Kindererziehung
http://www.welt.de/debatte/article10506121/Der-Staat-waere-eine-gefaehrliche-Supernanny.html
Ein text, warum die Eltern die Kinderziehung übernehmen sollten/müssen
Kindererziehung
Wieviel Zeit braucht Kindererziehung nun wirklich? In Österreich will die ÖVP, dass die Eltern auch in schulischen Belangen mehr eingebunden werden.
Es ist aber so, dass es kaum noch Eltern gibt, da die Scheidung samt aller bekannten Nebenfo...lgen die Realität bilden.
Am 06.10.2006 schrieb in der Tageszeitung "Heute" die ATV-Supernanny Mag. Sandra Velásquez von der 15-Minuten-Powererziehung. Demnach sollten im Schnitt 15 Minuten am Tag reichen. Ich hatte meine Kinder solange ich es konnte erzogen und betreut und wäre mit 15 Minuten niemals ausgekommen - wahrscheinlich aber weil ich ein Mann bin und nicht Multitasking fähig.
Warum aber schreibt eine Psychologin, die am Wiener Jugendamt die "BeamtInnen" ausbildet so etwas?
Erstens weil es das Selbstvertrauen der Eltern steigert die eben nicht 15 Minuten sondern 20 Minuten sich Zeit nehmen und sich dann als Super-Eltern fühlen. Zweitens will der Staat ja keine gut erzogenen und vor allem denkende Kinder, die wären viel zu schwierig zu lenken.
Ich weiß auch, dass diese Fragestellung einen "Eingriff in die Privatsphäre" dieser Fersehsupernanny darstellt, da sich klar die Frage aufdrängt wie sie es denn selbst mit ihren Kindern gehandhabt hat und alles nur solange öffentlich ist, solange sie damit Geld verdient, aber sobald es unangenehm wird, ist es sicherlich privat.
Es gibt ja sogar das Menschenrecht auf Familie. Aber um damit nicht in Konflikt zu geraten werden hierzulande einfach Begriffe wie Familie umdefiniert.
Es ist aber wichtig klar zu stellen wieviel Zeit nun Erziehung wirklich benötigt und weiters einen gesellschaftlichen Konsens zu erreichen wie es den Eltern möglich sein soll diese Zeit auch zur Verfügung zu haben.
Rechte und Pflichten gehören klar definiert und auch die Konsequenzen bei Zuwiderhandeln. Nur so kann das Kindeswohl gesichert werden