Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Jungenarbeit im Frauenhaus"

Müller ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 18:47 (vor 5490 Tagen)

"Der Vater gewalttätig, die Mutter verzweifelt. Manche Opfer sehen den letzten Ausweg im Frauenhaus, die Kinder werden mitgenommen. Für Jungs geht damit das Leben in einem reinen Frauenkontext weiter, obwohl männliche Bezugspersonen wichtig sind. Das Frauenhaus Trier will mit dem Jungenprojekt helfen.(...)"

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Jungenarbeit-im-Frauenhaus;art754,264...

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"Jungenarbeit im Frauenhaus"

Puwackel, Tuesday, 04.01.2011, 18:56 (vor 5490 Tagen) @ Müller

Es geht primär darum, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, eine positive Männerrolle zu vermitteln und den Jungs zu zeigen, dass Konflikte auch gewaltfrei ausgetragen werden können", sagt Andreas Pusch nig, Diplompädagoge und einer der beiden männlichen Therapeuten.

Jepp, es geht primär darum, dass die Jungs nicht zu Tätern werden. Das eigentliche Problem, nämlich dass sie zunächst mal Opfer sind, wird hinten angestellt. Die Prioritätensetzung ist hier einfach falsch

"Jungenarbeit im Frauenhaus"

Kurti, Wien, Tuesday, 04.01.2011, 19:52 (vor 5490 Tagen) @ Müller

Mein ganz spontaner Gedanke: "Jungenarbeit" und "Frauenhaus" klingt schon mal beides nicht so sehr positiv. Daher kann die Verbindung von beidem eigentlich nur eine Katastrophe sein.

Nun, diese Vermutung zu bestätigen oder zu widerlegen, dazu ist der Artikel zu allgemein gehalten. Ein wenig gestolpert bin ich lediglich über Folgendes:

"Jungs verschließen sich, sind nicht mehr zugänglich für die wichtigen, aufbereitenden Gespräche."

Es wird so dargestellt, als ob das vollautomatisch etwas Negatives wäre. Vielleicht bewältigen Jungs so eine Situation von Haus aus anders? Ich glaube, hier kommt wieder mal ein wenig die Grunddenke durch: Männliches Verhalten = böse, schlimm, negativ.

Gruß, Kurti

"Jungenarbeit im Frauenhaus"

Mirko, Tuesday, 04.01.2011, 20:26 (vor 5490 Tagen) @ Kurti

"Jungs verschließen sich, sind nicht mehr zugänglich für die wichtigen,
aufbereitenden Gespräche."

Schöne Umschreibung für Gehirnwäsche. Und mein Kompliment an den Instinkt der Jungs, dass sie sich verweigern

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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

"Jungenarbeit im Frauenhaus"

Kurti, Wien, Tuesday, 04.01.2011, 22:04 (vor 5490 Tagen) @ Mirko

Eben. Mein Reden. Frauenhaus und Jungenförderung - das passt für mich zusammen wie Schlagsahne und Sauerkraut.

Gruß, Kurti

"Jungenarbeit im Frauenhaus"

Puffbesucher, Wednesday, 05.01.2011, 02:35 (vor 5490 Tagen) @ Kurti

Was Jungenarbeit im feministischen Kontext bedeutet, weiß man doch seit Dissens

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...und erlöse uns von dem Bösen.

Dissens = Schneckenkraulen [kt]

Rainer ⌂, Wednesday, 05.01.2011, 03:07 (vor 5490 Tagen) @ Puffbesucher

- kein Text -

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

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