Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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PS

Notburg, Wednesday, 12.01.2011, 12:57 (vor 5482 Tagen) @ Notburg

Was ich noch hinzufügen wollte:
Ein Verständnis für die Wichtigkeit einer allgemeinen Schulpflicht konnte man schon sehr früh finden, sogar - und das will was heißen - in der Aristokratie.

Natürlich war Bildung auch ein Gut, welches man ungern teilte. Die eigenen Nachkommen konnten so bevorzugt werden. Das war ja auch das Thema in Hamburg, daß einige nicht wollten, daß "Unterschichtspack" ihren Sprößlingen die guten Uniabschlüsse wegnahmen und Konkurrenz brachten.
Der Staat insgesamt hat dann aber doch schon serh früh erkannt, daß er NUR von einer allgemeinen Bildung profitieren kann. Selbst die Adeligen mußten erkennen, daß ihnen sonst andere Länder, die ihre Aritokraten verjagt haben (Frankreich) schnell den Rang ablaufen würden.
Kuba hat gleich als erstes eine allgemeine Schulpflicht eingeführt, um das Weiterkommen gerade ärmerer Kinder zu fördern.

Dass ich bei einem Schuster als Vater jetzt Akademiker bin, ist gerade solcher Denke zu verdanken. Gerade in ärmeren Ländern ist zu sehen, wie sehr sich die Kinder nach Bildung sehnen


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