.
Herzlichen Dank für deine Kritik! Sowas ist immer gut. Werde noch genauer durchlesen und evl. morgen nocmal drauf eingehen
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
"Frauen-Sprech"
DvB, Friday, 28.01.2011, 07:42 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
Allerdings bin ich sehr vorsichtig mit dem Reim, weil ich auf keinen Fall
will, Substanz wegen des Reims zu opfern. Ich finde, das tun gerade viele.
.
Fakt ist, dass im Namen des Reims sehr viel geopfert wird, und
den Schreibern geht es auch am A.sch vorbei, ob sie damit was schlechtes
anrichten.
So ist das halt, wenns ein "Gedicht" werden soll. Wenns keins werden soll, wieso willst Dus dann so nennen? Aber Du hast Unrecht. Gerade das tun heute nahezu alle. Und es ist ne Katastrophe.
Ich schließ mich in der Einschätzung der V0 an.
Die grammatikalische Zumutung ließe sich vllt. beheben. Aber nachdem in der nun schon ein künstlerischer Wert entdeckt wurde, laß ich mal lieber die Finger davon. xD
--
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"Frauen-Sprech"
Nikos, Athen, Friday, 28.01.2011, 10:11 (vor 5467 Tagen) @ DvB
So ist das halt, wenns ein "Gedicht" werden soll. Wenns keins
werden soll, wieso willst Dus dann so nennen?
Das ist eine bekannte Fehleinschätzung. Dichten wollen und unbedingt reimen müssen, ist fast so wie eine Freundin wollen und dafür eine Feministin heiraten: Kann einem passieren, muss es aber nicht. Viel wichtiger ist, was man sagen will, wer der Empfänger ist, der Eindruck, der hängen bleibt, das richtige Wort zu finden, denn, wenn das fehlt, dann ist alles hin, und auch und vor allem: Den Moment abgewartet zu haben, bei dem, wenn man nicht schreibt, dann explodiert und in Stücke zerissen wird.
Aber Du hast Unrecht. Gerade
das tun heute nahezu alle. Und es ist ne Katastrophe.
Was heute oft getan wird: Alles wild neben- und übereinander geworfen, hauptsache die letzten fünf bis sieben Buchstaben einer Zeile sind die Selben mit der letzten fünf oder sieben Buchstaben der nächste Zeile. Bedeutung kaum vorhanden, Seele kaum existent, Kraft im Minusbereich, der jenige, der geschrieben hat, hat das getan weil er ein Vertrag zu erfüllen hat, oder weil er jemandem beeindrucken will, und amsonsten keinen richtigen Bock hat, das zu machen. Alles ist so? Nein, nicht alles ist so, aber heutzutage doch sehr viel. Ich weiss nicht, ob ich Recht oder Unrecht habe, aber ja, DAS ist eine Katastrophe. Die Bibliotheken der Welt kommen dadurch von dem Gähnen gar nicht mehr weg.
Ich schließ mich in der Einschätzung der V0 an.
Ich empfehle Rilke's "Briefe an einen jungen Dichter". Da ist viel wahres drin. Aber vielleicht kennst du es ja schon.
Die grammatikalische Zumutung ließe sich vllt. beheben. Aber nachdem in
der nun schon ein künstlerischer Wert entdeckt wurde, laß ich mal lieber
die Finger davon. xD
Das Grammatikalische ist sicherlich eine Zumutung, aber in einer Welt, wie diese, lässt sich das leider nicht vermeiden. Ich hatte auch nie im Leben geträumt gehabt, dass ich in ein deutshsprachiges Forum schreiben werde.
Werde aber das Ding nun korrigieren. Habe Hilfe bekommen und ich bedanke mich dafür. Im Griechischen sieht das Ganze natürlich schon ein wenig anders aus.
Bleibe dabei: Wenn das Ding nicht aus dir heraus springt, wie eine lebendige dampfende wilde Lokomotive, die dich sofort und restlos auffressen will, dann kannst du das mit dem Schreiben lieber lassen und etwas anderes tun :)
Viele Grüße
Nikos
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
"Frauen-Sprech"
DvB, Friday, 28.01.2011, 17:15 (vor 5466 Tagen) @ Nikos
Das ist eine bekannte Fehleinschätzung. Dichten wollen und
unbedingt reimen müssen, ist fast so wie eine Freundin
wollen und dafür eine Feministin heiraten: Kann einem passieren, muss es
aber nicht.
Nein. Das ist keine Fehleinschätzung, das ist die Begriffsbedeutung. Genauso, wie salzig eben salzig, süß eben süß und bitter eben bitter ist. Vermutlich gibts keine DIN dafür, ist der Begriff auch nicht geschützt und wirst Du wohl auch nicht verklagt. Hast Du Glück gehabt. Und die Kultur Pech. Leider.
Viel wichtiger ist, was man sagen will, wer der Empfänger ist,
der Eindruck, der hängen bleibt, das richtige Wort zu finden, denn, wenn
das fehlt, dann ist alles hin, und auch und vor allem: Den Moment
abgewartet zu haben, bei dem, wenn man nicht schreibt, dann explodiert und
in Stücke zerissen wird.
Ja, was Dir wichtig ist, kann ja alles sein - sagt doch auch keiner was dagegen. Dafür gibts ja die künstlerische Freiheit. Die bezieht sich aber nicht auf Begriffsverwirrungen, Gibs als Beton zu verkaufen o.ä.
Was heute oft getan wird: Alles wild neben- und übereinander geworfen,
hauptsache die letzten fünf bis sieben Buchstaben einer Zeile sind die
Selben mit der letzten fünf oder sieben Buchstaben der nächste Zeile.
Tchja, schon klar.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
Gekrochen ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.
Wilhelm Busch
Die Katastrophisten schießen heutzutage eben in jeder Hinsicht wie Pilze aus dem Boden. Es ist ja "Demokratie".
Bedeutung kaum vorhanden, Seele kaum existent, Kraft im Minusbereich, der
jenige, der geschrieben hat, hat das getan weil er ein Vertrag zu erfüllen
hat, oder weil er jemandem beeindrucken will, und amsonsten keinen
richtigen Bock hat, das zu machen. Alles ist so? Nein, nicht alles ist so,
aber heutzutage doch sehr viel. Ich weiss nicht, ob ich Recht oder Unrecht
habe, aber ja, DAS ist eine Katastrophe. Die Bibliotheken der Welt kommen
dadurch von dem Gähnen gar nicht mehr weg.
Da hast Du vollkommen Recht. Aber man kommt der Pest wohl kaum bei, indem man die Cholera dagegen setzt. Es kommt bei dem Kunstwerk sowohl auf Inhalt als auch auf die Form an. Wasser allein gibt noch keine Suppe, Nudeln allein genausowenig. Erst wenn Du sie zusammenschüttest, kochst und umrührst, gibt das wenigstens ne Suppe. Über Feinheiten, wie Gewürze, ob sie auch schmeckt usw. kann man sich dann immernoch den Kopf zerbrechen. Natürlich hast Du Recht: Wasser ist ungeheuer wichtig, Lebensmittel Nr1 und so - und kann auch überaus schmackhaft sein. Es ist aber keine Suppe. Ehrlich. ;)
Ich empfehle Rilke's "Briefe an einen jungen Dichter". Da ist viel wahres
drin. Aber vielleicht kennst du es ja schon.
Brrr - Rilke les ich nur, wenn ich grad nen Strickpullover anhab, im Kamin das Feuer flackert und meine Gäste aus Adornoanhängern bestehen. Das ist so ungefähr nie. Und wenn ein Jude Ratschläge über Kunst erteilt, ist das wie wenn ein Schwein einem ein Uhrwerk erklären will.
Das Grammatikalische ist sicherlich eine Zumutung, aber in einer Welt, wie
diese, lässt sich das leider nicht vermeiden. Ich hatte auch nie im Leben
geträumt gehabt, dass ich in ein deutshsprachiges Forum schreiben werde.
Werde aber das Ding nun korrigieren. Habe Hilfe bekommen und ich bedanke
mich dafür. Im Griechischen sieht das Ganze natürlich schon ein wenig
anders aus.
Was denn, was denn - ich dachte, mit "zu viel Perfektion würde es etwas Authentisches verlieren"? :o
Hat sich mein Bruder vor Jahren mal ein Schwert schmieden lassen. Der Schmied hat da etliche Macken reingeschmiedet. Auf die Frage, was das soll: "Damit man auch sieht, daß es Handarbeit ist." Alles klar. Ich hab dann für mein Schwert lieber auf eine 0815-Geschichte zurückgegriffen. Es taugt. Und ein wirklich gutes Schwert ist eben heute nimmer zu haben. Es gibt nur noch "Kunstschmiede". Die ham alle einen an der Waffel.
Bleibe dabei: Wenn das Ding nicht aus dir heraus springt, wie eine
lebendige dampfende wilde Lokomotive, die dich sofort und restlos
auffressen will, dann kannst du das mit dem Schreiben lieber lassen und
etwas anderes tun :)
Naja, wie heißt es so schön: Kunst kommt von Können, sonst hieße es ja Wunst. Ich stell mir grad nen Stubenpanzer vor, der eine Schimpfkanonade losläßt. Natürlich kann man das aufschreiben und behaupten, es sei ein Gedicht. Man kann es aber auch lassen. ;)
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
"Frauen-Sprech"
Nikos, Athen, Friday, 28.01.2011, 20:30 (vor 5466 Tagen) @ DvB
bearbeitet von Nikos, Friday, 28.01.2011, 20:48
ist. Vermutlich gibts keine DIN dafür, ist der Begriff auch nicht
geschützt und wirst Du wohl auch nicht verklagt. Hast Du Glück gehabt.
Und die Kultur Pech. Leider.
Ja klar, es ist auch das Selbe: Dichten, salzig, süß, bitter sein, alles das Selbe. An der Moment, wo Poesie auch normiert wird, an der Moment werde ich mir meine beide Hände abhacken, das Zweite wohl mit Fremdhilfe. Lass bitte zumindest die Kultur frei, sie braucht deinen Regeln-Sarg nicht. Wenn dir etwas nicht gefällt, kannst du es auch so sagen, aber nicht daraus das Ende der Welt herbeifantasieren. Übrigens, der Zuckergehalt in Schokolade ist seit dem 60ern um fast 600% gestiegen. Kanns Du Dir das erklären?
Ja, was Dir wichtig ist, kann ja alles sein - sagt doch auch keiner was
dagegen. Dafür gibts ja die künstlerische Freiheit. Die bezieht sich aber
nicht auf Begriffsverwirrungen, Gibs als Beton zu verkaufen o.ä.
Begriffdefinitionsbeauftragter? Bitte gehe lieber Kuchen backen, aber niemals was anderes hineintun, als auf dem Rezept vorgegeben. 95% der Weltliteratur ist für den Arsch, und keiner wagt es zu sagen, dass der König völlig nackt ist. Höre es also von mir: 95% der gesamten Weltliteratur ist für den Arsch, und der Hauptgrund dafür ist, nein, nicht der Form, sondern das Festklammern an der Form, welches jede Kreativität tötet.
Die jenigen, die in der Vergangenheit Form benutzten, haben diese Form selbst erschaffen, aus dem Nichts, sie haben sie nicht in irgendwelche Bücher gefunden, mit dem Titel "Wie werde ich ein toller Schriftsteller"
Aus dem Nichts etwas neues machen, darum geht es. Heute gibt es fast nur Kopien. Der Welt etwas mitteilen, was die Welt weiterbringt, darum geht es. Nein, Kunst ist nicht gestorben, nur weil einige Künstler tod sind.
Tchja, schon klar.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
Gekrochen ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.
Wilhelm Busch
Das Vogelchen, fliegt schön am Himmel,
wahnsinnig stolz auf seinen Pimmel.
Wäre bloß der Verstand vorhanden:
Auf dem Monde würde es landen.
Nikos, aus dem Forum
Willst du mir etwas sagen, wovon ich noch nicht weiß?
Die Katastrophisten schießen heutzutage eben in jeder Hinsicht wie Pilze
aus dem Boden. Es ist ja "Demokratie".
Demokratie bedeutet nicht die Versklavung durch Regeln. Demokratie bedeutet Regeln befolgen, die von der Mehrheit getragen werden. Diese können wieder abgeändert werden, wenn es für die Mehrheit sinnvoll erscheint. Regelisten haben sich da extrem vertan: Nein, die fälschlich angenommene Herabwürdigung der Bedeutung der Schwerkraft ist nicht verantwörtlich für die gähnend leere Theatern, auch nicht dafür, dass Dichterlesungen nur von Dichtern besucht werden. Auch nicht dafür, dass Kunst mittlerweile als das angesehen wird, was die Künstler daraus gemacht haben: Ein Übel, welches aber Ansehen verschafft, wenn man so tut, als ob man es versteht. Das Problem ist nicht der Form, oder das Fehlen der Form, das Problem ist das Festklammern an der Form, egal ob sie notwendig ist oder nicht.
Poeten sind Poeten, Formisten sind Formisten, um mit deine Begriffe zu sprechen.
Gewürze, ob sie auch schmeckt usw. kann man sich dann immernoch den Kopf
zerbrechen. Natürlich hast Du Recht: Wasser ist ungeheuer wichtig,
Lebensmittel Nr1 und so - und kann auch überaus schmackhaft sein. Es ist
aber keine Suppe. Ehrlich. ;)
Aber Nudeln allein machen sehr wohl eine tolle Suppe, oder? Tja, sorry, mir ist die Wassersuppe viel lieber als trockene ungekochte Nudeln.
Wovon redest du überhaupt? Hast du irgendwann irgendetwas geschrieben, was dir aus der Seele gesprungen ist, ohne dass du es auf Kunstseminare gelernt hast, dafür aber mit deinem Leben erlebt hast? Es gibt Werke, die für die Mehrheit von Bedeutung sind, und zwar durch die Zeit hindurch. Es gibt andere, die man direkt wieder vergessen will, und zwar mit Nachdruck. Dabei ist und bleibt der Form nebensächlich. Du kannst gerne fest daran halten, mir ist es egal.
Brrr - Rilke les ich nur, wenn ich grad nen Strickpullover anhab, im Kamin
das Feuer flackert und meine Gäste aus Adornoanhängern bestehen. Das ist
so ungefähr nie. Und wenn ein Jude Ratschläge über Kunst erteilt, ist
das wie wenn ein Schwein einem ein Uhrwerk erklären will.
Aha, Juden sind Schweine und Kunst ein Uhrwerk. Wovon redest du? Vielmehr, worüber rede ich, mit dir...
Trotzdem: Spring über deinen Schatten und lese das. Es wird dir gut tun. Dannach kannst du es immer noch in dem Offen stecken.
Was denn, was denn - ich dachte, mit "zu viel Perfektion würde es etwas
Authentisches verlieren"? :o
Lieber Mann, nicht die Perfektion ist schlecht, verstehe das doch, die Perfektion durch Regeln erreichen zu wollen, das ist schlecht. Nicht nur schlecht, das ist unmöglich. Schau: Du versuchst Kunst in einen Rahmen fest zu nageln. Ich wiedersetze mich, das ist alles.
"Damit man auch sieht, daß es Handarbeit ist." Alles klar. Ich hab dann
für mein Schwert lieber auf eine 0815-Geschichte zurückgegriffen. Es
taugt. Und ein wirklich gutes Schwert ist eben heute nimmer zu haben. Es
gibt nur noch "Kunstschmiede". Die ham alle einen an der Waffel.
Also, da sind wir wohl eine Meinung. Schmieds-dummheit ohne Ende, aber genau das wird in Gedichten versucht: Reim hinein zu tun, wo es wieder angebracht, noch aus der Realität notwendig geworden ist, noch schön ist, noch jemand braucht. Regeln, um des Regelns Willen. Wozu? Unsinn, weg damit. In dem Fall wäre es ein Schwert, welches bei Benutzung nur den Benutzer selbst schaden kann, ein wirkliches Kunstwerk unserer Zeit. Davon sind wir aber weit entfernt, sowohl der Schmied, als auch Du, mit deinem "nimm mir die Form nicht weg".
Ich sage es dir: Es ist lächerlich, Kunst anders zu normieren, als durch Zeit.
Verstehe doch: Ich rede davon, dass Dinge dich umbringen, wenn du sie nicht schreibst, und du sagst "nur wenn sich das Ganze auch reimt". Wer soll das bitte einsehen und für gut befinden?
Naja, wie heißt es so schön: Kunst kommt von Können, sonst hieße es ja
Wunst. Ich stell mir grad nen Stubenpanzer vor, der eine Schimpfkanonade
losläßt. Natürlich kann man das aufschreiben und behaupten, es sei ein
Gedicht. Man kann es aber auch lassen. ;)
"Können" heißt nicht, Regeln aller Art zu beherrschen, wie zB "es kommt sowohl auf Inhalt als auch auf Form an". Das ist die Massgabe der heutigen Zeit, welche uns dazu gebracht hat, Kunst insgesamt nicht ernst zu nehmen. "Können" heißt, die Zeit zu überstehen. Nicht auf die Kleider kommt es an, sondern auf das Weib, was drin steckt. Allein wichtig bleibt: In sich selbst suchen, suchen, suchen, evl da was finden, dann etwas daraus machen. Der Rest ist einfach Nebensache. Es muss aus Dir herausexplodieren. Das ist der erste Schritt. Der Zweite ist, genug gewartet zu haben.
Alles in allem, ein sehr interessanter Austausch. Für mich zumindest. Vielen Dank dafür.
Grüße
Nikos
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
SEHR GUT!
jojo, Thursday, 27.01.2011, 19:42 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
die geschmäcker sind verschieden - mir gefällts grade so!
VORSCHLAG: ich würde gar nicht nach "fehlern" suchen, sondern eher überlegen, ob es nicht als eine art rap-text, als sprechgesang vertonbar ist. dann wäre "akzent" eine zusöätzliche individuelle note. (vielleicht sogar als vorschlag an bushido schicken?)
SEHR GUT!
Flint
, Thursday, 27.01.2011, 20:14 (vor 5467 Tagen) @ jojo
die geschmäcker sind verschieden - mir gefällts grade so!
VORSCHLAG: ich würde gar nicht nach "fehlern" suchen, sondern eher
überlegen, ob es nicht als eine art rap-text, als sprechgesang vertonbar
ist. dann wäre "akzent" eine zusöätzliche individuelle note. (vielleicht
sogar als vorschlag an bushido schicken?)
Sehe ich auch so. Man kann es ruhig genau so lassen wie es ist. Es sollte dann aber hinzugefügt werden "Vom Griechen Nikos", damit man weiß wieso es einige "griechische Schreibfehler" im Text gibt. 
Durch zu viel Perfektion würde es etwas Authentisches verlieren.
Flint
--
---
Der Maskulist
---
Familienpolitik
SEHR GUT!
Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 22:01 (vor 5467 Tagen) @ Flint
Sehe ich auch so. Man kann es ruhig genau so lassen wie es ist. Es sollte
dann aber hinzugefügt werden "Vom Griechen Nikos", damit man weiß wieso
es einige "griechische Schreibfehler" im Text gibt.
Auch nicht schlecht.
Durch zu viel Perfektion würde es etwas Authentisches verlieren.
Das stimmt
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
SEHR GUT!
Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 22:00 (vor 5467 Tagen) @ jojo
Danke sehr! :)
Werde das mit Bushido überlegen.
Schönen Tag noch
Nikos
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
Sehr gut!!!
Flint
, Thursday, 27.01.2011, 20:09 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
Hallo Nikos,
sehr gut gemacht. Mir gefällt das sehr gut.
Ich konnte es gut lesen obwohl es lang ist, weil es pro Zeile immer nur wenig zu lesen gab.
Ich habe so wenig wie möglich korrigiert. Was ich korrigiert habe, siehst Du unten im Bild.
Es sind sicher noch Schreibfehler dabei die ich übersehen habe. Nach der Rechtschreibreform blicke ich leider teils selber nicht mehr durch... :-/
Etwas habe ich nicht verstanden: "sich in dessen Bäuche stapeln "
Gruß
Flint
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Vor allem
verabscheue ich
die selektive Wahrnehmung
der Realität
und den Mangel an Dankbarkeit.
Wenn wir um uns herum schauen,
nur solange ein wertloses Moment dauert,
nur eins von den Tausenden von Momenten,
sehen wir folgendes:
Wir leben in relativer Sicherheit,
ausreichend entfernt von den Taliban
und anderen Fanatikern,
von Löwen,
Tigern,
Piranhas,
Dinosaurier,
Schaben,
schlechtem Wein,
langweiligem Sex,
Bäumen, die umfallen und töten,
Flüssen, die anschwellen,
Verbrechern,
Dieben,
Betrüger,
Verrückten usw.
Wir haben weitgehend
die zerstörerischen Triebe der Natur
gezähmt.
Wir haben einen Weg gefunden,
Rosen ohne Dornen zu genießen.
Wir leben im Komfort,
wenn nicht im Luxus,
mit vollen Kühlschränken,
gut abgefüllten Mülltonnen,
wasserdichten Dächern,
mit Heizung im Winter
und Kühlung im Sommer,
haben Straßen und Gehwege,
verschwenderisch viel Licht,
fließendem Wasser,
heiß und kalt,
Parks,
Schwimmingpools,
Immobilien,
Autos,
Maschinen, die fast alle Arbeiten übernehmen.
Wir haben Schiffe, die uns in den Urlaub fahren.
Flugzeuge, die uns die Möglichkeit geben,
Liebe in Paris zu machen.
Wir haben Chirurgen,
um kranke Herzen und Gesichter zu retten.
Wir haben Telefonnetze,
die den Austausch von Kochrezepten ermöglichen
und tragende Wände,
an denen wir,
Bilderrahmen mit Hochzeitsfotos
aufhängen können.
All dies,
oder zumindest das Meiste davon,
wurde von Männern entdeckt,
hat sich durch Männer entwickelt,
ist durch Männer vorbereitet,
wird von Männern betrieben
von Männern gebaut,
von Männern geschützt,
von Männern betreut,
von Männern verbessert,
durch Männer verewigt.
Durch unbedeutende Männer,
mit Glatzen,
kleingeratene,
dicke,
häßliche,
schwächliche,
schiefgewordene,
verkrüppelte,
unbekannte,
mißachtete,
nicht wahrgenommene,
nicht existente.
Welche keine Witze erzählen können,
welche nicht tanzen können,
oder die sich schämen,
die nicht wissen, was Liebe bedeutet.
Mit verrottendem Körper,
bis oben abgefüllt
mit Entsetzen.
Und Alkohol
und Glücksspiel
und Tabak,
um ihrem einzigartiges Schicksal,
wenn auch nur für kurzer Zeit,
zu entgehen.
Psychisch am Tiefpunkt,
durch das unaufhörliche Gemetzel,
von jeweils fünfundvierzig Jahren in Folge,
in den verschiedenen Fabriken
der menschlichen Destillation.
Welche unter Lebensgefahr,
ohne Ausweg und Hoffnung,
unter unmenschlichen Bedingungen arbeitend,
im Bergbau,
bei der Ölbeschaffung,
in Diamantenwerken,
dem Fischfang,
auf Bauernhöfen,
bei der Müllentsorgung,
der Kanalisation,
dem Militär,
der Polizei,
Feuerwehr,
Transport von Gütern und Menschen,
an Baustellen,
am Autobahnbau,
bei Kern- und Wasserkraftwerken,
in fast allen Nachtschichten,
in jeder Art von harten und schweren Arbeiten.
in langweiligen, schmerzhaften, schwächenden,
gleichgültigen, zerstörerischen, dummen Arbeiten,
welche das Knochenmark Tropfen für Tropfen absaugen.
Alles Männer,
zu 99%,
krank von all dem,
nach und nach völlig verrückt,
die schmelzen und verbleichen
und ihre Haare verschwinden
sich in dessen Bäuche stapeln
und in den Köpfen.
Die schneller sterben,
durch die dauerhafte Übermüdung.
Die einander schlachten,
weil dann wenigstens jemand aufmerksam wird.
Die mit dem Wunsch enden,
schnellstmöglich sterben zu wollen.
Nur um bequem Eingenistete zu ertragen,
welche in luxuriösen, klimatisierten Büros hocken,
fast immer während des Tages,
vom Wochenende in der Natur rosarot geworden,
schlank und gesund durch Fitnessstudio und Yoga,
gewaschen, frisch, duftig,
luftig, stolz, wie Göttinnen, übernatürlich,
dennoch wie von Geisterhand häßlich und lieblos,
mit Begeisterung und großen Ideen,
aber auch,
wenn nötig,
mit aufgerissenen Augen,
Blick, der Feuer spuckt,
Mund, der schäumt,
arrogantem Stil
und eine dampfende Tasse Cappuccino vor ihnen,
welche sich beschweren,
schreien,
drohen,
verhöhnen,
fordern,
bescheinigen,
Reden halten,
für Zeitungen schreiben,
laut verkünden,
sich die Kleider theatralisch zerreißen,
dass echte Männer verschwunden sind,
sie nicht mehr gibt und wir neue brauchen.
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Der Maskulist
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Familienpolitik
Sehr gut!!!
Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 21:59 (vor 5467 Tagen) @ Flint
Vielen Dank für deiner Bemühung! :)
Guter Vorschlag, werde ich mir überlegen!
Danke auch für die Korrekturarbeit!
Etwas habe ich nicht verstanden: "sich in dessen Bäuche stapeln "
So sollte es sein:
"Alles Männer,
zu 99%,
krank von all dem,
nach und nach völlig verrückt,
die schmelzen und verbleichen
und ihr Haar verschwinden sehen,
es in dessen Bäuche stapeln sehen
und innerhalb der Köpfen"
könnte es aber leider nicht mehr verändern, da Zeit überschritten..
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
Korrektur eingefügt (kT)
-Moderator-, Thursday, 27.01.2011, 22:31 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
- kein Text -
Danke (kT)
Nikos, Athen, Friday, 28.01.2011, 20:49 (vor 5466 Tagen) @ -Moderator-
- kein Text -
--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
Sehr gut (kT)
Das Edle Schnabeltier, Thursday, 27.01.2011, 21:03 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
- kein Text -
So ist es
ajk, Friday, 28.01.2011, 00:27 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
Und man kann das noch viel länger schreiben.. Es ist verrückt wie gut es uns geht..
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
"Augenfreundlicher" gestalten
Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Friday, 28.01.2011, 00:31 (vor 5467 Tagen) @ Nikos
Wäre mein Vorschlag, @Nicos
Ab und an ein Absatz täte dem Gedicht (was in griechisch bestimmt besser rüberkommt) gut. Es macht dann mehr Lust aufs Lesen. So schreckt es ein wenig ab, da Fließtext ungern gelesen wird und das Auge auch keinen Halt hat.
Soweit mein Feedback
Inhaltlich gut aus der Seele geschrieben
Leser
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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)