Alleinerziehende versagen halt
Die Begründung ist teilweise ein bisschen sehr profeministisch, aber
immerhin:
Fachleute sagen jedoch, dass männliche Bezugspersonen einen wichtigen >Einfluss auf das Bindungs-, Aggressions- und Gewaltverhalten sowie die >Bildungschancen von Jungen haben.
Mit anderen Worten:
Die vielen alleinverziehenden Frust-Muttis haben bei der Erziehung total versagt, und wenn schon Papa nicht miterziehen darf, sollen jetzt männliche Erzieher die Kohlen aus dem Feuer holen.
Man muß sich das mal vorstellen:
FREMDE Kinder sollen Männer bitteschön als Erzieher betreuen, aber von den EIGENEN Kindern werden Väter hierzulande in Massen mutwillig ferngehalten.
Geht´s noch?
Das "männliche Bezugspersonen" (warum eigentlich nicht "Männer" oder "Väter"?) einen Rieseneinfluß auf Jungs (auf Mädchen nicht?) haben, dafür muß man nicht den Fachleuten angehören, das ist eine Binsenweisheit. Offenbar müssen "Fachleute" solche Binsenweisheiten erlernen...
Nebenbei: Wie passen "männliche Bezugspersonen" eigentlich mit dem Gender Mainstreaming der Bundesregierung zusamen? Oder gar mit dem Programm der SPD, die doch die "männliche Gesellschaft überwinden" will?
gesamter Thread:
- Sachsen: Männer in Kitas -
Kurti,
03.01.2011, 15:53
- Alleinerziehende versagen halt -
nimzowitsch,
03.01.2011, 22:50
- Männliche Erzieher für euch in Ordnung? -
Floh,
04.01.2011, 01:07
- Männliche Erzieher für euch in Ordnung? - Kurti, 04.01.2011, 01:41
- Männliche Erzieher für euch in Ordnung? -
Floh,
04.01.2011, 01:07
- Alleinerziehende versagen halt -
nimzowitsch,
03.01.2011, 22:50