Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Kompetenzgranate Koch-Mehrin mal wieder zur Frauenquote

Dax @, Wednesday, 26.01.2011, 12:19 (vor 5469 Tagen)

Aber wenn man sich das anschaut: Bei den Unternehmen, den umsatzstärksten in der Welt, dann sind es weniger als 3 Prozent, die da Frauen an der Spitze haben. So, und ich gehöre dann eher zu denen, die sagen: Das geht mir zu langsam. Ich möchte das beschleunigen, weil warum sollten wir uns in einer so rasant verändernden Welt die Möglichkeit nehmen, die Leute, die zu den besten Köpfen gehören, Männer wie Frauen, entsprechend auch zu fördern?

Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1373265/

Diese Frau hat mal wieder Erstaunliches von sich gegeben und nicht gemerkt, dass ein eklatanter Widerspruch in ihren Äußerungen liegt. Wenn bei den umsatzstärksten Unternehmen der Welt nur 3% Prozent Frauen an der Spitze sind, warum sollte man dann mehr Frauen an die Spitze bringen? Um diese Unternehmen in den Abgrund zu führen unter der Regie von Pauerfrauen? Oder um sich auf einem bequemen Weg an etwas zu bemächtigen - Motto: Frauenteilhabe - was Männer über Jahre und Jahrzehnte unter Schweiß und Entbehrungen aufgebaut haben?

Was ist dieses Frauengeschlecht doch ein elendes Opfer-Gesocks

FDP-Tucke

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Wednesday, 26.01.2011, 13:01 (vor 5469 Tagen) @ Dax

Ich weiß nicht, ob man sich über die FDP überhaupt noch äußern sollte. Die spielen doch jetzt schon keine Rolle mehr. Seht euch doch mal diese Flachzangen im Fernsehen an: Rössler, Westerwelle, Brüderle ...... Die märgeln doch alle nix mehr!

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Die Kompetenzgranate Koch-Mehrin mal wieder zur Frauenquote

smerf, Wednesday, 26.01.2011, 13:51 (vor 5469 Tagen) @ Dax

Die Feministen verwechelsn doch gerne Korrelation mit Kausalität und behaupten, dass ein höherer Frauenanteil in Unternehmen auch eine größere Produktivität schaffen würde.
Konsequenterweise müsste man nach dieser Logik auch sagen, dass ein höherer Männeranteil in der obersten Führungsebene einen größeren Umsatz erzielt

Die Kompetenzgranate Koch-Mehrin mal wieder zur Frauenquote

Narrowitsch, Berlin, Wednesday, 26.01.2011, 14:09 (vor 5469 Tagen) @ Dax

sollten wir uns in einer so rasant verändernden Welt die Möglichkeit
nehmen, die Leute, die zu den besten Köpfen gehören, Männer wie Frauen,
entsprechend auch zu fördern? [/i]

Schön, dass diese Power-Frau bemerkt, Köpfe gehören zu Leuten. Sodann fordert sie etwas, was kritische Männer seit langem anmahnen, nämlich, die Förderung der besten - meint wohl geeignetesten - Köpfe zum Wohle der Allgemeinheit. Doch konterkariert Koch-Mehrin die eigene Forderung:

" Also ich glaube, jede Idee, die dabei hilft, dass der Anteil von Frauen erhöht wird, ist erst mal positiv, und dass man vom Weltwirtschaftsforum so aktiv die Sache angeht und die strategischen Partner des Forums auffordert, doch möglichst viele Frauen zu schicken, das halte ich für eine ausgesprochen gute Sache und auch sehr ermutigend im Sinne von mehr Vielfalt und mehr Ideenreichtum."

Wir sehen: Nicht um die geeignetesten Köpfe geht es ihr, sondern um Köpfe, die Frauen gehören. Mag sein, dass diese eine Vielfalt an Ideen produzieren, ob dieser Ideenreichtum sich aber der Sache, also den Volkswirtschaften, oder aber der Veröffentlichung weiterer Frauenförderung und gutmenschlichen Undurchführkeiten (sozialkompentent, natürlich) dienlich erweisen könnte, spielt in ihren Überlegungen keine Rolle.

Bislag, jedenfalls, vermag ich keine Powerwumme erkennen, die für die Allgemeinheit, also für Männer und Frauen gleichermaßen, wesentliche Ideen produzierten. Vielmehr beobachte ich, wo immer Powerwimmen etwas zu sagen haben, Powerwimmen, die sich in erster Linie den Kopf über die Vermehrung von Powerwimmen zerbrechen. Koch-Merin kann es am eigenen Schaffen studieren. Oder auch nicht. Leider fehlt es in ihren Kreisen vermutlich an Männern, die auf die Idee kommen, dieses auszusprechen. Zweifellos ein Indiz für mangelnden Ideenreichtum und Abwesenheit geeigneter Köpfe.

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

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