Girlsday und Boysday - Rosinenpickerei
Nun die ganzen Diskussion entstand wohl ursprünglich durch den "GirlsDay", welcher ja bekanntermaßen Mädchen an typische Männerberufe heran führen soll, äh ich korrigiere Mädchen an gut bezahlte Männerberufe heranführen soll.
Der Hintergrund dürfte wohl eine Kombination des feministischen Wunsches, sind Frauen nach deren Vorstellung heranzuziehen und Interessen der Wirtschaft den Fachkräfte Mangel in der technischen Branche durch Rekrutierung neuen "Humankapitals" abzufedern.
Und dem Ganzen ein neutraleres Ansehen zu geben, wurde dann inzwischen das Programm "neue Wege für Jungs" ins Leben gerufen, bei dem Jungen an typische Frauenberufe, äh ich korrigiere schlecht bezahlte Frauenberufe herangeführten werden sollen.
T.z.ebenfalls zur Umsetzung feministischer Vorstellungen, z.T. aus der Erkenntnis, dass Männer z.B. in Erzieher oder Grundschullehrerberufen dringend gebraucht werden.
Auffällig ist dabei , dass weder Mädchen Beruf wie Müllabfuhr oder Kanalarbeiter vorgestellt werden, sondern eher gutbezahlte und angesehene Berufe wie Ingenieur. Den Jungs dagegen wird versucht Berufe wie Erzieher oder Krankenpfleger schmackhaft zu machen, und nicht Berufe wie z.B. Tierarzt (ein Beruf mit immensen Frauenüberschuß).
Soviel zum Ist-Zustand.
Persönlich finde ich es bedenklich wenn versucht wird junge Menschen aus ideologischen oder wirtschaftlichen Gründen umzuerziehen.
Deshalb hielte ich es für besser, Zukunftstage (vielleicht getrennt) für beider Geschlechter, an denen sowohl Jungen also auch Mädchen typischen Frauen- und Männerberufe vorgestellt bekommen. Dies sollte in einziger Linie den Zweck haben jungen Menschen die Möglichkeit zu geben ihren Weg zu finden und nicht diese im Sinne der Staatsräson zu formen