Was kommt nach dem Feminismus?
Was kommt nach dem Feminismus?
Das Vergehen des Christentums ist längst zu sehen. Mit den paar Geburten und den demographischen Folgen kann Europa nicht überleben. Prof. Gunnar Heinsohn prognostiziert, dass die wirtschaftlich starken Länder versuchen werden, einander zu kannibalisieren, was den gut ausgebildeten Nachwuchs angeht. Es wird ein Wettbewerb um die fähigsten Köpfe ausbrechen und die meisten Länder Europas werden nicht genug bieten können, um diese zu sich zu holen. Man wird dann B- und C-Ware nehmen und im Zuge dessen werden weitere Einwanderer und über die Familienzusammenführung nicht die besten kommen, die mangels staatlicher Hilfe ihre Viertel alleine organisieren werden. Und es werden vornehmlich Moslems sein, die dazu noch ein Glaubenssystem plus einer Rechtsordnung mitbringen, während ein paar Afrikaner mit christlichem Glauben nicht ins Gewicht fallen.
Die Rumpfstaaten mit Regierung, Verwaltung, Justiz, Polizei und sonstigem öffentlichen Dienst werden sich noch eine Weile durch Abschottung halten, so wie man es geschichtlich in anderen Staaten beobachten betrachten kann, wenn Nationen auf dem absteigenden sitzen und sich die alte Ordnung noch einige Zeit halten kann. Und diese Rumpfordnung wird besonders deutlich versuchen, dass zumindest die Gleichberechtigung feministischer Couleur Bestandteil des Staates bleibt. Auch dafür gibt es geschichtliche Äquivalenz, dass bis zum Schluss die Rituale der alten Zeit gepflegt werden, selbst wenn diese inhaltsleer und ohne Sinn erscheinen. Die Floskel: "Frauen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt eingestellt" bleibt für den Staatsdienst erhalten, weil ab mittlerem Dienst aufwärts keine qualifizierten Zuwanderer den Job ausfüllen könnten. Diese wären nur in Scharnierfunktionen zwischen Staat und Parallelgesellschaften denkbar, so wie heutzutage schon Quartiermanager in die Problembezirke geschickt werden, die idealerweise Migrationshintergrund haben sollten oder man eine Quote für Zuwanderer einführt, damit der Staat überhaupt noch einen Fuß in die Tür bekommt. Für Krippen, Kindergärten und Schulen wird es ein analoges Modell geben. So wie man nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches mit Notabitur studieren konnte oder in der DDR nach wenigen Stunden Schulung Lehrer wurde, so wird auch im Bildungs- und Betreuungssektor der kleinste, gemeinsame Nenner der Qualifikation gesucht werden, damit überhaupt noch Schule/Betreuung stattfindet. Auch da liegt es nah, dass man auf Lehrerinnen aus den Parallelgesellschaften beauftragt, sich um den Nachwuchs zu kümmern.
Die Beispiele für solch eine Entwicklung kann man historisch ableiten oder am lebenden Objekt beispielsweise in Indien, Kenia, Venezuela, Brasilien, etc. beobachten. Nur dass dort die Bevölkerungen nicht zwingend und homogen ein und dem selben Glauben anhängen. Solange noch internationaler Handel mit Gewinnen möglich ist, wird sich die wirtschaftlich erfolgreiche Schicht in Deutschland oder den Niederlanden Refugien schaffen. Die von Linken und Linksextremen befürchtete Gentrifizierung mancher Stadtteile wird nicht flächendeckend stattfinden und die Armen verdrängen, sondern es werden kleine Oasen geschaffen, die nach außen hin abgesperrt werden, aber alles bieten - von der Schule bis zur Shopping Mall - was der Manager und seine Familie und deren Personal aus dem zuarbeitenden Stellenpool benötigen. Hauptsächlich wird der Reichtum aber im Speckgürtel um die Großstädte wohnen und alte, gediegene Villen-Viertel werden sich ebenso einmauern. Daneben und außerhalb bleibt die Armut in ihren Löchern und Wohnbuchten erhalten. Und diese Armut wird nicht erwarten, man könne sich hocharbeiten. Sie werden ganz realistisch der Ansicht sein, dass Armut, Kriminalität und Gewalt ihr Leben bestimmen und Trost und Hilfe in der Religion suchen. So wie Menschen über all die Jahrhunderte überall auf der Welt Trost gesucht haben, selbst wenn die Religion ursächlich für die bedrückenden Zuständen verantwortlich zeichnete. Und die einzige Religion, die noch dynamisch wie schrecklich eine Perspektive bietet, die einfach gestaltet ist und dennoch ein Modell für Familie, Staat und Spiritualität bietet, ist der Islam.
Das mag man unsympathisch finden und sich vor diesem Wüstenkult ekeln, aber er wird aufgrund des demographischen Drucks aus den arabischen, türkischen und afrikanischen Siedlungsgebieten ein permanentes Ventil nach Europa finden. Und, siehe oben, es werden anfangs mindestens zwei Gesellschaftsmodelle nebeneinander existieren, so wie schon jetzt der Staat das Volk mit sozialistischer Akkuratesse einzuhegen und zu kontrollieren sucht, der Wirtschaft aber den Freiraum lässt, sich weitestgehend selbst zu organisieren. Bei der Bevölkerung trifft das islamische Glaubensmodell somit auf breite Schichten, die familiär entwurzelt, sozial isoliert, religiös ungebunden, prekär bis bildungsfern sind - und die Beschreibung bezieht sich deutlicher auf die Deutschen. Man muss kein Prophet sein, um zu erwarten, welches ideelle und religiöse Vakuum da gefüllt werden kann.
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- Was kommt nach dem Feminismus? -
Movemen,
26.01.2011, 07:42
- Ein Bild sagt mehr, als 1000 Worte! - Referatsleiter 408, 26.01.2011, 13:27
- Gunnar Heinsohn ist immer lesenswert. Bitte noch Link nachtragen ! [kT]
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Polarisator,
26.01.2011, 13:41
- Das Vergehen des Christentums ist längst zu sehen - Mus Lim, 26.01.2011, 14:16
- Noch ist nicht aller Tage Abend - Manifold, 26.01.2011, 23:49