Immer die gleiche Leyer
Ich habe mir im Zusammenhang mit der vorgestellten Studie, dass Frauen offenbar bevorzugt nach oben heiraten, noch einmal das Interview des Stern mit Frau von der Leyen durchgelesen, insbesondere:
(...) Junge Frauen wollen heute Beruf und Kinder. Und sie wünschen sich Partner, die genauso wie sie Verantwortung auf beiden Gebieten übernehmen. Das Dilemma ist eher, dass die männliche Rolle hinterhinkt. Junge Männer, die stärker Erziehungs-und Fürsorgefunktionen bei ihren Kindern übernehmen möchten ernten dafür meist bei Kollegen Hohn und Spott.
Stern: Das ist kurios! Frauen finden keine Partner mehr, also müssen die Männer sich ändern. Vielleicht müssten die Frauen sich ändern?
Ursula von der Leyen: Die Fragen, die wir uns heute in Deutschland stellen, sind in den USA und Skandinavien schon vor 20 Jahren aufgebrochen. Dort wurde die Rolle des Mannes viel früher anders gesehen, nämlich nicht nur als der Boss außerhalb, den alles, was zu Hause passiert, nicht schert, sondern als jemand, der sich aktiv in die Familienarbeit einbringt. Auch dort entstand ein Druck auf dem Beziehungsmarkt, und Frauen sagten, wir finden keinen Partner mehr. (...)
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Archiv/16-legislatur,did=93872.html
Dasselbe sagte sie mit drohendem Unterton laut FAZ bereits 2005 der Welt:
„In Deutschland ist eine Veränderung in der Väter- und Männerrolle, hin zu einem tatsächlich gleichberechtigten Partner, überfällig“, sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Welt“. „Männer, die dazu nicht bereit sind, werden keine Partnerin mehr finden“, meinte von der Leyen.
Es wird also einer Analyse bedürfen, ob das wirklich ein überhaupt relevanter Grund bei Frauen ist, die keinen dauerhaften Partner finden. Im Hinblick auf die besagte Studie bezüglich des wohl sehr traditionellen Verhaltens bei der Heirat, aber auch in bezug auf die Artikel, die beklagen, heutige Männer seien "unreif" und wollten nicht mehr dies und das, kann ich mir das Ergebnis aber schon vorstellen:
Wahrheit schlägt feministische Behauptung, Klappe die xTe
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...und erlöse uns von dem Bösen.
Immer die gleiche Leyer
„In Deutschland ist eine Veränderung in der Väter- und Männerrolle,
hin zu einem tatsächlich gleichberechtigten Partner, überfällig“,
sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Welt“. „Männer, die dazu
nicht bereit sind, werden keine Partnerin mehr finden“, meinte von der
Leyen.
Ist doch ganz einfach: Männer, die zu ihren Bedingungen keine Partnerin finden, müssen eben überlegen, ob Frauen ihnen Kompromisse wert sind oder nicht.
Kommen sie zu dem Schluss, "Das, was Frauen anbieten, reizt mich als Mann nicht, einen Kompromiss zu schließen", dann leben sie in Gottes Namen ohne Partnerin, müssen sich den Sex, den sie vielleicht brauchen, anderweitig organisieren.
Na und?
Analog wird es Frauen ergehen.
Kein Grund zur Aufregung.
Wenn Frauen Angebote machen, die mich als Mann nicht interessieren, dann greife ich eben nicht zu, mag von der Leyen oder sonstwer nöhlen, solange er will.
Mir geht es doch als Mann nicht besser: Mache ich Angebote, die Frauen nicht interessieren, muss ich damit leben, auf mir sitzen zu bleiben.
Und wenn Frauen keine Männer bekommen, aber welche wollen, dann müssen Frauen ihre Angebote verbessern, aber doch nicht hoffen, dass der Staat ihnen schon die ihren Wünschen entsprechenden Männer zutreiben wird, sei es durch Umerziehung, Propaganda oder irgendwann gar durch welche Art Zwang auch immer.
Seitdem der Staat aber zum femizentrischen wurde, zum "Weißen Ritter", der für Frauen kämpft, scheinen Frauen jedoch in wachsender Zahl genau jene Hoffnung zu hegen.
Sie glauben offenbar, sie müssten nur warten, dann würde schon eine geheimnisvolle Kraft ihnen jene Männer schaffen, die sie wünschen, ohne dass sie an ihren Wünschen Abstriche machen oder gar ihr Angebot Männerwünschen annähern müssten.
Sie werden lange warten und als Trockenpflaumen enden.
Na und?
Immer die gleiche Leyer
Das ist eine nüchtern-rationale Beschreibung der Lage an sich. Aber mir geht es ja nun konkret darum, ob es stimmt, dass wirklich ein verändertes Rollenverhalten von Männern von Frauen "auf dem Markt" nachgefragt wird.
Also ist es die Frage, ob eine Frau heutzutage wirklich alleine bleibt, weil sich angeblich die Anforderungen an das Rollenverständnis des Partners so gewandelt haben, wie von der Leyer das den Lesern suggerieren will, ein Mann also eine nicht unerhebliche häusliche Familienbetreuung im feministischen Sinne tatsächlich in die Waagschale werfen muss, um als dauerhafter Partner für eine Frau überhaupt in Frage zu kommen und sie das entsprechende "Angebot" aber nicht finden, weil die Männer sich ja nicht ändern wollen.
Und da muss die besagte objektive Analyse mal her, ob das - und vieles andere, was an angeblich existierenden Problemen und Erklärungsmustern von weiblich-feministischer Seite geboten wird - wirklich so existiert.
Ich glaub' eher nicht. Vielmehr wird das alles mal wieder eine feministische Märchenstunde und weibliche Nabelschau zur Durchsetzung der eigenen Vorstellungen sein. Da kann man bald nur noch die Ohren auf Durchzug stellen.
Ach, streichen wir das "bald". 
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...und erlöse uns von dem Bösen.
Immer die gleiche Leyer
Das ist eine nüchtern-rationale Beschreibung der Lage an sich. Aber
mir geht es ja nun konkret darum, ob es stimmt, dass wirklich ein
verändertes Rollenverhalten von Männern von Frauen "auf dem Markt"
nachgefragt wird.
Das sieht nicht so aus. Diese Antwort gibt die Studie Partnerschaft und Ehe (Pdf 2,5MB) des Frauenministeriums.
Einfach gesagt, am "Rollenverhalten" hat sich wenig bis nichts geändert.
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Immer die gleiche Leyer
Komischerweise bemerke ich die letzten Jahre, in der hiesigen BDSM Szene, einen starken Zulauf von devoten Frauen. Kannte ich diese Szene vorher nur mit starkem Männerüberschuss, gleicht sich das langsam an. Und nicht dieser Frauen versuchen dort, endlich "richtige Männer" zu finden. Kann ein Zufall sein. Das Timing ist aber bemerkenswert
Immer die gleiche Leyer
„In Deutschland ist eine Veränderung in der Väter- und Männerrolle,
hin zu einem tatsächlich gleichberechtigten Partner, überfällig“,
sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Welt“. „Männer, die dazu
nicht bereit sind, werden keine Partnerin mehr finden“, meinte von der
Leyen.
Kann man auch umdrehen: Frauen, die feministisch sind, werden keinen Partner mehr finden ;)
Immer die gleiche Leyer
Einfach gesagt, am "Rollenverhalten" hat sich wenig bis nichts geändert.
Doch, die Weiber sind neurotischer geworden.
Kein schöner Anblick, ich hab doch auch Gefühle!
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
Deutsche Frauen
„In Deutschland ist eine Veränderung in der Väter- und Männerrolle, hin zu einem tatsächlich gleichberechtigten Partner, überfällig“, sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Welt“. „Männer, die dazu nicht bereit sind, werden keine Partnerin mehr finden“, meinte von der Leyen.
Meinen kann sie viel.
Für mich stehen deutsche Frauen fast auf der niedrigsten Attraktvitätsstufe überhaupt.
90% sind hässlich, unhygienisch, narzistisch, eingebildet.
Das merkt man sofort, wenn man öfters im Ausland ist und dann die Misere zu Hause erkennt.
Daher gebe ich mir hier überhaupt keine Mühe mehr. Ich habe genügend qualitativ höherwertige Auswahl, warum sollte ich mir eine deutsche Frau antun?
Ich esse ja auch nicht bei McDonalds, nur weil es sättigt.
Und auch wer nicht so oft im Ausland ist, wird hier im Lande die vielen Immigrantinnen und Ausländerinnen vorziehen. Da gibt es noch Qualität!
Die Leyen verwechselt also mal wieder was: nicht die Männer müssen sich nach der Decke strecken, sondern die Frauen. Denn wir können wählen, für die Frauen ist das viel schwieriger und zeitlich extrem begrenzt
Immer die gleiche Leyer
Und da muss die besagte objektive Analyse mal her, ob das - und vieles
andere, was an angeblich existierenden Problemen und Erklärungsmustern von
weiblich-feministischer Seite geboten wird - wirklich so existiert.
Ich fürchte, ein derzeit unmögliches Unterfangen. Ich habe keine Ahnung, wie während eines epochalen, derzeit nicht überschaubaren Umbruchs, jemand, der selbst mit den von sozio-tektonischen und wirtschaftlichen Verschiebungen erzeugten Wellenbewegungen kämpfen muss, objektiv analysieren könnte. Zumal ich den gängigen Methoden der Soziologen misstraue.
Was Frau von den Laien praktiziert, scheint mir nicht anderes, als der sehnliche Wunsch, das Wirken gewaltiger ökonomisch- gesellschaftlicher Prozesse möge sich ihren Sprüchen anpassen. Sie werden ihr was husten.
Die Prozesse und die Gesellschaft.
© ![[image]](http://smiles.kolobok.us/rpg/jester.gif)
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Ach Gottchen, ...
... muss man diesen Femi-Tussen denn iiiiimmer wieder das kleine Einmaleins erklären:
http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T1415
Gruß, Kurti
Immer die gleiche Leyer
Ich fürchte, ein derzeit unmögliches Unterfangen. Ich habe keine Ahnung,
wie während eines epochalen, derzeit nicht überschaubaren Umbruchs,
jemand, der selbst mit den von sozio-tektonischen und wirtschaftlichen
Verschiebungen erzeugten Wellenbewegungen kämpfen muss, objektiv
analysieren könnte. Zumal ich den gängigen Methoden der Soziologen
misstraue.
Die Eule der Minerva fliegt erst in der Dämmerung, wenn die Geschichte ihr Grau in Grau malt und ihre Gestalten alt geworden sind. Was wir gegenwärtig begreifen können, ist nicht das Neue, wie es gerade losgeht, sondern der Niedergang des Alten. Der in den späten 60-er Jahren begonnene geschichtliche Bogen, dem UvdL noch angehört, läuft jetzt seinem Ende zu. Welchen Stellenwert hatte der Feminismus in ihm? Diese Frage wird nicht durch Beschäftigung mit dem Feminismus gelöst, sondern durch die Analyse der geschichtlichen Konstellation, als dessen Element der Feminismus auftrat. Klonovsky hat Spengler ausgegraben und dort Antworten gesucht. Seine Ausführungen waren überdurchschnittlich, aber mir reichen sie noch nicht. (Ich täte lieber bei Marx graben und würde auch die Denkdisziplin der Frankfurter Schule nicht verschmähen)