OT: Kliniken rechnen oft falsch ab – meist zu ihren Gunsten
Verärgerung bei den gesetzlichen Krankenkassen: Nach Angaben ihres Spitzenverbandes seien im Jahr 2009 fast die Hälfte aller Klinikabrechnungen zu hoch gewesen. Barmer-Geschäftsführer Schmitt fordert höhere Prüfquoten.
Absicht wollen die Krankenversicherer den Kliniken nicht unterstellen. Doch ärgerlich ist die Sache für sie allemal. Bei Prüfungen, so teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Kassen mit, hätten sich 43 Prozent der Klinikabrechnungen im Jahr 2009 als zu hoch erwiesen. Und während die Deutsche Krankenhausgesellschaft diesen Befund mit der komplizierten Materie und „unterschiedlichen Auffassungen“ über Abrechnungsmethoden kleinzureden versuchte, präsentierte die größte bundesweite Kasse noch höhere Zahlen. Ihre Prüfungen in Berlin und Brandenburg hätten gar eine Falschabrechnungsquote von 51 Prozent ergeben, teilte die Barmer GEK mit.
Steuersünder werden nicht nur mit Bußgeld belegt, sondern müsse zuweilen auch ins Gefängnis gehen.
Krankenkassen dürfen hingegen falsch abrechnen und das läuft dann anscheinend unter Kavaliersdelikt, oder wie muss man das verstehen? Süß ist ja fast schon die Aussage, man unterstelle keine Absicht. Dafür dürfen wir jetzt auch alle mehr Beiträge bezahlen, aber das macht ja nix, trifft ja keine Armen oder...
Gruß - Christine
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein
OT: Meist zu Gunsten der Patienten!
Steuersünder werden nicht nur mit Bußgeld belegt, sondern müsse
zuweilen auch ins Gefängnis gehen.
Krankenkassen dürfen hingegen falsch abrechnen und das läuft dann
anscheinend unter Kavaliersdelikt, oder wie muss man das verstehen? Süß
ist ja fast schon die Aussage, man unterstelle keine Absicht. Dafür
dürfen wir jetzt auch alle mehr Beiträge bezahlen, aber das macht ja nix,
trifft ja keine Armen oder...
Deine Ansichten sind naiv! Die Abrechnung einer medizinischen Leistung ist aufgrund der diversen sich ständig ändernden Abrechnungsmodi kompliziert und fehleranfällig. Das ganze System ist zwischenzeitlich sogar noch wesentlich komplizierter als das deutsche Steuerrecht! Und ein Irrtum in der Abrechnung ist mit einem vorsätzlichem Steuerbetrug definitiv nicht zu vergleichen!
Die Spacken in Berlin und bei der GKV sollten lieber mal das System vereinfachen und auf den realen Bedarf der Patienten fokussieren, anstatt sich selbst als Opfer von Betrügereien zu bemitleiden! Denn zuweilen ist eine Falschabrechnung leider tatsächlich zwingend notwendig, um Patienten essentielle Behandlungen zukommen zu lassen - die sonst nicht von der GKV bezahlt würden. Der angebliche Betrug besteht dann in einer Art Mischkalkulation, durch die die realen Behandlungskosten abgedeckt werden. Würden die Ärzte und Kliniken nicht so vorgehen, und die Patienten tatsächlich so im Regen stehen lassen wie von Rösler und Konsorten vorgesehen, DANN hättest du wirklich was zu meckern, Christine!
So isses...!
...als P-Versicherter habe ich oft genug erlebt "wie zu-/ umgebucht und quersubventioniert" wurde...damit die Behandlung erfolgsversprechend verlaufen konnte...als Resultat der Arbeit von Youngster Rösler und Konsorten...
SG
Michi
Excalibur
GWG-Jäger
OT: Meist zu Gunsten der Patienten!
Sei gepriesen für Deine Worte, genauso isses!
Seit mindestens fünfzehn Jahren, Tendenz steigend.
(Nehmen sie uns das unsere in Scheffeln, müssen wirs wiederholen in Löffeln. -Wallensteins Lager)