Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Reihenfolge der Rangstufen

Flint ⌂, Tuesday, 18.01.2011, 13:34 (vor 5476 Tagen)

Hier ein Zitat eines alten Textes:

Ordnung

"Erst kommt der Herrscher, dann der Diener; erst der Vater, dann der Sohn; erst der ältere Bruder, dann der jüngere; erst das Alter, dann die Jugend; erst der Mann, dann das Weib; erst der Gatte, dann die Gattin. Diese Reihenfolge der Rangstufen hat ihre unverrückbare Grundlage in den Verhältnissen von Himmel und Erde. Darum nimmt sie der berufene Heilige zum Vorbild. Die Ehrung des Himmels und die Niedrigkeit der Erde entspricht dem Rang ihrer Göttlichkeit. Daß Frühling und Sommer vorangehen und Herbst und Winter folgen, ist der Lauf der Jahreszeiten. Daß alle Geschöpfe sich bilden, keimen, sich entwickeln, Gestalt gewinnen, und Blühen und Welken sich verdrängen, ist der Gang der Wandlungen in der Natur. Himmel und Erde sind höchst göttlich, und doch haben sie diese Reihenfolge der Rangstufen. Wieviel mehr ist das der Fall in den Ordnungen der Menschenwelt! Im Ahnentempel wird Ehre erwiesen nach dem Grad der Verwandtschaft, bei Hofe nach dem Rang, daheim nach dem Alter, bei der Arbeit nach der Tüchtigkeit: das ist des großen SINNES Ordnung. Will man vom SINNE reden und tadelt diese Ordnung, so tadelt man den SINN. Will man vom SINNE reden und tadelt doch den SINN, so ist das Wider-SINN."

(Dschuang Dsi, ca. 365 - 290 v. Chr.)

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Der Maskulist
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Familienpolitik

Rangstufe, Hierarchie, das ist heute TABU, Gleichberechtigung ist FETISCH

Informator, Tuesday, 18.01.2011, 15:48 (vor 5476 Tagen) @ Flint

Hier ein Zitat eines alten Textes

Heute gibt es Worte, die man nicht benutzen bzw. infrage stellen darf, ohne als reaktionär oder gar rechtsextremistisch, wenn nicht neonazistisch eingestuft zu werden.

o Hierarchie, Rangstufe: TABU
o Gleichberechtigung: FETISCH, Gottes-Ersatz, Kultgegenstand politischer Religion

Das fing übrigens schon an im Römertum. Über die Königszeit zu sprechen, das war über Jahrhunderte tabu. Mit ihrer eigenen Geschichtsschreibung begannen die Römer folglich erst kurz vor Beginn des Cäsarenwahns, der gewissermaßen eine Mischung aus Königtum und Populismus ist.

Bezeicnnenderweise taucht das Wort "Hierachie" dennoch im Genderismus wieder auf.

Gemeint sind dort allerdings künstliche Hierarchien. Gender Mainstreaming müssen auf allen hierarchischen "Ebenen" implementiert werden, las ich in einem Gender-Artikel.

Es ist wie mit Gott: Wenn man glaubt, ihn beseitigt zu haben, dann taucht er in einer Zerrform wieder auf, als Götze. Das gilt auch für Hierarchie. Nur ist dann alles künstlich, willkürlich, "mneschlich", und nicht von langem Bestand.

Das Künstliche kann keinen langen Bestand haben. Künftige Generationen werden entsetzt sein über unsere Gynokratie.

Sie werden vielleicht auch entsetzt sein - wahrscheinlich aber eher lachen - über die anti-maskulistische Hysterie in diesem Forum. Falls man es dann noch im Internet wird auffinden können.

Gruß
trel

Spengler

DvB, Thursday, 20.01.2011, 10:04 (vor 5475 Tagen) @ Informator

Das fing übrigens schon an im Römertum. Über die Königszeit zu
sprechen, das war über Jahrhunderte tabu. Mit ihrer eigenen
Geschichtsschreibung begannen die Römer folglich erst kurz vor Beginn des
Cäsarenwahns, der gewissermaßen eine Mischung aus Königtum und
Populismus ist.

Es "fing" nicht dort "an", sondern der Cäsarismus ist die Entsprechung unserer Zerfallsphase bei der römischen Kultur. Dasselbe kommt bei jeder Kultur in der Endphase vor.

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