Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

Roslin, Friday, 14.01.2011, 07:46 (vor 5481 Tagen)
bearbeitet von Roslin, Friday, 14.01.2011, 07:53

Eine Studie des japanischen Gesundheitsministeriums ergab, dass 35,1 Prozent der 16-19 Jahre jungen männlichen Japaner an Sex nicht interessiert ist oder ihn sogar ablehnt.

40,6 % der verheirateten Paare bezeichnen sich als "sexlos" lebend (bestenfalls alle 4 Wochen einmal)

Geburtenzahl pro Frau: 1,21 - niedriger noch als bei uns.

Der Leiter der Studie benannte als Grund für die niedrige Geburtenrate, dass die Leute nicht mehr miteinander schlafen wollten.

Muss ich Darwin langsam in die Ecke pfeffern und bei Spengler Erleuchtung suchen?

Oder vergeht den Japanern die Lust aufeinander, weil sich auch dort die Männer und Frauen in ihren Rollen kaum noch unterscheiden, Männer verweiblichen und Frauen vermännlichen, mit der Konsequenz, dass sie einander nur noch anöden?

Hätte ich nie für möglich gehalten, dass 16-19jährigen Jungs, auf dem Höhepunkt ihrer Geilheit, die Lust so gründlich vergehen kann: 35,1 %!

Das sind ja Verhältnisse wie bei den Pandabären im Zoo.
Liegt's an Umweltchemikalien?
Macht das moderne Biotop die Männer kaputt?

Was ist da los?

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/japan/8257400/Third-of-young-Japanese-men-not-interested-in-sex.html

50% mehr Gleichberechtigung!

Chato, Friday, 14.01.2011, 09:33 (vor 5481 Tagen) @ Roslin

Das sind ja Verhältnisse wie bei den Pandabären im Zoo. Liegt's an Umweltchemikalien?
Macht das moderne Biotop die Männer kaputt? Was ist da los?

Vielleicht noch zu wenig Gleichberechtigung in Japan?

In den 60er-Jahren gab es an den Brücken über die Transit-Autobahn in der DDR Aufrufe des Inhalts:

"GENOSSEN! SENKT DIE WALDBRÄNDE UM 50%!"

Heute fehlt vielleicht: "Japaner! Steigert die Gleichberechtigung um 50%!"? Vielleicht hülfe das den Japanern?

Lieber Groschen! Du könntest jetzt bitte langsam mal fallen! Ok?
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Buch Kohelet

Chato, Friday, 14.01.2011, 09:39 (vor 5481 Tagen) @ Chato

"Ein wackeres Weib, wer wird es finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen. Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen. Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens. Sie sucht Wolle und Flachs, und arbeitet dann mit Lust ihrer Hände. Sie ist Kaufmannsschiffen gleich, von fernher bringt sie ihr Brot herbei. Und sie steht auf, wenn es noch Nacht ist, und bestimmt die Speise für ihr Haus und das Tagewerk für ihre Mägde. Sie sinnt auf ein Feld und erwirbt es; von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg. Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme. Sie erfährt, daß ihr Erwerb gut ist: des Nachts geht ihr Licht nicht aus; sie legt ihre Hände an den Spinnrocken, und ihre Finger erfassen die Spindel. Sie breitet ihre Hand aus zu dem Elenden und streckt ihre Hände dem Dürftigen entgegen. Sie fürchtet für ihr Haus den Schnee nicht, denn ihr ganzes Haus ist in Karmesin gekleidet. Sie verfertigt sich Teppiche; Byssus und Purpur sind ihr Gewand. Ihr Mann ist bekannt in den Toren, indem er sitzt bei den Ältesten des Landes. Sie verfertigt Hemden und verkauft sie, und Gürtel liefert sie dem Kaufmann. Macht und Hoheit sind ihr Gewand, und so lacht sie des künftigen Tages. Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und liebreiche Lehre ist auf ihrer Zunge. Sie überwacht die Vorgänge in ihrem Hause und ißt nicht das Brot der Faulheit. Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, ihr Mann steht auf und rühmt sie: "Viele Töchter haben wacker gehandelt, du aber hast sie alle übertroffen!" Die Anmut ist Trug, und die Schönheit Eitelkeit; ein Weib, das Gott fürchtet, sie wird gepriesen werden. Gebet ihr von der Frucht ihrer Hände; und in den Toren mögen ihre Werke sie preisen!"

("Sprüche Salomos", Kapitel 30, Verse 10-31)
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DvB, Friday, 14.01.2011, 13:10 (vor 5480 Tagen) @ Chato

ein Weib, das Gott fürchtet,

Tchja, ohne Furcht geht bei den Weibern nix. Was lernen wir daraus?

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Chato, Friday, 14.01.2011, 14:34 (vor 5480 Tagen) @ DvB

Tchja, ohne Furcht geht bei den Weibern nix. Was lernen wir daraus?

Daß die ganze Sache nur dann funktionieren kann, wenn beide, Männer wie Weiber, gottesfürchtig sind.

Sonst nicht.
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DvB, Saturday, 15.01.2011, 08:24 (vor 5480 Tagen) @ Chato

Daß die ganze Sache nur dann funktionieren kann, wenn beide,
Männer wie Weiber, gottesfürchtig sind.

Ich weiß aber von mir, daß ich auch wacker bin, ganz ohne Furcht

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Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

Onigiri, Friday, 14.01.2011, 10:05 (vor 5481 Tagen) @ Roslin

Das hatten wir doch erst vor ein paar Tagen hier ...

Muss ich Darwin langsam in die Ecke pfeffern und bei Spengler Erleuchtung
suchen?

Keiner von denen hatte wirklich Ahnung von Japan, geschweige denn der heutigen Situation. Es wurde aber Gott sei Dank auch nach ihnen noch was geschrieben (Schock für die Spenglerinaer hier, ich weiß.)

Dass es in der Ehe so wenig Sex gibt, bedeutet übrigens nicht, dass es ihn nicht außerhalb gäbe. Die durchgeknallte Sexindustrie Japans ist gewissermaßen eine Reaktion auf diese Sexunlust in der Ehe - oder ihre Ursache? - Sagte ich auch schon, wurde abgelehnt, Feminismus geltend gemacht, ha, "mach mir die Welt, widde-widde-wir sie mir gefällt ...)

Oder vergeht den Japanern die Lust aufeinander, weil sich auch dort die
Männer und Frauen in ihren Rollen kaum noch unterscheiden, Männer
verweiblichen und Frauen vermännlichen, mit der Konsequenz, dass sie
einander nur noch anöden?

Wenn du ein bisschen über Japan wissen würdest (und dazu muss man die Sprache nicht mal beherrschen), wüsstest du, dass das gerade nicht der Fall ist. Männer und Frauen-Rollen sind dort weit unterschiedlicher, als bspw. hier. Und das heißt, so richtig schön unterschiedlich (deswegen haben wohl nicht wenige Westler so einen Asiatinnenfetish?! ...)

Aber egal. Feminismus als Welterklärungsmodell, klar .

Wo bleibt der Erklärbär?

roser parks, Friday, 14.01.2011, 10:34 (vor 5480 Tagen) @ Onigiri

Das hatten wir doch erst vor ein paar Tagen hier ...

Das wurde auch damals schon mit Plattitüden wie:

Wenn du ein bisschen über Japan wissen würdest (und dazu muss man die
Sprache nicht mal beherrschen), wüsstest du, dass das gerade nicht der
Fall ist. Männer und Frauen-Rollen sind dort weit unterschiedlicher, als
bspw. hier. Und das heißt, so richtig schön unterschiedlich (deswegen
haben wohl nicht wenige Westler so einen Asiatinnenfetish?! ...)
Aber egal. Feminismus als Welterklärungsmodell, klar ..

beantwortet!

Wo bleibt der Erklärbär?

Onigiri, Friday, 14.01.2011, 12:39 (vor 5480 Tagen) @ roser parks

Nichts wurde beantwortet, außer was für jeden, der wirklich etwas Ahnung hat, offensichtlich ist: In diesem Forum wird alles so umgebogen, dass es in das eigene Erklärungsmodell passt, jeglichen Aufwand, sich etwas aneignen zu müssen und wirklich verstehen zu versuchen, wird damit als erübrigt und überflüssig angesehen. Da echte Platitüdendrescherei gibt es hier jeden Tag zigfach

Wo bleibt der Erklärbär?

DvB, Friday, 14.01.2011, 13:15 (vor 5480 Tagen) @ Onigiri

Da echte Platitüdendrescherei gibt
es hier jeden Tag zigfach

Na hör mal, in welchem Elfenbeinturm wohnst Du denn? In 99% der Netzforen werden AUSSCHLIESSLICH Platitüden gedroschen

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Erklärungsstillstand?

Nikos, Athen, Friday, 14.01.2011, 19:34 (vor 5480 Tagen) @ Onigiri

Ich bitte um Erleuchtung, Master!

Aber nicht so: "weil japanische Frauen und Männer sich so sehr voneinander unterscheiden, deshalb wollen sie nichts miteinander zu tun haben"

Das ist keine Erklärung.

Denn gerade das, was anders ist als ich, wird von mir gesucht. Wenn ich einen weiteren Nikos zuhause habe, dann will ich bestimmt keinen Sex mit ihm haben.

In D ist es zB so, dass die allermeisten Frauen mittlerweile so gut wie gar nichts weibliches drauf haben. WAS soll ich mit so einer Frau? Verarschen kann ich mich allein und Poker spielen ist sowieso besser unter Männern.

Eine weibliche lächerliche Generalin der unterste Schublade, die immer groß angibt, sie wäre in allem besser als ich, als ob es darum ging, und dabei meint, dann wenn mir meine beide Hände und Füße zugebunden sind, sie versucht mich in allem zu überholen ohne es je auch nur ansatzweise zu schaffen, und dabei ihre Sachen so sehr vernachlässigt, dass allein der Anblick auf ihre hasserfüllte Fresse mir den Magen zum drehen bringt, die mich auch noch dafür hasst, dass ich ihr den Pimmel genau dahin stecke, wo sie ihn braucht, kann ich auf keinen Fall gut heissen.

Willst Du etwa Sex mit jemand, der dich allein aufgrund deines Geschlechts abgrundtief hasst, dich für alles was ein Leben bringen kann verantwortlich macht, dich ständig und völlig grundlos nieder macht und dich womöglich nach dem Sex der Vergewaltigung anzeigt? Nein, das kann keiner wirklich wollen!

Das ist der Stand der Dinge in Sachen "Sexverzicht" in Deutschland, ich sehe nicht, weshalb das in Japan anders sein soll. Und du, als Kenner, schweigst.

Übrigens ist der Versuch anderen fehlende Argumentation zu unterstellen, wenn man selbst nichts liefert, ein Zeichen von "ich weiss nicht wovon ich spreche"

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Platitüdendrescherei

Oliver, Saturday, 15.01.2011, 09:16 (vor 5480 Tagen) @ Onigiri

Platitüdendrescherei gibt
es hier jeden Tag zigfach

Dein Post ist perfekte Platitüdendrescherei, kein Argument, kein Einziges!

Toll!
Troll!

;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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Erklärungsnot

Nikos, Athen, Friday, 14.01.2011, 19:08 (vor 5480 Tagen) @ roser parks

sonst nichts.

Und er kennt sich angeblich mit Japanern soooo doll aus! Mehr als wir alle zusammen

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

Roslin, Saturday, 15.01.2011, 00:03 (vor 5480 Tagen) @ Onigiri
bearbeitet von Roslin, Saturday, 15.01.2011, 00:10

Liebstes Kettenfahrzeug,

Du verstehst leider nicht einmal ansatzweise, worüber ich nachdenke und ich habe im Augenblick weder Lust noch Zeit, es Dir auseinanderzusetzen.

Nein, es ist nicht der Feminismus, der in Japan dafür verantwortlich sein kann, sondern der Femizentrismus auch patriarchaler Gesellschaften, der Männer überfordert unter den Bedingungen einer technisch-industrialisierten Welt.

Auch in Japan ist, ganz ohne Feminismus, der Staat zum Bündnis-und Versorgungspartner der Frau geworden, gegen die Interessen des Mannes.

Auch in Japan entziehen sich Männer durch immer umfassendere Verweigerung.

Warum ist das so?

Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, an den Pandabären zu denken, der im Zoo, in einem Biotop, in dem er sich nicht wohlfühlt, die Reproduktion einstellt.

Männer stellen die Reproduktion ein.

Warum ist das so?

Darauf kann ich sinnvollerweise sowohl bei Spengler als auch bei Darwin eine Antwort suchen, auch wenn die von Japan nicht viel wussten, denn sie bemühen sich, über allgemeine Gesetzmäßigkeiten des Menschlich-Zivilisatorischen bzw. alles Lebendigen Klarheit zu gewinnen.

Kultur, das glaubst Du als Feministin nicht, ist nicht der entscheidende Faktor, denn alle großen Kulturen sind wesentlich, auf einer tieferen Ebene, dieselben.

Nur Maske und Kostüm unterscheiden sich und die Kulissen, aber das Stück, das gegeben wird, ist wesentlich dasselbe.

Auch, das zu Dir, Chato, weitgehend unbeschadet von der vorherrschenden Religion.

Es ist ja kein Zufall, dass über alle Kontinente und Kulturen hinweg der Aufstieg und Fall von Imperien empirisch nachweisbare Parallelen und ähnliche Entwicklungsstufen aufweist, unabhängig von Religion, vorherrschender Technologie und Regierungsform.

Aber dss führt hier zu weit und mir fehlt die Zeit und die Lust, das in diesem Rahmen weiter auszuführen.

Das was all dieser Buntheit zugrundeliegt ist nur der Mensch in seiner Eigenart.
Und hier sind japanische Männer und Frauen wesentlich dieselben wie europäische Männer und Frauen.

Sei versichert, die Schlichtdenke, die Dir so eigen ist und die Du mir unterstellst, ich pflege sie nicht, sie ödet mich nur an

Die ganze Welt steht in lodernden Flammen!

Chato, Saturday, 15.01.2011, 16:35 (vor 5479 Tagen) @ Roslin
bearbeitet von Chato, Saturday, 15.01.2011, 16:46

Auch, das zu Dir, Chato, weitgehend unbeschadet von der vorherrschenden Religion.

Aber selbstverständlich geschieht das alles unbeschadet der vorherrschenden Religion. Nichts anderes habe ich jemals behauptet, denn es ist ja immer der von der Erbsünde tödlich verwundete Mensch, der nun einmal überall auf der Welt ein und derselbe ist. Die entscheidende Frage wäre dann allerdings, warum ausgerechnet die Heilige Kirche von "euch" systematisch profanisiert worden ist, wo doch allein in ihr die einzige Lösung für das Dilemma zu finden ist? Dazu wird es einmal allerletzte Fragen geben, auch wenn du sie mir und hier selbstverständlich weder beantworten kannst … noch magst … noch mußt. Ich werfe diese Frage trotzdem auf, denn es ist die letztlich entscheidende.

Es ist ja kein Zufall, dass über alle Kontinente und Kulturen hinweg der Aufstieg und
Fall von Imperien empirisch nachweisbare Parallelen und ähnliche Entwicklungsstufen
aufweist, unabhängig von Religion, vorherrschender Technologie und Regierungsform.

Nein, das ist wahrlich kein Zufall, und es geschieht auch alles völlig unabhängig von Religion, vorherrschender Technologie und Regierungsform (s.o.). Wo hätte ich das je bestritten? Was "ihr" dabei freilich zugunsten des zeitlich so Vergänglichen vollkommen aus den Augen verloren und vergessen habt, ist das ewig Unvergängliche, und nur dafür ist Gott Mensch geworden. "Warum?", frage ich "euch"! METÁNOIA!

Aber das führt hier zu weit und mir fehlt die Zeit und die Lust, das in diesem Rahmen
weiter auszuführen.

Das würde ich womöglich auch sagen, wenn es mir alles zuviel wird.

Das was all dieser Buntheit zugrundeliegt, ist nur der Mensch in seiner Eigenart.
Und hier sind japanische Männer und Frauen wesentlich dieselben wie europäische
Männer und Frauen.

"NUR"?? Aber gut, zum dritten Mal: Jawohl, japanische Männer und Frauen sind wesentlich dieselben wie europäische Männer und Frauen. Habe ich jemals irgend etwas anderes behauptet? Allerdings würde ich das nicht gerade als "bunt" bezeichnen, sondern als grau ... als einheitsgrau bzw. grauenhaft. Ich bin ja kein freimaurerischer Humanist.

Sei versichert, die Schlichtdenke, die Dir so eigen ist und die Du mir unterstellst, ich pflege
sie nicht, sie ödet mich nur an.

Hat es hier wohl einer nötig? Vielleicht verstehst du einfach nicht recht, was ich zu dir sage? Ich unterstelle dir keineswegs eine ungebührliche Schlichtdenke, Roslin, sondern wenn, dann würde ich wohl eher bedauern, daß du sie nicht von selbst stärker pflegen magst und statt dessen einer profanen Kompliziertheit den ungebührlichen Vorzug gibst. Aber wie auch immer, du stehst hier im Wort. Deine gesellschaftspolitische Aussage war immer die gewesen, daß die sozialen Bedingungen der "repräsentativen Massendemokratie", wie sie aus der Aufklärung und der Französischen Revolution nunmehr global hervorgegangen sind, GARANTEN für das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl wären. Ich habe das immer dezidiert bestritten, sowohl was den Inhalt und die numerische Manpower dieses angeblichen "Glückes" betrifft, als auch insbesondere, was ihren Ort angeht ("Paradies auf Erden"). Wenn dir nun allmählich das sagenhafte Desaster zu dämmern beginnt, das zumal die aufgezwungene Hinorientierung der Heiligen Kirche auf die Ideologien der Welt und das diesseitige, profane, menschengemachte "Glück" heraufgeführt hat, dann müßtest du mir bitte schon erklären, wie das alles denn nun heute in Beziehung steht zum "demokratischen Glück", das du früher hattest heraufziehen sehen. Evident ist doch die "demokratisch kollektivierte Masse" überhaupt erst der Schoß, aus dem all die furchtbaren Ungeheuer geboren werden, die nun umhergehen, um die Seelen zu verderben.

Ich möchte gerne von dir wissen, wie du inzwischen dazu stehst. Man kann sich ja schwer irren und umkehren, wenn man das bemerkt und noch Zeit ist. Aber es ist von der Sache her schlicht und einfach nicht möglich, sich dem schnöde zu entziehen ausgerechnet dadurch, daß man sich blasiert auf eine vermeintlich "erhabene Tiefe des Denkens" zurückzieht, bloß um damit dann in Wahrheit zu vermeiden, über solche essentiellen Grundfragen endlich entscheidend nachzudenken.

Die Welt steht in lodernden Flammen, entzündet durch unvorstellbar skrupellose Schwerverbrecher, von denen einige sogar bis ins innerste Herz der Kirche vorgedrungen sind, und sie brennt nun an sämtlichen Enden. Das ist keine seichte Zeit, um Orchideen eines eitlen Ego zu züchten, sondern die Wahrheitsfrage erhebt sich in ihrer erhabenen Majestät zur ganzen Größe. Es verliert sich naturgemäß alles Horizontale und Zwischenmenschliche, sobald erst einmal nur noch die steile Senkrechte übrig ist. Ersichtlich befinden wir alle uns in direkter zeitlicher Nähe zu dieser äußersten Erfahrung. Wer sich darauf nicht vorbereitet, der kann nicht bestehen.

METÁNOIA!
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Die ganze Welt steht in lodernden Flammen! War noch nie anders.

Roslin, Sunday, 16.01.2011, 22:53 (vor 5478 Tagen) @ Chato
bearbeitet von Roslin, Sunday, 16.01.2011, 23:12

Hat es hier wohl einer nötig? Vielleicht verstehst du einfach nicht
recht, was ich zu dir sage? Ich unterstelle dir keineswegs eine
ungebührliche Schlichtdenke, Roslin,

Entschuldige Chato, Dich wollte ich damit auch gar nicht ansprechen.
Das bezog sich alles auf die Ausführungen der "Japanologin", die meinte, bei Darwin und Spengler könne man keine Antworten finden, Japanisches betreffend, weil beide wenig bis keine Kenntnisse japanischer Kultur/Verhältnisse hatten.

Das "zu Dir gesagt" bezog sich nur auf den Hinweis, wie ähnlich sich der Entwicklungsgang von Kulturen in ihrer Aufeinanderfolge gestaltet, unabhängig z.B. von der vorherrschenden Religion, weil Du mich doch gerne darauf hinweist, der Niedergang der europäischen habe mit der Reformation eingesetzt und seit dem sei die Ordnung des Zeitlichen viel schlimmer geworden.

Das ist sie nicht.

Sie war vorher schlimm und ist es heute immer noch.

Deine
gesellschaftspolitische Aussage war immer die gewesen, daß die sozialen
Bedingungen der "repräsentativen Massendemokratie", wie sie aus der
Aufklärung und der Französischen Revolution nunmehr global hervorgegangen
sind, GARANTEN für das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl
wären.

Ja, das glaube ich nach wie vor.
In den Massendemokratien sind die Verhältnisse lange Zeit tatsächlich besser gewesen als je zuvor in der Geschichte menschlicher Ordnungen und so ist es immer noch.

Sie sind allerdings nicht dauerhaft zu halten, wenn nicht eingreifende Reformen stattfinden.
Die möglich sind, wenn Einsicht in ihre Notwendigkeit erreicht wird.
Ob die zu erreichen ist, weiß ich nicht.
Das aber ist die einzige Hoffnung die anstehenden Probleme zu lösen.
Bleiben sie ungelöst, geht aller Vorraussicht nach nicht die Welt unter, sondern nur ein großer Teil der Menschheit.
Das wird grausam genug, aber für die Menschheit geht das Spiel weiter, das Gott nun schon so lange laufen lässt.

Ich habe das immer dezidiert bestritten, sowohl was den Inhalt und
die numerische Manpower dieses angeblichen "Glückes" betrifft, als auch
insbesondere, was ihren Ort angeht ("Paradies auf Erden").

Es geht dabei nicht um die Schaffung eines Paradieses auf Erden, es geht darum, die Hölle zu verhindern, halbwegs erträgliche Verhältnisse zu schaffen, die, z.B. dafür sorgen, dass nicht allzuviele Menschen nie auch nur eine Ahnung von einem "guten" Gott bekommen, weil sie von alkololisierten Müttern in eine Welt mit saufenden, sie prügelnden Vätern geworfen werden, in Armut, Unbildung, Krankheit, Hunger und Not, womöglich noch unter einer asozialen, tyrannischen Regierung.

Menschen unter solchen Verhältnissen werden es sehr viel schwerer haben zu einer Metanoia zu gelangen, zu Gott zu finden als solche, die in wohlhäbigeren, freundlicheren Verhältnissen mit liebevolleren Eltern aufwachsen, werden es schwerer haben, nicht zu hassen, sich nicht zu hassen, ihre Eltern nicht zu hassen, ihre Mitmenschen nicht zu hassen, Gott nicht zu hassen.

Wenn dir
nun allmählich das sagenhafte Desaster zu dämmern beginnt, das
zumal die aufgezwungene Hinorientierung der Heiligen Kirche auf die
Ideologien der Welt und das diesseitige, profane, menschengemachte "Glück"
heraufgeführt hat, dann müßtest du mir bitte schon erklären, wie das
alles denn nun heute in Beziehung steht zum "demokratischen Glück",
das du früher hattest heraufziehen sehen.

Das demokratische Glück hat die menschenfreudnlichsten Verhältnisse geschaffen, die es je auf diesem Planeten gab.
Es gilt, das zu erhalten.
Dazu ist Einsichtsfähigkeit vonnöten.
Ob sie aufgebracht wird, ist fraglich, aber nicht unmöglich.

Evident ist doch die
"demokratisch kollektivierte Masse" überhaupt erst der Schoß, aus
dem all die furchtbaren Ungeheuer geboren werden, die nun
umhergehen, um die Seelen zu verderben.

Nein, das ist nicht evident.
Die Ungeheuer gehen um, seit es Menschen gibt.
Die Demokratie ist die bisher beste Methode, sie zu zähmen.
Das ist evident.

Die Ungeheuer verschwinden ja nicht in einer Diktatur, sei sie nun faschistisch, kommunistisch oder nationalsozialistisch, sondern werden erst recht entfesselt.
Sie verschwinden nicht einmal in einer christlichen Monarchie.
Auch dort gehen sie um, entfesselter als je in einem sozialen, demokratischen Rechtsstaat.
Auch in dem gehen sie um, aber eingehegter als in allen anderen Ordnungen, die die Menschheit bisher versuchte.
Ich will den Zusammenbruch dieser Ordnung nicht erleben.
Ob er verhindert werden kann, das weiß ich nicht.
Fahren wir so fort, ist er unvermeidlich.

Aber das, Chato, ist höchstwahrscheinlich nicht der Weltuntergang, sondern nur der schreckliche Untergang einer einst schönen Zivilisation, ein Untergang unter vielen, dem noch viele Auf-und Untergänge folgen können.

Nach uns kommen andere, andere Menschen sowieso, aber eben auch andere Zivilisationen.

Die katholische Kirche wird noch lange die Menschheit auf ihrem Weg durch die Zeit begleiten müssen und das heißt auch, um eine zeitliche Ordnung ringen müssen, die so menschenfreundlich ist wie möglich.

Besseres als eine soziale Demokratie hat die Menschheit bisher nicht hervorgebracht.

Die Welt steht in lodernden Flammen,

Das ist nichts Neues für die Welt.

entzündet durch unvorstellbar
skrupellose Schwerverbrecher, von denen einige sogar bis ins innerste Herz
der Kirche vorgedrungen sind,

Auch das ist nichts Neues.
Trotzdem ist die Kirche mittlerweile rund 2000 Jahre alt und, sollte die Welt dann noch bestehen, sie wird auch in 2000 Jahren noch sein.
Wenn von diesem schönen Kontinent und seiner Kultur etwas übrig bleibt, dann DIESE katholische Kirche.
Vielleicht residiert dann der Papst nicht mehr in Rom, aber es wird einen geben, vielleicht in Jerusalem, vielleicht in Shanghai, einen römischen Papst, der die römisch-katholische Kirche lenken wird durch die Zeit und sie wird eine der größten Glaubensgemeinschaften des Planeten sein, vielleicht nicht in Europa oder dem, was von Europa dann noch übrig ist, aber in Afrika, in Asien, in Lateinamerika.
Solange die Welt besteht.

und sie brennt nun an sämtlichen Enden. Das
ist keine seichte Zeit, um Orchideen eines eitlen Ego zu züchten, sondern
die Wahrheitsfrage erhebt sich in ihrer erhabenen Majestät zur
ganzen Größe. Es verliert sich naturgemäß alles Horizontale und
Zwischenmenschliche, sobald erst einmal nur noch die steile
Senkrechte
übrig ist. Ersichtlich befinden wir alle uns in direkter
zeitlicher Nähe zu dieser äußersten Erfahrung. Wer sich darauf nicht
vorbereitet, der kann nicht bestehen.

Noch einmal Chato: Du dramatierst die Gegenwart und verklärst die Vergangenheit.

Die Zeitläufte sind nicht gut. Das waren sie nie. Sie sind in unserem Teill der Welt sogar immer noch weit überdurchschnittlich gut, mit großer Aussicht auf dramatische Verschlechterung, auf "Normalisierung" hin, könnte man sagen.

Davon geht die Welt nicht unter.
Die geht für jeden einezelnen unter, wenn wir sterben.
Das muss man aber nicht dramatisieren.

Auch das war nie anders.

Vor diesem Hintergrund erhebt sich für jeden von uns die Frage nach der Vertikalen.

Auch das ist nichts Neues.

Etwas weniger Drama bitte, es ist dramatisch genug, allerdings heute nicht schlimmer als vor 1000 oder 2000 Jahren

Meine Antwort auf die Anfrage der Vertikalen: Ich versuche, inkonsequent und schwach und sündig wie ich bin, mein Leben auszurichten nach den Lehren Christi, so, wie sie mir DIESE katholische Kirche vermittelt, so, wie ich sie vor meinem Gewissen verantworten kann, im Vertrauen auf einen barmherzigen Gott

Die ganze Welt steht in lodernden Flammen!

Chato, Monday, 17.01.2011, 04:07 (vor 5478 Tagen) @ Roslin
bearbeitet von Chato, Monday, 17.01.2011, 04:12

… weil Du mich doch gerne darauf hinweist, der Niedergang der europäischen habe mit
der Reformation eingesetzt und seit dem sei die Ordnung des Zeitlichen viel schlimmer
geworden. Das ist sie nicht. Sie war vorher schlimm und ist es heute immer noch.

Das ist nicht wahr. Das Hochmittelalter war keine "finstere Periode", wie die freimaurerische Propaganda nicht mpde wird zu lügen, sondern im Gegenteil der äußerste Gipfel an christlicher Geistigkeit und Gottesnähe. Thomas von Aquin lebte und wirkte gegen Ende dieser Epoche. Danach erst fing dann allmählich "der Fortschritt" an...

Ja, das glaube ich nach wie vor: [nämlich "daß die sozialen Bedingungen der
"repräsentativen Massendemokratie", wie sie aus der Aufklärung und der
Französischen Revolution nunmehr global hervorgegangen sind, GARANTEN
für das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl wären"]. In den Massen-
Demokratien sind die Verhältnisse lange Zeit tatsächlich besser gewesen als je
zuvor in der Geschichte menschlicher Ordnungen und so ist es immer noch.

Das ist der Traum der Freimaurer, und die haben vor 50 Jahren leider – als letzte Bastion, die 2000 Jahre lang tapfer widerstand – die Katholische Kirche besetzt und zu großen Teilen von innen her umgedreht. Das ist der völlige Verrat an Jesus Christus! Es wird die "Eine Welt" nach Vorstellung dieser Freimaurer aber niemals geben, denn sie geht zugrunde. Wir sind die Zeitzeugen dieses prophezeiten Geschehens. Wir leben längst in einer kollektivistischen Diktatur der totalen Perversion, der satten Geistlosigkeit und der Vertierung des Menschen. Sogar der minimale Kern jeder Ordnung, die Familie, wird weltweit zersetzt und aufgelöst, oft mittels Feminismus und Vergenderung, aber eben nicht nur. Deine Sätze über Japan sind auch ein winziger Mosaikstein aus diesem entsetzlichen Gesamtbild. In gewisser Weise ist die primitive Vertierung dort schon weiter, als hier in Europa, aber man holt ja jetzt auch hier kräftig auf.

Sie sind allerdings nicht dauerhaft zu halten, wenn nicht eingreifende Reformen
stattfinden. Die möglich sind, wenn Einsicht in ihre Notwendigkeit erreicht wird.
Ob die zu erreichen ist, weiß ich nicht. Das aber ist die einzige Hoffnung die
anstehenden Probleme zu lösen.

Welche "Einsicht" in welche Notwendigkeit wäre das denn bitte? Weiter voran auf dem Weg zur verblödenden, kollektivierten Massendemokratie natürlich! Diese "Einsicht" ist pure Freimaurerideologie.

Es geht dabei nicht um die Schaffung eines Paradieses auf Erden, es geht
darum, die Hölle zu verhindern, halbwegs erträgliche Verhältnisse zu
schaffen, die, z.B. dafür sorgen, dass nicht allzuviele Menschen nie auch
nur eine Ahnung von einem "guten" Gott bekommen, weil sie von
alkololisierten Müttern in eine Welt mit saufenden, sie prügelnden
Vätern geworfen werden, in Armut, Unbildung, Krankheit, Hunger und Not,
womöglich noch unter einer asozialen, tyrannischen Regierung.

Die asoziale, tyrannische Weltregierung à la Orwell wird doch seit dem 2. WK planvoll und sukzessive errichtet. Die "Demokratie" ist eine leere Fassade, Lug und Trug von Anbeginn, die der "Fürst der Welt, der Vater der Lüge und Mörder von Anbeginn" im Bedarfsfall schneller loswird, als Hitler den Versailler Vertrag.

Menschen unter solchen Verhältnissen werden es sehr viel schwerer haben, zu einer
Metanoia zu gelangen, zu Gott zu finden als solche, die in wohlhäbigeren, freundlicheren
Verhältnissen mit liebevolleren Eltern aufwachsen, werden es schwerer haben, nicht zu
hassen, sich nicht zu hassen, ihre Eltern nicht zu hassen, ihre Mitmenschen nicht zu hassen,
Gott nicht zu hassen.

Nein, die haben es nicht "schwerer", sondern jede Umkehr ist dann, und zwar aus den von dir selbst genannten Gründen, für immer ausgeschlossen. Das ist dann nämlich tatsächlich die Hölle, und zwar im Wortsinne. Und diese Welt entsteht gerade, global und vor unseren eigenen Augen. So schwierig frühere Abstürze auch immer gewesen sein mögen, so gab es doch stets die menschliche Person, die im Herzen nicht zu knacken war. Das ist jetzt anders, denn der Mensch wird medial als Person vollständig aufgelöst. Die menschliche Biomasse ist dann bloß noch ein äußeres Organ der Medien, und der einzelne Mensch, der nicht mehr aus einer Familie, sondern von der staatlichen Babydeponie kommt, sein eigener KZ-Wärter, den er vollständig internalisiert hat. Eine "friedliche Welt", keine Frage. Es braucht keine zwei Generationen mehr, bis das Realität geworden sein wird.

Das demokratische Glück hat die menschenfreundlichsten Verhältnisse geschaffen,
die es je auf diesem Planeten gab. Es gilt, das zu erhalten. Dazu ist Einsichtsfähigkeit
vonnöten. Ob sie aufgebracht wird, ist fraglich, aber nicht unmöglich.

Pure Freimaurerideologie! Von der vermeintlichen "Menschenfreundlichkeit" kann ich keine Spur erkennen. Ich sehe bloß gottlose, satte und völlig verblödende Menschenmassen, weit jenseits jeder Einsichtsfähigkeit, die immer unnatürlicher und abartiger werden. Solltest du tatsächlich glauben, was du da schreibst, dann wärest du stockblind für die Realität, in die wir gerade hineinstürzen. Der Mensch lebt halt nicht vom Brot allein.

Nein, das ist nicht evident. Die Ungeheuer gehen um, seit es Menschen gibt. Die
Demokratie ist die bisher beste Methode, sie zu zähmen. Das ist evident.

Mitnichten. Nur für Blinde ist das "evident".

Die Ungeheuer verschwinden ja nicht in einer Diktatur, sei sie nun faschistisch,
kommunistisch oder nationalsozialistisch, sondern werden erst recht entfesselt.

Wir leben längst in einer solchen Diktatur, deren Ausgänge jetzt verschlossen werden.

Sie verschwinden nicht einmal in einer christlichen Monarchie. Auch dort gehen sie
um, entfesselter als je in einem sozialen, demokratischen Rechtsstaat.

Das ist eine glatte Propagandalüge. Der 30-jährige Krieg etwa fand nicht im Mittelalter statt, sondern 100 Jahre nach der Reformation.

Auch in der Demokratie gehen die Ungeheuer um, aber eingehegter als in allen anderen
Ordnungen, die die Menschheit bisher versuchte.

Nein, jetzt haben sie erst völlig freie Fahrt, und "eingehegt" wird von ihnen die ganze Menschheit als solche.

Ich will den Zusammenbruch dieser Ordnung nicht erleben. Ob er verhindert werden
kann, das weiß ich nicht. Fahren wir so fort, ist er unvermeidlich.

Gott sei Dank werde ich den Zusammenbruch dieser Ordnung erleben, denn er kann nicht verhindert werden: Weil "wir" so fortfahren, ist er vollkommen unvermeidlich geworden. Als "Parusie" wird das von der Theologie bezeichnet: mein gutkatholischer Glaube.

Die katholische Kirche wird noch lange die Menschheit auf ihrem Weg durch
die Zeit begleiten müssen und das heißt auch, um eine zeitliche Ordnung ringen
müssen, die so menschenfreundlich ist wie möglich.

In der Apokalypse des Johannes steht es anders. Im 18. Kapitel ist genau beschrieben, warum, wo und wie die Parusie des Herrn beginnt.

Besseres als eine soziale Demokratie hat die Menschheit bisher nicht hervorgebracht.

Schaun mer halt mal, dann sehn mer's schon. Du mußt hoffen, daß deine Wette aufgeht. Ich muß das nicht.
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Nick

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___________________________________________________
Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Die ganze Welt steht in lodernden Flammen!

Oliver, Monday, 17.01.2011, 09:22 (vor 5478 Tagen) @ Chato

Der 30-jährige Krieg etwa fand nicht im Mittelalter statt, sondern 100 Jahre nach der Reformation.

Schaut mal Männers, wo der 30-jährige Krieg zu finden ist:
Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648
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Er fällt genau in die kleine Eiszeit. Genau dort, wo Pest in Europa steht
Er ist somit weniger ein Religionskrieg prot-kath wie es immer heißt.
Vielmehr ein Klima-Krieg der Schweden im Drang nach dem wärmeren Süden.
In Schweden war es einfach viel zu kalt geworden. Eis, Schnee, Pest, Kälte, Nässe und Missernten.

Die Kälte war immer das Ende einer Kultur.
Gilt auch für Maya, Bronzezeit etc.......
So einfach ist das

--

Liebe Grüße
Oliver


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Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

ket car, Saturday, 15.01.2011, 16:56 (vor 5479 Tagen) @ Roslin

Liebstes Kettenfahrzeug,

Ich möchte deine detektivischen Fähigkeiten ja keineswegs in Zweifel ziehen, aber falls ich damit "ket car" aus dem "Feminazi"-Forum gemeint sollte: falsche Adresse

Mehr als ein Drittel der Nicknamen sind falsch und wollen auch keinen Sex

Roslin, Sunday, 16.01.2011, 23:17 (vor 5478 Tagen) @ ket car

Ich möchte deine detektivischen Fähigkeiten ja keineswegs in Zweifel
ziehen, aber falls ich damit "ket car" aus dem "Feminazi"-Forum gemeint
sollte: falsche Adresse

Ja, Dich habe ich gemeint.

Solltest Du diesmal Du sein, dann habe ich mich geirrt und Du zweifelst meine detektivischen Fähigkeiten zu Recht an.

Aber Du klangst so nach Dir.

Wenn Du nicht die warst, die Du jetzt bist, dann vergib mir bitte.

Ich wollte Dir nichts Böses

Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

MC Henrich ⌂, Sunday, 16.01.2011, 13:49 (vor 5478 Tagen) @ Onigiri

Wenn du ein bisschen über Japan wissen würdest (und dazu muss man die
Sprache nicht mal beherrschen), wüsstest du, dass das gerade nicht der
Fall ist. Männer und Frauen-Rollen sind dort weit unterschiedlicher, als
bspw. hier. Und das heißt, so richtig schön unterschiedlich (deswegen
haben wohl nicht wenige Westler so einen Asiatinnenfetish?! ...)

Nun, ich kenne mich einigermaßen mit Japan aus (Japanologin in der Familie, Anime-/Manga-Freaks unter Bekannten), und muss sagen: Es gibt auch dort viel zu viele Auswirkungen der Gleichmacherei. "Girly men", die in der Öffentlichkeit Röcke tragen, Verherrlichung von feminisierten Jungs ("bishounen") in allen Medien, und umgekehrt auch "drag kings" (Takarazuka-Revue, seit Jahrzehnten existent) und Verherrlichung von Frauen, die nicht traditionell sein wollen (in Animes und Mangas ist das dann der "Tsundere"-Typ, der den Jungs gern eins mit dem Holzhammer überzieht, ohne Konsequenzen natürlich). Und massenweise Schwulen- und Lesben-Medien (Yaoi, Yuri).

Traditionelle Japaner und Japanerinnen sind da sicher anders, aber wieviele von denen gibt es noch?

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

Red Snapper, Friday, 14.01.2011, 10:59 (vor 5480 Tagen) @ Roslin

Der Feminismus, so extrem wie wir ihn im Westen kennen, ist in anderen Teilen der Welt so gut wie unbekannt. Auch in Japan ist er allenfalls eine kleine Randerscheinung, und bleibt es hoffentlich auch.

Die sexlosen Ehen dort beruhen also auf anderen Phänomenen. Ganz im Gegenteil, es gibt dort eine Sexindustrie, die alles übertrumpft, was es sonst wo in der Welt gibt. Bangkok und Reeperbahn sind da vergleichsweise was für Kinder. Gefickt wird bei fast jeder Gelegenheit, allerdings eher die Sekretärin als die eigene Frau, oder die Studentin, die einen iPad braucht.

Ob die Jungens wirklich keinen Sex wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Die wollen vielleicht nicht drüber reden. Ein Mann verliert keine Worte, sondern macht.

Gerade in Japan ist das Geschlechterverhältnis noch relativ intakt

Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

rexxer, Friday, 14.01.2011, 12:42 (vor 5480 Tagen) @ Red Snapper

Gerade in Japan ist das Geschlechterverhältnis noch relativ intakt

Ach. Kein Feminismus in Japan also. Und was ist das hier:

[link=http://]http://diepresse.com/home/panorama/welt/301172/Japan_Das-Ende-des-HarmonieSchwindels?_vl_backlink=/home/index.do[/link]

Hab jetzt keine Lust noch mehr rauszusuchen. Aber ich glaube mal stark, das Du auch annimmst, das es keinen (Staats-)Feminismus in Indien gibt...

rexxer

Das Risiko wird zu groß. Der Bogen ist überspannt.

rexxer, Friday, 14.01.2011, 12:32 (vor 5480 Tagen) @ Roslin

Naja - Jungs in Frauenrollen, oder eben verweiblichte Jungs bedeutet ja auch fas zwangsläufig das sie Sex (zumindest offiziell) ablehnender oder zumindest deutlich selektiver gegenüber stehen.
Früher waren es zumeist Frauen, die Sex für etwas schmutiges - ein notwendiges Übel ansahen... und das es eine Gefälligkeit an ihre Männer war ihnen dies zu ermöglichen.

Kurzum - ein ´moderner´ Mann kann gar nicht von sich behaupten, geil auf Sex - also Triebgesteuert zu sein. Schon gar nicht, wenn trotz zaghafter, angepasst unaufdringlichen Bemühungen die Erfolge ausbleiben (!)

So oder so, etweder haben Männer kaum Gelegenheit zu Sex oder sie müssen sich ihre Partnerinnen sehr genau heraussuchen.

1:0 für den Feminismus. Umerziehung abgeschlossen.

Ob jedoch der Weibliche Fortpflanzungs- und Geltungstrieb ausreicht um unsere Gesellschaft voranzutreiben - oder wenigstens zu erhalten... bleibt mal dahin gestellt.

rexxer

Du schilderst genau meine Erfahrungen!

Ekki, Saturday, 15.01.2011, 11:58 (vor 5479 Tagen) @ rexxer

Hallo Rexxer!

Früher waren es zumeist Frauen, die Sex für etwas schmutiges - ein
notwendiges Übel ansahen... und das es eine Gefälligkeit an ihre Männer
war ihnen dies zu ermöglichen.

Was auch eine scheiß Einstellung der Frauen war.

Kurzum - ein ´moderner´ Mann kann gar nicht von sich behaupten, geil auf
Sex - also Triebgesteuert zu sein. Schon gar nicht, wenn trotz zaghafter,
angepasst unaufdringlichen Bemühungen die Erfolge ausbleiben (!)

SO ist es - GENAU SO habe ich es erlebt!

Die Männer hier im Forum, denen von ihren Partnerinnen die Kinder weggenommen wurden, geraten langsam in die Minderheit.

In Zukunft wird man wohl mehr von Männern lesen, die erst gar keine Sexualität mit einer Partnerin leben konnten.

Na ja - es ist bekannt, daß soziologische Phänomene in der Öffentlichkeit meist mit großer Verzögerung wahrgenommen werden.

Was dann regelmäßig dazu führt, daß im Jahre X Debatten geführt werden, die im Jahre X minus 50 hätten geführt werden müssen.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Man muß nicht alles glauben. So manche "Studie" verfolgt taktische Ziele. [kT]

Informator, Friday, 14.01.2011, 14:29 (vor 5480 Tagen) @ Roslin

- kein Text -

Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

Robert ⌂, München, Friday, 14.01.2011, 16:25 (vor 5480 Tagen) @ Roslin

40,6 % der verheirateten Paare bezeichnen sich als "sexlos" lebend
(bestenfalls alle 4 Wochen einmal)

Naja, das sagt aber nix drüber aus, wieviel Sex die beiden Ehe-Partner überhaupt haben, sondern nur was über den Sex miteinander (und angesichts des "Coolidge-Effekts" verwundert mich überhaupt nicht, daß die Sex-Häufigkeit bei länger verheirateten Ehen gravierend abnimmt).

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Die Feministin und der Macho

roser parks, Friday, 14.01.2011, 19:27 (vor 5480 Tagen) @ Robert

des "Coolidge-Effekts"

Der Präsident und seine Gattin besuchten einen Musterhof und wurden getrennt herumgeführt. Als sie sich darüber erstaunte, dass es im Hühnerstall nur einen einzelnen Hahn gab, sagte man ihr, der Hahn vollziehe den Paarungsakt bis zu zwölf Mal am Tag. Darauf Mrs. Coolidge: „Sagen Sie das meinem Mann.“ Als dieser später davon erfuhr, hakte er nach: „Jedesmal dieselbe Henne?“ – „Nein, jedes mal eine andere.“ Darauf Coolidge: „Sagen Sie das meiner Frau.“

;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Coolidge-Effekt

Mehr als ein Drittel der japanischen Jungs will keinen Sex.

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Friday, 14.01.2011, 19:52 (vor 5480 Tagen) @ Roslin

Macht das moderne Biotop die Männer kaputt?

" Das sind ja Verhältnisse wie bei den Pandabären im Zoo."

Der wäre echt zum Brüllen, wenn es nicht so traurig wäre.

" Muss ich Darwin langsam in die Ecke pfeffern und bei Spengler Erleuchtung
suchen?"

Mit dieser Fräge wäre Deine akademische Laufbahn in den Gesellschafts- bzw. Sozialwissenschaften vermutlich gelaufen gewesen

Getz ma ährlich. Geschlechtsteile aneinanderreiben ist doch auch eklig... ^ ^ (nT)

Swen, Friday, 14.01.2011, 21:10 (vor 5480 Tagen) @ Roslin

- kein Text -

Ist aber der Sinn des Lebens

Evolution, Future, Saturday, 15.01.2011, 05:57 (vor 5480 Tagen) @ Swen

- kein Text -

Es gibt auch leggere Geschlechtsteile. :o

DvB, Saturday, 15.01.2011, 08:44 (vor 5480 Tagen) @ Swen

- kein Text -

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