Wieder Mann nach DNA-Test frei
Mann kommt dank DNA-Tests nach 30 Jahren frei
30 Jahre saß ein Afroamerikaner wegen Entführung und Vergewaltigung einer Weißen im Gefängnis. DNA-Tests geben ihm die Freiheit wieder.
Nach mehr als 30 Jahren im Gefängnis ist im US-Bundesstaat Texas ein Schwarzer nach DNA-Tests vollständig entlastet worden. Cornelius Dupree wurde wegen der Entführung und Vergewaltigung einer jungen Weißen im Jahr 1980 im Zuge eines Raubüberfalls zu 75 Jahren Haft verurteilt. Ein lokales Gericht entschied, dass Dupree unschuldig ist.
Unter dem Beifall von Freunden, Unterstützern und anderen unschuldig Verurteilten erklärte der Richter Don Adams den heute 51-Jährigen zum freien Mann. "Worte können nicht wieder gutmachen, was ich verloren habe“, sagte Dupree nach dem Urteil. "Meine beiden Eltern sind gestorben, ich habe das Gefühl, dass sich an diesem System etwas ändern muss."
Dupree war bereits im Juli 2010 unter Auflagen freigekommen – zwei Wochen, bevor die DNA-Tests veröffentlicht wurden, die seine Unschuld bewiesen.
Weiterer Mann bleibt in Haft
Ein weiterer Schwarzer, Anthony Massingill, der 1980 gemeinsam mit Dupree für die Vergewaltigung verurteilt worden war, wurde ebenfalls durch die DNA-Tests entlastet. Nach Angaben der Organisation Innocence Project, die die beiden Männer verteidigte, bleibt Massingill jedoch wegen einer mutmaßlichen weiteren Vergewaltigung in Haft, die er aber ebenfalls bestreitet.
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Die beiden Männer waren verurteilt worden, nachdem das damals 26 Jahre alte Opfer sie auf einer Reihe von Fotos erkannt zu haben meinte. Nach Angaben von Innocence Project gehen 75 Prozent der durch DNA-Tests aufgeklärten Justizirrtümer auf eine falsche Identifizierung der Täter durch Augenzeugen zurück.
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Diese DNA-Tests sind ein wahrer Segen. Wobei ich dem Opfer nicht die niedersten Motive unterstelle. Im psychischen Untergrund wütet natürlich das Bedürfnis nach dem Habhaftwerden des Täters und verführt zum Beschuldigen von vermeintlichen Tätern, von denen einfach gewünscht wird, dass sie es waren. Das Opfer glaubt am Ende selbst an das, was es sich eingeredet hat.
Im Hinblick auf die Anwendung der DNA-Tests wird diesem Phänomen aber hoffentlich nun, wie der Kuckuckskind-Sauerei, endlich in der Breite der verdiente Garaus gemacht
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...und erlöse uns von dem Bösen.
Wieder Mann nach DNA-Test frei
Ausreden helfen dem Unschuldig verurteilten überhaupt nichts. Wer andere falsch bezichtigt ist selbst ein Verbrecher.
Wie viel Ausreden gibt es für Verbrechen? Willst du sie zählen?
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Wieder Mann nach DNA-Test frei
Ausreden helfen dem Unschuldig verurteilten überhaupt nichts. Wer andere
falsch bezichtigt ist selbst ein Verbrecher.
Wie viel Ausreden gibt es für Verbrechen? Willst du sie zählen?
Ich will die Falschaussagerin auch nicht etablieren. Opferstatus - auch ein "echter" - rechtfertigt natürlich in keinster Weise das Geschehen.
Ich wollte nur das andeuten, was im Hintergrund geschehen ist. Es geht nicht um das Ausstellen von Freibriefen.
Und "Ausreden" sind nicht immer "Ausreden". Schließlich wird ein Brotdieb trotz Vorliegen des Tatbestandes anders bestraft (bzw. überhaupt nicht), als ein Juwelenklauer, der sich damit seine neue S-Klasse finanzieren will. Zu Recht.
Dass Feministinnen diese Betrachtungsweisen wahrscheinlich sofort wieder nur zum Vorteil ihrer Lobbyklientinnen regelrecht ausschlachten wollen, indem Erklärungen dergestalt ins Feld geführt werden, dass die Falschbeschuldigerin eigentlich fast noch einen Orden bekommen müsste, steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt. Aber das ist dann eben der Missbrauch des an sich durchaus notwendigen Blicks auf die Umstände, die zu der jeweiligen Tat geführt haben
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...und erlöse uns von dem Bösen.
Wieder Mann nach DNA-Test frei
... rechtfertigt natürlich in keinster Weise das Geschehen.
Was meinst du mit "in keinster Weise"? Soll das eine Verharmlosung sein, denn "in keiner Weise" ist absolut und nicht steigerungsfähig.
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Wieder Mann nach DNA-Test frei
Was meinst du mit "in keinster Weise"?
Die Tat bleibt rechtswidrig und muss natürlich auf jeden Fall bestraft werden, auch wenn man besagte Gedankengänge anstellt - die man anstellen dürfen und sich nicht aus "Angst", dass die Täterin zu billig davonkommen könnte, versagen sollte.
Soll das eine Verharmlosung sein, denn "in keiner Weise" ist absolut und nicht steigerungsfähig.
Laut Spiegel geht's, laut Wikipedia nicht. Ganz interessant, aber für's Thema jetzt nicht wirklich ergiebig. Aber na schön, du hast mich ganz nebenbei bei einer sprachlichen Stilblüte erwischt. Werd' ich wohl mit zurechtkommen müssen. 
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...und erlöse uns von dem Bösen.
Sauberer Sprachkampf
Aber na schön, du hast mich ganz nebenbei bei einer sprachlichen
Stilblüte erwischt. Werd' ich wohl mit zurechtkommen müssen.
Ich will niemand erwischen, aber ohne saubere Sprache kein sauberer Kampf
Gerade bei der Sprachverhunzung der Feministen ist eine saubere Sprache entlarvend. Nur nicht ablenken lassen.
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Abschreckung der Falschbeschuldigung
Ich meine, Falschbeschuldiger sollten mindestens so hart bestraft werden wie das angeschuldigte Delikt. Also wenn - wie offenbar in diesem Fall - 75 Jahre Knast auf das Delikt stehen, muß der Falschanschuldiger mindestens ebenfalls zu 75 Jahren Knast verurteilt werden. Plus zusätzlich zu den tatsächlich abgesessenen 30 Jahren, die sie verursacht hat. In dem Fall also 105 Jahre.
Wie seht ihr die Sache?
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