tja, egal.
Die "Brotaffäre" ist kaum ausgestanden, da gehe ich heute Morgen nichtsahnend in die Unibibliothek und erhasche aus den Augenwinkeln einen dunkel gekleideten Menschen, der unauffällig einen Artikel aus einer Chemie-Zeitung entfernt und heimlich in einer mitgebrachten Aktentasche verschwinden läßt. Merkwürdig - denke ich mir. Also flugs den Titels des Magazins recherchiert und im Spezial-Archiv der chemischen Institute, unter vielen verstaubten Folianten versteckt, doch noch ein Exemplar besagten Journals gefunden. Was ich darin fand, darf in seiner Tragweite und Brisanz der geneigten User-Schar auf keinen Fall vorenthalten werden.
... aber lest selbst !
_Risikoforschung_
*Achtung! Leberwurst!*
*Chemiker sind es gewohnt, täglich mit neuen Meldungen über umwelt-* *und ernährungsbedingte Risiken informiert zu werden. Aus der Chemie-* *Stadt Basel erreichte die Redaktion die neueste Botschaft.*
In vollem Bewußtsein der Verantwortung, die ich dabei auf mich nehme, trete ich vor die Öffentlichkeit, um vor einer großen, bis jetzt un- bekannten Gefahr zu warnen. Lange habe ich gezögert. Mir war sofort klar, daß ich damit zwar unzählige Menschen vor großem Leid und Schaden bewahren kann, daß ich aber damit auch gleichzeitig die Gaumenfreuden vieler zerstören werde. Doch es muß sein; die Menscheit muß gewarnt werden.
Seit Jahren beobachte ich den stetigen Anstieg an Todesfällen, an Krankheiten, Verkehrsunfällen, Kriminalität, Scheidungen, Drogen- mißbrauch und vielem Schrecklichem mehr. Ich war zwar besorgt, aber der Gedanke an einen kausalen Zusammenhang kam mir nie, bis zu dem denkwürdigen Tag im letzten Dezember (91 anm.d.Red.) Es war spätabends. Ich war auf dem Heimweg von einem sehr erfreulichen Schlachtfestbesuch. Etliche delikate, saftige, fette Leberwürste hatte ich genußvoll verzehrt. Dazu hatte es natürlich auch einige verdauungs- fördernde Schnäpse gegeben. Alles in allem war es ein gelungener Abend gewesen. Vielleicht wurde alles ausgelöst durch ein leicht ungutes Gefühl im Magen, vielleicht schlummerte auch der Verdacht in meinem, als Wissenschaftler durchtrainierten, Gehirn schon lange im Unterbewußtsein; wie es auch immer gewesen sin mag, wie ein Blitz kam die Erleuchtung:
_Es ist die Leberwurst!_ Leberwurst tötet, Leberwurst ist die Ursache aller Krankheiten, der Kriminalität, der Unfälle, von allem Übel.
Fast wie im Traum lief ich heim. Schockiert. Meine Frau ahnte es sofort, als ich ins Zimmer taumelte: "Was ist passiert? Wie Du wieder aussiehst, schau Dich doch mal im Spiegel an!" Ja, ich wußte nun, was meine Pflicht war. Als Wissenschaftler, der gewohnt war kausale Zusammenhänge sofort zu erkennen, war ich es der Menschheit schuldig, die Gedanken konsequent durchzudenken und zu verfolgen bis zum bitteren Ende. Und ich bin mir sicher. Die Tatsachen liegen klar auf der Hand, aber ich überlasse es dem Leser, die gleichen Schlußfolgerungen wie ich zu ziehen, nämlich: _"Die Leberwurst ist an allem schuld!"_
1. Fast alle Personen, die in Europa während des letzten Jahres gestorben sind, haben in ihrem Leben einmal Leberwurst gegessen.
2. Fast jeder, der in einen Autounfall verwickelt war, hat Leberwurst gegessen. Man überlege: Eskimos, die keine Leberwurst essen, sind selten in Autounfälle verwickelt.
3. Viele Kommunisten essen Leberwurst (das galt/gilt ebenso für die Nazis)
4. Es ist schockierend, aber alle, die zwischen den Jahren 1840 und 1890 Leberwurst gegessen haben, sind heute tot!
5. Fast jeder, der zwischen 1900 und 1930 Leberwurst gegessen hat, ist heute gezwungen eine Brille zu tragen.
6. Alle, die zwischen 1910 und 1960 Leberwurst gegessen haben, müssen zur Zeit mindesten einmal im Jahr zum Zahnarzt. - Ist es nicht auf- fällig, daß Kleinkinder, die normalerweise Leberwurst hassen, nur selten zum Zahnarzt müssen ?
7. Die meisten Menschen, die durch eine Lawine getötet wurden, haben in ihrem Leben Leberwurst gegessen. Bemerkenswerterweise werden Araber, die bekanntlich auch keine Leberwurst essen, sehr selten durch Lawinen getötet.
8. Ein großer Prozentsatz derjenigen, die von Heuschnupfen geplagt werden, ißt Leberwurst. Bemerkenswert auch hier wieder, daß Heu- schnupfen bei Eskimos und Arabern praktisch nicht vorkommt.
9. Viele Drogenabhängige haben Leberwust gegessen. In der Arktis und Antarktis, wo, wie schon gesagt, nicht viel Leberwurst gegessen wird, findet man interessanterweise auch kaum Drogenabhängige.
10. Das Waldsterben ist ein Phänomen, das ebenfalls nur in Kulturen vor- kommt in denen Leberwurstgenuß an der Tagesordnung ist. Auch hier genügt der Hinweis auf Arabien oder die Arktis, wo dieses Phänomen nahezu völlig unbekannt ist.
11. Auffallend ist auch, daß in einer gescheiterten Ehe meist mindestens einer der Partner Leberwurst gegessen hat.
12. Es wohl auch kein Zufall, das jeder Europäer der einmal Leberwurst gegessen hat, auch schon einen Sonnenbrabd hatte. Auch hier mache ich auf die Tatsache aufmerksam, daß Araber selten einen Sonnenbrand haben.
Man könnte lange so weiter argumentieren, aber ich glaube, daß die Beweise überwältigend sind. In diesem Zusammenhang ist es überigens interessant, daß das "Volk" beim Gedanken an die Leberwurst doch schon immer ein un- gutes Gefühl hatte. Jeder von uns kennt doch den Hinweis auf die "beleidigte" Leberwurst. Sprachforscher werden das sicher (noch) be- stätigen, daß sich im Lauf der Jahrhunderte dieses Wort von "beleidigen- de" in "beleidigte" Leberwurst gewandelt hat. Meine Botschaft ist also klar: Nur noch ein Waghalsiger wird in Zukunft, und das aus selbstzer- störerischer Absicht heraus, Leberwurst essen !
Angeregt durch diese Ergebnisse bin ich dabei, in der nahen Zukunft auch die Blutwurst näher zu untersuchen. Erste Hinweise deuten darauf hin, daß vielleicht zwischen der Blutwurst und höheren Armeeoffizieren, Top- Industriemanagern, amerikanischen Fußballspielern und Kamikazepiloten ein Zusammenhang besteht.
*Knarf Elzneik*
Soweit daß Zitat aus /Nachrichten aus Chemie Technik und Laboratorium/ /4/92.S.476/
Erschreckend ist, daß dieser *sensationelle* Bericht bis heute in den dunklen Archiven deutscher Hochschulen verschwunden war, und es mir nur in selbstaufopfernder Weise möglich wurde, denselben hier und heute wieder an das gnadenlose Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Um den Autor breitet sich eine erschreckende Mauer des Schweigens aus. Nirgends sind von offizieller Seite irgendwelche Informationen über diese Person zu erlangen; ja, man spricht hinter vorgehaltener Hand ver- seht sich (und auch ich muß meine Informanten schützen), mittlerweile von Mundtotmachung durch bekannte Nachrichtendienste. Zum Thema "Blutwurst" ist vom auswärtigen Amt zur Zeit eine Informations- sperre verhängt worden.
Moment es klingelt draussen...(komische Leute sind das, haben bei 26 Grad graue Regenmäntel an und den Kragen hochgestellt. Ob denen wohl kalt ist?)
Bye,By(t)e
Joggi
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
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- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" -
ausÖsterreich,
03.01.2011, 23:03
- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" - Kurti, 04.01.2011, 00:43
- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" - Max Aram, 04.01.2011, 01:33
- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" - LatexTester, 04.01.2011, 01:34
- Die andere Hälfte der Menschheit lesbisch machen!! - Ein Leser, 04.01.2011, 01:40
- tja, egal. -
Nikos,
04.01.2011, 03:40
- tja, egal. - Nur so, 04.01.2011, 11:04
- tja, egal. -
DvB,
04.01.2011, 17:31
- tja, egal. -
Nikos,
05.01.2011, 00:40
- tja, egal. - Rainer, 05.01.2011, 02:13
- tja, egal. -
Nikos,
05.01.2011, 00:40
- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" -
Nur so,
04.01.2011, 11:07
- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" - DvB, 04.01.2011, 17:43
- "UNESCO will Hälfte der Menschheit homosexuell machen" - Gismatis, 05.01.2011, 11:42