Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Definition von Weib im Pierer's Universal-Lexikon, 1865

Flint ⌂, Tuesday, 11.01.2011, 09:06 (vor 5484 Tagen)
bearbeitet von Flint, Tuesday, 11.01.2011, 09:12

Die wußten früher noch genauer, was ein Weib ist.
In den heutigen "östrogenverseuchten" Wörterbüchern werden die grundlegenden Unterscheidungen leider nur noch verwaschen angesprochen oder ganz weggelassen.

Hier der Anfang des Artikels (Zur besseren Lesbarkeit in Absätze unterteilt):

Weib [1]

eine erwachsene Person weiblichen Geschlechts. Das W. im Allgemeinen, als Individuum weiblichen Geschlechts, betrachtet u. ohne die auf die Geschlechtsfunctionen ausschließlich sich beziehenden Organe (s.u. Genitalien B) bes. zu berücksichtigen, unterscheidet sich durch mehre charakteristische Eigenthümlichkeiten von dem Manne

Die Knochen des W-es sind im Allgemeinen zarter, glatter, die Vorsprünge, Leisten, Spitzen, Ecken, welche bei dem Manne durch die Wirkung der ihnen angehefteten stärkern Muskeln hervorspringender werden, sind hier weniger ausgebreitet, bes. ist die knöcherne Umgebung der Brusthöhle enger u. kürzer, nach oben schmäler, die Rippen, das Schlüsselbein weniger gebogen, die andern Rippen u. das Brustbein kürzer, weshalb der Unterleib im Verhältniß zur Brust einen merklich größern Raum einnimmt, als beim männlichen Geschlecht. Das Becken ist breiter, in seinen Aperturen weiter u. geräumiger, die Hüftknochen horizontaler gestellt, das Kreuzbein breiter u. flacher, das Steißbein mehr beweglich, der Schambogen runder u. weiter, die Schamfuge niedriger aber breiter, als beim Manne. Die Pfannen der Schenkelgelenke stehen weiter auseinander, der Hals des Schenkelknochens macht mit letzterem einen weniger stumpfen, mehr dem rechten sich nähernden Winkel, weshalb die Oberschenkel nach den Knien hin mehr convergiren.

Zu Folge der ursprünglich verschiedenen Bildung der Brust u. des Unterleibs, tritt auch die arterielle Seite des Gefäßsystems u. die der willkürlichen Bewegung gewidmete Organenreihe bei dem W. mehr in den Hintergrund. Die Muskeln sind schwächer, schlaffer, die Oberfläche des Körpers mehr mit Fett gepolstert, wodurch die allgemeinen Umrisse desselben gerundeter werden. Bezüglich der mit der Respiration in engster Verbindung stehenden Stimmorgane ist der Kehlkopf kleiner, höher gelegen, weniger hervorstehend u. die Stimme seiner, höher; Die Haut ist glätter, zarter, weniger behaart, wes halb auch der Bart fehlt, der Körper im Allgemeinen kleiner u. zarter als bei dem Manne. Bei dem W-e waltet in der Regel die vegetative u. sensible Sphäre des Organismus vor, daher ist dasselbe empfindlicher gegen krankmachende äußere Einflüsse, es erkrankt leichter als der Mann, übersteht aber eine große Zahl bedeutender Krankheiten, wegen der größern Nachgiebigkeit u. Fügsamkeit der Organe,[14] leichter als dieser.

In psychischer Beziehung überwiegt bei dem W-e die Gefühlsseite. Während die Handlungsweise des Mannes durch Grundsätze, welche aus Überlegung u. Vernunftschlüssen hervorgehen, bestimmt wird, folgt das W. im Leben mehr ihren Gefühlen u. einem instinctmäßigen Empfinden des Schicklichen u. Schönen, welches nebst einem sehr oft hervortretenden Scharfsinn u. schnelleren Überblick der Verhältnisse dasselbe richtig leitet; während der Mann vermöge seiner höhern Geistes- u. Körperkraft den Kreis seines Wirkens über die Grenzen seines Hauses u. seiner Familie hinaus zu erweitern strebt u. nur als nützliches Glied der Staatsgesellschaft einen größern od. geringern Werth sich erringt, ist das W. auf ihr Haus angewiesen, kann in diesem Kreise als Hausfrau u. Mutter das Bild ihres ganzen Geschlechts repräsentiren, das höchste Ziel erreichen, welches die Natur dem ganzen Geschlechte vorgesteckt hat, u. findet im Besondern u. im engern Kreise sein Glück, seine Bestimmung; s. Ehe C) u. Tochter 1).

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Der Maskulist
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Familienpolitik

Alles Blödsinn!

Alice Meinbauch, Tuesday, 11.01.2011, 14:35 (vor 5483 Tagen) @ Flint

Die wußten früher noch genauer, was ein Weib ist.

So ein Unfug! Das ist alles nur ansozialisiert. Ausserdem gibt es bedeutend mehr als zwei Geschlechter

Alles Blödsinn!

Flint ⌂, Tuesday, 11.01.2011, 15:03 (vor 5483 Tagen) @ Alice Meinbauch

Das ist alles nur ansozialisiert.

Es gibt so etwas wie eine natürliche Sozialisation.

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Alles Blödsinn!

Notburg, Tuesday, 11.01.2011, 17:14 (vor 5483 Tagen) @ Flint

Es gibt so etwas wie eine natürliche Sozialisation.

Hm, du weißt schon, daß das ein Widerspruch ist? Ein sogenannter schwarzer Schimmel?

Alles Blödsinn!

DvB, Wednesday, 12.01.2011, 01:15 (vor 5483 Tagen) @ Notburg

Hm, du weißt schon, daß das ein Widerspruch ist? Ein sogenannter
schwarzer Schimmel?

Es gibt schwarzen Schimmel. :o

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Soweit müssen wir erst wieder kommen

Informator, Tuesday, 11.01.2011, 14:37 (vor 5483 Tagen) @ Flint

Sehr richtig diese Passage:

In psychischer Beziehung überwiegt bei dem W-e die Gefühlsseite.

Während die Handlungsweise des Mannes durch Grundsätze, welche aus
Überlegung u. Vernunftschlüssen hervorgehen, bestimmt wird, folgt das W.
im Leben mehr ihren Gefühlen u. einem instinctmäßigen Empfinden des
Schicklichen u. Schönen, welches nebst einem sehr oft hervortretenden
Scharfsinn u. schnelleren Überblick der Verhältnisse dasselbe richtig
leitet;

während der Mann vermöge seiner höhern Geistes- u. Körperkraft
den Kreis seines Wirkens über die Grenzen seines Hauses u. seiner Familie
hinaus zu erweitern strebt u. nur als nützliches Glied der
Staatsgesellschaft einen größern od. geringern Werth sich erringt, ist
das W. auf ihr Haus angewiesen, kann in diesem Kreise als Hausfrau u.
Mutter das Bild ihres ganzen Geschlechts repräsentiren, das höchste Ziel
erreichen, welches die Natur dem ganzen Geschlechte vorgesteckt hat, u.
findet im Besondern u. im engern Kreise sein Glück, seine Bestimmung.

Und nur weil eine linke Bewegung, die insgesamt über 100 Millionen Tote produziert hat, also sehr "erfolgreich" war, immer mehr die Gleichwertigkeit von Mann und Frau behauptet (Endphase: Gender Mainstreamng), werden tausende Jahre beweiskräftiger Kulturgeschichte beiseitegeschoben und für ungültig erklärt.

Und nun der Hammer:

Selbst "Maskulisten" machen mit!

Schämt euch, schämt euch, schämt euch!

trel

Soweit müssen wir erst wieder kommen

Flint ⌂, Tuesday, 11.01.2011, 15:19 (vor 5483 Tagen) @ Informator

Und nur weil eine linke Bewegung, die insgesamt über 100 Millionen Tote
produziert hat, also sehr "erfolgreich" war, immer mehr die
Gleichwertigkeit von Mann und Frau behauptet (Endphase: Gender
Mainstreamng), werden tausende Jahre beweiskräftiger Kulturgeschichte
beiseitegeschoben und für ungültig erklärt.

Und nicht nur das. Es wird ja sogar teilweise eine Höherwertigkeit des Weibes bzw. Minderwertigkeit des Mannes behauptet. ;-)

Ich verstehe schon, daß einige nicht verstehen wie es sich tatsächlich verhält. Das Ding ist nicht zwingend für jede(n) leicht zu erkennen. Selbst Leute wie Roslin, die doch sehr analytisch denken und unterscheiden können, entzieht sich diese Wahrnehmung. Woran es liegt, weiß ich nicht. Vielleicht ein Mangel an männlichen Hormonen? (@Roslin, ich will dir nicht zu nahe treten, aber es wäre doch immerhin möglich!) Oder falsche Informationen die als wahr angenommen werden und die korrekte Wahrnehmung der Realität verzerren/blockieren?

Wer es nicht sieht, dem kann es erfahrungsgemäß kaum beigebracht werden. Vielleicht trifft auch zu: "Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmermehr".

Andererseits braucht man das nicht zu lernen. Man sieht es oder man sieht es nicht.

Flint

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Soweit müssen wir erst wieder kommen

smerf, Tuesday, 11.01.2011, 17:19 (vor 5483 Tagen) @ Flint

Religion, Fanatismus, Kriminalität, alles nicht unbedingt rational, aber Männerdomänen.
Nicht haltbar die These, dass der Durchschnitt des einen Geschlechts weniger rational oder emotionaler wäre.
Der große Unterschied liegt meiner Meinung nach in der größeren Vielfalt der Männer, bzw. der statistischen Streuung.
Die empathischsten Menschen sind Männer, genauso wie die rationalsten Menschen auch Männer sind

Soweit müssen wir erst wieder kommen

Timothy, Tuesday, 11.01.2011, 22:53 (vor 5483 Tagen) @ smerf

Religion, Fanatismus, Kriminalität, alles nicht unbedingt rational, aber

Männerdomänen.
Nicht haltbar die These, dass der Durchschnitt des einen Geschlechts
weniger rational oder emotionaler wäre.

Doch, die These ist haltbar. Den Grund dafür lieferst du (teilweise) im nächsten Teil deines Beitrags:

Der große Unterschied liegt meiner Meinung nach in der größeren
Vielfalt der Männer, bzw. der statistischen Streuung.
Die empathischsten Menschen sind Männer, genauso wie die rationalsten
Menschen auch Männer sind.

Du hast vollkommen Recht, doch genau diese Streuung ist nicht zwangsläufig gleich verteilt, sondern kann in verschiedene Richtungen tendieren. Beispielsweise sind die dümmsten dieser Gesellschaft mehrheitlich Männer, die schlauesten zugleich beinahe ausschliesslich Männer (das Mann/Frau Verhältnis bei einem IQ > 130 liegt beispielsweise bei ca. 1:5) Bedingt durch diese ungleiche Streuung kommt es, das Männer im Schnitt intelligenter sind als Frauen obwohl Jungen z.B. die Mehrheit der Sonderschüler stellen.

Du nennst Kriminalität, hier gilt es zu berücksichtigen, ich kann es nicht oft genug wiederholen, das unsere Gesellschaft typisch männliches moralisch verwerfliches Verhalten kriminalisiert und weibliches zumeist straffrei stellt. Nimm mal nur die 10% der Mütter die Kuckuckskinder von einem Mann in eigennütziger Absicht durchfüttern und psychische Verbindungen aufbauen lassen. Finanzieller Betrug und schwerwiegendste seelische Vergewaltigung, ca 50.000 TäterINNNEN pro Jahr, ohne Strafe und ohne Erwähnung in der Statistik.

Desweiteren ist Geld ein Mittel für Männer, um attraktiver zu werden in den Augen vieler Frauen, wenn es um Geldbeschaffung geht sind daher eindeutig die Männer unter Druck. Das diese dann, sofern sie nur über geringe Bildung verfügen, auch schneller kriminell werden, ist nicht irrational, sondern häufig rational erklärbar.

Bei Dingen wie politischer Fanatismus gilt es ebenso zu bedenken, das Frauen ihren Fanatismus nur in den wenigsten Fällen nach aussen tragen. Sie halten ihn, sofern vorhanden, zumeist in ihrem persönlichen Nahbereich und vertrauen sich nur wenigen Personen an. Ausserdem findet man so oder so kaum Frauen in der Politik, solange keine Quotensänften installiert werden

--
"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

Soweit müssen wir erst wieder kommen

smerf, Wednesday, 12.01.2011, 00:00 (vor 5483 Tagen) @ Timothy

Du hast vollkommen Recht, doch genau diese Streuung ist nicht
zwangsläufig gleich verteilt, sondern kann in verschiedene Richtungen
tendieren.

Die Intelligenzverteilung beim Menschen gleicht der Gaußschen Normalverteilung, d.h. die Streuung ist in beide Richtungen vom Durchschnitt aus gesehen gleich groß.

Beispielsweise sind die dümmsten dieser Gesellschaft
mehrheitlich Männer, die schlauesten zugleich beinahe ausschliesslich
Männer (das Mann/Frau Verhältnis bei einem IQ > 130 liegt beispielsweise
bei ca. 1:5)

Das wäre dann die Folge einer Kombination aus breiterer Streuung UND höherem Durchschnitts-IQ der Männer.
Ob das quantitativ tatsächlich so ist weiß ich nicht, ich wollte eben nur sagen, dass die Unterschiede der Durchschnittswerte nicht das Entscheidende sind, sondern die Streuung bei den Männern.

Du nennst Kriminalität, hier gilt es zu berücksichtigen, ich kann es
nicht oft genug wiederholen, das unsere Gesellschaft typisch männliches
moralisch verwerfliches Verhalten kriminalisiert und weibliches zumeist
straffrei stellt. Nimm mal nur die 10% der Mütter die Kuckuckskinder von
einem Mann in eigennütziger Absicht durchfüttern und psychische
Verbindungen aufbauen lassen. Finanzieller Betrug und schwerwiegendste
seelische Vergewaltigung, ca 50.000 TäterINNNEN pro Jahr, ohne Strafe und
ohne Erwähnung in der Statistik.

Ok das würde die prozentualen Anteile wohl etwas relativieren, die Tendenz wäre dennoch dieselbe.

Desweiteren ist Geld ein Mittel für Männer, um attraktiver zu werden in
den Augen vieler Frauen, wenn es um Geldbeschaffung geht sind daher
eindeutig die Männer unter Druck. Das diese dann, sofern sie nur über
geringe Bildung verfügen, auch schneller kriminell werden, ist nicht
irrational, sondern häufig rational erklärbar.

Ja stimmt. Deswegen schrieb ich auch "nicht unbedingt rational".
Da ich vor einiger Zeit zeitlich begrenzt in einer Haftanstalt gearbeitet habe, bin ich der Meinung, dass die meisten Haftstrafen aber eher Gründe in Aggression und auch fehlende Impulskontrolle und dergelichen haben

Soweit müssen wir erst wieder kommen

DvB, Wednesday, 12.01.2011, 01:49 (vor 5483 Tagen) @ smerf

Die Intelligenzverteilung beim Menschen gleicht der Gaußschen
Normalverteilung, d.h. die Streuung ist in beide Richtungen vom
Durchschnitt aus gesehen gleich groß.

Der Vorstellung liegt eine grundsätzliche Fehleinschätzung zugrunde. Die Intelligenzverteilung - oder was in der Natur auch immer - ist, wie sie ist. Es lassen sich zwar vielfach mathematische Formeln darauf abbilden, aber das sagt wenig bis nichts. (Etwa, wie eine Korrelation noch nichts über Kausalität aussagt.)

Du mußt die Normalverteilungskurve erstmal völlig willkürlich stauchen oder strecken und sie mit ebenfalls völlig willkürlichen Einheiten versehen, um überhaupt von einer (und dann immernoch nur näherungsweisen) Gleichheit reden zu können. Ebensogut kannst Du die x-Achse mit einer logarythmischen Skala versehen, dann paßt die "Gleichheit" mit der Gaußschen Normalverteilung immernoch ganz wunderbar zu Timothys Mann/Frau-Verhältnis bei einem IQ > 130 von ca. 1:5, während es beim IQ < 70 eben nicht so ist.

Formeln sagen generell nichts über die Wirklichkeit aus. Das ist bloß ein Dogma der Wissenschaftsreligion. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So gibt es in selbiger eben z.B. auch keinen idealen freien Fall. Niemals und nirgendwo. An vielen Stellen zwar wohl näherungsweise, so daß man sehr gut damit rechnen kann - an anderen eben so gut wie garnicht. Bei Luftwiderstand wird die Gesetzmäßigkeit eben von aerodynamischen Gesetzmäßigkeiten "weit" überlagert. Wobei "weit" wiederum sehr massiv von z.B. den jeweiligen Geschwindigkeiten usw. bestimmt wird

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Soweit müssen wir erst wieder kommen

smerf, Wednesday, 12.01.2011, 02:21 (vor 5483 Tagen) @ DvB

Ja da hast du recht. Wir leben in einer Matrix und sämtliche wissenschaftiche Theorien sind immer nur vereinfachte Modelle dieser ;)
Wenn wir aber gewisse Phänomene erklären und voraussagen können wollen, brauchen wir eben solche Modelle und die gaußsche Normalverteilung beschreibt die Intelligenzverteilung eben ganz gut

Soweit müssen wir erst wieder kommen

DvB, Wednesday, 12.01.2011, 15:34 (vor 5482 Tagen) @ smerf

Ja da hast du recht. Wir leben in einer Matrix und sämtliche
wissenschaftiche Theorien sind immer nur vereinfachte Modelle dieser ;)
Wenn wir aber gewisse Phänomene erklären und voraussagen können wollen,
brauchen wir eben solche Modelle und die gaußsche Normalverteilung
beschreibt die Intelligenzverteilung eben ganz gut

Jajaja... Dir ist schon klar, daß das im Grunde nichts anderes als Astrologie ist? ;)

Ernsthafte Voraussagen scheitern real schon am 3-Körper-Problem

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Soweit müssen wir erst wieder kommen

Robert ⌂, München, Wednesday, 12.01.2011, 13:05 (vor 5482 Tagen) @ smerf

Die Intelligenzverteilung beim Menschen gleicht der Gaußschen
Normalverteilung, d.h. die Streuung ist in beide Richtungen vom
Durchschnitt aus gesehen gleich groß.

Glaub ich nicht. Soweit ich weiss gibt es niemand mit weniger als IQ 50 (oder so, weil dann nicht mehr lebensfähig), aber durchaus ein paar Genies mit IQ > 170. Ist ein bisserl verzerrt, diese "Normalverteilung".
Der "Erwartungswert" (IQ 100) muß nicht unbedingt das gleiche sein, wie der Median (50% liegen drunter, 50% drüber).

Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege.

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Soweit müssen wir erst wieder kommen

smerf, Wednesday, 12.01.2011, 14:38 (vor 5482 Tagen) @ Robert

Glaub ich nicht. Soweit ich weiss gibt es niemand mit weniger als IQ 50
(oder so, weil dann nicht mehr lebensfähig), aber durchaus ein paar Genies
mit IQ > 170. Ist ein bisserl verzerrt, diese "Normalverteilung".

Warum sollte man behinderte Menschen ausklammern, wenn die Behinderung eben durch geistige Defizite bedingt ist? Meiner Meinung nach verfälscht man dadurch die Statistik.

Der "Erwartungswert" (IQ 100) muß nicht unbedingt das gleiche sein, wie
der Median (50% liegen drunter, 50% drüber).
Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege.
Robert

Soweit ich weiß gibt der IQ von 100 genau den Median an.
Deswegen haben Frauen und Männer auch genau den gleichen Durchschnitts-IQ von 100, nimmt man die beiden Gruppen zusammen, dann sind die Männer um ein paar Punkte vorne. Die Bevölkerung Deutschlands hat im Durchschnitt einen IQ von 100, die Bevölkerung Frankreichs ebenefalls. Nimmt man beide Gruppen zusammen, dann sind die Deutschen etwas besser, im Schnitt ergibt sich aber wieder ein IQ von 100

Soweit müssen wir erst wieder kommen

DvB, Wednesday, 12.01.2011, 15:46 (vor 5482 Tagen) @ smerf

Soweit ich weiß gibt der IQ von 100 genau den Median an.

Das war einmal. Als der IQ-Test erfunden wurde. Aber schon weil der nunmal durch Wissen verfälscht wird, konnte das natürlich nicht so bleiben.

Deswegen haben Frauen und Männer auch genau den gleichen Durchschnitts-IQ
von 100, nimmt man die beiden Gruppen zusammen, dann sind die Männer um
ein paar Punkte vorne. Die Bevölkerung Deutschlands hat im Durchschnitt
einen IQ von 100, die Bevölkerung Frankreichs ebenefalls. Nimmt man beide
Gruppen zusammen, dann sind die Deutschen etwas besser, im Schnitt ergibt
sich aber wieder ein IQ von 100

So will es die Propaganda. Trau lieber keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast

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Soweit müssen wir erst wieder kommen

smerf, Thursday, 13.01.2011, 15:31 (vor 5481 Tagen) @ DvB

Soweit ich weiß gibt der IQ von 100 genau den Median an.
Das war einmal. Als der IQ-Test erfunden wurde. Aber schon weil der nunmal
durch Wissen verfälscht wird, konnte das natürlich nicht so bleiben.

Normalerweise sollte ein Intelligenztest wissensunabghängig sein.

Deswegen haben Frauen und Männer auch genau den gleichen
Durchschnitts-IQ
von 100, nimmt man die beiden Gruppen zusammen, dann sind die Männer
um
ein paar Punkte vorne. Die Bevölkerung Deutschlands hat im
Durchschnitt
einen IQ von 100, die Bevölkerung Frankreichs ebenefalls. Nimmt man
beide
Gruppen zusammen, dann sind die Deutschen etwas besser, im Schnitt
ergibt
sich aber wieder ein IQ von 100
So will es die Propaganda. Trau lieber keiner Statistik, die Du nicht
selber gefälscht hast

Was meinst du damit? Ich schrieb doch gerade, dass es Unterschiede gibt. Der Grund, dass Frauen und Männer gleich abschneiden (IQ von 100) liegt ja nur darin, dass sie getrennt gewertet werden

Soweit müssen wir erst wieder kommen

Robert ⌂, München, Wednesday, 12.01.2011, 16:16 (vor 5482 Tagen) @ smerf

Soweit ich weiß gibt der IQ von 100 genau den Median an.

Ich hab nochmal bei der Wikiprawda nachgelesen. Die Sache ist doch komplizierter. Der IQ-Wert wird so hinnormiert, daß der Mittelwert 100 ergibt und fast alle zwischen 85 und 115 liegen. Und das für jede Altersgruppe und nach Geschlecht aufgeteilt. Damit wird dann die Verteilung so angepasst, daß eine Normalverteilung recht gut passt ...

Der IQ ist halt das, was ein IQ-Test misst. Insofern halte ich die Zahlangabe für reichlich irrelevant, denn Faktoren wie "Erfolg in diversen Bereichen des Lebens" kann man damit nicht bestimmen (sondern nur eine mehr oder weniger gute Korrellation erkennen).

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

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smerf, Thursday, 13.01.2011, 15:33 (vor 5481 Tagen) @ Robert

Der IQ ist halt das, was ein IQ-Test misst. Insofern halte ich die
Zahlangabe für reichlich irrelevant, denn Faktoren wie "Erfolg in diversen
Bereichen des Lebens" kann man damit nicht bestimmen (sondern nur eine mehr
oder weniger gute Korrellation erkennen).

Ja stimmt, so richtig einig, was genau Intelligenz ist, ist man sich da wohl noch nicht

Soweit müssen wir erst wieder kommen

DvB, Wednesday, 12.01.2011, 01:21 (vor 5483 Tagen) @ Flint

Das Ding ist nicht zwingend für jede(n)
leicht zu erkennen. Selbst Leute wie Roslin, die doch sehr analytisch
denken und unterscheiden können, entzieht sich diese Wahrnehmung. Woran es
liegt, weiß ich nicht. Vielleicht ein Mangel an männlichen Hormonen?

Ich denke eher, daß er sich ideologisch verrannt hat. Wenn Du Dir erstmal ein Weltbild auf Gleichberechtigungsscheiße oder sonst einem Unsinn aufgebaut hast, steckt da ja Arbeit drin und Du hast es lieb. Und da läßt man dann schon ganz gern mal Fünfe gerade sein, um nicht alles über den Haufen schmeißen zu müssen

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