Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

Jaeger ul, Tuesday, 28.12.2010, 19:14 (vor 5497 Tagen)

Hier die Antwort, die eigentlich keine ist.

Gefunden bei Manndat.

Sauber seziert von Bruno Köhler

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Tuesday, 28.12.2010, 19:40 (vor 5497 Tagen) @ Jaeger ul

Gefunden bei
Manndat.

(nachstehend zitiertes aus dem Link):

2009 kündigte die schwarz-gelbe Koalition die Einführung einer eigenständigen Jungen- und Männerpolitik und einen Dialog zu dem Thema an. Ohne Frage eine bemerkenswerte Weiterentwicklung der Geschlechterpolitik. Der ursprüngliche Entwurf im Koalitionsvertrag lautete:

„Wir wollen eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik entwickeln und dabei insbesondere die Bildungs- und Entwicklungschancen von Jungen und Männern verbessern, ihre Lebensentwürfe erweitern und neue Perspektiven eröffnen.“

Im offiziellen Koalitionsvertrag hieß es dann allerdings nur noch:

„Wir wollen eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik entwickeln und bereits bestehende Projekte für Jungen und Junge Männer fortführen und intensivieren. Damit eröffnen wir ihnen auch in erzieherischen und pflegerischen Berufen erweiterte Perspektiven.“

Die konkrete Forderung nach einer Bildungsförderung von Jungen ist komplett weggefallen. Die neuen Perspektiven für Jungen und Männer wurde auf einige ausgewählte, gering bezahlte frauendominierte Berufsbereiche zusammengestrichen. Besser bezahlte männerunterrepräsentierte Berufe, wie Arzt oder Veterinärmediziner, werden nicht genannt. Im weiten sozialen Berufsfeld soll lediglich der pflegerische Bereich geöffnet werden.

...

Bei der Integrationspolitik sind die männlichen Migrantenjugendlichen offensichtlich sogar vergessen worden, denn da sieht der der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag 2009 lediglich eine Bildungsoffensive für weibliche Migrantenjugendliche vor:

„Wir wollen die Teilnahme zugewanderten Frauen und Mädchen aus allen Kulturkreisen am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben fördern. Dafür brauchen wir eine Bildungs- und Ausbildungsoffensive für Migrantinnen.“

Klingt das nach Beseitigung der Bildungsnachteile von Jungen? <<

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)

Gab's den gleichen Wisch ...

Müller ⌂, Tuesday, 28.12.2010, 19:45 (vor 5497 Tagen) @ Jaeger ul

... letztens schon mal von irgend einer anderen Politikerinnendarstellerin?

--
www.geloeschtekommentare.blogspot.de
www.twitter.com/Maskulisten
www.facebook.com/Maskulisten
www.youtube.de/user/Maskulisten

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

__V__, Bavaria, Tuesday, 28.12.2010, 20:41 (vor 5497 Tagen) @ Jaeger ul

1. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es (noch) keine Verfassung. Zumindest jemand aus dem Politikwesen sollte diese Formulierung nicht verwenden, bzw. verwechseln.
Wo kommen wir denn da hin, wenn nicht mal mehr z.B. ein Buchhalter rechnen können muss :/ ...

2. In unserem Grundgesetzt steht ABSOLUT NICHTS von _Gleichstellung!!!
Nochmal so ein kleines Hoppala.

--
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
Antifeminismus [image]
``´´``´´``´´``´´``´´``´´

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

Holger unplugged, Tuesday, 28.12.2010, 21:10 (vor 5497 Tagen) @ __V__

--------------------------------------
Moderation: Vollquote gelöscht.
Bitte Regeln für das Forum Punkt 9 beachten.
--------------------------------------

So so.
Die oberste Feminette will uns also 'gleichstellen', weil das so im GG stehe.
Es ist nicht davon auszugehen, daß sie den Unterschied zwischen 'Gleichberechtigung' und 'Gleichstellung' nicht kennt.
Sie will uns also primitivst verarschen.

--------------------------------------
Moderation: Editiert.
--------------------------------------

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

__V__, Bavaria, Tuesday, 28.12.2010, 22:11 (vor 5497 Tagen) @ Holger unplugged

----------------------
Moderation: Editiert.
----------------------
Ob da Geduld angeraten ist, um diese Antwort geben zu können, wage ich zu bezweifeln.

Ich denk nicht, dass es einen _großen System-Crash geben wird

--
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
Antifeminismus [image]
``´´``´´``´´``´´``´´``´´

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

Holger, Wednesday, 29.12.2010, 14:58 (vor 5496 Tagen) @ __V__

Ich glaube es nicht, ich bin sicher! Und er wird sogar sehr gewalttätig verlaufen.

Just eben hat Latex auf einen netten Klonovsky- Artikel verlinkt
http://www.bilder-hochladen.net/files/g8se-5.pdf

Dort steht ein bemerkenswerter Satz:

'Demografen wie der Bielefelder Professor
Herwig Birg menetekeln seit Langem, die derzeitige
Situation werde in ihren Auswirkungen auf die
Bevölkerung "schlimmer als der Dreißigjährige Krieg"
sein: "Nichtgeborene Kinder können selbst bei der
besten Familienpolitik keine Kinder haben." Und wo
schwindende Völkerschaften Räume frei machen,
drängen fruchtbare nach; es wird faszinierend sein
zu beobachten, wie unsere Schwulen, Lesben und
Feministen zum Selbstbehauptungskampf gegen die
muslimischen Machos antreten.'

In den Einöden Sibiriens läßt sich seit Jahren ein Phänomen beobachten:
immer mehr Chinesen kommen über die Grenze, zunächst als Händler. Sie infiltrierten nach und nach den gesamten Handel, sind immer häufiger legal und noch häufiger illegal ansässig und- werden geduldet! Die russischen Behörden haben längst sowohl Überblick als auch Kontrolle verloren und es ist nur logisch, wenn die Augure Scholl- Latour den Abfall der russischen Ostprovinzen in einigen Jahrzehnten prophezeit.
Über die zahlreichen NoGo- Areas in den westeuropäischen Großstädten brauchen wir jetzt hoffentlich nicht zu diskutieren, ebenso über Schwerkriminalität jeglicher Couleur, die fest in den Händen 'kulturferner Neubürger' ist.

Was an den Schulen mit 'Scheiß Schweinefresser' abläuft, zeigt, wohin die Reise geht.
Die westliche Kultur sowie die Staaten stellen keine Autoritäten mehr dar, sie werden verachtet. Nach Überschreiten einer 'kritischen Masse' werden alle Hemmungen fallen.
Oder glaubst du, daß lesboschwulqueerfeministische Gender- Popanze sie aufhalten werden?

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

__V__, Bavaria, Thursday, 30.12.2010, 03:45 (vor 5496 Tagen) @ Holger

Ich glaub natürlich ebenso wenig, dass lesboschwulqueerfeministische Gender- Popanze die "Scheiß-Schweinefresser"-Paroler aufhalten werden.
Aber ich glaube auch nicht an den muslimischen Macho. Eher glaube ich noch, dass der Durchschnittsmuslime zum weißen Ritter mutiert für unsere Frouleins.

Die meisten muslimischen Frauen, welchen ich begegne, machen mir alles andere als einen verschüchterten Eindruck. Eher hinterhältig-zurückhaltend, aber nicht eingeschüchtert-unterdrückt.
Von muslimischer Seite ereilt uns IMO nicht die Heilung vom Feminismus.

Ganz abgesehen davon, ist Deutschland nicht mehr das Wunschland schlechthin für die reisewillige Weltbevölkerung. Das Aus- und Umland hat mächtig zugelegt in der jüngsten Vergangenheit. "Wir" sind maximal noch eine Cash-Cow, aber kein "Star" mehr im Portfolio der Wanderheuschrecken.

Ist aber nur eine bescheidene kleine Meinung von mir ohne dazugehörigem Link als beweisender Beweis

--
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
Antifeminismus [image]
``´´``´´``´´``´´``´´``´´

Gleichstellung <=> Gleichberechtigung

agensleser, Tuesday, 28.12.2010, 22:32 (vor 5497 Tagen) @ __V__

1. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es (noch) keine
Verfassung.
Zumindest jemand aus dem Politikwesen sollte diese
Formulierung nicht verwenden, bzw. verwechseln.

Das ist wohl auch anderen aufgefallen:

Was steht da im Schreiben des Kanzleramts?

“… In Deutschland ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Verfassung verankert”

Dazu darf man feststellen:

- Deutschland hat ein Grundgesetz, keine Verfassung
- Dort steht im Artikel 3, Absatz 2: Gleichberechtigung

Im Wortlaut: “3.2 Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.”

Gleichberechtigung und Gleichstellung haben nichts(!) miteinander zu tun. Gleichberechtigt meint nämlich:

1. gleiche Rechte
2. gleiche Pflichten
3. gleiche (Eigen)Verantwortung

Den Punkt 1. haben wir schon lange erreicht, von 2. und 3. sind wir weit entfernt in diesem Land.

Gleichstellung heißt im Gegenteil: Alle müssen zur gleichen Zeit ins Ziel kommen, der langsamste Part gewinnt. So z.B. zu finden in wachsweichen Formulierungen, wie: “bei gleicher Eignung werden …. usw.” Vielleicht gibt es deshalb ja den Begriff der “Gleichstellung”, der die “positive Diskriminierung” auch noch sprachlich legitimieren und allimentieren soll.

Wenn das Bundeskanzleramt also solche Formulierung wie “Gleichstellung in der Verfassung” benutzt, dann lässt das tief blicken.

Es ist ein Offenbarungseid und keine Offenbarung.
“Männerfeindlichkeit stoppen” stört da nur

Gleichstellung <=> Gleichberechtigung BRD einig VaterländIn

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Wednesday, 29.12.2010, 07:55 (vor 5496 Tagen) @ agensleser

Hier mal wieder n bisschen was aus der Verschwörungskiste auf die durch meine Streifzüge im Web gestolpert bin.

http://www.youtube.com/watch?v=D3yMgH9vimw&feature=related
(ab 2.25 min Sigmar Gabriel)

http://www.youtube.com/watch?v=WR3Le8Wv2k0&NR=1

Es grüßt ganz herzlich Ihre BRD Finanzagentur (g)GmbH

Da ist nichts zufällig oder aus Versehen formuliert.

LatexTester, Wednesday, 29.12.2010, 01:41 (vor 5497 Tagen) @ __V__

1. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es (noch) keine
Verfassung.
Zumindest jemand aus dem Politikwesen sollte diese
Formulierung nicht verwenden, bzw. verwechseln.
Wo kommen wir denn da hin, wenn nicht mal mehr z.B. ein Buchhalter rechnen
können muss :/ ...

2. In unserem Grundgesetzt steht ABSOLUT NICHTS von
_Gleichstellung!!!

Nochmal so ein kleines Hoppala.

Die Präambel des GG wurde geschickt umgangen, weil die Abstimmung über eine gemeinsame Verfassung in Deutschland den europäischen Ambitionen der Parteien zuwiderliefe. Der Webfehler des vereinigten Deutschlands ist damit vorgezeichnet, wenn die Politik einen Scheiß auf das GG gibt. Dann zeigt sich schon, wessen geistiges Kind sie sind. Letztlich kann man juristisch geschickt formuliert und vom Bundestag abgenickt, jede Schweinerei unterbringen. Gerade im Familienrecht braucht man auch nicht auf das Verfassungsgericht hoffen; die stecken qua Proporz mit den Parteien unter einer Decke. So wie dann aktuell das Gesetz für Väterrechte an ihren Kindern auf ewig in der Schublade landet, während alles andere, wesentlich unwichtigeres Gesetz fast schon durch die Abstimmung "rast".

Insofern ist nichts von Merkel zu erwarten. Als erster Außenminister und Kanzleuse interessiert es sie gerade als kinderlose und parteiübergreifende Kanzlette der feministischen Seilschaften einen Dreck, wenn es um Männer- und Jungenpolitik geht, ob Gesetze im Sinne der Menschenrechte gleichberechtigen oder -stellen. Eher telefoniert sie mit der Schwarzer, was noch gegen Männer zu unternehmen wäre und lässt ansonsten den Feministen die lange Leine. Selbst wenn die nächste Legislaturperiode von SPD und Grünen bestritten würde, wäre unter ihrer Ägide das Thema Männer und Jungen ein No-Go, wohingegen die informellen Treffen der CDU- und Links-Feministinnen weiter stattfinden werden: Agenda bleibt Gender. Somit ist die Verwechslung von Gleichstellung und -berechtigung nicht der Unkenntnis geschuldet, sondern vorsätzlich

AW

Wasserhund, Wednesday, 29.12.2010, 03:51 (vor 5497 Tagen) @ LatexTester

Insofern ist nichts von Merkel zu erwarten.

Wer ist Merkel?

Da ist nichts zufällig oder aus Versehen formuliert.

Holger, Wednesday, 29.12.2010, 15:14 (vor 5496 Tagen) @ LatexTester

Sehr schlau bemerkt, Latex!

Hier ist der Sachverhalt mal etwas schlichter dargestellt:

http://www.gutefrage.net/frage/ist-eine-praeambel-wie-im-gg-rechtlich-bindend-bezueglich-art-23-gg

Ergo: es muß der Abschluß einer Verfassung sowie eine friedensvertragliche Regelung getroffen werden, um den Absichtserklärungen des GG Gesetzeskraft zu verleihen.
Es ist auch für mich völlig offensichtlich, warum dies bisher unterblieb!

Und 'Gender' bleibt Agenda bis zum Untergang!

Kanzlerin antwortet auf die Initiative „Männerfeindlichkeit stoppen!“

FemokratieBlog ⌂, Wednesday, 29.12.2010, 16:48 (vor 5496 Tagen) @ Jaeger ul

Habs auch im FemokratieBlog veröffentlicht.

http://femokratieblog.wgvdl.com/maennerfeindlichkeit/12-2010/

powered by my little forum