Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das dicke Ende der „Macho-Hotline“

FAZ Leser, Sunday, 02.01.2011, 11:07 (vor 5492 Tagen)

In einem kleinen Beitrag der heutigen Sonntags-FAZ (leider nicht frei online) werden Irrsinn und Kosten des Schänder-Mähnstriemings überdeutlich.

Die ehemalige spanische „Gleichheitsministerin“ (vorher in einer Landesverwaltung für Flamencos zuständig) hatte die Idee zum „Macho-Telefon“. Die kaum 30jährige glaubte, daß gewaltbereite Männer vor der Tat vielleicht doch noch erst zu ihrem Gratis-Service-Telefon greifen würden. Dieses sollte Männer über ihre „Rolle in der modernen Gesellschaft informieren“ und bei Bedarf auch „ihre Aggressionen kanalisieren“ helfen.

Inzwischen ist das Gleichheitsministerium abgeschafft, die Ministerin zur Staatssekretärin im Gesundheitsministerium degradiert und nun auch die Hotline nach einem knappen Jahr abgeschaltet. Diese war zwar teuer, wurde aber kaum benutzt. Statt der erwarteten Anrufe desorientierter Männer kamen überwiegend (Spenden-)Anfragen feministischer Organisationen. Fast eine Million Euro kostete das Experiment die spanischen Steuerzahler – und ein Anruf somit umgerechnet 126 Euro.

Ich warte auf den Tag ...

Borat Sagdijev, Sunday, 02.01.2011, 14:26 (vor 5492 Tagen) @ FAZ Leser

An dem eine Hotline für Frauen eingerichtet wird die Ihren Säugling aus dem Fenster werfen oder in die Mülltonne stecken wollen

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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Ich warte auf den Tag ...

Roslin, Sunday, 02.01.2011, 15:18 (vor 5492 Tagen) @ Borat Sagdijev

An dem eine Hotline für Frauen eingerichtet wird die Ihren Säugling aus
dem Fenster werfen oder in die Mülltonne stecken wollen

Aber denen steht doch bereits eine ganze HelferInnenindustrie zur Verfügung plus staatlicher Stellen.
Der Öffentliche Dienst des femizentrischen Staates wird selbst mehr und mehr zum Dienst von Frauen für Frauen, natürlich wesentlich von Männern bezahlt

Hintergrund der Tuss: Feminismus + Sozialismus wieder nah beieinander

reaktionärer Klotz, Sunday, 02.01.2011, 17:45 (vor 5492 Tagen) @ FAZ Leser

Vor zweieinhalb Jahren sang Die Welt noch Loblieder auf die Tussi:
http://www.welt.de/politik/article2088434/Ministerin_fuehrt_Hotline_fuer_gewalttaetige_Machos_ein.html

Dem Artikel zufolge ist es vom Sozialismus zum Feminismus wieder mal nur ein winziger Schritt:

Das Interesse für Politik wurde Bibiana Aído Almagro, Spaniens neuer Ministerin für Gleichberechtigung, in die Wiege gelegt. Abend für Abend spielten ihr die Eltern „Die Internationale“ als Schlaflied vor. Der Text habe sich offensichtlich tief ins Unterbewusstsein eingegraben, scherzt Aído manchmal. Ihr Lieblingsspielzeug war ein Püppchen, das Vater Paco, Bürgermeister einer sozialistischen Hochburg in Andalusien, von einer Gewerkschaftssitzung mit nach Hause brachte. (...) Prompt bekam sie eines der neun Ministerien, die Zapatero für Frauen reserviert hatte. Hinter den Kulissen zog freilich Manuel Chaves, Chef der Sozialisten in Andalusien, die Fäden. Aídos Familie stammt aus dem Alcalá de los Gazules, einer der Hochburgen der Partei in Spaniens Südregion. (...) Von der bekennenden Feministin, die schon mit 16 Jahren der sozialistischen Jugendbewegung beitrat, erwartet man eine schnelle Umsetzung der von Zapatero im Wahlkampf versprochenen völligen Gleichstellung der Frau in allen Bereichen. <<

Aber so wie für viele Femi-Sozialistinnen sind natürlich auch für Almagro einige Tiere gleicher als andere:

Doch die Andalusierin lässt sich nicht beirren, einen Etappensieg hat sie bereits errungen: Spanische Männer können fortan bei Gewaltanwendung gegen den Lebenspartner härter bestraft werden als Frauen. <<

Gut, dass das Dreckstück degradiert worden ist. Ihre sexistische Hinterlassenschaft gibt es in Spanien leider noch immer.

Ich warte auf den Tag ...

Borat Sagdijev, Sunday, 02.01.2011, 20:14 (vor 5492 Tagen) @ Roslin

Aber denen steht doch bereits eine ganze HelferInnenindustrie zur
Verfügung plus staatlicher Stellen.
Der Öffentliche Dienst des femizentrischen Staates wird selbst mehr und
mehr zum Dienst von Frauen für Frauen, natürlich wesentlich von Männern
bezahlt

Das ist noch viel zu wenig! Es fallen immer noch zu oft Neugeborene durch dieses Sicherheitsnetz also aus dem Fenster oder in die Mülltonne

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