MANNdat: "Unternehmensführung vom Küchentisch"
Erstaunliche Konzepte aus Politik und Wirtschaft zum Fachkräftemangel
In die aktuelle Debatte über Fachkräftemangel und Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte schaltet sich nun auch Ursula von der Leyen ein, amtierende Bundessozialministerin und ehemalige Ministerin für Frauen. Das wäre an sich nicht weiter verwunderlich, da diese Themen durchaus auch den Zuständigkeitsbereich ihres Ministeriums betreffen. Anders als die anderen Diskussionsteilnehmer belässt es die Ministerin aber nicht bei der Frage, ob und wann mit dem Fachkräftemangel zu rechnen sei und ob diesem durch Zuwanderung entsprechend Qualifizierter beizukommen sei. Frau von der Leyen führt in die Debatte postwendend einen neuen – nämlich ihren Lieblingsaspekt ein. Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet in ihrer Online-Ausgabe vom 14. Januar 2011 (Hervorhebung durch MANNdat):
Kasper Rorsted und Feminismus
Aus dem Artikel:
“Wir brauchen Unternehmenskulturen, die es Mitarbeitern erlauben, mittags nach Hause zu gehen, sich um die Kinder zu kümmern und sich abends wieder von zu Hause aus einzuloggen“, sagte Rorsted.
Ich kenne ihn, Kasper Rorsted, persönlich und denke nicht, dass er ein Feminist ist. Das zur Ehrenrettung von Kasper, mittlerweile (und imho) zurecht Vorstandsvorsitzender bei Henkel.
Ansonsten: Gut geschriebener Artikel von MannDat!
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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)