Bei DEM Einsatz verdienen Frauen mit 8% weniger viel zu viel
Noch in der "obligatorischen" Vorabprüfung:
Ich kann mir nicht helfen, dieser Artikel liest sich, als könne die Autorin sich mit der "neuen" Realität, in der die viel zitierten 23% ein rein theoretischer Wert ohne jede praktische Aussagekraft sind, einfach nicht abfinden.
Dabei schreibt sie ja in der Sache ganz richtig, daß der Unterschied auf statistisch 4% zusammenschrumpft, wenn eine Frau ihre nachwuchsbedingte Ausfallzeit auf einem Minimum hält. (Wie sagt der Amerikaner so schön: "You can't eat the cake and have it." Man kann sich nicht um seinen Nachwuchs kümmern -wie man hört, ja durchaus eine schöne und erfüllende Beschäftigung-, und gleichzeitig erwarten, keine beruflichen Nachteile zu erfahren. Wobei ich von solch einer Minimierung nichts halte: In den ersten Lebensjahren braucht ein Kind IMHO eine feste, verhläßliche Bezugsperson, eine Aufgabe, für die die Mutter nicht zuletzt wegen zweier nahrungsspendender Gründe prädestiniert ist.) Aber selbst bei diesen 4% kann sie sich die Anführungszeichen um das "nur noch" nicht verkneifen, anstatt zu erwähnen, daß die Ersteller der Studie diesen Unterschied als statistisch nicht signifikant bezeichnen.
(Nebenbei würde mich mal ein Vergleich interessieren zwischen den Einkommen von Männern, die ein Jahr ihres (Erwerbs)Lebens durch einen staatlich verordneten Zwangsdienst verloren haben, und solchen, bei denen das nicht der Fall war. Ich vermute, der Unterschied würde sich auch in diesem Bereich bewegen, nur mit dem Unterschied, daß es sich nicht um eine freiwillige, Lebensfreude spendende Entscheidung handelte.)
Daß "zu viele" Mädchen und junge Frauen sich für eine Friseurlehre entscheiden, mag bedauerlich erscheinen. Allerdings hat erst jüngst wieder eine Londoner Studie ergeben, daß Frauen auch nach 40 Jahren Emanzipation immer noch Männer heiraten, die mit ihrem höheren Einkommen eine Familie versorgen können.
Und was wäre die Alternative? Die angehenden Friseusen stattdessen gegen ihre Neigungen zu einem MINT-Studium zu verpflichten?
Bombe 20
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Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesgynokratie Deutschland:
(1) Die Würde der Frau ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(1a) Männer? Ach...
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- Bei DEM Einsatz verdienen Frauen mit 8% weniger viel zu viel -
Oliver,
18.01.2011, 18:30
- Bei DEM Einsatz verdienen Frauen mit 8% weniger viel zu viel - Imageberater, 18.01.2011, 18:46
- Bei DEM Einsatz verdienen Frauen mit 8% weniger viel zu viel - Kurti, 18.01.2011, 19:14
- Bei DEM Einsatz verdienen Frauen mit 8% weniger viel zu viel - Bombe 20, 18.01.2011, 20:04
- Friseur-Beruf: -
__V__,
18.01.2011, 22:08
- Trinkgeld ist steuerpflichtiges Einkommen - Rainer, 18.01.2011, 22:56
- In Deutschland verfügen erwerbstätige Frauen über ein 5,5% höheres Einkommen als Männer -
Rainer,
18.01.2011, 23:35
- Zur Anerkennung der Unterhaltsprostitution als bürg. Beruf - Zauberküchenmeister, 19.01.2011, 04:14