Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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ein MENSCH ist tot

Mus Lim ⌂, Friday, 31.12.2010, 18:33 (vor 5494 Tagen) @ Sachse

ABER: wir sollten trotz Allem nicht vergessen: ein MENSCH ist tot.

Natürlich ist ein Mensch tot,
aber darum ging es mir nicht.
Mir ging es um die objektive Verherrlichung von Frauengewalt durch Alice Schwarzer:

Im EMMA-Beitrag "Beyond Bitch" (1994/2, S. 34f), nachdem Lorena Bobbitt ihrem schlafenden Mann den Penis abgetrennt hatte: "Sie hat ihren Mann entwaffnet. (...) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (...) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich."

Wenn Feministinnen über Ähnliches auch Abschneidungen usw. sich öffentlich freuten, müssen wir es dem nicht gleichtun.

WER hat denn hier Freudenbekundungen gezeigt?!??
Alice Schwarzer sprach von "Frauenfreude, die aufkommt",
ich sprach nicht von "Männerfreude".
Auf diesen Unterschied lege ich wert

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