Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gynozentrismus hoch drei: "Die Macht junger Frauen"

Manifold ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 14:01 (vor 5490 Tagen)

Michèle Binswanger vom Tagesanzeiger lässt wieder ihr gynozentrisches Weltbild kreisen und betreibt übelste feministische Propaganda. Mit Kommentarmöglichkeit.

"Die Macht junger Frauen

"[...] Dass solches Denken richtig ist, legt auch ein interessanter Artikel in eben jener «SonntagsZeitung> nahe. Dort geht es um die demographische Macht junger Frauen und ihre politischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen. Laut einer Auswertung des Bundesamtes für Statistik ziehen nämlich vermehrt junge Frauen aus ländlichen in urbane Gebiete, weil sie dort eher Strukturen finden, in denen sich Arbeit und Familie vereinbaren lassen.

Das hat für die betroffenen Regionen ernstzunehmende Konsequenzen. Erstens verlieren Kantone mit einer tiefen Frauenquote an Attraktivität für Firmen, die auf weibliche Arbeitskräfte angewiesen sind."

Und was für Firmen wären das? Puffs?

"Unter der weiblichen Landflucht leiden zweitens aber auch die Gemeinden. Denn eine niedrige Frauenquote führt zu einer niedrigen Geburtenrate und somit einer Überalterung der Gesellschaft, sofern sie nicht durch Zuwanderung ausgeglichen wird."

Die sinkenden Geburtenraten haben ganz andere Ursachen, wie Verhütungsmittel, Abtreibungsrecht, Hinauszögern der Familie, etc., eine niedrigere Frauenquote wird dort wohl kaum grosses Gewicht haben.

"Diese aber bringt eigene Probleme mit sich: In Regionen mit Männerüberschuss steigen laut Experten nicht nur Kriminalität und Depressivität unter Männern, sondern allgemein auch Stress und Unsicherheit der Bevölkerung. «Wenn der Frauenmangel gross wird, führt das bei einem Teil junger Männer zu einem Gefühl der Perspektivenlosigkeit>, heisst es in der «SonntagsZeitung>. Damit steige die Anfälligkeit für Hass und rechtsnationalistisches Gedankengut, wie aus einer Studie am Beispiel von Ostdeutschland hervorgeht.

"Dies kann nachempfinden, wer schon einmal bis in die Puppen in einer Disco getanzt hat. Üblicherweise sinkt der Frauenanteil in solchen Lokalen ab einem gewissen Zeitpunkt nach Mitternacht, was eine dramatische Kettenreaktion und unangenehmen Auswirkungen auf beide Geschlechter hat: Die Männer geraten unter grösseren Konkurrenzdruck, die Stimmung wird aggressiver, der Druck auf die verbliebenen Frauen grösser, so dass immer mehr vor den Aufdringlichkeiten nach Hause flüchten."

Korrelation ist nicht Kausalität - das haben offenbar einige nicht so ganz begriffen.

Nach der Logik müssten ja Klöster und der Vatikan geradezu Horte des Faschismus sein ... Landflucht und Perspektivenlosigkeit wird wohl vorallem aufgrund fehlender wirtschaftlicher Entwicklung liegen - nicht an fehlenden Frauen ...

Das gleiche gilt für Discos, in denen die späte Stunde nunmal Gesindel beiderlei Geschlechts anzieht und somit das Niveau auch wegen dem steigenden Alkoholkonsum sinkt.

"Tatsache ist, dass junge Frauen sich heute beruflich und familiär alle Optionen offen halten wollen und zwar wohl weitgehend ungeachtet ihrer politischen Einstellung. Dieser Wunsch wird ihnen oft zum Vorwurf gemacht. Gerade Männer sehen darin einen neuen, grenzenlosen Narzissmus der Frauen und wünschen sich mehr Bescheidenheit. Doch das ist dumm."

Es ist dumm, wenn "alle Optionen offenhalten" fanatisch vom Staatsfeminismus finanziell und rechtlich auf Kosten der Männer und Gesellschaft betrieben wird und wenn man den berechtigen Vorwurf des Narzissmus und der Ego(gyno)zentrik nicht einmal nachvollziehen kann/will.

Darum klagen auch viele solcher Frauen, dass sie Single sind, denn solche Egoistinnen will niemand. Offensichtlich haben viele Frauen noch nicht begriffen, dass eine Gesellschaft nur durch gegenseitiges Geben und Nehmen funktioniert ...

"Viel mehr sollte man die Chancen anerkennen, die darin liegen. Für Kantone und Gemeinden heisst das: Wer familienfreundliche Strukturen schafft, gewinnt junge Frauen und damit sozioökonomisches Kapital. Auch die Unternehmen sollten das bedenken."

Als würden Frauen DAS sozioökonomische Kapital schlechthin darstellen! Vielmehr sind sie in ihrem Egoismus eine gewaltige finanzielle Belastung für die ganze Gesellschaft. Aber das mit den Firmen stimmt schon - das Rotlichmilieu ist zum Beispiel in Zürich wesentlich ausgeprägter als auf dem Land.

"[...] Die Zukunft mag in weiblicher Hand liegen, aber nur, wenn Männer und Frauen sich weiterhin die Hände reichen."

"Die Zukunft ist weiblich" ist eine hohle, wirklichkeitsfremde Phrase des Feminismus, welche gerade eben wieder eine Modewelle hinter sich hat.

Nutzt die Kommentarmöglichkeit!

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis


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