Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männerarzt fragt: "Was ist "Masculismus"?"

Müller ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 13:31 (vor 5490 Tagen)

"(...) Maskulisten haben kein Problem mit den Frauen, sie brauchen sie und könnten sich ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen! Sie haben auch kein Problem mit der Gleichberechtigung, ganz im Gegenteil. Ein smarter Mann wird gegen die Benachteilung von Frauen mit allen Mitteln ankämpfen, er wird mithelfen seiner Frau und seinen Töchtern ein gerechtes Leben in diesem Staat zu ermöglichen. Dennoch gibt es genügend Gründe für Männer wachsam zu sein. Es scheint "modern" zu sein, Männer für alles Schlechte auf dieser Welt verantwortlich zu machen und Frauen in Umkehr der bisherigen Verhältnisse grundsätzlich im Nachteil zu sehen. Maskulisten betreiben Gender-Politik für Männer. Sie wehren sich stellvertretend für alle Männer, daß alles "Männliche" gegen den Willen der Evolution zum Negativattribut pervertiert wird. Denn das "bessere" Geschlecht gibt es nicht, beide Geschlechter sind besser als das Andere in den ihm von der Evolution übertragenen Aufgaben. Niemand wird ernstlich bezweifeln, daß Frauen besser geeignet sind, ihre Kinder zu stillen. (...)"

Lesenswert, wie ich meine:
http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=138

--
www.geloeschtekommentare.blogspot.de
www.twitter.com/Maskulisten
www.facebook.com/Maskulisten
www.youtube.de/user/Maskulisten

Männerarzt fragt: "Was ist "Masculismus"?"

Manifold ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 13:36 (vor 5490 Tagen) @ Müller

Maskulisten betreiben Gender-Politik für Männer.

Ein gefährlicher und grundfalscher Satz.

Ist der Genderismus doch ein Werkzeug der feministischen Ideologie und Genderpolitik geht immer zu Lasten des einen oder des anderen Geschlechts.

Maskulisten streben ja gerade danach, jede Art von Geschlechterpolitik abzuschaffen

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Männerarzt fragt: "Was ist "Masculismus"?"

Müller ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 13:40 (vor 5490 Tagen) @ Manifold

Männerarzt fragt: "Was ist "Masculismus"?"

Krankenschwester, Tuesday, 04.01.2011, 13:59 (vor 5490 Tagen) @ Manifold

Maskulisten streben ja gerade danach, jede Art von Geschlechterpolitik
abzuschaffen.

Wenn ich mir aber die in letzter Zeit geschriebene Beiträge von den schreienden selbsternannten Maskulisten so nach lese, in denen sie NUR Vorteile für Männer fordern (und entsprechend totale Nachteile der Frauen und derer Entmenschlichung), stimmt dieser Satz irgendwie doch nicht.
Wie kommt das?

--
[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Hast du dazu mal Beispiele ...?

Müller ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 14:01 (vor 5490 Tagen) @ Krankenschwester

Männerarzt fragt: "Was ist "Masculismus"?"

Manifold ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 14:08 (vor 5490 Tagen) @ Krankenschwester

Wo fordern das die Leute? Und nennen sie sich selber Maskulisten?

Häufig wird das Wort Maskulist auch als Sammelbezeichnung für alle Mitglieder der Männerrechtsbewegung verwendet. Was jedoch streng genommen nicht korrekt ist.

Nicht jeder Antifeminist oder Männerrechtler ist automatisch ein Maskulist.

Siehe dazu diese kleine Einführung in die verschiedenen Strömungen der Männerrechtsbewegung.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

So ist es: "Nicht jeder Antifeminist oder Männerrechtler ist automatisch ein Maskulist" (kT)

Müller ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 14:16 (vor 5490 Tagen) @ Manifold

Männerarzt fragt: "Was ist "Masculismus"?"

Krankenschwester, Tuesday, 04.01.2011, 14:22 (vor 5490 Tagen) @ Manifold

"Wo und wer" möchte ich hier nicht rein setzen. Gibts aber auch hier (in dem Forum) bei genauem Lesen zu entdecken.

Häufig wird das Wort Maskulist auch als Sammelbezeichnung für alle
Mitglieder der Männerrechtsbewegung verwendet. Was jedoch streng genommen
nicht korrekt ist.

Sag ich ja auch.

Nicht jeder Antifeminist oder Männerrechtler ist automatisch ein
Maskulist.

Eben. Es wird dennoch an diesem einzigen Wort festgehalten. Egal ob im negativen oder positiven Sinne

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[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Die Fehler des Feminismus nicht wiederholen

Manifold ⌂, Tuesday, 04.01.2011, 14:27 (vor 5490 Tagen) @ Krankenschwester

Macht kann auch Mitglieder der Männerrechtsbewegung locken und verderben.

Deshalb ist es auch unsere Aufgabe, dass wir die Fehler der Feministen nicht wiederholen. Ich könnte es nicht auf mein Gewissen nehmen, wenn meine Arbeit hier in fünfzig Jahren zur gleichen Situation mit ungekehrten Vorzeichen führen würde.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Die Fehler des Feminismus nicht wiederholen

Krankenschwesterchen, Wednesday, 05.01.2011, 05:46 (vor 5490 Tagen) @ Manifold

Macht kann auch Mitglieder der Männerrechtsbewegung locken und verderben.
Deshalb ist es auch unsere Aufgabe, dass wir die Fehler der Feministen
nicht wiederholen. Ich könnte es nicht auf mein Gewissen nehmen, wenn
meine Arbeit hier in fünfzig Jahren zur gleichen Situation mit ungekehrten
Vorzeichen führen würde.

Macht ist das Schlußelwort.

Ich kann sogar etwas Verständnis für aufbringen- die Jahrzehnte getretene und erniedrigte, um ihre Rechte betrogene Männer, so zu sagen Vieh, das die Möglichkeit bekommt, frei atmen zu können...
Meiner Auffassung und Erfahrung nach, kann jedoch intakte zwischenmenschliche, was anzustreben ist, mit vorhandenen Machtpositionen und derer Anstreben, nicht funktionieren- Ist zu häuft in der Weltpolitik vorhanden, man müsste nur aus diesen Fehlern lernen, ohne eigene tun müssen. Es ist wirklich nicht sinnvoll aus einem Extremen in anderes umzuschwenken- Frauen leiden ja auch unter dem Feminismus wie die Männer. Dass die Männer unter umgekehrtem Zustand des Feminismus (also Feminismus in männlicher Form) nicht leiden würden, zweifele ich ganz gewaltig.

PS: An den Schuhanzieher besten Dank. :-) Hätt wahrscheinlich nicht mehr rein geschaut

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