Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Petition für Heimkinder, ohne Registrierung möglich

Trennungskind34, Düsseldorf, Wednesday, 26.01.2011, 23:08 (vor 5468 Tagen)

Ich fände es super, wenn hier so viele wie möglich die ehemaligen Heimkinder unterstützen.

Die erste Petition zur Herausgabe der Akten ist wohl nur als einzelne Petition eingegangen, weil es nicht ausreichend Stimmen waren.

Unzählige Jungen und Mädchen sind in Kinderheimen auch von Nonnen gequält und sexuell belästigt worden, bitte gebt euch einen Ruck und tragt euch dort ein.

Es kann auch ausgewählt werden, Namen und Adresse nicht anzuzeigen. Die Petitionen auf der Bundestags-Seite setzen eine Registrierung voraus, weshalb ich eher davon absehe, dort abzustimmen.

Auf dem hier angegebenem Link ist das nicht nötig:

http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/umkehrbeweislast

VG TK33

P.S.: An die Forenlietung

TK33, Wednesday, 26.01.2011, 23:11 (vor 5468 Tagen) @ Trennungskind34

Fände es toll wenn man den Beitrag festpinnen könnte.

http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/umkehrbeweislast

VG TK33

DBT-Forum ist PudelZirkus

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Wednesday, 26.01.2011, 23:21 (vor 5468 Tagen) @ Trennungskind34

Ich kann dort garnicht mehr mit "petitionieren" oder mitzeichnen, denn ich wurde dauerhaft "verbannt". Da kam eines Tages eine dreckige Email vom Moderatorenteam "... man habe beschlossen mich dauerhaft auszuschließen." Naja, dass man von der Diskussion ausgeschlossen wird, wobei ich nur ein bisserl Feminismuskritik und ProVäter-Diskussion geführt habe, könnte ich ja noch verstehen, aber dass ich nicht mal mehr eine OnlinePetition einreichen kann lässt erkennen, dies hier hat nix mehr mit Demokratie und Meinungsfreiheit zu tun, sondern ist zu einer Diktatur mutiert.

Es wird sich bald rumsprechen, dass im Petitionsforum des Deutschen Bundestages schlimmer als zu StasiZeiten zensiert wird und die Leute/Bürgerrechtler von der Basisdiskussion ausgeschlossen werden!

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

DBT-Forum ist PudelZirkus

TK33, Thursday, 27.01.2011, 00:03 (vor 5468 Tagen) @ Referatsleiter 408

Naja, dass man von der Diskussion ausgeschlossen wird, wobei ich nur ein
bisserl Feminismuskritik und ProVäter-Diskussion geführt habe, könnte
ich ja noch verstehen, aber dass ich nicht mal mehr eine OnlinePetition
einreichen kann lässt erkennen, dies hier hat nix mehr mit Demokratie und
Meinungsfreiheit zu tun, sondern ist zu einer Diktatur mutiert.

Solche Tendenzen finde ich auch bedenklich, mehr als bedenklich. Aber gut, diese Petition steht nun gerade nicht im DBT-Forum, sondern auf Open Petition.

Wie viele Menschen lassen sich im Übrigen durch eine Registrierung davon abhalten, zu petitieren, und glaubt jemand, die Betreiber des Pet-Forums hätten diese kleine Hüre nicht berücksichtigt, um Tendenzen besser ausdünnen zu können.

Also halt die Ohren steif!

VG TK33

Opferkult ?

Polarisator, Thursday, 27.01.2011, 00:37 (vor 5468 Tagen) @ Trennungskind34

Ich habe den Text gelesen, und ich finde insbesondere die Aktenvernichtung empörend. Die muß natürlich gestoppt werden.

Anderseits beziehen die sich auf Ereignisse der Vergangenheit, welche sich mit
Schuldsprüchen nicht wieder gut machen läßt, zumal die Täterinnen oft schon gestorben sind.

Mich erinnert das an die Aktivitäten der Nazi-Jäger, die sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, noch lebende mutmaßliche Täter, die inzwischen ein anständiges Leben führen, aufzuspüren. Und ebenso an Frauen, die sich für jahrelang zurückliegende Enttäuschungen an Männern rächen wollen.

Wohlgemerkt, Gerechtigkeit muß sein. Nur irritiert mich der Eifer so mancher Heimkinder und ihrer Unterstützer. Es gibt ja gegenwärtig stattfindende Verbrechen, die freilich an Anderen begangen werden, und hier ist der Wille, dagegen einzuschreiten, oft gleich Null.

Der Unterschied zwischen vergangenen und gegenwärtigen Verbrechen besteht darin, daß letztere u.U. verhindert werden können. Für die vergangenen jedoch ist nur noch Vergeltung möglich. Ich habe Verständnis, wenn Betroffene ein unstillbares Bedürfnis nach Vergeltung entwickeln und auf diese Weise glücklich werden.

Aber, und dies ist die entscheidende Frage:

Wird die Welt dadurch besser, daß ich Anderen helfe, ihr Vergeltungsbedürfnis zu stillen und ihre Schadenersatzansprüche durchzusetzen?
Wird die Welt nicht vielmehr dadurch besser, daß ich meine Energie in die Verhinderung von Verbrechen investiere, die in Vorbereitung sind?

Dies nur als Denkanstoß, nicht als Richtlinie.

trel

Opferkult ? TäterInnenkult!

Trennungskind34, Düsseldorf, Thursday, 27.01.2011, 01:00 (vor 5468 Tagen) @ Polarisator

Das alles Ruhen zu lassen und minimalst zu entschädigen wie es der Runde Tisch vorsieht - an dem Täter (institutionell) und Politiker zusammensitzen - heisst es einfach unter den Teppich zu kehren.

Vergiss nicht, das die Behandlung von Kindern insbesondere durch Nonnen so weiter geleugnet werden kann, denn die katholischen Priester haben ihren Shitstorm ja schon abgekriegt. Und das dürfte laut Feminat ja nun auch genug sein, was?

Ich bin kein ehemaliges Heimkind, sehe aber im Schutz der TäterInnen das gleiche Unrecht, das mit der rechtlichen Situation geschiedener oder getrennter Väter und Jungen, die im Trennungskonflikt als Waffe missbraucht wurden. Es gibt selbst heute noch Altersgenossinnen meiner Mutter, die mir weismachen wollen, sie sei aus dem immer noch anhaltenden Konflikt meiner Eltern mit einem Heiligenschein herausgetreten.

Zum Kotzen. Also zeichnet mit!

VG TK33

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